Angst vor dem Tod- wie damit umgehen?


Nach dem, was mir die Baha'i-Schriften über das Leben nach dem Tod sagen, nämlich, dass man, wenn man es kennen würde, es nicht mal mehr eine Stunde hier aushalten würde, weil es so herrlich ist, bin ich schon sehr neugierig und freue mich fast darauf.
Und in diesem Bewusstsein kann ich das Leben hier im Materiellen wunderbar leben und genießen.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hatte auch das Problem ging bei mir ziemlich psysisch in den Kopf da ich mir zuviele Gedanken gemacht habe.

Du musst damit aufhören , ich hab zu oft nachgedacht und das is schlecht weil du dann vergisst zu Leben.. lebe einfach den Tag und genieße ihn , reife und lerne , danach wird es weitergehen auf jeden Fall.

Das hier ist kein Zufall das Leben ist nicht einfach so , man wird immer da sein , man ist irgendwo , ist für uns nur schade weil wir die Leute nicht sehen und die GEfühle hochkommen aber wir sehen Sie wieder sonst wäre das doch alles schade.
Warum soll man schöne Momente haben schlechte sich damit beschaffen und lernen damit umzugehen und dann sich was aufbauen und alles war umsonst?

Wir wurden erschaffen und ihr redet von Universum? Wer sagt denn das wir nach dem Tod im Universum sind? Wir werden dann wohl zu einem Bewusstsein... wir sind dann in der nichtphysischen Welt.... wo wir auch leben.

Finde das Zitat gut das die Leute die gestorben sind uns sofort sehen , aber wir können diese Zeit ja nicht definieren wer weiß vll. wirds auch langsamer oder die zeit rast dahin so 1 sekunde für uns sind da oben schon 100 jahre oder so dann würde man alle sofort sehen.

Ich will ewig in Verbindung mit einigen Menschen sein und werde sie nie vergessen können.

Wir werden es alle Erleben und am Ende sehen was kommt.
Ich denke schon , man kann es mit Träumen vergleichen , einige Beweise gibt es ja dafür.

Gedanken können nicht lokalisiert werden ja wo sind die dann? Was war vorher mit uns? Es war bestimmt viel vor uns vll haben wir ja schonmal gelebt und wissen es nicht.
Wir erinnern uns ja nochtnicht mal an unsere Geburt , erste Schritte etc. wie sollen wir uns dann noch an das davor erinnern?

Es geht auf jeden Fall weiter man , ich glaube dran und die Wissenschaft kann auch nur Theorien Thesen darstellen und materielle Ergebnisse festlegen , das was darüber hinaus ist kann man nicht messen , wir sind blockiert & Manipuliert weil bei dem Gedanke Ewigkeit unser Kopf nicht weiterdenken / vorstellen kann.

Einfach die Party hier zu ende feiern und mal gucken was der Tag danach bietet

Aber so lange solltest du einfach dein Leben genießen und machen was dir Spaß macht und einfach leben Es gibt genug Menschen die darüber nachdenken und Angst haben so wie ich auch , nur habe ich zuviel Nachgedacht und mich vergessen.. Sinn des Lebens= Leben , entwickeln um auf die Nachwelt vorbereitet zu sein.

Die Natur ist einfach verblüffend und viel schlauer als die Menscheit.

Ein Mann wird geboren , hat noch gar nichts , noch keine Hormone nichts ... es entsteht alles im eigenen Körper ... dann Entsteht in uns Lebewesen alles Kinder alles Zellen dort lebt man schon ! Wo kommt das her? danach wächst es und es geht immer so weiter , wer waren die ersten wenn man 2 braucht? Wir wurden erschaffen und wir gehen wieder irgendwo hin nichts bleibt verloren.

Lebt einfach!

Minou hat folgendes geschrieben:
Nach dem, was mir die Baha'i-Schriften über das Leben nach dem Tod sagen, nämlich, dass man, wenn man es kennen würde, es nicht mal mehr eine Stunde hier aushalten würde, weil es so herrlich ist, bin ich schon sehr neugierig und freue mich fast darauf.
Und in diesem Bewusstsein kann ich das Leben hier im Materiellen wunderbar leben und genießen.
Wir kamen nicht auf die Erde, um schnell wieder zu gehen, sondern um wichtige Erfahrungen zu machen. Wie es "danach" aussieht hängt von jederman ab, nämlich wie er sein Leben hier gemeistert hat, was er übrig gelassen hat an Unerlöstem, an negativen Energien in Form von was-auch-immer und was danach an ihm zerrt und ihn/sie zurückhält...
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein
Eranos hat folgendes geschrieben:
Wir kamen nicht auf die Erde, um schnell wieder zu gehen, sondern um wichtige Erfahrungen zu machen. Wie es "danach" aussieht hängt von jederman ab, nämlich wie er sein Leben hier gemeistert hat, was er übrig gelassen hat an Unerlöstem, an negativen Energien in Form von was-auch-immer und was danach an ihm zerrt und ihn/sie zurückhält...


Ich will nicht schnell wieder gehen - aber das liegt nicht in meiner Hand.
Natürlich hängt die Situation im Jenseits davon ab, wie wir hier gelebt haben.
_________________
»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Bini

Ich bewundere deine Mut und offenheit diese Tabu Thema anzusprechen..das ich an sich so schade finde..aus lauter Angst und Unwissenheit
alles zu vermeiden was und daran erinnert,
weil Tot, ist nicht unser Feind, sondern unser Freund, der immer weider an die Türe klopft und uns ermahnen will;
"seit Ihr euch bewusst..das alles vergänglich,
deshalb auch so kostbar in dieser Art, weil einmalig , und auch unwiederruflich vorbei geht.
Geniest ..und seit bereit..alles was Ihr habt..wieder loszulassen und weiter zu gehen.
Mir hilft der Tot..ich sehe ihn als meinen Ratgeber und Freund..der mir immer wieder vor Augen führt..
"es lohnt sich nicht harthärzig, unversönlich, lieblos miteinander umzugehen-wer weiss, kann ich den andern, morgen wieder sehen."..

"O Sohn (Tochter ) des Höchsten
Ich machte den Tod für Dich zum Boten der Freude, warum bist Du traurig? Das Licht erschuf Ich, Dich zu erleuchten, warum verhüllst Du Dich vor Ihm?
Bahaullah

Meine Oma und beide Opas sind bereits gegangen.
Meine Mama wäre folglich die Nächste, und das macht mir solche Angst.
Kennt ihr das noch, wenn ihr Abends als kleines Kind im Bett gelegen habt und euch das erste Mal so richtig bewusst geworden ist das alles ein Ende hat? Das Mama nicht immer für dich da sein wird. Und Mama versucht dir die Angst zu nehmen und sagt dir....so ist der Lauf des Lebens. Ich habe immer noch diese Angst. Der Gedanke das meine Mama mich verlässt macht mich so verdammt traurig.
Sie ist 60 Jahre jung und sie redet ständg darüber mir nicht zur Last zu fallen, ihre Alternative Altersheim. Ich möchte sie bei mir haben, sie begleiten und ihr Kraft geben, genauso wie meine Mami immer bereit war alles für ich zu geben. Ich kann nicht verstehen warum so viele gesunde Omis, Opis, Mamas und Papas so abgekübelt werden. ALTERSHEIM, schon alleine das Wort ist doch schon ne Strafe wert.
Wir sind doch eine Familie und heißt es da nicht immer für einander da zu sein?
Meine Tochter (13) hat mittlerweile die selben Verlustängste. Und was sag ich ihr.... Mäuschen... irgendwann müssen mo alle ma gehn.
Und vielleicht hab ich ja das Glück zu Hause einzuschlafen, bei meiner Familie... LG CK & MLK
liebe bini
Zunächst einmal möchte ich dir für deinen toll verfassten beitrag danken. Ich muss dir leider weiter angst machen, denn der Tod ist erst der anfang. Ich denke was uns nach dem tod bevorsteht hängt ganz klar von der art wie wir hier gelebt haben ab. ich denke da an bestrafungen aber auch an belohnungen. Ich sehe es aus einer religiösen seite und würde dir empfhelen dich mit dem tod noch intensiver auseinanderzusetzen und noch mehr an den tot zu denken, denn je öfter du daran deknst dass du gleich sterben könntest umso besser und fleißieger verhälst du dich um gute taten mitzunehemn um die große belohnung oder wie ich es nenne den triumpf das paradies zu bekommen und dann (wie hier schon erwähnt) wirst du dieses leben schnell vergessen.
Gott hat uns auf die welt geschickt um uns zu testen und prüfungen auferlegt. er stellt uns steine in den weg und guckt ob wir von ihm abkommen...er gibt uns manchmal alles und guckt ob wir ihn vergessen..keiner soll mir sagen das dies alles egal ist und das wir alle ins paradies kommen und alles wird gut...das glaube ich einfach nicht denn ein mörder oder ein schwerverbrecher können einfach nicht die gleiche belohnung/bestrafung erlangen und werden nieeeeee gemeinsam an dem ein und den selben platz landen.
_________________
La ilaha 2illa alah w mu7amad rasul alah
"Angst vor dem Tot und wie damit umgehen?"


Es wurde herausgefunden und es erzielt unglaubliche Heil Erfolge bei allen Arten der Angst
die -Konfrontationstherapie.

.d.h. die Leidenden werden begleitend mit den Objekten Ihrer Angst Konfrontiert,
und sie müssen diese Situation aushalten,
sich damit auseinander setzen, sich dem Objekt der Angst nähern, anfassen, fühlen, erleben,
und nach paar Stunden verwandelt sich der
Schreck in etwas vertrautes.. zu dem man ja sagen kann.
Ich denk das wäre übertragbar, auch möglich,
in dem man, statt zu verdrängen und dagegen währen, gegen die Angst ankämpft-das gar nichts nützt,
es ist besser und Heilsamer den Tot, (unseren Lebens Freund Lehrer und Ermahner )

in Alltag zuzulassen, damit er uns lehren kann,
eigene und fremde Dasen auf der Erde und
dessen Einmaligkeit, Kostbarkeit und Unwiderruflichkeit , in dieser unseren einmaligen Zusammensetzung Art und Form ,
als das ist was und wie es ist, anzunehmen und zu schätzen.

uns diese so kurze und beschränkte Zeit
das uns gegeben und geschenkt worden ist,
wert zu schätzen, zu achten und zu lieben..und vor allem ganz Bewusst und in Dankbarkeit
mit allem und jedem das uns umgibt zu leben.

Deshalb es ist heilsamer und nützlicher
diese Gedanken zuzulassen, hinsehen, darüber reden, lesen, auch Friedhöfe und Beerdigungen Regelmassig zu besuchen ,(sind wunderschöne Meditation und Entspannungsorte der Ruhe und Friedens,) vor allem im Frühling, Sommer und Herbst,
statt Beruhigungspillen zu schlucken und sich Sinn-und Nutzlos zu ängstigen.

Ist meine Art mit dem Tot umzugehen.
Das heisst nicht das ich keinen "Respekt" mehr und meine Angst völlig überwunden ist ..aber solches Vorgehen half mir mein Leben jetzt und hier in Dankbarkeit zu leben, leichter mir und andern zu vergeben, und gelassener auf den Übergang und Wandlung zu etwas anderem, hin zu sehen.
Das ich auch dir wünsche.
Alaw hat folgendes geschrieben:
Ich muss dir leider weiter angst machen, denn der Tod ist erst der anfang.
Das, mein Lieber, ist keine Religion der Liebe und Freiheit, sondern eine der Angst vor Bestrafung. Eine Religion des Scheitan. Wo hast du das gelernt? Geh und verlange dein Geld zurück, denn eine solche Haltung ist nicht lebensfreundlich.
Es gibt eine Lebensform, die uns frei macht und die Angst nimmt, das ist die Re-ligion, also die Wiederanbindung an die Liebe. Nur Liebe macht uns wirklich frei.
Zitat:
Ich denke was uns nach dem tod bevorsteht hängt ganz klar von der art wie wir hier gelebt haben ab.
Wir alle kennen das Wort: "Was du säest wirst du ernten" - es ist ein geistiges Gesetz, das den Ausgleich sucht und schafft. Insofern ist das richtig.
Aber nicht im Kontext der Angst
Zitat:
Ich sehe es aus einer religiösen seite und würde dir empfhelen dich mit dem tod noch intensiver auseinanderzusetzen und noch mehr an den tot zu denken, denn je öfter du daran deknst dass du gleich sterben könntest umso besser und fleißieger verhälst du dich um gute taten mitzunehemn...
Weisst du, wir haben ein Sprichwort, das fängt an mit "Knapp daneben...".
Dazu folgende Erklärung: wir verstärken alles, was wir sehen, denken, aussprechen und tun. Ist ja klar, wenn du was Gutes tust erntest du Lob, Freude, Dankbarkeit, Belohnung. Mit den Gedanken ist es gleich: was du denkst verstärkst du. Angst wirst du nicht los, indem du an Angst denkst. Du erzählst deinen Kindern ja auch nicht Schauermärchen am Abend, damit sie gut schlafen können, oder?
Überleg mal, was du ihnen erzählen müsstest, wenn sie friedlich schlafen und am nächsten Morgen gestärkt und mutig den neuen Tag beginnen sollen...?
Zitat:
Gott hat uns auf die welt geschickt um uns zu testen und prüfungen auferlegt. er stellt uns steine in den weg und guckt ob wir von ihm abkommen...
Gott hat uns nicht auf diese Welt geschickt, um uns zu testen, warum sollte Er? Wir sind keine Spielzeuge, keine Marionetten, die gehorchen müssen. Er braucht keine Anbeter, um Gott zu sein. Er braucht überhaupt nichts, denn Er ist Liebe. Liebe verströmt sich - Angst zieht zusammen.

Zusammengefasst: mein lieber Newcomer, wenn du glaubst, dass du uns jetzt alle schnell zu deinem Fundamentalismus bekehren wirst, bist du garantiert auf der falschen Bahn... Wir suchen nach der Wahrheit, nicht nach Angst - die kannst du dir schenken. Du bist willkommen, wenn du ebenso danach strebst, dich zu vervollkommnen und anderen wirklich zu helfen. Angst ist ein schlechter Weggefährte. Dunkelheit ist nur das Fehlen von Licht.
Nur Liebe ist die Antwort.
_________________
Ich Bin was ich wähle zu sein
Diese Gedanken passen auch gut hier zu dem Thema
Angst-Lohn und Strafe

Ob die Religionen schuld -Lebensfeindlich oder nicht verstanden worden sind ,
wenn der Mensch alles nur, von der sichtbaren Materiellen Ebene her sieht und versteht,
läuft er die Gefahr so zu urteilen, Mensch mit seiener Beschrenkung hat,
und nicht Religion, den Fehler gemacht!

Ob der Mensch mit seinem Ueberlebungs
Trieb in dem Kreislauf vom Ueberleben und Sterben, Essen und "Gegessen" werden,
einfach "blind" und unwissend, gefangen ist,
und nur diesen einseitigen Natur Welten-Denken und Gesetzen unterworfen ist?

Die eine noch mögliche Betrachtungsart kann sein;

Das die Schöpfung alles erschaffen hat und uns
zu Verfügung gegeben, als Gaben zu unser aller nützen, ( von Universum her , Mineral, Pflanzen, Tier alles,
zu der Menschwerdung dienliche, und so
eine Art Entwicklung und Wandlungsstufen auf der Erde ermöglicht,
durch eben diesen Art der "Inkarnierung" -dem bewussten oder unbewussten sich Opfern,
d.h. um
von einer zu anderen Verbindung und Organischen Zusammenstellung, einzugehen,
um so all diese Stufen, von Mineral bis zu dem Mensch durchschreiten zu können,

und so auf dieser Erde den Menschlich Materiellen Entwicklungs Höhenpunkt, ein
frei entscheidendes Wesen zu werden.

Im Gegensatz zu dem Tier, das sich angeblich nur in dem Unterscheidet , das es nicht von seinen Trieben, d.h.Naturgesetzen, den er noch unterworfen ist , nicht befreien, nicht entscheiden kann,
es kann sein dass auf der Menschlichen Ebene dieser Natur Gesetz und die Weiterentwicklung, aufhört,
der Materialisierungs Prozess der Entwicklung,
von Mineral über Pflanze und Tier zu Menschen hin
ist vollendet,
und nach Menschen seinem Tot
kehrt alle Materie zu Materie zurück..um sich wieder zu dematerialisieren und später wieder den werde Prozess , immer wieder von neuem zu durchschreiten.

Und das wir vielleicht den vorletzten Schritt der Inkarnation bewusst vollbringen sollten,

wäre vielleicht die nächste Stufe , der freiwilligen Vereinigung vom Natürlich-Menschlich, Materiellen,
mit dem Gestigen- Göttlichen-Menschen.

Vielleicht müssen wir halt auch unser Materielles Dasein aufgeben können, so wie alle vor uns, die das getan haben, als "Opfer" zu der weiter Geistigem Dasein, "aufsteigen "zu können-und bewusst und freiwillig zu entscheiden, was will ich?
Iin dem ewigen Welten Inkarnation Prozess bleiben..
oder weiter sich zu dem Geistigen hin sich entwickeln, und das kann der Mensch selbst bestimmen.

Ein Tier kann sich nicht entscheiden-es befolgt freiwillig diese Zyklen vom Aufstieg und weiteren Inkarnation ,
und dessen Seele hoffentlich mit dem Mensch zusammen, den Himmel betreten wird.
Nur so meine Meinung und Glaube zu all dem..