Die Auswirkungen einer Reduzierung des Fleischkonsums


Es ist mir ein Anliegen, Martin H.s Link, den er immer winzig klein einfügt, einmal als Thema zu zeigen, da ich finde, dass es lohnt, sich mit dem Bereich "Fleischkonsum" eingehender zu beschäftigen.
Langer Rede kurzer Sinn - hier ist er

www.fleischkonsum.eu.ki

Guckt mal 'rein, die Argumente sind überzeugend.

LG!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Oh,das finde ich toll,Minou!

Ich habe zwar momentan keine Zeit,dazu etwas zu schreiben,aber ich habe diesen link von Martin schon oft angeklickt und anderen vorgestellt.

LG,Calypso

..später mehr.
Herzlichen Dank, alle Argumente kurz und übersichtlich.
Das kann man gut versenden.
LG ingwaz
Also dank dieses Links und verschiedener Zitate aus den Bahá'í Schriften zum Thema Fleischkonsum, kombiniert den Fragen meiner Tochter dazu, was denn Fleisch eigentlich ist (Mama, ist Hühnchen totes Huhn? - Ja - Oh... Schade), bin ich mittlerweile dazu übergegangen zu Hause fleischlos zu kochen (zum Leidwesen meines Mannes, für ihn gibts dann hin und wieder doch noch fleischige Beilage). Zumindest bis wir es uns leisten können, ausschließlich Bio zu kaufen, also nie *ggg*

Bei Freunden oder im Restaurant, muss ich gestehen, nehme ich es nicht ganz so genau mit dem Fleisch. Aber ich denke, Eine Reduktion ist schon mal ein erster Schritt, als kompletter Vegetarier kann ich mich derzeit noch nicht sehen.
Aber es tut mir unglaublich gut, und ich habe festgestellt, mit praktisch keinem Fleischkonsum sinkt auch der Heißhunger auf Süßes drastisch Ich habe selten so gesund gelebt wie aktuell.
Verweise nur kurz auf das neu erschienene Buch von Jonathan Safran Foer.

Foer erklärt es auf über 300 Buchseiten detailliert: Fleisch essen bringt unendliches Leid über die Tiere, es macht uns und unsere Kinder krank. Tiere zu essen bedeutet Massenmord, leergefischte Meere, Hungersnöte, Wassermangel und Pandemien. Fleischverzehr schädigt das Klima schon heute nachhaltiger als der gesamt Weltverkehr und ist einer der Hauptfaktoren für Erderwärmung und Klimawandel. Alleine die Fäkalien der Tiere sind ein gigantische Umwelt- und Gesundheitsproblem: 40.000 Kilo Sch e i ß e produzieren alleine die Nutztiere in den Vereinigten Staaten – pro Sekunde!

Es ist der reale Horror von dem das Buch erzählt und das ist seitenweise kaum auszuhalten. Das Kapitel „Unser neuer Sadismus“ beispielsweise, konnte ich nicht in einem Rutsch durchlesen, da brauchte ich eine Pause.

Das war doch sehr naiv, ich kannte leider nur Teile des Puzzles. Ausmaß, Härte und Dimension des Ganzen haben mich ehrlich überrascht.

http://nutriculinary.com/2010/08/19.....von-jonathan-safran-foer/

quelle: http://www.google.de/search?hl=de&a.....aql=&oq=&gs_rfai=


Die Fronten sind traditionell verhärtet, halsstarrig argumentieren Fleischindustrie-Lobbyisten, Bauern, Tierrechtler und Verbraucher aneinander vorbei, die Diskussionen sind meist geprägt von einer hochemotionalen Radikalität, die stets in die Ergebnislosigkeit mündet, zahnlos am Rand: die Politiker. Dass sich jetzt ein Literat, ein preisgekrönter Romancier, dem Thema angenommen hat, der sich schon im Vorfeld der Sachlichkeit verschrieben hatte, ist ein großes Glück. In zahlreichen Interviews beschwichtigte der Bestsellerautor Jonathan Safran Foer schon vor Buchveröffentlichung: keineswegs wolle er sein Buch als Dogma verstanden haben, auch sei ihm jeder missionarische Eifer fremd. Mehr noch: er habe sich bemüht für das Thema eine Sprache zu finden, die niemanden verletzten, beleidigen oder wütend machen sollte.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Viele Jahre lang war ich Vegetarier, aber meine Ernährung war dadurch nicht viel gesünder.
Riki, was du schreibst, dass du dann weniger Heißhunger auf Süßes hattest, war bei mir genau das Gegenteil. Ich habe enorm viel Süßes in mich reingestopft - unkontrollierbar, würde das schon als Sucht bezeichnen. Erst als ich vor ca. 2 Jahren wieder begann, weißes Fleisch zu essen, allerdings in Maßen, ging dieser Heihunger etwas zurück. Ich aß auch mal kurzzeitig wieder Schwein und Rind, aber das war so scheußlich, dass ich es bleiben lasse. Schon der Geruch von totem Tier erregt in mir Abscheu. Ab und zu esse ich nun Fleisch in Form von Wurst, aber gesund ist das auch nicht wegen der vielen Zusatzstoffe. Aber immer nur die vegetarischen Aufstriche, die hängen mir zum Hals raus, auch wenn selbst gemacht.
Trotz aller guten Überzeugungen und Argumente, ab und an brauch ich tierisches Eiweiß. Mein Mann verzichtet generell nicht, da komm ich auch mit den Argumenten usw. nicht an ihn ran. Das interessiert ihn alles nicht.
Ich kenne berufsbedingt sehr viele Menschen, die das Vegetariertum stark verunglimpfen und sich nicht mal die Mühe machen, genauer hinzuschauen.
"Tiere sind dazu da, dass man sie ißt." Das ist das häufigste Argument, das mir begegnet. Und überwiegend von Männern. Frauen sind da offener und sensibler, sie spüren schon mal, dass zuviel Fleisch ihnen nicht gut tut. Ich kann auch niemanden mit ökologischen Argumenten kommen, dass interessiert überhaupt nicht.
Oft bin ich es müde, überhaupt noch darüber zu reden.
LG ingwaz
# In der Bibel (1. Mose 1) wird dem Menschen zugestanden:
" Ich habe euch gegeben ... Pflanzen ... und ... Früchte ... zu eurer Speise".

>>> Fleisch hingegen ist offenbar eine Götterspeise:

Nachdem Noah die Arche verlassen hatte,
baute er zu allererst dem Herrn einen Altar,
"nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln
und opferte Brandopfer auf dem Altar.
Und der Herr roch den lieblichen Geruch und ..."

war offenbar wieder versöhnlich gestimmt (1. Mose 8 ).

>>> Ein Jahr Fleisch-Abstinenz (während der Sintflut) ist anscheinend
auch für Götter eine lange Zeit.
In der Babylonischen Fassung der Sintflut-Geschichte lesen wir sogar:

"Die Götter drängten sich wie die Fliegen um den Opfernden."

>>> Da der Mensch nach dem Ebenbild des Herrn geschaffen wurde,
haben wir klarerweise auch dessen Triebe vererbt bekommen ...
Wer Fleisch konsumiert, beherrscht eine Sache sehr gut, nämlich Wegschauen. Denn wie könnte man es sonst verstehen, dass trotz unseres schändlichen Umgangs mit Tieren soviel Fleisch konsumiert wird!

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
NACHTRAG:

# In 4. und 5. Mose werden seitenlang die gesetze abgehandelt,
wie die speise-opfer zubereitet werden müssen.

>>> für diese beschreibungen wird x-fach mehr platz aufgewendet,
als für die entstehung der welt oder erschaffung des menschen ...

>>> an einer stelle wird das 5%-gesetz beschrieben,
wonach der herr (von den 640) der kriegs-gefangenen jungfrauen
32 als speise-opfer zu bekommen hat ...

# Ich versichere allen,
dass sie nach dieser Lektüre viel verständnisvoller
(gegenüber den fleischessern) sein werden.

# Ausserdem wäre uns wahrscheinlich ein Familiendrama erspart geblieben, wenn:

der Herr den Opfergaben (getreide) des KAIN (= Ackermann)
jene Wertschätzung entgegen gebracht hätte,
wie den Opfergaben (fleisch) des ABEL (= Schäfer)
(1. Mose 4).

>>> In den Originaltexten gibt es ebenfalls die Situation,
wo der Herr entscheiden musste, wessen Leistung die größere wäre.

Dieser Herr entschied für den Getreidebauern.

>>> Daraufhin verbeugt sich der andere,
und die Brüder tauschen Geschenke aus ...
Minou ich danke Dir dafür, dass Du auf meinen Link aufmerksam machst.
Ich mache ihn nun eine Stufe größer.

Martin
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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