Kein Leben nach dem Tod


Liebe Linde, ich kann mit dem Embryo im Mutterleib nicht viel anfangen - und ich weiß, es möchten viele Menschen mehr wissen, und das wird auch geschehen, weil die Menschen auch immer mehr erfahren - wie z.B. die Nahtoderfahrungen und vieles mehr- auch über die Wissenschaft, die sich verstärkt mit der Frage nach Übersinnlichem beschäftigt.

http://wiki.anthroposophie.net/Mahat
Zitat:
"Das Erste, woraus alles andere hervorging, ist die unmanifestierte Gottheit. Aus dieser ging dann hervor das Zweite, das Leben oder auch die unmanifestierte schöpferische Substanz. Dieses Leben geht dann hindurch durch die mannigfaltigsten Formen und wird benannt in den Formen Akasha oder Mahat. Dieses Akasha oder Mahat enthält alles, was es an Formen des Lebens in der Welt gibt. Die ganzen Hierarchien der Throne, Cherubim, Seraphim, der Gewalten, Urkräfte, Erzengel und Engel gingen hervor durch das Leben und bilden die Formen, unter denen dies eine Leben erscheint.

Es ist die Seele, die wandelbar und unsterblich ist.

http://wiki.anthroposophie.net/Akasha
Zitat:
Alles Geformte, Ausgedehnte, in räumliche Erscheinung Tretende offenbart die Natur des Akasha. Daher werden die vier groben Elemente (mahabhuta; Tib.: hbyun-ba) oder Aggregatzustände des Festen («Erde»), des Flüssigen («Wasser»), des Flammenden oder Hitzenden («Feuer») und des Gasförmigen («Luft») als Modifikationen des Akasha, des Raumäthers aufgefaßt.


Zitat:
Alles Bewegende, Dynamische, Veränderung-Hervorrufende, Verwandelnde offenbart die Natur des Prana. Alle körperlichen und seelischen Vorgänge, alle physischen und psychischen Kräfte, von den Funktionen der Atmung, des Blutkreislaufs und des Nervensystems bis zu denen des Bewußtseins, des Denkens und aller höheren Geistesfunktionen sind Modifikationen des Prana.

Man kann sich die unten aufgeführten Seitenverweise über google ansehen.
http://bdn-steiner. r u/m o d u le s.p h p?name=Ga
http://bdn-steiner.r u/c a t/ga/066.pdf (Links gingen nicht durch)
Zitat:
Denn Fragen
wie die nach Stoff und Geist, sie haben zu allen Zeiten
je nach den entsprechenden Erkenntnissen dieser Zeiten die
Menschen in der verschiedensten Weise berührt. Und man
kommt eigentlich solchen Fragen nicht nahe, wenn man nur
im allgemeinen über sie redet, sondern nur, wenn man den
Geistesblick wirft auf die ringende Menschenseele. Denn
dann tritt einem erst so recht vor die Seele die Bedeutung,
die die Erforschung dieser Dinge für das unmittelbare Leben
Seite 9
http://wiki.anthroposophie.net/Inkarnationsvorgang
Zitat:
"Zweierlei Ansichten sind möglich, die materialistische und die geistige. Die materialistische Ansicht ist die, welche glaubt, daß der Mensch sich sein physisches Dasein aus physischen Stoffen bestehend schafft und daß dann, so glaubt diese Anschauung, diese materiellen Stoffe das Geistige erzeugen. Diese Anschauung verfolgt dann irgendeine materielle Erscheinung, indem sie zum Beispiel fragt: Was geht vor im Organismus, was geht vor in den feinen Funktionen, die sich im Gehirn abspielen, wenn ein Gefühl, wenn eine Vorstellung in uns ist? Derjenige, welcher das psychische Sehen hat, weiß, daß dieser Körper sich nicht selbst auferbaut hat; er weiß, daß der Körper von seinem eigenen höheren Menschen, welcher in ihm wohnt, ausgewählt worden ist. «Schaffen» bedeutet nicht das, was wir heute schaffen nennen, sondern es bedeutet Wählen. Das heißt: die Seele des Menschen, die Psyche, welche aus anderen Regionen kommt, hat sich diesen Körper erwählt, so daß er ihr ein Instrument sein kann zur Verfolgung derjenigen Ziele, die aus einer höheren Welt stammen." (Lit.: GA 88, S 3

Zitat:
Wenn wir im Leben zwischen Tod und neuer Geburt über die Mitternachtsstunde hinausgekommen sind und der Abstieg zu einer neuen Inkarnation beginnt, fängt auch die Suche nach einem geeigneten Elternpaar an, durch das wir die geeignetsten Inkarnationsbedingungen auf Erden finden können. Genauer gesagt verbinden wir uns schon lange bevor dieses Elternpaar geboren wurde mit der ganzen Ahnenreihe, die zu ihm hinführt. Das geschah früher oft schon Jahrhunderte vor deren Geburt. Heute ist allerdings die Zeit zwischen zwei Inkarnationen meist sehr viel kürzer, so dass auch für diese Suche nur entsprechend weniger Zeit zur Verfügung steht. Das Ich sucht dabei besonders die Beziehung zum Vater, der Astralleib drängt zur Mutter hin. Der Ätherleib, der sich allerdings erst sehr viel später ausbildet, zieht uns dann ganz besonders zu einem bestimmten Volkstum hin.

Zitat:
Der Mensch erscheint dem hellsichtigen Blick zu dieser Zeit als trichter- oder glockenförmiges Seelenwesen, das in seinem Inneren das Ich trägt, und das sich mit rasender Geschwindigkeit durch den Astralraum bewegt. Das ist eigentlich der Homunculus, den Goethe im zweiten Teil seiner Faust-Tragödie schildert, der den Weg zur Verkörperung in den irdischen Elementen sucht.

Die Zeit arbeitet für sich, sie wird den Menschen weiterbringen und deshalb braucht es den freien Geist, die Freiheit im Denken und die Freiheit im Wollen - Einengung entsteht, wenn irgendwann mal etwas festgelegt wurde, daß zu glauben ist.

Und es gibt auch immer Menschen, die es brauchen, einfach nur zu glauben und nicht weiterforschen.

So geht jeder Mensch seinen Weg und es ist gut, daß wir die Freiheit haben, daß es uns gestattet ist.

Schlimmer wäre es, gäbe es eine Anordnung, es nicht zu dürfen, unter Strafe verboten ist.

Wir durften damals diese Bücher nicht lesen, wenn wir sie uns heimlich besorgten, durfte keiner davon wissen.

Heute darf man es - es hat sich alles weiter entwickelt und dafür kann man dankbar sein.

Und man darf auch darüber diskutieren.

Es muß nicht Jeder gleicher Meinung sein, denn sonst gäbe es keinen Fortschritt, es würde auch das Denken unterdrücken, wenn nur das bedingungslose Annehmen gefordert ist - so ist die Auseinandersetzung darum auch ein Fortschritt, weil der Fokus genau auf diese Themen gelegt wird.

Aus "Theogenesis"

Zitat:
"Seele ist das Lebensprinzip der Fortdauer. Es ist der Vermittler zwischen Geist und Stoff. Ohne Seele wäre Stoff Chaos, und Geist wäre geistlos - wie unbeschränkt sich ausbreitender Dampf. Seele benutzt Geist und Stoff für die höchsten aufbauenden Entwicklungsgesetze.
Es ist ist selbstverständlich, daß es in der Natur ein Prinzip der Fortdauer gibt. Dieses Prinzip ist Seele, denn es ist eine Kraft, welche Stoff und Formen beseelt, umfaßt und gebraucht und durch dieselben wieder andere Formen der gleichen oder ähnlicher Art schafft und aufbaut. Die Formen selbst können zerbrechen, wie eine Maschine bersten kann, aber die Seelenenergie bleibt die gleiche und wiederholt sich durch jeden bewahrten gleichartigen Samen oder eine vorhandene Matrize. Diese unaufhaltsame Bewegung, sich ewig und unbeschränkt zu wiederholen, ist das Symbol des ewigen Gesetzes, das Seele unsterblich macht und durch welches Seele schließe bewußte Unsterblichkeit erlangt. Deshalb können wir, allgemein gesprochen, Seele als ein universales, alles durchdringendes Element betrachten - ein Element der ewigen Triade Substanz, Seele und Geist. "


Der Mensch wird in seinem Forscherdrang nicht aufgehalten werden können, sondern die nächsten und übernächsten und wieder übernächsten Generationen werden die Welt weiter verändern. Das ist im Sinne des Menschsein enthalten.
http://www.zeit.de/wissen/2011-12/interview-brian-schmidt
Zitat:
Frage: Sie und ihre beiden Kollegen Adam Riess und Saul Perlmutter erhalten den Nobelpreis für die Entdeckung, dass sich das Universum immer schneller ausdehnt. Was steckt dahinter?

Schmidt: Das ist etwas, was wir Dunkle Energie nennen. Während Schwerkraft, Gravitation, die von Materie hervorgerufen wird, Dinge anzieht, jagt Dunkle Energie sie auseinander. Sie ist eine Art umgekehrte Gravitation. Man könnte auch "negativer Druck" sagen. Aber Dunkle Energie klingt besser und hat sich durchgesetzt. Nehme ich mal eine Volumeneinheit und ein Atom drin, dann habe ich eine bestimmte Gravitation. Verdopple ich den Raum, wird die Gravitation ausgedünnt. Auf der anderen Seite wird aber die Dunkle Energie ebenfalls verdoppelt. Das heißt: Je weiter sich das All ausdehnt, umso mehr Dunkle Energie entsteht. Der Prozess wird immer schneller. Heute besteht das Universum aus ungefähr 4,5 Prozent baryonischer Materie, also uns bekannten Atomen, 23 Prozent Dunkler Materie und der große Rest ist Dunkle Energie.


http://www.8-pfad.de/theosophie/kon.....tentum/htm/aufklarung.htm
Zitat:
Der im Grabe seines irdischen Leibes durch die Selbstsucht eingeschlossene und im Selbstwahn befangene Mensch, der Gott im Menschen, führt auch nach dem Tode im Jenseits ein Traumleben innerhalb der ihn um gebenden Vorstellungswelt, genau wie auf Erden. Erst, wenn er während des Erdenlebens zur Selbsterkenntnis seines göttlichen Wesens (Theosophie) erwacht und die erforderlichen Bedingungen erfüllt, kann er mit Hilfe seines Meisters aus dem Grabe seiner Persönlichkeit (Kreuz) auferstehen und in die Geheimnisse der jenseitigen "Welten eingeweiht (initiiert) werden. Die Auferstehung von den Toten, das Erwachen aus dem geistigen Schlafe, muss während des Erdenlebens errungen werden. Es ist die Erfahrung von vielen Zeitaltern erforderlich, um die Einsicht und die Macht zu erwerben, die zur „Auferstehung des Geistes- nötig sind. Ist die Pflaume reif, dann löst sich der Kern leicht und von selbst vom Fleische.

Einst wird jeder Mensch diese Stufe in seiner Entwicklung erreichen!


lg, ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Der Mensch wird in seinem Forscherdrang nicht aufgehalten werden können, sondern die nächsten und übernächsten und wieder übernächsten Generationen werden die Welt weiter verändern. Das ist im Sinne des Menschsein enthalten.


Liebe Ikaruse, da stimme ich Dir voll und ganz zu. Durch den Forscherdrang des Menschen wissen wir heute Dinge die wir gestern noch nicht wussten und werden morgen Dinge wissen, die wir heute noch nicht wissen können. Das wird nie aufhören.

Möchte aber trotzdem nochmal zu meinem Embyo zurückkehren. (Das ist ja nur ein Beispiel und jedes Beispiel hinkt nun mal)
Die Aufgabe des Embryo ist es sich zu entwickeln, damit der Mensch bei der Geburt alles hat was er hier braucht. Deshalb ist die ganze Aufmerksamkeit im Mutterleib darauf gerichtet, all die Organe zu entwickeln die auf dieser Welt lebensnotwendig sind. Würde dies vernachlässigt, weil die Konzentration auf das gerichtet ist was nach der Geburt kommt, wäre es der Entwicklung im Mutterleib abträglich.

Ebenso sollten wir uns hier voll und ganz darauf konzentrieren was wir hier entwickeln sollen um danach all die "geistigen Organe" dabeizuhaben, die unsere Seele nach dem Ablegen des Körpers braucht.

Diese geistigen Organe sind die positiven Eigenschaften wie - Liebe, Mitgefühl, Gerechtigkeit, Geduld usw.- die werden wir danach dringend brauchen und da habe ich auf dieser Welt "alle Hände voll" zu tun und der Blick in die nächste Welt würde mich evtl. davon abhalten mich da genügend vorzubereiten.

Liebe Ikaruse, wollte noch etwas anderes erwähnen. Du bist ja sehr eifrig und sagst selbst von Dir, dass Du ein Maulwurf seiest, der immer wieder alles Mögliche auskramt. Find ich super! Nur leider fehlt mir persönlich, die Zeit, die Kraft und vor allem die Konzentration so lange Kommentare zu lesen oder gar zu beantworten.

Das wollte ich einfach mal erwähnen. Du kannst das natürlich weiterhin so machen, ist ja wohl klar, dass ich Dir nichts, aber auch garnichts vorschreiben will. Nur sollst Du halt wissen, dass ich es nicht lesen kann, weil es mich überfordert.

Ganz liebe Grüße Linde[/quote]
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Mir ist schon klar, dass in allen Religionen und Philosophien ein Teil "Wahrheit" steckt.
Meine Frage bleibt immer die gleiche: Warum Seher und Weise und etc. für seine eigene Meinung einsetzen. Warum nicht in sich selber lauschen?
Cheeseye hat folgendes geschrieben:
Also, vor kurzem hatte ich eine ziemlich kurze Diskussion mit jemandem, da ich glaube, dass es einen Gott (oder so etwas in der Art) gibt, aber kein Leben nach dem Tod. Diese Person sagte mir, man könne gar nicht an einen Gott glauben, wenn man nicht parallel dazu an einen Gott glaubt, der uns nach dem Tod empfangen wird. Ich dachte das wäre mal ein interessantes Thema.

Ich glaube, Gott liebt niemanden, aber er hasst auch niemanden. Er fühlt keine Emotionen gegenüber Menschen, hat aber mit ihnen das Experiment gewagt ihnen die Möglichkeit zu geben ihn zu erfassen. Leben vergeht im Augenblick des Todes. Der Tod ist keine Periode sondern ein Ereignis. Nach diesem Ereignis sind wir nicht mehr da. Es ist unmöglich, sich das vorzustellen. Die meisten Menschen können nicht akzeptieren, dass es passieren wird, weil das einen ungeheuren Druck ausübt wenn man denkt "Ich hab nur dieses eine Leben". Es ist auch nicht gerade hoffnungsspendend, aber wahr.


Ich halte diese Art der Weltanschauung für sehr vermessen! Warum soll Gott niemanden lieben, keine Emotionen gegenüber der Schöpfung haben? Wenn doch Alles seinen Ursprung letztlich aus Gott heraus hat, dann auch die Güte, das Mitfühlen mit Anderen. Wir Alle sind Teil Gottes und Ausdrucksweise seines eigenen Wesens, denn Gott umfasst alle Personen, Dinge, Gegebenheiten. Gott ist keinesfalls einfach ein sich von uns abgrenzender kaltblütiger Wissenschaftler, der nur das wertfreie Experimentieren mit fremden Naturen im Sinn hätte. Außerdem kann nichts und niemand, da Gott Alles in Allem ist und Alle umfasst, anfangen oder aufhören zu sein. Wenn unser irdisches Leben aus ist, dann ist zwar auf Erden hier unsere irdische Identität Geschichte, aber unser Sein, das bereits vorher immer war, weil es aus Gott heraus seinen Ursprung hat, der zeitlos und allgegenwärtig in seiner Gesamtheit ist, kann nie ausgelöscht werden, sondern setzt sich fort in einem Zustand, den wir schließlich uns selbst zuzuschreiben haben, gemäß unserer eigenen Lebenseinstellung.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Ich glaube nicht an einen Gott, auch nicht an Götter.
Es "erscheint" mir jedoch unmöglich, dass wir aus dem Nichts gekommen sind und wieder ins Nichts verschwinden.
Das fände ich ein absolut sinnloses Unternehmen.
Sinnlos ist m.E. Nichts. Somit besteht Nichts für mich nicht.
Also eher ein Etwas. Aber dieses Etwas muss ich nicht Gott nennen. Das wäre mir zu simpel. Das würde sozusagen die Verantwortung auf jemanden abschieben. So einfach geht das nach meiner Meinung nicht.
Mag sein, dass es viele Menschen gibt, die nicht "wissen" woher sie kommen und nicht wissen wohin sie gehen. Deshalb vielleicht folgen sie immer wieder "Führern", die es ihnen sagen.
Das AT, das NT und der Koran sind Beispiele, die ich in dieser Richtung nenne.
Das Spirituelle ist ein grosser Bestandteil meines Lebens und ich hoffe doch, dass ich dazu meinen "freien" Willen einsetze.
Nach meinem Empfinden bin ich zum zweiten Mal auf dieser Erde. Das kann mir niemand ausreden.
Dass ich nach meinem zweiten Tod also auch wieder "nachhause" komme, ist mir klar. Ob ich dann dort bleiben darf, ist nicht sicher, ich wünsche es mir ganz einfach und tue mein Bestmögliches dazu.

Chris
linde hat folgendes geschrieben:


Möchte aber trotzdem nochmal zu meinem Embyo zurückkehren. (Das ist ja nur ein Beispiel und jedes Beispiel hinkt nun mal)
Die Aufgabe des Embryo ist es sich zu entwickeln, damit der Mensch bei der Geburt alles hat was er hier braucht. Deshalb ist die ganze Aufmerksamkeit im Mutterleib darauf gerichtet, all die Organe zu entwickeln die auf dieser Welt lebensnotwendig sind. Würde dies vernachlässigt, weil die Konzentration auf das gerichtet ist was nach der Geburt kommt, wäre es der Entwicklung im Mutterleib abträglich.

Ebenso sollten wir uns hier voll und ganz darauf konzentrieren was wir hier entwickeln sollen um danach all die "geistigen Organe" dabeizuhaben, die unsere Seele nach dem Ablegen des Körpers braucht.



Liebe Linde,

und was ist mit den Menschen, die als Embryo sterben oder die geistig völlig unzureichend als Behinderte leben und nie ein Wort sprechen und verstehen können?
Die psychisch Kranken, die ganz und gar Verrückten, die keinen einzigen vernünftigen Satz denken können?
Die Menschen, die nie etwas anderes sehen als den Busch und kein Wort lesen und schreiben können und nie was anderes hören als Woodoo-Wahrheit?
Die ihr ganzes Leben gefangen sind und keinerlei Möglichkeit zu Wissen und Bildung haben?
Kein Unterschied zu einem Menschen, der in einer Höhle in Afghanistan aufwächst und nie was anderes sieht als die Höhle und die Herrschaft eines Patriarchen, der mit Gewalt und Brutalität Mädchen ihr ganzes Leben in Gefangenschaft hält zu einem modernen Menschen, der Zugang zu allem Wissen hat?
Wie erklärst du dir die Unterschiede von Menschen, die fast wie Tiere im Busch in Hütten leben, nie ein geschriebenes Wort sehen bis zu den hochgebildeten Menschen in modernen Gesellschaften?
Und Menschen, die nicht das Gehirn besitzen, überhaupt etwas verstehen zu können und den hochbegabten, deren Kapazität weit über normal liegt?

Wie erklärst du dir die Unterschiede der Menschen und den Nutzen z.B. eines Lebens, das im vierten Schwangerschaftsmonat endet?

Ist es nicht viel logischer, eine Entwicklung der Menschen zu erkennen, die sich über viele Leben hinzieht, beim Urmenschen beginnt als Fast-Tier und sich über lange Zeiten hinweg langsam entwickelt zu dem reifen, unabhängigen und freien Menschen der modernen Gesellschaft nach Jahrtausenden der langsamen politischen, sozialen und religiösen Befreiung?
Denn nur so, absolut nur so ist auch zu verstehen, warum Menschen von Kind an schwer benachteiligt erscheinen oder bevorzugt.
Oder welchen Grund hast du, dass ein Kind seine ganze Kindheit durch vergewaltigt wird, um dann langsam durch Sucht oder Geisteskrankheit an den Folgen elendig zu sterben?

Nur durch die logische Erklärung, dass sich ein Mensch in einer Folge von Ursache und Wirkung befindet, in der er jeweils das erntet, was er zuvor gesät hat, lassen sich die vehementen Unterschiede dieser Welt erklären.

Und dass der Mensch langsam aufsteigt, läßt sich gut auf dieser Welt beobachten durch die Unterschiede der jeweiligen Kulturen, die sich auch immer wieder wiederholen.

So ist zu beobachten, dass sich alle Staaten in einem bestimmten Muster entwickeln.
Zuerst ist ein Land kein Land, sondern verschiedene örtliche Herrscher oder Führer streiten sich gegenseitig um Land und Herrschaft. Mit der Zeit vereinigen sich manche zu einem gemeinsamen Staat.
Dann entsteht eine Monarchie. Später gibt es eine Revolution, wenn sich genügend Menschen der Monarchie gegen die Unterdrückung wehren.

So dann werden demokratische Elemente verlangt. Nach Einführung der Demokratie gibt es einen Rückfall und es entsteht eine Diktatur. Erst nach dem Untergang der Diktatur entsteht die moderne Form der relativ freien Gemeinschaft in einer Demokratie.

Eine solche Entwicklung macht der Mensch auch innerhalb seiner eigenen persönlichen Entwicklung durch viele Leben durch.

Welchen Sinn sollte es haben, nur ein Leben zu erleben und vor allem: welches?

Das eines Embryos, der stirbt?
Das eines Geisteskranken, der vegetiert?
Das eines Heroinabhängigen, der auf der Strasse liegt?
Das eines Diktators?
Das eines Buschmädchens?
Das eines berühmten Schauspielers?
usw.

Welchen Sinn sollte es haben, ein einziges Leben innerhalb dieser langen Kette von der Entwicklung von Dörfern aus dem Busch bis zu den modernen Staaten in all ihren Erscheinungen zu haben, wenn der Einzelne damit gar nichts zu tun hat, weil er nur einen so winzigen Ausschnitt davon erlebt, dass man da nicht von Lebenserfahrung sprechen könnte?

Woher soll ein Mensch, der zum ersten bzw. einzigen Mal in einer modernen Gesellschaft geboren wird, die gleiche Lebenserfahrung haben wie einer, der im afrikanischen Busch tiergleich lebt?

Denkst du nicht, dass wir unseren Verstand einsetzen sollen im Verständnis der Entwicklung?
soraja hat folgendes geschrieben:

Denn nur so, absolut nur so ist auch zu verstehen, warum Menschen von Kind an schwer benachteiligt erscheinen oder bevorzugt.
Oder welchen Grund hast du, dass ein Kind seine ganze Kindheit durch vergewaltigt wird, um dann langsam durch Sucht oder Geisteskrankheit an den Folgen elendig zu sterben?

Nur durch die logische Erklärung, dass sich ein Mensch in einer Folge von Ursache und Wirkung befindet, in der er jeweils das erntet, was er zuvor gesät hat, lassen sich die vehementen Unterschiede dieser Welt erklären.



Wenn ich so an deine vergangen Postings denke, ist dir in "diesem" Leben auch verdammt viel übles passiert. Im Umkehrschluss warst du in deinem vorherigen Leben ein übler Zeitgenosse?

Wenn das wirklich das Rad das Lebens ist, dann ist dessen Erschaffer ein sadistisches ....

Aber vllt möchte Gott ja mal hier Stellung beziehen und uns aufklären? Wenn er Universen und unendliches Leben erschaffen kann, ist ein Forenpost wohl nicht zuviel verlangt ...
Liebe luschn!

Es gibt ja einen Ausweg diesem Rad zu entkommen. Dieser Ausweg heisst Himmel. Den kannst du dir auf der Erde erschaffen, indem du in dein Herz einkehrst, oder du kannst in den jenseitigen Himmel nach deinem Tode einkehren, indem du dich für die Wahrheit und die Liebe entscheidest.

Alles Liebe

Erich
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Es leitet mich die reine Liebe, die frei von Ego und frei von Konditionierungen ist!
Liebe Linde, ich habe bereits versucht, mir diese Aussage des "Embryo" als Gleichnis vorzustellen - (es sollen ja einige Schriften noch nicht übersetzt worden sein, vielleicht ergeben sie genauere Hinweise) und natürlich wir ein materieller Embryo nicht mehr in den Mutterleib zurück kehren, aber wie R. Steiner schreibt, und auch viele andere - in Theosophie und überhaupt Geistesrichtung sowie Hinduismus/Buddhismus - es ist der Seelenteil - im Buddhismus dann das Bewußtsein, das sich re-in-karniert - reincarnare - ins Fleisch kommend - also müssen wir uns das Geistig-Seelische dazu denken.

Zitat:
Die Meister der Weisheit sind eine Tatsache in der Natur, eine Stufe in der Menschheitsentwicklung und eine Notwendigkeit; denn es gibt keine Stufe vom Atom bis zum Sonnenlogos, die nicht ihren Vertreter hat. Ohne die Meister gäbe es keine Entwicklung der Menschheit und keine Erlösung. Sie sind für jede Seele notwendig wie die Henne für das Küchlein. Darum ist es töricht, gegen die Lehre von den Meistern zu eifern.

http://www.8-pfad.de/theosophie/kon.....tentum/htm/aufklarung.htm

Ich würde meinen, daß die Meister/Offenbarer/Propheten/Heiler/Hellseher/Mystiker - für mich alle die selbe Stufe, um diese Dinge wissen müßten, wenn sie in der Geistigen Welt auf Reisen gehen - und nur deshalb dem einfachen Volk dies vorenthalten, weil sie glauben, es könne diese Aussagen noch nicht fassen/erkennen/in sich aufnehmen.

Wie Jesus sagte: "Ich würde Euch noch viel erzählen, aber )hr könnt' es nicht noch nicht fassen. "

Wichtig war in dieser Zeit erst einmal, daß die Menschen zur Liebe kamen, denn sie gingen noch nicht besonders gut mit sich um und so waren vordergründig andere Dinge wichtig, die die Menschen damals lernten mußten.

http://wiki.anthroposophie.net/Theosophie
Zitat:
Die zyklische Wiedergeburt der Seele um vergangenes Karma (in vergangenen Leben gelegte Ursachen) abzuarbeiten und um sich evolutionsmäßig weiter zu entwickeln. Durch das Gesetz von Karma wird jede Wesenheit, jedes Individuum, immer wieder dorthin zurückkehren, wo ihre in einem früheren Leben gelegten karmischen Saaten zur Entfaltung gelangen können. Sie wird unweigerlich mit ihren eigenen karmischen Impulsen wieder konfrontiert. Karma in Verbindung mit der Reinkarnation ist somit die Lehre von der unbedingten Gerechtigkeit


Wer eine geistig-seelische Welt nicht annehmen kann, wird Schwierigkeiten mit der Reinkarnationslehre haben.
R. Steiner hat das sehr gut beschrieben, so daß man sich zumindest ein Bild machen kann. Vielleicht erfahren wir über einen nächsten "R. Steiner" in kommender Zeit noch mehr und noch Genaueres - das muß uns erst mal genügen, aber ich sehe da noch viele Möglichkeiten des Erfahrens.

Natürlich wird ein Embryo, der zum Säugling wird, und das aus dem Mutterleib kommt nicht mehr in den selben Leib zurück kehren - das ist doch Jedem klar, aber es geht ja in der Reinkarnation darum, daß die Seele über Zeugung wieder im Keim/Samen ein neues Leben entstehen läßt und das ist der Kernpunkt in der Reinkarnationslehre - neben andere Erklärungen über den Sinn und was der Mensch alles erlernen muß - sehen wir an den Neandertalern - ehe sie das Wollen, Fühlen, Selbsterkenntnis, Verstand usw. erlernen konnten, mußten sie lange Wege in langen Zeiten gehen. Und wahrscheinlich waren wir die Neandertaler und sind aus dem Tier entstanden - über so lange Zeiträume, die man sich vielleicht gar nicht ausmalen kann - denn was aus dem Wasser kam, war kein Mensch, sondern die Tiere - Evolutionsprozesse - es ist alles möglich, die Forschung ist da auch noch nicht viel weiter - sie fragt immer noch, ob es den Urknall überhaupt gegeben hat oder ob unser Planetensystem mit dem Urknall gemein tist - so wie jetzt auch immer wieder im großen Universum neue Sonnen entstehen und alte vergehen. Es steht doch noch alles offen, was wir erfahren werden.

http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/reinkarn/r_find.htm
Zitat:
Beim Herannahen der Todesstunde befreien sich die dem Astralleibe zugehörigen Teile unseres Körpers vom physischen Leibe; der Linga-Sharira allein verfällt allmählich zugleich mit seiner irdischen Gestalt. Der Gedankenkörper, das Produkt des verflossenen Lebens, besteht fort und scheint verschiedene Prozesse durchmachen zu müssen, um die gemachten Erfahrungen festzulegen und die vielfach ganz verschiedenartigen Gedanken vollständig zu assimilieren etc. Über diese nach dem Tode oder vor einer neuen Wiedergeburt stattfindenden Vorgängen und Wandlungen wurden unserer Welt nur bruchstückartige Andeutungen zu teil, und der des Beistandes entbehrende Schüler muss mit Hilfe dieser wenigen Lichtstrahlen versuchen, so gut er kann auf seinem Wege sich vorwärts zu helfen. Unbedingt sicher scheint jedoch, dass, ehe eine neue Inkarnation stattfindet, dieser Gedankenkörper im wörtlichen Sinne erst die Astral-Ebene durchwandern muss, woselbst er sich mit Astralstoff bekleidet, und dann zum Linga-Sharira der demnächst zur Welt kommenden Persönlichkeit wird.


Es ist kein einfacher Wissensstoff und deshalb nicht so im Vorübergehen zu erfahren, aber es gibt etwas, dem, der sich damit beschäftigt, weil er beginnt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und die Zusammenhänge klarer zu erkennen.

Es ist aber niemand gezwungen, das zu glauben, was da steht, und jeder Mensch wird sich einer anderen Richtung zuwenden, bei der er fühlt, daß er dort Antworten bekommt und mit den Ansichten konform gehen kann.

http://www.purucker.de/verlag/Buch_Meer.shtml

Wir haben bereits so ein Sammelsurium an Literatur, daß wir erst einmal Zeit brauchen, um alles zu erfassen, wahrzunehmen, zu lernen, zu studieren und umzusetzen.
Mehr brauchen wir zur Zeit nicht.

Schönen Tag noch
mfg. ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
leuthner hat folgendes geschrieben:
Liebe luschn!

Es gibt ja einen Ausweg diesem Rad zu entkommen. Dieser Ausweg heisst Himmel. Den kannst du dir auf der Erde erschaffen, indem du in dein Herz einkehrst, oder du kannst in den jenseitigen Himmel nach deinem Tode einkehren, indem du dich für die Wahrheit und die Liebe entscheidest.

Alles Liebe

Erich


Hallo Erich,

keine Angst, dieses Rad ist für mich nicht existent. Der "Himmel" aber auch nicht. Als Kind war der Gedanke schön, aber irgendwann merkt man, dass es kein Christkind, keinen Nikolaus, keinen Krampus, keinen Osterhasen, keinen schwarzen Mann, keine Vampire, keine Werwölfe, keine Hexen, keine Zauberer, keine Comichelden oder sonstiges im "echten" Leben gibt. Und zu diesen Dingen zählen für mich auch die Märchen, die es zuhauf in den verschiedenen Religionen gibt. Manches Kind kommt mit 5 Jahren dahinter, dass die Mama und nicht der Weihnachtsmann die Geschenke unter den Baum legt, bei anderen dauerts paar Jahre länger. Manche wollen den Glauben an den Weihnachtsmann wiederum nie aufgeben und halten eisern daran fest, die Vorstellung ist ja schön.