Im Focus der Religionen - Reinkarnationsgedanken


http://www.tawasentha.com/spirituel.....seele-gott-im-buddhismus/

Zitat:
Vielleicht kann man es in der Art vom Buddha selbst etwa so zusammenfassen: „Ich habe nicht erläutert, dass es eine Seele gibt. Ich habe nicht erläutert, dass es keine Seele gibt. Ich habe nicht erläutert, dass es sowohl eine Seele gibt, als dass es auch keine Seele gibt...“


Ehe alles geklärt ist, werden wohl ein paar tausend Jahre ins Land gehen.

Der Autor dieser Seite ist zwar gegen die Reinkarnation, beschreibt aber ganz genau, wie die Seele und ihre Funktion in der Bhagavad-gita und den Veden beschrieben wird.

http://www.soziologie-etc.com/stein.....ation-und-vergeltung.html

Zitat:
Seele heisst Seelenenergie:
"Die charakteristischen Merkmale des Lebens der Seele, die sich grundlegend von denen der toten Materie unterscheiden, werden in den Veden wie folgt beschrieben:

1. Die Seele ist die der Materie übergeordnete Energie
2. Die Seele ist die individuelle Bewusstseinsquelle im Körper (Atma)
3. Die Seele ist ewig, das heisst, sie wurde nie geschaffen und wird niemals vernichtet
4. Die Seele kann weder altern noch zerfallen
5. Die Seele unterscheidet sich vom Körper, der ihr als "Betätigungsfeld" dient und über den sie sich bewusst ist
6. Die Seele ist unwandelbar und unveränderlich
7. Die Seele besitzt eine ihr eigene, selbstleuchtende Energie, nämlich Bewusstsein
8. Obwohl sich die Seele an einem bestimmten Ort aufhält (beim Menschen im Herzen), verbreitet sie ihre Energie in Form des Bewusstseins über den gesamten Körper." (S.2


Wieder Stoff zum Ausdiskutieren des für und wider.

Nur für Interessierte.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
http://www.christian-reincarnation.com/religio.htm

Zitat:
Der Auferstehungsglaube ist auch im Reinkarnationsglauben beinhaltet! Die definitive Auferstehung kommt nach der letzten Inkarnation. Wie Paulus schrieb (1. Kor. 15,35-47), hat man dann nicht mehr einen physischen Leib, sondern einen geistigen oder seelischen. Das kann man dann auch als eine Wiederverkörperung betrachten! Nur nicht noch einmal in einem physisch materiellen Leib.


Zitat:
Der Herkunft der Reinkarnationsidee dürfte so alt sein wie die Menschheit. Man findet Hinweise auf unterschiedliche Formen von Reinkarnationsglauben in allen alten Kulturen, auch in solchen, die keinen Kontakt mit Indien haben konnten, auch schon lange bevor es die griechische Philosophie und die christliche Gnosis gab. Dazu gehören die großen Indianervölker, Wikinger, Kelten, Perser, afrikanische und polynesische Völker, zumindest die spätere ägyptische Kultur, u.s.w., aber auch Strömungen im Judentum, v.a. in der Kabbalah und im Chassidismus, einige Strömungen im Islam und eben das gnostische Urchristentum.


Immer bereit für Neues

Zitat:
Die Seele wür­de sieh zwar immer selbständiger fühlen; aber sie würde sieh in eine Geisteswelt einleben, die nicht ihrer Wesenheit und ihrem Urquell entspricht. Sie liefe in eine ihr fremde geistige Umgebung ein.

google: warum sich die seele in geistigen welten nicht entwickeln kann

Zitat:
Ein Augenblick des Wahrnehmens kann uns aus der geistigen Welt etwas über einen weiten Zeitraum sich Erstreckendes eben ganz momentan, ganz augenblicklich enthüllen. Die Schwierigkeit liegt darin, Geistesgegenwart genug zu haben, um dasjenige, was über weitere Zeiträume ausgedehnt ist, im Moment aufzufassen. Denn der Moment kann, wie dies meistens der Fall ist, im Status nascens vorübergehen. Im Entstehen ist die Sache wieder vergessen. Würde diese Schwierigkeit nicht vorliegen, so würden, namentlich in der Gegenwart, sehr viele Menschen die Eindrücke der geistigen Welt schon empfangen.


http://www.dreigliederung.de/anthroposophie/glossar.html

Zitat:
Die geistige Welt bietet nicht denselben Widerstand wie die physische Welt, so daß man sich leicht irgendwas über sie einbilden kann, ohne gleich korrigiert zu werden. Ziel ist es daher, sich selber in der Hand zu haben, um nicht seine Wunschvorstellungen auf die geistige Welt zu projezieren, sondern die geistige Realität wirklich wahrnehmen zu können. Es wird dabei davon ausgegangen, daß der Mensch selber teilweise zur geistigen Welt gehört. Er braucht daher keine anderen Instrumente als sich selber.


Wir müssen akzeptieren, daß es verschiedene Religionen, verschiedene Richtungen und auch verschiedene Versionen gibt.

Wir haben die Wahl, uns für eine Richtung zu entscheiden.

Möge jeder Mensch das für sich selbst Richtige entscheiden.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Voraussetzung für eine Entwicklung in geistigen Welten ist folgendes:

Zitat:
Nach dem "kosmischen Gefälle" beherrscht der konzentrierte Gedanke die Empfindung, diese wiederum die Materie. Um die Astralwelt zu beherrschen muss der Mensch also bereits bewusst im darüberliegenden Mentalkörper wirken, was einen ungewöhnlich hohen Reifegrad voraussetzt. Erreicht wird dieser üblicherweise durch Meditation (Yoga) oder ein durch ein in einer lange Kette von Wiedergeburten erworbenes ethisches Niveau. Vom Astralkörper gehen auch sämtliche Spukerscheinungen und Sinnestäuschungen oder Phänomene wie (angeblich) der Phantomschmerz aus.

http://de.wikibooks.org/wiki/Theosophisches_Weltbild

Ein "unbeschriebenes" Blatt hätte ordentlich Probleme mit dem Leben in der geistigen Welt und was will es lernen ?

Zitat:
Auch alle wirksamen magischen Handlungen und Operationen wirken (mithilfe inbrünstiger Vorstellung / Visualisation und Audition) auf die Astralwelt ein und nehmen dort "Tatsachen" vorweg, die sich später, entlang des "kosmischen Gefälles" von der Astralwelt aus auf der irdischen Ebene verwirklichen . Der "Träger" dieser "Manifestationen" ist das Prana, die alles durchdringende kosmische Kraft, die in verschiedenen Schwingungszuständen existiert. Je reiner das Prana, also je entwickelter der Mensch, der es gebraucht, umso größer ist ihre Manifestationskraft (Magie). Die gröbste Schwingungsstufe der pranischen Kraft findet man im Ätherkörper, der die Physis belebt. "Materie" selbst ist nichts anderes als manifestierte Energie und nach der Geheimwissenschaft Resultat geistiger Prozesse. So gibt es neben der irdischen auch eine ätherische, astrale und mentale Materie (auch "Stoff" genannt).


Wie ich schon immer sagte: es bestehen viele Varianten von Wiedergeburt, Reinkarnation, Seelenwanderung, Metamorphose und anderes.

Und keiner kann sagen, was das Richtige ist. Man folgt der Lehre, deren Inhalte man akzeptieren kann, die eine Logik in sich birgt.

Und jeder Mensch braucht etwas anderes.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Und keiner kann sagen, was das Richtige ist. Man folgt der Lehre, deren Inhalte man akzeptieren kann, die eine Logik in sich birgt.

Und jeder Mensch braucht etwas anderes.


Ikarus, bis auf den ersten Satz, ist das im wesentlichen so.

Es haben schon viele Menschen und auch Kinder glaubwürdig berichtet.

Aber es ist so wie mit der Liebe, die Wirklichkeit ist nicht vermittelbar, sondern nur erlebbar.

Menschen die in einer Glaubensgemeinschaft mit "Glaubensführern" die etwas anders an Glauben verlangen, fest eingebunden sind, für die ist das besonders schwierig bis hin zum unmöglich, sich vorbehaltlos damit auseinander zu setzen.

Niemand ist deshalb ein schlechterer Mensch!

Die Problematik für diese Menschen liegt auf einer anderer Ebene.

Würde sich nämlich herausstellen das Ihr Leader unrecht hat, dann bestünde ja die "Gefahr", das auch andere Lehrmeinungen/Dogmen nicht stimmen würden. Und das wiederum würde bedeuten, dass das gesamte Religionsbild ins wanken käme.


PS: Wer Gotteswille gefunden hat, benötigt keine Religionen (mehr), denn Gottesgesetze kommen vor Kirchengesetze.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
ElCid hat folgendes geschrieben:
Menschen die in einer Glaubensgemeinschaft mit "Glaubensführern" die etwas anders an Glauben verlangen, fest eingebunden sind, für die ist das besonders schwierig bis hin zum unmöglich, sich vorbehaltlos damit auseinander zu setzen.


Hallo Herr ElCid,

So ist es ja nun auch wieder nicht. Erstens haben wir keine "Glaubensführer", wir halten uns an die Originalschriften von Baha'u'llah und Abdu'l Baha, die jeder studieren kann. Für uns ist es Gottes Wort, welches durch die Gottesgesandten (Jesus, Moses, Báb, Baha'u'llah) offenbart wurde.

Es ist auch nicht richtig, dass man sich nicht vorbehaltlos mit anderen Glaubensinhalten befassen kann. Ich habe z.B. die gesamte Reinkarnationslehre der verschiedensten Richtungen studiert, habe christliche Religionen für mich geprüft, die Advaita-Lehre, den Hinduismus im Allgemeinen usw. Von da her kann ich ja erst sagen, was mein Glaube ist! Das ist auch genau das, was Baha'u'llah uns aufträgt: Seine Offenbarung erst dann anzunehmen, wenn man gründlich geprüft hat.
Die intensive Beschäftigung ist also für mich vorbei, jetzt kann ich mich meiner Religion erst voll widmen. Und da gibt es so viele Schriften zum Studieren, dass ich wohl in diesem Leben damit kaum fertig werden kann.
Also - da ist keine Rede von blindem Glauben!

Besten Gruß,
Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
ElCid hat folgendes geschrieben:
Menschen die in einer Glaubensgemeinschaft mit "Glaubensführern" die etwas anders an Glauben verlangen, fest eingebunden sind, für die ist das besonders schwierig bis hin zum unmöglich, sich vorbehaltlos damit auseinander zu setzen.


Da hast du absolut mit jedem Wort recht, lieber ElCid.
Gerade weil ich dies eben genauso betrachte wie du habe ich den Baha'i Glauben in mein Herz geschlossen. Deshalb habe auch die Bitte an dich die Baha'i genausowenig dafür zu verdammen weil sie deinen Glaubensstandpunkt in Punkto Reinkanation nicht teilen können, genauso wie sie dich nicht dafür verdammen weil du etwas anderes glaubst als sie.

Können wir uns darauf einigen?
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
ElCid hat folgendes geschrieben:
Menschen die in einer Glaubensgemeinschaft mit "Glaubensführern" die etwas anders an Glauben verlangen, fest eingebunden sind, für die ist das besonders schwierig bis hin zum unmöglich, sich vorbehaltlos damit auseinander zu setzen.


Da hast du absolut mit jedem Wort recht, lieber ElCid.
Gerade weil ich dies eben genauso betrachte wie du habe ich den Baha'i Glauben in mein Herz geschlossen. Deshalb habe auch die Bitte an dich die Baha'i genausowenig dafür zu verdammen weil sie deinen Glaubensstandpunkt in Punkto Reinkanation nicht teilen können, genauso wie sie dich nicht dafür verdammen weil du etwas anderes glaubst als sie.

Können wir uns darauf einigen?


Ach Pommes, wo habe ich jemals Jemanden verdammt?

PS: Reinkarnation ist keine Glaubensfrage, weil sie sich nicht nach unserem Glauben richtet.
Ich schreibe auch nicht um Bahai-Gläubige "um zu polen". Ich schreibe für die, die auf der Suche nach der Wahrheit sind.
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"Die Wahrheit richtet sich nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten."
Warum benötigen wir den Trieb, die Sexualität und die Intelligenz ?

Im Bereich "Der Arterhaltungstrieb schreibt Dr. Gosztonyi:

Zitat:
" Der Arterhaltungstrieb beruht auf einem grundlegenden, selbst beim Menschen oft noch unbewußt wirkenden, allgemeinen Antrieb, der das Lebewesen nötigt, sich zu vermehren. Soll sich aber das Lebewesen fortpflanzen und seine Art erhalten, so gibt es dafür einen wichtigen Grund.

Das Lebewesen soll sich aus dem Grunde vermehren, damit möglichst viele Seelen Gelegenheit geboten wird, sich auf der Erde zu inkarnieren. Es geht also letztlich gar nicht darum, was der Ausdruck - buchstäblich verstanden - besagt: um die Erhaltung einer bestimmten "Art". Es geht vielmehr darum, Einzelseelen, vor allem jenen, die zu derselben Seelengruppe gehören, zu ermöglichen, in möglichst großer Zahl auf die Erde zu kommen, um sich individualisieren und ihre Entwicklung einen Schritt weiterführen zu können.

Der Arterhaltungstrieb selbst ist eine Erscheinungsform der Solidarität unter den Mitseelen, der Solidarität vor allem mit den Einzelseelen, die zu derselben Gruppenseele gehören.
Nur ist sich dessen nicht nur das Lebewesen, sondern auch der Mensch nicht bewußt, solange er auf den unteren Entwicklungsstufen steht und nicht im wahren Sinne liebesfähig geworden ist.

Deshalb wird das Lebewesen durch den Instinkt genötigt, das tier höherer Art und der Mensch überdies durch die Sexualität veranlaßt oder sogar verlockt, der Aufforderung zur Solidarität zu entsprechen.

Und damit sie ihr tatsächlich gehorchen, müssen sie einem inneren Drang: dem Triebdruch ausgesetzt sein.

Steht also hinter dem Arterhaltungstrieb der Drang, Seelen der Seelengruppe zur Entwicklung zu ermöglichen, so tritt dieser Trieb - zumindest von den mittleren Tierstufen an - beinahe immer in der Gestalt der Sexualität - und zwar triebhaft - in Erscheinung.

Auch sie gilt daher - wie der Ichtrieb, der eine Erscheinungsform des Selbsterhaltungstriebes ist - als ein eigener Trieb: als Sexualtrieb.

Die Sexualität ist dementsprechend einerseits im Dienste des Arterhaltungstriebes und gibt Lebewesen und Menschen Impulse, den Mitseelen das Leben auf der Erde zu ermöglichen. Sie ist gleichsam das Lockmittel dafür, daß Lebewesen und Mensch - häufig genug auch ungewollt - für die Arterhaltung sorgen. Seite 334 - Anatomie der Seele von Dr. phil. A. Gosztonyi


Texte sind eher sachlich geschrieben, nicht wie Katze um den heißen Brei herum, nicht lyrisch, sondern eher darauf beschränkt, Informationen des Wieso und Warum zu beantworten.

Wenn sich alles aufbaut, dann muß man die Grundlagen kennen, das ABC - dann erst kann man weiter sehen, wie sich etwas entwickelt.

Ohne Grundlagen kann man auch das Ziel nicht erkennen, das Gott zu sich hin aufrollt.

"Jeder Mensch, der innerlich erwacht, wird eines Tages den Wunsch haben, bewußt zu leben.

Er wird wissen wollen, was Sinn und Ziel seines Lebens sind und fragen, wie er den Sinn seines Lebens erfüllen und seinem Ziel näher kommen kann.

Es ist seine Seele, die um den Sinn weiß und ihn zu seinem Ziel führt.

Sie ist wissend und zur Führung des Menschen fähig, weil sie ein Funke aus Gott: ein Teilchen von Gottes Seele ist.

Jede Seele ist ein Gedanke Gottes.

Der Sinn der menschlichen Existenz besteht darin, einen bestimmten 'Gedanken' Gottes in der irdischen Welt im Laufe der inneren Entwicklung zu verwirklichen."

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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2