Die Auswirkungen einer Reduzierung des Fleischkonsums


Links wie die von Martin haben mich auch schon sehr stark zum Nachdenken gebracht. Das Fleisch mittlerweile ein Massenprodukt ist, finde ich sehr grausam und ich hab mich schon immer innerlich dagegen gewehrt wenn ich mal an einer Fleischerei vorbei gekommen bin.

Als Kind, habe ich mal gesehen wie ein Schaf zum Opferfest geschlachtet wurde und das war sehr grausam. Ich sehe und kenne eigentlich alle Argumente die GEGEN das Konsumieren von Fleisch sprechen. Aber es gehört schon immer so stark zu meinem Leben und es kommt mir ziemlich schwer vor, mal konkret die Entscheidung zu treffen und wirklich Vegetarier zu werden.

Ich wünschte ich würde zu den Menschen gehören, die sich einfach vor Fleisch ekeln und es nicht essen können.
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Von weitem betrachtet haben alle
Menschen dieselbe Heimat, nämlich die Erde.
(Ilija Trojanow, Schriftsteller)
Martin H. hat folgendes geschrieben:
Minou ich danke Dir dafür, dass Du auf meinen Link aufmerksam machst.


Gern geschehen , war mir ein Bedürfnis!

LG!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Baris hat folgendes geschrieben:
Ich wünschte ich würde zu den Menschen gehören, die sich einfach vor Fleisch ekeln und es nicht essen können.


Ich kann Dich gut verstehen, Baris! Besonders meine Generation ist so selbstverständlich mit 'Fleisch' aufgewachsen, dass es natürlich schwer fällt, darauf zu verzichten.
Fragen nach totem Tier, wie Rikis kleine Tochter sie gestellt hat, sind uns damals gar nicht in den Sinn gekommen.

Ich habe es dadurch leichter, weil mein älterer Sohn, seine Freundin sowie die Freundin meines jüngeren Sohnes auch Vegetarier sind. Letztere isst aber Fisch.
Ich tue mich leichter 'Fleisch' abzulehnen, indem ich mir immer sofort das lebende Tier und die grausame Tötung vorstelle. Auch habe ich den Film "Earthlings" angeschaut - man sollte die Augen davor nicht schließen, obwohl ich mehrmals beim Anschauen aufschreien musste vor Entsetzen. Aber danach mag man an solchen Grausamkeiten einfach nicht mehr beteiligt sein.
http://www.youtube.com/watch?v=93L7GfScjCk
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
In der Begegnung mit Menschen, die lachend und fröhlich und leicht beschwingt sind, merke ich immer wieder, auch wenn ich die Menschen als lustvoll lebend erlebe, daß sich die meisten noch überhaupt keine Gedanken gemacht haben, was da auf dem Teller liegt. Sie sind noch unbewußt, es ist ihnen noch nicht in den Sinn gekommen, sich da mal mit zu beschäftigen und meistens wollen die starken Fleischesser auch gar nicht wissen, woher und wieso und warum und weshalb - schaut man sich das Oktoberfest an, dann weiß man Bescheid, daß die Menschen größtensteils noch nicht soweit sind. Es ist die Masse, die sich nicht kümmert, weil sie bis dahin noch nicht gekommen sind.

Deshalb glaube ich daran, daß unsere Seelen reifen und wenn die Zeit gekommen ist, daß wir uns dann allmählich öffnen werden - wir leben doch noch wie in einem Nebel - uns ist noch so vieles nicht bewußt.

Deshalb ist es immer wieder gut, daß Menschen wie Yogananda und Aivanhov und andere spirituelle Meister kommen, die dem Menschen allmählich ein bißchen die Augen öffnen.

Vielleicht werden sich später auch die Herzen öffnen - Mitgefühl muß von innen kommen/gespürt werden, nicht nur für Menschen, auch für alle anderen Lebewesen der Welt.

Zitat:
Allgemein glaubt man, dass nur der erwachsene Mensch wirklich Intelligenz besitzt. Ja, natürlich, er besitzt sie auf eine besonders offensichtliche Art und Weise. In Wirklichkeit existiert die Intelligenz jedoch bereits bei den Neugeborenen und sogar bei den Tieren, wenn auch auf eine Art, die für die Wissenschaft noch geheimnisvoll bleibt. In sehr verschiedenen Erscheinungsformen existiert die Intelligenz überall im Universum. Die Erde ist intelligent, und die Sonne ist auch intelligent, sie ist sogar das intelligenteste Wesen. Ja, weil sie am lebendigsten ist. Ihr sagt: »Lebendiger als wir?« Ja, in gewisser Weise ist sie lebendiger als wir. Natürlich werdet ihr nur Spott ernten, wenn ihr herumerzählt, dass die Sonne das intelligenteste Wesen ist. Dennoch haben wir den Beweis: Da sie es ist, welche die Menschen belebt, muss sie lebendiger als diese sein. Wenn die Sonne nicht da wäre, um ihre Wärme und ihr Licht zu verteilen, gäbe es kein Leben auf der Erde, also auch keinerlei Intelligenz und keine Liebe.


quelle: Aivanhov

Letztens gab es im TV eine Sendung über PaiAir Mädchen aus der Mongolei, die bei Familien in Deutschland leben. Was da zum Ausdruck kommt, ist, daß die Mädchen fast kein Gemüse kennen und sie gewohnt sind, von früh bis abends Fleisch essen. Was unseren kulturellen Unterschied ausmacht, schildert die Gastmutter, als sie bei den Pferden sind, indem sie aussagt, daß in der Mongolei das Pferd nur als Nutzungsmittel gesehen wird, als Transportmittel und als Fleischspeise, da wird nie danach gefragt, ob auch das Tier Bedürfnisse hat.

Deshalb können wir davon ausgehen, daß in bestimmten Religionen das Tier auch nur als Nutzungsobjekt angesehen wird (wie auch in europäischen Schlachthöfen)(eigentlich weltweit) und somit der Großteil der Menschen überhaupt nicht danach fragt, ob das Tier nicht auch etwas fühlt. Wie es sich fühlt, ob es Schmerzen hat.

In einer online-Zeitschrift sah ich Bilder, wie Spanier auf einem Pferd die Stiere jagen und quälen und erlegen wollen, wobei das Pferd stark geblutet hat.

Man könnte allgemein zusammenfassend sagen, daß der Mensch noch in seiner Dumpfheit lebt, er spürt noch nichts - die feinen Gefühle sind ihm größtenteils fremd und um des Geldes wegen fahren manche Leute in Länder, in denen das Tierelend groß ist, holen sich dort Hunde, die auf der Straße leben und lassen sie in Kämpfen zum Krüppel werden. Mögen sich dann andere, die bereits Mitgefühl in sich tragen, doch um die dann verstümmelten und außer Kontrolle geratenden Tiere kümmern.

So gesehen ist die Wirtschaft auch nicht anders und sage mal jemandem, daß Tierversuche nicht gut sind, sie werden dir sagen, um unser Wohl Willen müssen sie leiden oder sie werden in Massen bei religiösen Festen massakriert und keinen juckt es - es ist gut für die Menschen, da kann es doch nicht schlecht sein - so die Meinung der meisten Menschen in ihren Aussagen.

Die Spannbreite des Themas ist groß.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Hmm,

ist ja alles richtig, daß es eine Schande ist wie wir mit unseren Mitgeschöpfen umgehen.
Der Fleischkonsum ist auf jeden Fall zu hoch!

Zitat:
Ich kann Dich gut verstehen, Baris! Besonders meine Generation ist so selbstverständlich mit 'Fleisch' aufgewachsen, dass es natürlich schwer fällt, darauf zu verzichten.

da muß ich Dir leider widersprechen, liebe Minou,
gerade Deine Generation hatte doch gar nicht soviel Fleisch zu essen, wenn, dann höchstens einmal in der Woche.

Zitat:
Was da zum Ausdruck kommt, ist, daß die Mädchen fast kein Gemüse kennen und sie gewohnt sind, von früh bis abends Fleisch essen.

tja, liebe Ikarus, es gibt halt auch viele Länder wo Gemüse und Obstanbau schon rein klimatisch nicht so "einfach" ist.
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Allerdings - so lange sich Menschen skrupellos abmetzeln ... wie soll sich da was mit unserem Verhalten zu unseren tierischen Mitgeschöpfen ändern?

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Kriegen

alle anderen Methoden um Menschen zu quälen und auszurotten, bedürfen einer langen Liste



Rose
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Liebe Ikarus

Ueber Menschen vom aussen her zu Urteilen..
vor allem wenn sie sich in der Masse bewegen..ist so ein Ding der Unmöglichkeit und birgt Gefahren..
der Verächtlichen überlegenheit des ICH-s gegen das "Mob"..das einem an sich Angst macht.
Ging mir früher oft so..

Ich denke wir können nicht erkennen wer was in seinem Innern-in der Seele verbirgt-was der Mensch wirklich denkt und vor allem fühlt..bevor wir den andern kennen gelernt, mit Ihm/Ihr aufrichtig und ehrlich gesprochen und erfahren haben, wie es bei dem wirklich aussieht, und
wenn die Schutz -Masken fallen und der Schein verblasst .
Ich war sooo oft überrascht wahrzunehmen wieviel Gemeinsamkeiten ich mit Menschen fand, die mir nach aussen, als absolut fremd und sogar unsympatisch waren. Da habe ich begriffen wen man von Volkseele oder einer einheitlichen Welten Seele spricht-und wenn ich jetzt lese das alle Menschen
Brüder und Schwestern, oder alle Eins sind,
weiss ich heute ,das wirklich keine Trennung gibt..wir sind nur durch äussere Vielfallt und Individualität scheinbar getrennt..aber im innern alle Verbunden und alle gleich.
Zitat:
Allerdings - so lange sich Menschen skrupellos abmetzeln ... wie soll sich da was mit unserem Verhalten zu unseren tierischen Mitgeschöpfen ändern?


Das befindet sich alles auf einer Ebene - Parallelebenen - wenn man den Schafen mal schnell die Kehle durchschneidet - Fleisch ist weich - ein Messer ist schnell zur Hand, wie soll man das nicht auch mit Menschen machen können.

Da ist die innere Blockade überwunden, wenn man eine Sache zu schnell macht.

Es geht nicht darum, sich zu erhöhen, sondern zu erkennen - der Fleischesser kann anderen Menschen helfen, manche Vegetarier oder Veganer nicht - darum geht es gar nicht.

Die Anfänge begannen, als der Mensch auf die Jagd ging - er tötete das Tier, um zu überleben.

Wie heute auch Eskimos oder Völker, die nie etwas anbauen, sondern sich direkt aus der Natur bedienen. Aporigines, asiatische Steppenvölker usw.

Für sie ist es neu, daß man auch Gemüse essen kann, deshalb ist auch dieses Kennenlernen, dieses Verschmelzen der Menschheit, der Welt, notwendig, weil man Neues kennen lernen kann.

Heute haben wir die Massentierzüchtungen, die uns selbst auch schaden. Sie hinterlassen Massenkothaufen, Gülle in Massen und es werden Wälder vernichtet, um riesige Ställe zu bauen, um alle darin unterzubringen - unter oft würdelosen Zuständen für die Tiere.

Kann sich ja jeder im Internet umschauen - und ob nun die Menschen in Kriege ziehen, um andere zu töten oder in riesigen Schlachtbetrieben Tausende von Tiere an einem Tag umzubringen, ihre Leichenteile zu zerlegen, zu verpacken und auf den Markt zu bringen - wo ist der Unterschied ?

Die Wirtschaft lebt davon, wir leben vom Leid der Tiere - und es gibt schon einige Kannibalen, die uns vormachen, was es heißen würde, wenn es keine Tiere mehr geben würde - so von heute auf morgen - ein riesiger Gedankengang, der Ausmaße annimmt, wenn man tiefer darüber nachdenkt, was man manchmal kaum ertragen kann.

Ja, ich kenne auch Menschen mit Kopf im Wolkenkuckusheim - nur ja keinen verletzen, nur ja niemandem wehtun und wenn sie etwas von Schlachthäusern hören, dann schalten die Ohren auf Durchzug - nur ja nicht dran denken - sieht ja alles so schön rosa aus - so steril verpackt - so lecker und in lustiger, geselliger Runde sitzt man eh gern und mampft alles in sich rein - regt sich darüber auf, daß das Gemüse in riesigen Gärtnereien mit chemischer Keule bearbeitet wird - wie sonst sollte man Salate frisch halten, um für die Menschen, die jedes Fleckchen begutachten, mit Qualität daher kommen. Jeder Apfel wird auf ein "Mäd-chen" untersucht - normale Äpfel haben sie ab und an mal drin - alles andere ist unnormal - Gurken, die nur gerade zu wachsen haben und Bananen, die gelber als gelb sein müssen - wenn wir wüßten, wie manches zubereitet wird, würde uns schlecht werden.

Würde jemand, der gern Fleisch ißt, einmal den Werdegang in der brutalsten Form sehen, würde er vielleicht mit dem Denken anfangen - bis dahin ist unter Neonlicht in Kaufhallen alles so herrlich anzuschauen -

wir sind es doch, die diese Welt formen, aber wir fühlen noch nichts, denn wären wir feinfühlig, feinstofflich, würden wir die Schreie der gequälten Kreatur weit hören, würden wir wahrnehmen, was in der feinstofflichen Welt passiert, würden die Qualen wie psychische Qualen vernehmen - können wir nicht - wir sind noch zu und das entspricht unserem derzeitigen Reifegrad - wir können gar noch nicht anders, wir sind einfach noch nicht dazu fähig - da schließe ich mich nicht aus.

Die Überlegungen, die Vorgänge in der Welt betrachten, die Menschen anschauen, nachdenken, überlegen, warum und wieso fragen und versuchen, eine objektive Sichtweise über das ganze Weltgeschehen zu erhalten - Hermann Hesse läßt grüßen - auch ihm sind solche Gedanken gekommen - da gab es zu seiner Zeit aber diese Massentierhaltungen noch nicht in dem Maße - auch er hat darüber nachgedacht und sein Nachdenken in seine Bücher gelegt.

Vielleicht muß sich deshalb die Welt verändern, vielleicht ist das alles der Prozeß der Evolution, den es zu erkennen gilt - wir streben vorwärts - immerhin haben wir bereits Tierschutz - da ist einiges im Gange, obwohl noch lange nicht am Ende angekommen - es muß weiter gehen.

Selbst die Tiere beginnen, sich zu wehren, gegen ihre Behandlung. Die Stiere springen in die Menge, die Löwen greifen ihre Domteure an - die Delfine schlagen zurück - oder sie sterben einfach in Gefangenschaft - sie nehmen somit den Machern solcher Veranstaltungen erst mal ihre Chance, an ihnen Geld zu verdienen.

Ich weiß, daß meine Stubentiger nicht vegetarisch fressen werden, gerade mein Freigänger nicht, aber ich als Mensch kann mich entscheiden - und ich kenne auch alle inneren Überlegungen - ich verurteile niemanden - den Spott hat man jahrelang ertragen, inzwischen kann man auch auf Reisen gehen, man wird sich auch anders ernähren können - zugegeben, in die Mongolei würde ich wohl nicht reisen - da muß man schauen, wo mehr vegetarisch gegessen wird, da kann man sich hinbegeben - muß dann eben darauf verzichten, alle Länder zu bereisen.

Es gibt Menschen, die gehen auf Reisen, und sehen nur die vorgeschriebenen Ziele - Burgen, Schlösser - mancher sieht eben mehr, wenn er nicht so den vorgegebenen Pfaden folgt.

Daß sich Menschen in all den Jahren, in denen sie verstärkt begannen, zu verreisen, auch all das Tierelend wahrnahmen und entsprechende Maßnahmen einleiteten, damit diesen armen Wesen geholfen werden konnte, hat die Finanzkrise teilweise zum Stoppen der Hilfen gebracht.

Wie müssen Menschen fühlen, die in all dem Elend leben und täglich dieses Elend sehen ? Stumpfen sie ab ?

Die Tierheime in Italien, Ungarn, Rußland, Bulgarien, Spanien usw sind mehr als unter aller Würde.

Da dreht sich einem das Herz im Leib herum, wenn man das sieht.

Die Menschen sind gefordert, einfach deshalb, weil sich etwas in ihrem Gewissen bewegen muß.

Man kann weder alle Krankheiten des Menschen beseitigen, noch kann man alles Elend der Menschen und Tiere beseitigen. Es gilt nur zu mildern.

Deshalb steht die Frage: weshalb das alles passiert und was es uns sagen soll. Was soll in uns wachsen ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
"Wie müssen Menschen fühlen, die in all dem Elend leben und täglich dieses Elend sehen ? Stumpfen sie ab ? "

Ich glaube schon das sie abstumpfen..weil so viel Schmerz zulassen ,wurde sie zur Verzweifflung bringen.
Und die Verzeiflung und Lied-en bringt niemanden weiter..
Rosenrot hat folgendes geschrieben:
da muß ich Dir leider widersprechen, liebe Minou,
gerade Deine Generation hatte doch gar nicht soviel Fleisch zu essen, wenn, dann höchstens einmal in der Woche.

Abgesehen davon, dass es bei uns zu Hause öfter als einmal pro Woche Fleisch gab (ich bin nicht in der unmittelbaren Nachkriegszeit aufgewachsen), sprach ich nicht von der Häufigkeit des Fleischessens in meiner Generation, sondern von der Selbstverständlichkeit. Es wäre damals niemandem eingefallen, überhaupt nachzufragen, ob Tiere zu töten und zu essen richtig ist oder nicht.
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Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hmm,

dann bin ich wohl zu sehr von mir ausgegangen, liebe Minou.
Ich hab als Kind selten Fleisch gegessen. Allerdings Sonntags gab es immer Fleisch, entweder ein Huhn oder einen Hasen, Schweinebraten oder Schnitzel.

Mein Vater hat vor meinen Augen den Hasen oder das Huhn geschlachtet, das war für mich ganz normal. Nicht anders als wenn ein Kohlkopf abgeschnitten wurde.
Uns als sie noch klein waren hab ich sie liebevoll gestreichelt
Zitat:
Es wäre damals niemandem eingefallen, überhaupt nachzufragen, ob Tiere zu töten und zu essen richtig ist oder nicht.

das stimmt, es war das natürlichste auf der Welt.

Wenn es nicht so oft geschehen würde, dann wäre es vermutlich auch noch heute so.
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*