Ab "wann ist man tot?"


Zitat:
Immer wieder erreichen uns Fragen, die sich aus dem Verständnischaos ergeben, das mit der „Hirntod-Beurteilung” und daraus resultierenden Folgen für Sterbe-Kandidaten, die Zurück bleiben - den und alle Auswirkungen zusammenhängt.


Das sind Fragen, die wir uns heute stellen sollten.

Ab wann sind wir tot ?


Zitat:
"Sterben" in den bürokratisierten Zivilisationsstaaten scheint zunehmend eine Kunst, ein Abenteuer, ein 'außergewöhnliches Erlebnis' zu werden. Wir werden ja sehen.


quelle: http://www.welt-spirale.com/index.html?content=/dergruender.html
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
wenn wir keinerlei wahrnehmung von uns selbst mehr "haben"?
Wenn nichts mehr geht, gar nichts mehr. Keine Gehirnströme, kein Herzschlag, kein Puls, wenn der Zustand irreversibel wird und sich der Körper dem Zersetzungsprozess hingibt.

Oder wenn einem lebenswichtige Körperteile wie Kopf, Wirbelsäule usw. abgetrennt werden, dann ist man tot, und zwar relativ eindeutig und unwiederbringbar.
Zitat:
...wenn der Zustand irreversibel...


Das ist nicht der endgültige Tod.

http://www.aktion-leben.de/Euthanas.....st%20Euthanasie/sld03.htm
Zitat:

Zur sittlichen Bewertung der Organspende ist es wichtig zu klären, ob der Mensch schon vor der Organentnahme tot ist, oder ob er erst durch die Organentnahme getötet wird.



Das eine ist die biologische Erklärung.

Wie sehen das Menschen, die mit der Metaphysik hantieren ?

http://geheimeswissen.com/buecher/t.....leadbeater/das-2-2-4.html

XIV. Kapitel: Erscheinungen, die den Tod ankündigen
XV. Kapitel: Verstorbene, die zurückkehren, um zu helfen
XVI. Kapitel: Solche, die der Hilfe bedürfen


"Alle Ideologien, ob religiöse oder politische, sind i d i o t i s c h, denn es ist das begriffliche Denken, das begriffliche Wort, das die Menschen auf so unglückliche Weise gespalten hat.
Krishnamurti, Du bist die Welt"


http://www.zitate-aphorismen.de/zitate/autor/Krishnamurti/108
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Ab wann sind wir tot ?
Die Frage ist ein bisschen... "doppelt" .
a) wir, das Bewusstsein, sind nie "tot", es lebt immer etwas weiter, das, was dich ausmacht, das Ich Bin.
b) der Körper lebt teilweise noch eine Weile weiter, auch wenn alle Funktionen ausgesetzt haben. In Rumänien z.B. gibt es nach 40 Tagen noch eine "Abschiedsfeier", bei der die Menschen zu einem Mahl eingelden werden, auch mit Pastor und so. Und das ist nicht so aus der Luft gegriffen, denn Haare und Fingernägel wachsen eine zeitlang weiter, weiss man. Aber solange Zellen leben muss die Seele damit irgendwie noch verbunden sein, oder? Ohne geist kann keine Materie "leben".

Ich glaube, dass die Zellen unterschiedlich lang leben, d.h. eine Seele, die mit dem Leben auf der Erde abgeschlossen hat, deren Körper wird schneller tot sein.
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Ich Bin was ich wähle zu sein
Hallo
nachdem ich den ersten Beitrag gelesen habe dachte ich sofort an die Organspende.
Zitat:
der Körper lebt teilweise noch eine Weile weiter

Leben die Menschen die ihre Organe gespendet haben weiter? Sind sie, oder ihr Körper noch am Leben, obwohl der Geist längst erloschen ist?
Ich bin kein Arzt, der bewerten muß, ob jemand tot genug und noch hinreichend lebendig
ist, um noch funktionstüchtige Organe zu entnehmen. Hätte ich auch keinen Bock drauf.
An der objektiven Beschreibung der Welt, wie sie sich der Majorität der Menschen darstellt,
arbeiten jedenfalls die Naturwissenschaften.
Denen nehme ich es allerdings nicht ab, wenn die "tot" definieren.
Das wurde mir sehr klar, als ich 2005 mit nem Vorderwandinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Die erste Person die mir dort noch vor dem Operationssaal einen guten Tag wünschte war eine Schwester,
welche mir eine Patientenverfügung unter die Nase hielt, mit der Bitte, diese zu unterschreiben.
Dank der Morphiumspritze, die ich vorher bekommen hatte, hatte ich eine ziemlich unangemessen gute Laune.
In dem Moment dachte ich, ich müßte mit ihr um meine Organe und darum,
wieder lebendig aus diesem OP zu kommen handeln und hätte schon verloren, wenn ich diesen Zettel
unterschreiben würde.
Ich wollte Lachen, konnte aber dank der Morphiumspritze und einem ausgetrockneten Kehlkopf nur krächzen.
Ich krächzte jedenfalls grinsend nur "nein" und sah dann in ein erschrockenes Gesicht.
Im Nachhinein dachte ich nur, bei dem Taktgefühl, das die dort aufgebracht haben,
möchtest Du lieber garnicht wissen, was die tot nennen .
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"
Das ist das Verhängnis
zwischen Empfängnis
und Leichenbegängnis
nichts als Bedrängnis.
"
Erich Kästner
technisch gesehen kann ein Körper noch lange Zeit nach eintreten des Hirntodes künstlich am Leben erhalten werden. Aber "lebt" man dann wirklich noch oder ist man nur ein Behälter für die Organe die noch irgendwo benötigt werden?
Der Körper kann ohne Geist nicht leben, man lieg dann da und die Vitalfunktionen werden künstlich erzwungen, sobald einer den Stecker zieht versagen diese Funktionen. Ich würde mal behaupten wenn man diesen Zustand erreicht hat ist man einfach tot und es bedarf keiner weiteren Definition. Der Zustand, wenn wir den Tod mal für einen Moment als solchen Bezeichnen wollen, ist entgültig und nicht umkehrbar. Kein Epinephrin, kein Elektroshock, nichts erweckt einen mehr zum Leben.
Diesen Zustand des "nicht mehr hier seins" würde ich einfach als Tod bezeichnen.
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+ 1 mal krümmungsfreie Raumzeit zum mitnehmen bitte
Zitat:
Der Körper kann ohne Geist nicht leben,...


Was ist mit der Seele ? Was geht in ihr vor, was erlebt sie, wenn dem Körper Organe entnommen werden und fühlt sie sich an die Organe, die dann einem anderen eingesetzt werden, noch zugehörig ?

Verabschiedet sich die Seele vom Körper - fühlt sie den Schmerz, wenn die Organe entnommen werden oder löst sie sich schon vorher ?

Was nimmt die Seele in ihren Erfahrungen mit und wie wird sich das auf das nächste Leben in einem Körper auswirken ?

Ist die Seele dann karmisch verbunden - in einem nächsten Leben - in einem anderen Körper - mit der Person, die letztlich ihre Organe bekam ?

Nachtrag:

Ich habe mal nachgeschaut, wie es auf metaphysischer Sicht aussieht:

auch Energiekörper oder Doppelgänger (sanskr. Linga Sharira) genannt. Er ist der Sitz der Lebensfunktionen und bildet die Brücke zur geistigen Welt. Zieht sich der Ätherkörper vom irdischen Leib zurück, tritt der Tod ein. Seiner Form nach ist er ein exaktes Abbild des physischen Körpers und kann auch unabhängig von diesem, nur in Verbindung mit dem Astralkörper weite Distanzen überwinden (Projektion, Exteriorisation, mentales Wandeln).

Anders als der Astralkörper bleibt er jedoch an die irdische Welt gebunden.
Er ist während dieser Wanderungen stets mit der Physis verbunden, Okkultisten sprechen von der Silberschnur, die die Energieversorgung des irdischen Körpers aufrechterhält. Wird der ruhende physische Leib in Aufruhr versetzt, z.B. durch einen Weckversuch, wird der Doppelgänger blitzschnell in seine irdische Hülle zurückgezogen.

Außerkörperliche Erfahrungen, in denen Menschen an fremden Orten erscheinen oder Eindrücke sammeln, ohne sich jemals physisch dorthin begeben zu haben, nennt man Ätherprojektionen. Man darf sie auf keinen Fall mit Astralreisen verwechseln, die immer in überirdische Dimensionen führen. Nichtsdestotrotz ist natürlich auch an Ätherprojektionen stets der Astralkörper beteiligt, da er zu Lebzeiten fest mit dem Ätherischen Doppel verwoben ist. Es gibt Wesenheiten, die zwar über einen ätherischen und einen Astralkörper, jedoch über keinen physischen Leib verfügen (z.B. Naturgeister, auch Elementargeister genannt)


quelle: http://de.wikibooks.org/wiki/Theosophisches_Weltbild

Solange der Astralkörper über irdische Anziehungen verfügt kann die Kette der Wiedergeburten nicht durchbrochen werden, weil es den Menschen immer wieder auf die grobstoffliche Ebene zurückzieht, um seine Wünsche (Macht- und Geltungsstreben, Triebe) auszuleben.

Die Frage wäre, ob wir unsere Lieben, die in die andere Wirklichkeit gegangen sind, nicht in Ruhe lassen sollten, denn sie gehen ins Licht und wir rufen sie ständig zurück, unterbrechen also ihren Weg, den sie erst einmal gehen müssen.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Du bist tot, wenn deine Körperflüssigkeiten( im Sinne von Urin, Kot und alles was da noch so drin schwimmt) austreten! (Ich könnte ja noch einen Satz zupacken, aber das verkneife ich mir jetzt einfach)
Damit beginnt auch, dass der Körper sein natürlichen Verwesungsprozess einleitet, dass ist dann nicht mehr aufzuhalten! (40Tage danach, halte ich für unwahrscheinlich! Sonst könnten wir uns ja die Kühlhäuser sparen, wäre es an dem!)Haare und Nägel wachsen tatsächlich noch nach, es sind die letzten Energieschübe. Wenn jemand schon mit Sterbenden zu tun hatte, der wird wissen, dass ein Mensch kurz vor seinem Tod noch mal "aufblüht", es ihm nochmal gut geht bevor es zum entgültigem Tod kommt.
Wenn der Verwesungs-Status erreicht ist, sind die Organe auch nicht mehr "verwendbar"!
Wann sollte man eurer Meinung nach dann die Organe rausnehmen?
Ich glaube genau deshalb spenden so wenige ihre Organe, weil sie sich nie damit auseinander setzen und ihr eigenes Wohl immer vor anderen stehen wird...naja, solange man selbst vielleicht nicht irgendwann auf ein Organ angewiesen ist...
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Wahre Liebe kennt keine Bedingungen