Empathie


Was denkt ihr was es ist was Menschen so unterschiedlich werden lässt, was das Empathie empfinden betrifft?

Auf der einen Seite die sorte Mensch die gerne jagen geht, die als Kinder Katzen quälen, die gerne andere Kinder hänseln, Menschen denen das Leid anderer völlig egal ist, die sogar drüber lachen können.

Und auf der anderen Seite Menschen, die sich auf dem Gehweg nieder knien um eine Schnecke aufzuheben um sie auf den Rasen zu legen wo ihr nichts passiert. Denen es das Herz bricht ein Tier oder einen Menschen leiden zu sehn.

Ich wurde z.b. als Kind mit jeder menge Tiere um mich herum groß, das bespiel mit der Schneckte stammt aus meinem Alltag.
Meint ihr wenn man ein Kindmit Haustieren groß zieht es später Empathiefähiger ist, ich denke schon das es ein Schlüssel von vielen ist.

Was meint ihr, wie kann man sein Kind erziehen das es ein gutes Empathie empfinden hat.
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"Bis sie heraus fanden, das sie nichts taugen, waren sie schon zu reich, um aufzuhören"
Du musst es vorleben, denn Kinder übernehmen die Werte ihrer Eltern.
Mein Vater hat selbst Fliegen und Spinnen eingefangen und rausgelassen mit dem Spruch "die lebt doch auch gerne" - und die Marotte habe ich auch übernommen.
Du kannst die Menschen aber auf dieser Grundlage nicht in gut und böse unterscheiden, denn selbst Menschen, die wir ohne zu Zögern als böse einstufen (Hitler + ausführende Organe), waren zum Teil hingebungsvolle Tierliebhaber, liebende Familienväter und auch sonst nicht durch Sadismus auffällig.
Das Kinder teilweise zum Sadismus neigen, ist ein Reifeprozess, Empathie hat auch etwas mit Reflexion und Intelligenz zu tun, und wer als Kind so etwas tut, kann trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb) ein mitfühlender Erwachsener werden.
wenn wir die Frage neurologisch beantworten sind es die spiegelneurone .
Das sind spezielle Neurone die das Baby ausbildet in Rahmen der Interaktion mit der Mutter , es befähigt das Kind sich in andere Menschen hineinzuversetzen , letztlich natürlich auch in andere Kreaturen . Und wenn ein Kleinkind viel mit Tieren zu tun hat , wird es auch die Emotionen von Tieren gut nachvollziehen können .
Bei Autisten fehlen diese Spiegelneurone , das heißt er kann auch dann kein Mitgefühl ausbilden wenn seine Mutter sehr liebevoll mit ihm umgegangen ist .

Aber auch ein gesunder Menschen kann zum Soziopathen werden wenn er als Kind in einer Umgebung aufwuchs ohne Liebe und Mitgefühl.

Aber die Konditionierung als Kind und die Sozialisation sind nciht die einzigen Faktoren , wir wissen ja heute das einige Nazigrößen eine humanistische gute Erziehung hatten und dennoch zu Monstern wurden ( auch ohne Autistisch zu sein )

Der gesunde Mensch hat die wahl in welche Richtung er sich entwickelt und er wird auch immer wieder vor diese Wahl gestellt .
Hitler ist da ein gutes Bespiel, was ich mir nicht so ganz erklären kann.

Auf der einen Seite liebt er seine Schäferhunde, und ist durchaus ein toller Künstler mit liebe fürs detail.

Und auf der anderen Seite rottet er fast ein ganzes Volk aus?

Das wäre was, was ich gerne mal auf psychologischer Ebene erklärt hätte.
Ich könnte jetzt theorien aufstellen, wie, das man das alles auf seinen National Stolz zurück führen könnte.
Z.b. hätte er genau so viel Liebe für einen Anatolischen Hirtenhund empfunden, oder kann man diese Liebe darauf zurück führen das es sich um Deutsche Schäferhunde handelte...

Und gab es nicht auch schon genügend sadistische Verbrecher, welche eine tolle Kindheit hatten...
Woher dann dieser Spaß am quälen?

Ist es vielleicht einfach nur eine funktionsstörung im Gehrin, dasmanche Menschen einfach nicht dazu in der Lage sind Empathie zu empfinden?
wie ich schon sagte , Autisten sind krank , sie können ncihts für ihre fehlende Empathiefähigkeit .
Ansonsten findet man auch heute ( wissenschaftlich untersucht ) eine fehlende Empathie bei rassisten , zumindest was alle andersartigen Menschen betrifft. Hier scheint es sich um einen psychologischen Mechanismus zu handeln dem jeder unterligen kann wen er es zulässt . Hitler hat das damals ja sehr geschickt gemacht , er hat bspw die Juden als Insekten und Parasiten bezeichnet , sie wurden also psychologisch entmenschlicht , und so wurden sie dann auch behandelt , als "nicht Menschen" .
Auf jedem Schlachthof erlebst du heute diesen Meschanismus mit Tieren , da Tiere nun mal keine Menschen sind und wir beschlossen haben unsere Empathie auf Menschen zu begrenzen ist die industrielle massentötung von tieren alltag demn niemand unfrage stellt .

Die industrielle Massentötung von Junden wurde damals keineswegs von kranken sadistsichen Menschen z´durchgeführt , sondern von Durchschnittsmenschen mit besonderem Pflichtgefühl . Sie hatten nicht das gefühl menschen zu töten sondern Parasiten .
Der normale Mensch ist zu solchen perversionen jederzeit imstande , das sieht man immer wieder wenn es "ethnische Säuberungen" gibt bei denen ganz normale Menschen andere Menschen ( Frauen Kinder, Männer ) einfach erschießen und in Massengräbern verscharren .
Die Fähigkeit ohne Empathie zu handeln ist also für geradezu jeden von uns möglich . ERschreckend aber wahr !
Liebe Zoe, erwartest Du einfache Antworten auf eine komplizierte Fragestellung ?

Stell Dir mal vor, Du wärst jetzt ein einfacher Mensch, stellst Dich hin und sagst, also alle mal herhören, ich bin jetzt der Führer und alle müssen auf mich hören.

Da stellt sich doch die Frage, wie "Führer" gemacht werden, welches Gedankengut in den Menschen dieser Zeit vorhanden gewesen sein muß und wie das Zusammenwirken der Menschen in dieser Gesellschaft und in dieser Zeit war, daß es dazu gekommen ist.

Dazu kommen politische Machtspiele, die weiter reichen, als man denkt, w wenn man in der Geschichte forscht usw usf.

H. selbst hat dieses Giftzeug, mit dem man Menschen erbarmungslos in den Tod trieb, nicht selbst hergestellt, ich vermute, er kannte nicht mal chemische Formeln.

Wir versuchen, eine Geschichtsepoche zu umreißen, die uns alle zum Schaden gereichte für viele Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte, und die uns ewig gemahnen und ermahnen muß, daß so etwas niemals mehr geschehen darf.

Tierschützer, Tierrechtler und Tierheimbesitzer, die nun wirklich die Abgründe des Menschseins kennen lernen, im Alltag, nah und näher, erzählen, daß es in einigen Ländern noch immer Sitte ist, Kinder hart zu stählen für das Leben und dazu gehört, Tiere grausam in den Tod zu führen, was dann auch leichter lenkbar wird, wenn es um das Töten von Menschen geht.

Wir haben uns noch nicht gebessert. Ein Stückchen sind wir weiter. Aber der Blick in die Welt genügt, daß sich Kräfte immer noch bekriegen - manchmal im Kleinen wie im Großen und umgekehrt.

Wie Menschen ticken und was ihnen so durch den Kopf geht, davon kann man auch hier ein Stück ersehen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Street.....0%93_Unter_Verr%C3%A4tern

Warum ließ die Menschheit zu, daß es einen Stalin gab, einen Mao und andere Typen von Menschen, die große Menschenmassen anführten, vor allem in Kriege.

Und die Masse ist immer schön mitgetottelt.

Ehe sich das Bewußtsein im Menschen nicht verändert, wird sich auch auf der Welt nichts verändern.

So hart, wie es klingt, ist es auch. Eine Welt ohne Weichzeichner. Eine Welt, wie sie ist.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Zitat:
Die Fähigkeit ohne Empathie zu handeln ist also für geradezu jeden von uns möglich .

Nicht das alleine ist entscheidend. Der Hang von Menschen zum Konformismus und Respekt vor Autoritäten kann selbst "aufgeklärte" Menschen, die sich selbst als ethisch bezeichnen, zu Folterern und Mördern machen.
Es gibt das berühmte Milgram-Experiment, in dem 2/3 der Versuchsteilnehmer nicht wagten, sich einer Autorität zu widersetzen (und ihrem natürlich vorhandenen Gewissen zu folgen), auch wenn jemand durch ihr Handeln zu sterben schien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Milgram-Experiment
Jeder von uns wird denken, er wäre unter den übrigen "mutigen" 30 Prozent Widerständlern gewesen, aber gerade dieses selbstgerechte Denken macht uns anfällig, weil Selbstgerechtigkeit uns daran hindert, unser Wertesystem und unser Handeln immer wieder in Frage zu stellen.
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!
Wegen den Schlachthöfen, da gibts ja z.b. auch die andere Kathegorie Mensch "vegetarier, veganer" und die stellen das ja in Frage.

Auch zu Hitlers Zeiten, waren nicht alle Deutschen ein beführworter von ihm, viele haben ihn für das was er tut gehasst, und verstanden das es unrecht ist.

Aber es ist schon so, das die Masse immer gerne mitzieht, aber es ist doch wirklich erschreckend wie manipulativ Menschen sind.

Es ist schlimm zu sehen das es nur ein paar richtig gesetzte Worte brauch, um die Empathie und den Verstand eines Menschen auszuschalten.

"Die Fähigkeit ohne Empathie zu handeln ist also für geradezu jeden von uns möglich . ERschreckend aber wahr !"

Meinst du das ist tatsächlich so?
Ich war zwar nie in derartigen Situationen, aber wenn ich mich ernsthaft Frage wann bei mir der Punkt käme wo meine Empathie am Ende wäre, dann bei einem menschen der Menschen die ich Liebe unrecht zugefügt hat.
Ich denke nicht das man mir so einfach den Kopf verdrehen könnte, das ich Menschen als parasiten wahr nehme, ich bin auch nicht ohne Grund vegetarier.
Man kann das zwar nie wirklich beurteilen wenn man nie in solch einer Situation war, aber hältst du es für Möglich, das man dir mit deinem jetzigen Wissen über die Menschliche Vergangenheit den Kopf so verdrehen könnte, das du Menschen anderer Rasse, sogar Kinder als arasiten sehen würdest?
Da gibt es doch auch diesen Film, Die Welle (glaub ich hies er)
beruht auch auf einer wahren Begebenheit.
Hat mich auch etwas geschockt, wie schnell es funktionierte, Menschen in 2 Klassen einzuteilen, bis sie dann am Ende völlig durchknallen.

Oder der Film "das Experiment" fand ich auch krass.

Ich mein ich bin die letzte die sich raus nehmen kann zu urteilen, und zu sagen mir würde das nicht passieren, denn ich weis es nicht wie ichempfinden würde in solch einer situation.

Aber wenn ich sowas sehe, finde ich es echt erschreckend wie leicht es geht.

Und man frägt sich manchmal, ob man selbst auch so einfach zu manipulieren sei.
es gibt viele seltsame Beispiele dafür dsa normale Menschen zu Sadistischen bestien werden können , ein jüngeres Beispiel hatten wir In dem Gefängnis von Guantanamo !