Venuseinstrahlung am 29. Oktober 2010


Zitat:
Eine Art Katastrophe muß also mal stattgefunden haben, wobei es fraglich bleibt, ob es davor auf der Oberfläche der Venus gemütlicher war.
Das ganze geschah im Präkambrium der Erde, noch bevor das Leben bei uns das Land eroberte.


Danke für die Info bezüglich Venus- und gleichzeitigem Erdentwicklungsstand.

maxzwo hat folgendes geschrieben:

Zitat:
"Die Erfahrung lehrt uns, dass Liebe nicht darin besteht, dass man einander ansieht, sondern dass man gemeinsam in gleicher Richtung blickt." Antoine de Saint-Exupéry, Wind, Sand und Sterne


Na ja, das kann ein schöner Aspekt sein, hat allerdings schon etwas Forderndes in der Erwartung.
Meinen Ansatz find ich da noch etwas bescheidener.
Da gehts darum, den anderen zu erkennen und ihn gerade so sein lassen zu wollen, wie er ist.

Dieses "Gemeinsam-in-die-gleiche-Richtung-blicken-können" ist nur möglich durch ein stilles Einvernehmen, das den anderen in seinem Sosein voll und ganz angenommen hat. Dies sehe ich als Erfahrung, nicht als Erwartung.
Bei Kindern jedenfalls, von denen Du gesprochen hattest, geschieht so etwas einfach und geht doch nicht über den Kopf, oder?
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Ich möchte auf eine der phantastischsten Geschichten hinweisen, die wir kennen: die Weihnachtsgeschichte mit den 3 Magiern aus dem Morgenland.
Da wird berichtet, dass diese Weisen aus der Planetenkonstellation heraus gelesen haben, dass im Volke Israel ein König geboren war, der zugleich Hohepriester und Arzt war. Darum schenken sie ihm in dieser Anerkennung die drei Symbole Gold (für den König), Weihrauch (für den Priester) und Myrrhe (für den Arzt).
Phantastisch anmutend - trotzdem wahr.
Nun, ich habe mich an besagtem Abend mit ein paar Frauen getroffen. Gespürt habe ich nichts. Nicht bei mir und nicht bei ihnen. Wir haben uns gut unterhalten, aber tiefer ging das nicht. Fazit: Nicht verfizierbar.
Gruß
Ja was soll denn da auch sein. Die Venus ist ein Planet, kein Stern - da strahlt nichts.
Ich staune immer wieder, wenn Menschen meinen daß materielle Dinge geistige Wirkungen haben sollen....
Zitat:
Ich staune immer wieder, wenn Menschen meinen daß materielle Dinge geistige Wirkungen haben sollen....


Eben, eben. Um das aber aufzuzeigen, muss man konkret werden. Gerade erwartete Ereignisse, die Auswirkungen in der bereiten Masse finden sollen, lassen sich am besten beurteilen, wenn sie an Menschen überprüft werden, die gar keine Erwartungshaltung hatte, so wie ich.

Gruß
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„Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.“ (Heraklit)
Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Gerade erwartete Ereignisse, die Auswirkungen in der bereiten Masse finden sollen, lassen sich am besten beurteilen, wenn sie an Menschen überprüft werden, die gar keine Erwartungshaltung hatte, so wie ich.
Mannomann, hast du noch nicht von der Tatsache gehört, dass die Quanten auf die Erwartungen der Zuschauenden reagieren?? Hast du keine Erwartungshaltung bist du nicht Ursache sondern nur noch Wirkung - ist das nicht ein etwas tristes Leben? Glaube mir, dewegen bist du nicht hier auf die Erde gekommen - Zuschauer gibt es genug - aber im Weltraum !
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Heraclitus hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Ich staune immer wieder, wenn Menschen meinen daß materielle Dinge geistige Wirkungen haben sollen....


Eben, eben. Um das aber aufzuzeigen, muss man konkret werden. Gerade erwartete Ereignisse, die Auswirkungen in der bereiten Masse finden sollen, lassen sich am besten beurteilen, wenn sie an Menschen überprüft werden, die gar keine Erwartungshaltung hatte, so wie ich.

Gruß


Unvoreingenommenheit ist sicher ein ganz wichtiger Faktor.
Es hat meiner Erfahrung nach allerdings auch mit persönlicher Sensibilität zu tun und die ist ja bekanntlich bei Menschen sehr verschieden.
Manche Menschen erleben z.B. den jeweiligen "materiellen" Mondstatus auf geistiger und/materieller Ebene, und andere merken davon gar nichts.
Und vermutlich reagieren da Frauen auch anders als Männer.

Der 29. 10. war für mich ein "besonderer Tag". Ich habe sehr ambivalente Erfahrungen gemacht.
Eine Auswirkung der Stellung der Venus daraus abzuleiten, finde ich voreilig.
Ich sehe da mehr die Synchronizität von Ereignissen.

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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Zitat:
Synchronizität

Das ist doch sone Umschreibung von "Zufall"?
Klingt jedenfalls wichtig, was da bei Wiki zur "Synchronizität" steht:
Zitat:
Sinn stiftend wird die Synchronizität durch ihre Symbolkraft, zum Träger des Symbols wird die physische Komponente der Koinzidenz dank ihrer Intension (spezifischen Entsprechung) und ihrer begrenzten Extension (geringe Häufigkeit). Dadurch kann sie als Resonanz und Antwort auf die (chronologisch vorhergehende) Emotion erkannt werden. Häufig spielt die Numerologie (symbolische Bedeutung von Zahlen) eine wesentliche Rolle bei der „Sinnknüpfung“ einer Synchronizität.

Das wird dann noch abenteuerlicher und zieht sogar noch das Welle/Teilchen-Prinzip der Quantenphysik an den Haaren herbei.
Ziemlich schmales Brett...
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Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
Zitat:
Mannomann, hast du noch nicht von der Tatsache gehört, dass die Quanten auf die Erwartungen der Zuschauenden reagieren??


Über Erwartungshaltungen und deren Auswirkung zu diskutieren ist sicherllich ein interessantes Feld. Doch sollte man nicht den Fehler begehen, der Materie mystische Eigenschaften zuzutrauen. Ich finde es schade, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse wie die Quantentheorie immer wieder von Esoterikern missbraucht werden, um Skurilitäten in die Welt zu setzen. Mein Vorredner hat das in zwei Sätzen auf den Punkt gebracht. Mehr ist dazu von meiner Seite nichts zu sagen.

Zitat:
Hast du keine Erwartungshaltung bist du nicht Ursache sondern nur noch Wirkung - ist das nicht ein etwas tristes Leben?

Deine These entspricht einer bestimmten Erwartungshaltung. Die muss ich nicht teilen. Das heißt aber nicht, dass ich grundsätzlich keine Erwartungshaltung habe.
Warum neigen Frauen so oft dazu, eine Aussage zu verallgemeinern? Das ist so ungeheuerlich unsachlich und unproduktiv. Ich hatte für den 29.10. keine Erwartungshaltung. Daher meine Feststellung, dass es sich um kein kosmisches Ergeignis von allgemeingültiger Auswirkung gehandelt haben kann. Mit Tristesse hat das nichts zu tun.
Beispiel: Die Strahlen der Sonne verbrennen die Haut. Das kannst du an jedem Hellhäutigen nachvollziehen. Ob er es erwartet oder nicht. Die Strahlen der Venus bewirken nichts. Das kannst du an jedem nachvollziehen, der nach dem 29.10. nicht von kosmischer Liebe und innerer Umwandlung überströmt. So einfach ist das mit dem Empirismus.
Mein Leben hängt zum Glück nicht von der Erwartung venerischer Strahlung ab. Bewirken tue ich dennoch einiges. Es erfüllt mich und andere.
Mir scheint, du musst einem Kritiker deiner These, ein tristes Leben unterstellen, da es offenbar für dich nicht erträglich ist, dass der Venuskram Humbug ist.
Im Übrigen möchte ich meinen, dass das Prinzip Glauben (Erwartungshaltung) nicht an Venus und der ihr unterstellten Strahlung gekoppelt ist. Du kannst von jedem Betonpflasterstein vor deiner Haustür etwas erwarten, wenn du der Meinung bist, dass allein die Erwartung Ursache der Wirkungen in deinem Leben ist. Da muss man auch nicht den 29.10. bemühen. Am Nikolaustag klappts bestimmt auch!



Zitat:
Glaube mir, dewegen bist du nicht hier auf die Erde gekommen - Zuschauer gibt es genug - aber im Weltraum !


Meinen Glauben bilde ich mir selber. Ganz persönlich.
Und: Nehme es nicht allzu persönlich, wenn ich einer Esoterik-Dogmatikerin gar nichts glaube. Über den Sinn meines Lebens kannst du ganz sicher als Letzte eine Aussage machen.

Gruß
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„Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden, und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.“ (Heraklit)
Zitat:
Warum neigen Frauen so oft dazu, eine Aussage zu verallgemeinern?

Heraclitus, dieser Satz ist ein Paradebeispiel für eine Verallgemeinerung und für ein Vorurteil, gegenüber Frauen.
Frauen neigen, wenn ich das mal so pauschal über meine Geschlechtsgenossinnen sagen darf, wohl eher zum Persönlichen als zum Verallgemeinern.
Und übrigens, es wird Dir nicht gefallen, Eranos ist gar keine Frau.
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Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.