Das Böse existiert nicht


Zitat:
Liebe Freunde

Wie soll der Teufel eigentlich aussehen?


Ja, lieber Robinson, das frage ich mich auch wenn ich manche Beiträge ansehe...

Ich denke, wenn man den Teufel schon personifiziert sehen will, braucht man sich nur Adolf Hitler, Osama Bin Laden, Saddam Hussein, und viele andere schreckliche Personen ansehen...

Trotzdem sehe ich die Figur Satan, Luzifer als vom Menschen geschaffene Metapher für das Böse. Jetzt stellt sich aber die Frage, was ist das "Böse"? Für mich ist das "Böse" die Abwesenheit von Tugenden wie Nächtenliebe, Demut,usw. das heißt das Überhandnehmen von Gier, Neid, Hass usw...
Im christlichen Glauben wird dies als die 7 Todsünden bezeichnet.

Jeder Mensch hat aber die Möglichkeit selbst zu entscheiden ob er mehr die Tugenden lebt oder das Gegenteil. Da braucht es kein Teufelchen das auf der rechten Schulter sitzend böse Sachen einflüstert um den Menschen zu verführen
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Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Zitat:
Christentum: Neues Testament
Im Neuen Testament wird Satan als "Der große Drache, die uralte Schlange, die Widerwirker und Satan heißt" (Offb. 12:7) und "Fürst des Vollmachtsgebiets der Luft" (Eph. 2:2) vorgestellt. Nirgends im Neuen Testament ist davon die Rede, dass Satan ein gefallener Engel gewesen wäre. Einige Textstellen des Neuen Testaments scheinen dieser Vorstellung sogar direkt zu widersprechen. So heißt es: "der Widerwirker sündigte von Anfang an" (1. Joh. 3:. Und außerdem war er "ein Menschentöter von Anfang an und hat nicht in der Wahrheit gestanden, weil keine Wahrheit in ihm ist" (Joh. 8:44). Allerdings ließe sich die Idee von Satan als eines gefallenen Engels noch damit verteidigen, dass der Engel erst durch seine Auflehnung zum Teufel wurde. Daher hätte er als Teufel von Anfang an gesündigt.

Vor dem Tausendjährigen Reich gibt es (nach der Offenbarung des Johannes) einen Kampf zwischen den Kräften des Guten (Michael und seine Engel) und Satan, der damit endet, dass der Teufel und seine Anhänger auf die Erde geworfen werden (Offb. 12). Für die Dauer des 1000-jährigen Reichs wird er aber wieder gefesselt (Offb. 20:1-3), um danach wieder kurz freigelassen zu werden (Offb. 20:7). Er verführt dann für eine gewisse Zeit Menschen, ehe er in einem Feuersee landet (Offb. 20:11).

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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Zitat:
Christentum

Vor dem Tausendjährigen Reich gibt es (nach der Offenbarung des Johannes) einen Kampf zwischen den Kräften des Guten (Michael und seine Engel) und Satan, der damit endet, dass der Teufel und seine Anhänger auf die Erde geworfen werden (Offb. 12). Für die Dauer des 1000-jährigen Reichs wird er aber wieder gefesselt (Offb. 20:1-3), um danach wieder kurz freigelassen zu werden (Offb. 20:7). Er verführt dann für eine gewisse Zeit Menschen, ehe er in einem Feuersee landet (Offb. 20:11).


Hallo!
Wie passt diese Prophezeiung in die Baha'i Lehre? Das 1000-jährige
Reich müsste ja laut "Dieb in der Nacht" JETZT sein. Ich sehe aber
nicht, dass der oder das Böse jetzt schon gefesselt ist! Außerdem gibt
es die Kämpfe zwischen Gut und Böse auch in dieser, unserer Zeit.

Liebe Grüße, Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hallo Minou!

Wenn du "Dieb in der Nacht" gelesen hast, wird dir auch folgende Passage in Erinnerung sein:
Zitat:
Die Verantwortung liegt also bei jedem einzelnen Menschen. Jeder kann auf das Wort Gottes hören und, wie die Stadt Ninive es auf Jonas eindringliche Mahnung tat, Buße tun und dadurch gerettet werden. Oder er kann das Wort Gottes unbeachtet lassen, darüber lachen und sich widersetzen, so wie es die Menschen seit über hundert Jahren getan haben - und dadurch mehr Leid und Prüfungen auf sich ziehen. Wenn er letzteres wählt, dann steht ihm das schrecklichste aller Leiden noch bevor, wie es im Alten und im Neuen Testament warnend vorausgesagt ist.
Im Alten Testament steht geschrieben:
... daß vor meinem Angesicht erbeben sollen die Fische im Meer, die Vögel unter dem Himmel, die Tiere auf dem Felde, und alles, was sich regt und bewegt auf dem Lande, und alle Menschen, so auf der Erde sind. Und die Berge sollen niedergerissen werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen.
Dasselbe Buch desselben Propheten, der voraussagte, daß die »Herrlichkeit Gottes« zur Endzeit vom Osten nach Israel kommen werde, prophezeit, die Zerstörung werde groß sein:
Und das Haus Israel wird sie (Gog mit seinem Heerhaufen) sieben Monde lang begraben, damit das Land gereinigt werde. Ja, alles Volk des Landes wird an ihnen zu begraben haben; und sie werden Ruhm davon haben an dem Tage, an dem ich meine Herrlichkeit erweise, spricht Gott der Herr
Im Buch Henoch heißt es:
Und alle werden sich fürchten, und die Wächter werden zittern, und große Furcht und Schrecken wird sie erfassen bis an das Ende der Welt.
Im Neuen Testament steht geschrieben:
Von diesen drei Plagen ward getötet der dritte Teil der Menschen
... als Lot aus Sodom ging, da regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte sie alle um. Auf diese Weise wird's auch gehen an dem Tage, wenn des Menschen Sohn wird offenbar werden. An demselben Tage, wer auf dem Dache ist und hat seinen Hausrat im Hause, der steige nicht hernieder, ihn zu holen. Desgleichen, wer auf dem Felde ist, der wende sich nicht um nach dem, was hinter ihm ist... Ich sage euch: In derselben Nacht werden zwei auf einem Bette liegen; einer wird angenommen, der andere wird verworfen werden. Zwei werden mahlen miteinander; eine wird angenommen, die andere wird verworfen werden.

Und die vielleicht fürchterlichste Warnung:
Es wird aber des Herrn Tag kommen wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen.
Gab es je ein anschaulicheres Bild von jener schrecklichen Pilzwolke: Die Himmel zergehen mit großem Krachen und die Elemente werden vor Hitze schmelzen?
(Secundaer Literatur, Dieb in der Nacht)


Also, die Zukunft liegt in unserer Hand!

Alles Liebe
Mukunda
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Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar."
Liebe Leser und Schreiber, liebe (r) minou und Wu,

Hier zu einigen Gedanken und Zitaten meine Sicht:

Da bereits vor der Erschaffung der heute sichtbaren Welt die Geistschöpfung der Engel durchs Wort geschaffen worden war, und DORT, auf dieser geistigen Ebene NEBEN die Wahrheit, dass alles durch das Wort Gottes geschaffen wurde, der Engelfürst die Lüge gezeugt hat, LEben aus sich selbst zu haben, darum besteht NEBEN dem Licht, der aus Gott gezeugten Wahrheit, die aus dem Engelfürst, dem Vater der Lüge gezeugte Lüge.

Weil die Wahrheit das Licht und das Leben ist, das Wesen Gottes, darum kann das, was nicht EINS ist mit der Wahrheit und dem Leben, nur Finsternis und Tod sein.

Daher gibt es diese beiden Seiten.

Habe kürzlich ein deutsches Lied am Radio gehört, da singt einer: 'Gut gemeint' ist der grösste Feind von 'GUT', oder so ähnlich; - da ist was Wahres dran!

minou:
Zitat:
Im gesamten AT und NT geht es doch um
den Kampf zwischen Gut und Böse


Es besteht seit dem Engelfall nun die Schwierigkeit, die beiden Einflüsse, die Wahrheit von der Lüge zu Unterscheiden, denn die Lüge gleicht sich der Wahrheit an, wie eine falsche Banknote einer Echten gleicht!

Die Möglichkeit der Unterscheidung besteht nicht, im Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen, weil die Nahrung von diesem Baum eben gerade die Vermischung dieser beiden Seiten ist.

Der Schöpfungsbericht zeigt vom ersten Schöpfungstag an, dass die Unterscheidung im (UNTER) SCHEIDEN besteht, weshalb seit dem ersten Schöpfungstag bis heute und bis dieser Prozess abgeschlossen ist, Gott nicht aufhört, diese Scheidung zu vollziehen, die Scheidung von LICHT und FINSTERNIS.

Der Baum des Lebens, zu welchem wir heute wieder Zugang bekommen, welcher Christus ist, als 'DAS WORT GOTTES', das ist die geistige Nahrung, die unvermischt ist, rein, ohne Lügeneinfluss. Lebenswasser klar wie Kristall.

wu:
Zitat:
Ja, es steht in der Bibel - ebenso, wie dass die Sterne vom Himmel fallen werden,
dass das himmlische Jerusalem aus reinem Gold bestehen und 12.000 Stadien lang,
breit und hoch sein wird [ca. 2.000 km] - und dass 'diese Generation nicht vergehen
wird, bevor dies alles geschehen ist'...


Sterne sind Lichtträger. Im geistigen Sinne also Lehrer!
Wenn sie vom Himmel fallen, dann geschieht das weil ihre Lehre sobald mit Irrtum vermischt, nicht mehr als Leuchte in der Nacht scheinen kann, sie wird selbst Teil der Finsternis.

Das reine Gold ist auch ein Bild für REINE WAHRHEIT, unvermischt.

12 mal 12'000 sind 144'000 Erstlinge, die im Himmel von Gott zubereitet werden und die dann in der Vollendung vom Himmel herabkommen als Hütte Gottes bei den Menschen. Das geschieht bei der 'Wiederkunft Christi', wenn der ganze Christus, Haupt und Glieder, die Wohnung Gottes, der Tempel Gottes offenbar werden durch die 'Hochzeit des Lammes' mit der 'Braut', dem 'neuen', dem 'oberen' (=geistigen) Jerusalem, diesen Erstlingen, die GANZ von Gott erfüllt werden.

Wenn Gott die Zeit verkürzen muss, weil die Wirkung der Finsternismächte und Lügeneinflüsse in der Schöpfung alles zerstören und vernichten würden, so wird doch das Menschengeschlecht nicht vergehen, bis das, was Gott sich mit seiner Schöpfung vorgenommen hat, als Heilsplan, trotz allen Irrtumseinflüssen, noch zustande gekommen ist.

Wenn das Mass der Sünde (des Zielverfehlens) voll geworden ist, dann ist die GNADE überfliessend geworden.

Zitat:
Markus 13, 19 Denn es wird in jenen Tagen eine Trübsal sein, dergleichen nicht gewesen ist von Anfang der Schöpfung, die Gott erschaffen hat, bis jetzt, und wie auch keine mehr sein wird. 20 Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Mensch errettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er erwählt hat, hat er die Tage verkürzt. 21 Und wenn alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus, oder: Siehe dort, so glaubet es nicht. 22 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen. 23 Ihr aber sehet euch vor! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt. 24 Aber in jenen Tagen, nach jener Trübsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, 25 und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte im Himmel in Bewegung geraten. 26 Und alsdann wird man des Menschen Sohn in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit. 27 Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, vom Ende der Erde bis zum Ende des Himmels. 28 Von dem Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig jetzt saftig wird und Blätter treibt, so merket ihr, daß der Sommer nahe ist. 29 Also auch ihr, wenn ihr sehet, daß dieses geschieht, so merket, daß er nahe ist, vor der Tür. 30 Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist. 31 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. 32 Von jenem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. 33 Sehet zu, wachet und betet! Denn ihr wisset nicht, wann die Zeit da ist. 34 Es ist wie bei einem Menschen, der verreiste, sein Haus verließ und seinen Knechten Vollmacht gab, einem jeden sein Werk, und dem Türhüter befahl, daß er wachen solle: 35 so wachet nun, denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen; 36 auf daß nicht, wenn er unversehens kommt, er euch schlafend findet. 37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wachet!

Matthew 24:1 Und Jesus ging hinaus und vom Tempel hinweg. Und seine Jünger traten herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen. 2 Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht dieses alles? Wahrlich, ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben, der nicht zerbrochen wird! 3 Als er aber auf dem Ölberge saß, traten die Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und welches wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? 4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, daß euch niemand irreführe! 5 Denn es werden viele unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin Christus, und werden viele irreführen.
6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu, erschrecket nicht; denn es muß so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn ein Volk wird sich wider das andere erheben und ein Königreich wider das andere; und es werden hin und wieder Hungersnöte, Pest und Erdbeben sein. 8 Dies alles ist der Wehen Anfang. 9 Alsdann wird man euch der Drangsal preisgeben und euch töten; und ihr werdet gehaßt sein von allen Völkern um meines Namens willen. 10 Und dann werden viele Anstoß nehmen und einander verraten und einander hassen.
11 Und es werden viele falsche Propheten auftreten und werden viele verführen.12 Und weil die Gesetzlosigkeit überhand nimmt, wird die Liebe in vielen erkalten; 13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. 14 Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt gepredigt werden, zum Zeugnis allen Völkern, und dann wird das Ende kommen. 15 Wenn ihr nun den Greuel der Verwüstung, von welchem durch den Propheten Daniel geredet worden ist, stehen sehet an heiliger Stätte (wer es liest, der merke darauf!), 16 alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; 17 wer auf dem Dache ist, der steige nicht hinab, etwas aus seinem Hause zu holen; 18 und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht zurück, um sein Kleid zu holen. 19 Wehe aber den Schwangern und den Säugenden in jenen Tagen! 20 Bittet aber, daß eure Flucht nicht im Winter, noch am Sabbat geschehe. 21 Denn alsdann wird eine große Trübsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird. 22 Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden. 23 Wenn alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus, oder dort, so glaubet es nicht.
24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden große Zeichen und Wunder tun, um womöglich auch die Auserwählten zu verführen. 25 Siehe, ich habe es euch vorhergesagt.
26 Wenn sie nun zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste, so gehet nicht hinaus; siehe, er ist in den Kammern, so glaubet es nicht.
27 Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein. 28 Wo das Aas ist, da sammeln sich die Adler. 29 Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten. 30 Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 31 Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Winden her, von einem Ende des Himmels bis zum andern. 32 Am Feigenbaum aber lernet das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter gewinnt, so merket ihr, daß der Sommer nahe ist. 33 Also auch ihr, wenn ihr dies alles sehet, so merket, daß er nahe vor der Türe ist. 34 Wahrlich, ich sage euch, dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist; 35 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen. 36 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, sondern allein mein Vater. 37 Wie es aber in den Tagen Noahs war, so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein. 38 Denn wie sie in den Tagen vor der Sündflut aßen und tranken, freiten und sich freien ließen bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging, 39 und nichts merkten, bis die Sündflut kam und sie alle dahinraffte, so wird auch die Wiederkunft des Menschensohnes sein. 40 Dann werden zwei auf dem Felde sein; einer wird genommen, und der andere wird zurückgelassen. 41 Zwei werden auf der Mühle mahlen; eine wird genommen und die andere wird zurückgelassen. 42 So wachet nun, da ihr nicht wisset, zu welcher Stunde euer Herr kommt! 43 Das aber merket: wenn der Hausvater wüßte, in welcher Nachtstunde der Dieb käme, so würde er wohl wachen und nicht in sein Haus einbrechen lassen. 44 Darum seid auch ihr bereit! Denn des Menschen Sohn kommt zu der Stunde, da ihr es nicht meinet. 45 Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den sein Herr über sein Gesinde gesetzt hat, damit er ihnen die Speise gebe zu rechter Zeit? 46 Selig ist dieser Knecht, welchen sein Herr, wenn er kommt, bei solchem Tun finden wird.
47 Wahrlich, ich sage euch, er wird ihn über alle seine Güter setzen.
48 Wenn aber jener böse Knecht in seinem Herzen spricht: Mein Herr säumt zu kommen, 49 und anfängt, seine Mitknechte zu schlagen und mit den Schlemmern zu essen und zu trinken; 50 so wird der Herr jenes Knechtes an einem Tage kommen, da er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt, 51 und wird ihn entzweihauen und ihm seinen Teil mit den Heuchlern geben. Da wird das Heulen und Zähneknirschen sein.


wu:
Zitat:
ich denke das ist eher ein sprachliches Problem als eines der Realität.

Dass es möglich ist böse zu handeln, dass also eine böse Handlung
mehr ist als das Unterlassen einer guten, wird wohl kein vernünftiger
Mensch bestreiten.

Was bestritten werden kann - und m.E. auch sollte -
ist die Existenz des Bösen als eigenständige, lebendige und womöglich
personifizierte Macht.


Unterlassen:
Zitat:
Jakobus 4, 17 Wer nun weiß Gutes zu tun und es nicht tut, dem ist es Sünde


Böses:
Zitat:
SCH Genesis 6:1 Als sich aber die Menschen zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, 2 sahen die Söhne Gottes, daß die Töchter der Menschen schön waren und nahmen sich von allen diejenigen zu Weibern, welche ihnen gefielen. 3 Da sprach der HERR: Mein Geist soll den Menschen nicht ewig darum strafen, daß auch er Fleisch ist, sondern seine Tage sollen hundertundzwanzig Jahre betragen!
4 Die Riesen waren auf Erden in jenen Tagen, und zwar daraufhin, daß die Söhne Gottes zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen gebaren. Das sind die Helden, die von alters her berühmt gewesen sind.
5 Als aber der HERR sah, daß des Menschen Bosheit sehr groß war auf Erden und alles Gebilde der Gedanken seines Herzens nur böse allezeit, 6 da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen. 7 Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis auf das Vieh und bis auf das Gewürm und bis auf die Vögel des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! 8 Noah aber fand Gnade vor dem HERRN. 9 Dies ist die Geschichte Noahs: Noah, ein gerechter Mann, war untadelig unter seinen Zeitgenossen; mit Gott wandelte Noah. 10 Und Noah hatte drei Söhne gezeugt: Sem, Ham und Japhet. 11 Aber die Erde war verderbt vor Gott und mit Frevel erfüllt.
12 Und Gott sah die Erde, und siehe, sie war verderbt; denn alles Fleisch hatte seinen Weg auf Erden verderbt. 13 Da sprach Gott zu Noah: Alles Fleisches Ende ist vor mich gekommen; denn die Erde ist durch sie mit Frevel erfüllt, und siehe, ich will sie samt der Erde vertilgen. 14 Mache dir eine Arche von Tannenholz; in Räume sollst du die Arche teilen und sie innen und außen mit Pech verpichen. 15 Und du sollst sie also machen: Dreihundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit, dreißig Ellen hoch. 16 Ein Fenster sollst du der Arche machen; bis zu einer Elle unterhalb des Daches darf es reichen; aber die Tür der Arche sollst du an ihre Seite setzen. Du sollst ihr ein unterstes, mittleres und oberstes Stockwerk machen. 17 Denn siehe, ich will eine Wasserflut über die Erde bringen, um alles Fleisch, das lebendigen Odem in sich hat, unter dem ganzen Himmel zu vertilgen; alles, was auf Erden ist, soll untergehen. 18 Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und dein Weib und deiner Söhne Weiber mit dir. 19 Und von allem, was da lebt, von allem Fleisch, sollst du je zwei in die Arche führen, daß sie mit dir am Leben bleiben, und zwar sollen es ein Männchen und ein Weibchen sein; 20 aller Art Vögel und aller Art Vieh und von allem, was auf Erden kriecht, sollen je zwei von jeder Art zu dir kommen, damit sie am Leben bleiben. 21 Du aber nimm dir von allerlei Speise, die man zu essen pflegt, und sammle sie bei dir an, daß sie dir und ihnen zur Nahrung diene! 22 Und Noah tat es; er machte alles genau so, wie ihm Gott befahl


Die Entwicklung des Menschen zeigt in der Länge der Zeit immer wieder, dass der Einfluss der gefallenen Engel nichts andres im Menschen wirken kann, als wie eben dieser verkehrte Einfluss zum Ausdruck kommen muss.

Aus diesen 8 Seelen sind die jetzigen Völker hervorgegangen.

Auch wir stellen heute in der Hauptsache wieder Störung und Zerstörung dar (Satan = Störer, Zerstörer), Betrug und Falschheit.
Zitat:

SCH Isaiah 56:11 doch sind sie gierige Hunde, die nicht wissen, wann sie genug haben; und sie, die Hirten, verstehen nicht aufzupassen; sie suchen alle das Ihre, ein jeder sieht auf seinen Gewinn, ohne Ausnahme.

Jeremiah 6:13 Denn vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach Gewinn, und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um.

Jeremiah 8:10 Darum will ich ihre Frauen den Fremden geben und ihre Felder neuen Besitzern; denn sie trachten alle nach Gewinn, vom Kleinsten bis zum Größten; und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um;

Jeremiah 22:17 Aber deine Augen und dein Herz sind auf nichts anderes als auf deinen Gewinn aus und auf das Vergießen unschuldigen Blutes und auf Bedrückung und Mißhandlung, sie auszuüben.

Ezekiel 22:13 Darum siehe, ich habe meine Hände zusammengeschlagen über den Gewinn, welchen du gemacht hast, und über dein Blutvergießen, welches in dir geschehen ist.

Ezekiel 22:27 Seine Obern, welche darin wohnen, sind wie räuberische Wölfe; sie vergießen Blut, verderben Seelen, nur um Gewinn zu machen!

Habakkuk 2:9 Wehe dem, der nach bösem Gewinn trachtet für sein Haus, um dann sein Nest in der Höhe anzulegen und sicher zu sein vor der Hand des Bösewichts!

Acts 19:24 Denn ein gewisser Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern nicht unbedeutenden Gewinn.

Micha 3, Micah 3:1 Und ich sprach: Höret doch, ihr Häupter von Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel! Ist es nicht an euch, das Recht zu kennen?
2 Und doch hasset ihr das Gute und liebet das Böse; zieht ihnen die Haut ab und das Fleisch von den Knochen!
3 Und wenn sie dann das Fleisch meines Volkes gefressen und ihnen die Haut abgezogen, ihnen die Knochen zerbrochen und sie in Stücke zerschnitten haben, wie man sie in einen Topf tut, und wie Fleisch, das man in den Kessel legt,
4 dann schreien sie zum HERRN; aber er antwortet ihnen nicht, sondern verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener Zeit, weil sie so übelgetan haben.
5 So spricht der HERR wider die Propheten, die mein Volk irreführen, die «Friede» rufen, wenn ihre Zähne etwas zu beißen haben, aber dem den heiligen Krieg erklären, der ihnen nichts ins Maul gibt.
6 Darum wird Nacht über euch kommen, ohne Gesichte, und Finsternis, daß ihr nicht wahrsagen könnt; und die Sonne wird über den Propheten untergehen und der Tag über ihnen dunkel werden;
7 daß die Seher zuschanden werden und die Wahrsager schamrot dastehen; sie werden alle ihren Bart verhüllen, weil sie ohne göttliche Antwort sind.
8 Ich aber bin erfüllt mit Kraft, mit dem Geiste des HERRN, mit Recht und Mut, um Jakob sein Übertreten und Israel seine Sünde anzuzeigen.
9 Höret doch dieses, ihr Häupter des Hauses Jakob und ihr Fürsten des Hauses Israel, die ihr das Gericht verabscheut und jede gerechte Sache verkehrt;
10 die ihr Zion mit Blutschulden bauet und Jerusalem mit Frevel!
11 Ihre Häupter sprechen Recht um Geschenke, ihre Priester lehren um Lohn, und ihre Propheten wahrsagen um Geld; und dabei stützen sie sich auf den HERRN und sagen: «Ist nicht der HERR unter uns? Es kann uns kein Übel begegnen!»
12 Darum soll um euretwillen Zion wie ein Feld gepflügt und Jerusalem zu einem Steinhaufen werden und der Tempelberg zu einem bewaldeten Hügel!

SCH Micah 4:1 Es wird aber in den letzten Tagen geschehen, daß der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und über alle Höhen erhaben sein wird.
2 Und Völker werden ihm zuströmen, und viele Nationen werden hingehen und sagen: «Kommt, laßt uns wallen zum Berge des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns über seine Wege belehre und wir auf seinen Pfaden wandeln!» Denn von Zion wird die Lehre ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem.


Zitat:
SCH Isaiah 48:1 Höre dieses, du Haus Jakob, die ihr mit dem Namen Israel benannt werdet und aus den Wassern Judas entsprungen seid; die ihr bei dem Namen des HERRN schwöret und euch zu dem Gott Israels bekennet, aber nicht in Wahrheit noch in Gerechtigkeit! 2 Denn sie nennen sich nach der heiligen Stadt und verlassen sich auf den Gott Israels, dessen Name HERR der Heerscharen ist. 3 Das Frühere habe ich vorlängst verkündigt; aus meinem Munde ist es hervorgegangen, und ich habe es kundgetan. Plötzlich habe ich es ausgeführt, und es ist eingetroffen. 4 Weil ich wußte, daß du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirne ehern ist, 5 so habe ich es dir damals angekündigt; ehe es geschah, habe ich es dir zu wissen getan, daß du nicht sagen könntest: Mein Götze hat es gemacht, und mein geschnitztes oder gegossenes Bild hat es befohlen. 6 Du hast alles gehört, was du nun siehst. Wollt ihr es nun nicht eingestehen? Von nun an lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, was du nicht wußtest. 7 Jetzt erst ist es geschaffen worden und nicht vorlängst; und vor dem heutigen Tag hast du nichts davon gehört, damit du nicht sagen könntest: Siehe, ich habe es gewußt! 8 Du hast es weder gehört noch gewußt, noch war damals dein Ohr geöffnet; denn ich wußte, daß du gar treulos bist und von Mutterleib an ein Übertreter genannt wurdest. 9 Um meines Namens willen bin ich langmütig, und um meiner Ehre willen halte ich an mich dir zugute, um dich nicht auszurotten. 10 Siehe, ich habe dich geläutert, aber nicht als Silber. Ich habe dich geprüft im Ofen des Elends. 11 Um meinetwillen, um meinetwillen tue ich's! Denn wie würde sonst gelästert! Und ich will meine Ehre keinem andern geben. 12 Höre auf mich, Jakob, und du Israel, mein Berufener! Ich bin derselbe! Ich bin der Erste, und ich bin auch der Letzte!
13 Ja, meine Hand hat die Erde gegründet und meine Rechte die Himmel ausgespannt. Sobald ich ihnen rief, standen sie allzumal da. 14 Versammelt euch, ihr alle, und höret! Welcher unter ihnen hat solches verkündigt: Er, den der HERR liebhat, der wird seinen Willen an Babel vollstrecken und die Chaldäer seinen Arm fühlen lassen? 15 Ich, ich habe es gesagt, ich habe ihn auch berufen und ihn hergebracht, und sein Weg wird gelingen. 16 Nahet zu mir und höret solches! Nicht im Verborgenen habe ich von Anfang an geredet. Seitdem es geschehen ist, bin ich da; und nun hat mich Gott, der HERR, und sein Geist gesandt. 17 So spricht der HERR, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der dich lehrt, was nützlich ist, und dich den Weg leitet, den du wandeln sollst. 18 O daß du auf meine Gebote merktest! So würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. 19 Dein Same würde sein wie der Sand und die Sprößlinge deines Leibes wie seine Körnlein. Sein Name würde vor meinem Angesicht weder ausgerottet noch vertilgt. 20 Gehet aus von Babel, fliehet von den Chaldäern! Verkündiget es mit jubelnder Stimme! Lasset solches hören! Breitet es aus bis an der Welt Ende und saget: Der HERR hat seinen Knecht Jakob erlöst! 21 Sie litten keinen Durst, als er sie durch die Wüsten führte, Wasser ließ er ihnen aus den Felsen rinnen; er spaltete den Fels, da floß Wasser heraus! 22 Keinen Frieden, spricht der HERR, gibt es für die Gottlosen!

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Weg zur Wahrheit
Hallo Mukunda!

Habe ich da wohl einen Denkfehler gemacht? Ich dachte, dies
alles müsse geschehen BEVOR der Herr in Herrlichkeit wiederkommt!

Liebe Grüße, Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Lieber Mukunda,

Das 'Böse' wirkt schon in der Tatsache, dass sich Dinge als 'christlich' verbreitet haben, die nirgendwo im Wort Gottes stehen, wie z.B. Dein Ausdruck 'die sieben Todsünden'! Solche irrige Vorstellungen sind mehr vorhanden in der "Christenheit", als dass die Wahrheit bekannt wäre! Deshalb ist es auch verständlich, dass sich viele von diesem vermeintlichen 'Christentum' abwenden. So ist es Satan, dem Lügengeist gelungen, die Menschen glauben zu machen, die Bibel sage das, was sie vom Hörensagen und von Überlieferungen wissen, und sie bemühten sich gar nicht, dies zu überprüfen, daher die Finsternis! Und das dient wiederum allen, welche über die Menschen herrschen und zusammenraffen wollen, denn in dem Herrschsüchtigen und Habgierigen wirkt der Lügengeist und sie beherrschen jene durch Gewalt, die sich aus Angst vor dem Tod versklaven lassen.

In der Wahrheit ist DIE FREIHEIT!

Es gibt nur eine Sünde zum Tode, das ist der Unglaube, nachdem einem die GANZE Wahrheit über das Heils-Werk Gottes in Tod, Grab und Auferstehung Jesu vollumfänglich aufgeschlossen worden ist. Wer dieses Leben aus Gott nicht annimmt, kann es also vorerst auch nicht bekommen und muss darum sterben. Eine andere Sünde zum Tode gibt es nicht, ausser dieser, dass man das Opfer Jesu und seinen Hohepriesterdienst vor Gott für uns, nicht als vollgültig und ALLES vor Gott sühnend anerkennt.

Zitat:

Romans 5:1 Da wir nun durch den Glauben gerechtfertigt sind, so haben wir Frieden mit Gott durch unsren Herrn Jesus Christus, 2 durch welchen wir auch im Glauben Zutritt erlangt haben zu der Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes. 3 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, daß die Trübsal Standhaftigkeit wirkt; 4 die Standhaftigkeit aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; 5 die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
6 Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur rechten Zeit für Gottlose gestorben. 7 Nun stirbt kaum jemand für einen Gerechten; für einen Wohltäter entschließt sich vielleicht jemand zu sterben. 8 Gott aber beweist seine Liebe gegen uns damit, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9 Wieviel mehr werden wir nun, nachdem wir durch sein Blut gerechtfertigt worden sind, durch ihn vor dem Zorngericht errettet werden! 10 Denn, wenn wir, als wir noch Feinde waren, mit Gott versöhnt worden sind durch den Tod seines Sohnes, wieviel mehr werden wir als Versöhnte gerettet werden durch sein Leben! 11 Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unsren Herrn Jesus Christus, durch welchen wir nun die Versöhnung empfangen haben. 12 Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hindurchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben 13 denn schon vor dem Gesetz war die Sünde in der Welt; wo aber kein Gesetz ist, da wird die Sünde nicht angerechnet. 14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die, welche nicht mit gleicher Übertretung gesündigt hatten wie Adam, der ein Vorbild des Zukünftigen ist. 15 Aber es verhält sich mit dem Sündenfall nicht wie mit der Gnadengabe. Denn wenn durch des einen Sündenfall die vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus den vielen reichlich zuteil geworden. 16 Und es verhält sich mit der Sünde durch den einen nicht wie mit dem Geschenk. Denn das Urteil wurde wegen des einen zur Verurteilung; die Gnadengabe aber wird trotz vieler Sündenfälle zur Rechtfertigung. 17 Denn wenn infolge des Sündenfalles des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wieviel mehr werden die, welche den Überfluß der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus! 18 Also: wie der Sündenfall des einen zur Verurteilung aller Menschen führte, so führt auch das gerechte Tun des Einen alle Menschen zur lebenbringenden Rechtfertigung. 19 Denn gleichwie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die vielen zu Gerechten gemacht. 20 Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Sünden voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überfließend geworden, 21 auf daß, gleichwie die Sünde geherrscht hat im Tode, also auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben, durch Jesus Christus, unsren Herrn.

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Weg zur Wahrheit
Danke Shoshana
Kann mich nur anschließen: danke Shoshana!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Leser,

Betreffs den Söhnen Gottes, von welchen in Genesis die Rede ist (siehe mein Beitrag weiter oben), dass sie sich Weiber der Menschen nahmen, welche ihnen gefielen, möchte ich folgendes zum Verständnis anfügen.

Kain hatte Nachkommen.

Abel hatte keine Nachkommen, da er von Kain totgeschlagen wurde.

Seth war der dritte Sohn, als Ersatz für Abel und hatte Nachkommen und stellt die Linie derjenigen dar, die in der Verbindung mit dem Schöpfergott sind, die Söhne Gottes. Diese hatten vor der Flut ein sehr langes Leben, sie wurden fast 1000 Jahre alt, obwohl der Fluch lautete: "Des Tages ihr davon esst (vom 'Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen') müsst ihr unbedingt sterben" so sehen wir, dass der Fluch der Sterblichkeit, diese ersten Menschen erst gegen Ende eines Jahrtausends ereilte. Das heisst, der Tag, von welchem Gott sprach, war ein Tag Gottes, für welchen 1000 Jahre wie ein Tag sind.

{In diesem Lichte müssen wir auch die sieben Schöpfungstage sehen und allgemein Zeitbegriffe in dem Licht beurteilen, dass die Zeit die Dimension begrenzt, worein wir gesetzt sind; Gott überschaut alle Dimensionen und ist selbst ohne Anfang und ohne Ende. Wenn er über bestimmte Zeiten den Propheten Angaben machte, so musste darüber wiederum das Licht gegeben werden, wie z.B. über die siebzig Jahre und die siebzig Wochen bei Daniel. Siebzig Jahrwochen, das heisst sieben mal siebzig Jahre (490 Jahre), plus die 70 bis dahin verflossenen Jahre seit der Tempel zerstört worden war, ergibt im Ganzen 560 Jahre, bis dann 7 Jahre nach Jesu Tod Grab und Auferstehung das 'Allerheiligste' hätte gesalbt werden sollen.

Die letzte dieser Wochen, *

also die letzten 7 Jahre *

fallen nun auf die letzte Zeit, in der WIR leben, am Ende der eigefügten sieben Gemeindezeiten der letzten 2000 Jahre!, In dieser letzten Zeit erfüllt sich das, und das Allerheiligste wird gesalbt.}

Dass diese Söhne Gottes aufgehört haben, darauf zu achten, dass auch ihre Weiber Töchter Gottes waren, und anfingen, allein auf die äussere Schönheit zu blicken, hatte zur Folge, dass 'Gewaltmenschen' geboren wurden!

Es stellt wiederum dieses 'Gemisch' von Licht und Finsternis dar!

Von der einen Seite, von den Söhnen Gottes Kraft und Licht von der göttlichen Seite her, und dadurch eine Überlegenheit über die 'Menschen', die ganz ohne Verbindung mit Gott waren, auf der anderen Seite der Einfluss der gottlosen Weiber. Die so gezeugten Kinder wuden von diesem Gemisch von Einflüssen bestimmt, und das machte sie zu 'Gewaltmenschen', also solche, die ihre Herrschaft mit Gewalt ausüben, und nicht mit der Liebe, wie es durch die vollkommenen Söhne und Töchter Gottes, die das Allerheiligste, die Hütte Gottes bei den Menschen sein werden, im Reiche Gottes, wenn die Gerechtigkeit Gottes herrschen wird, durch diese Priesterkönige.

Zuvor muss ja aber noch die Ungerechtigkeit überhand nehmen und unsere Geduldschule sein, damit wir in der Liebe, in der Sanftmütigkeit und in der Geduld unter den schwierigen äusseren Umständen zu der von Gott gewollten Vollkommenheit durch Übung, durch 'IN IHM BLEIBEN' ausreifen.

Zitat:
Romans 8:1 So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Christus Jesus sind. 2 Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (weil es durch das Fleisch geschwächt wurde), das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleische verdammt, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen, 4 damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt würde, die wir nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. 5 Denn die nach dem Fleische leben, sinnen auf das, was des Fleisches ist, die aber nach dem Geiste leben, auf das, was des Geistes ist. 6 Denn die Gesinnung des Fleisches ist Tod, die Gesinnung des Geistes aber Leben und Friede,
7 darum, weil die Gesinnung des Fleisches Feindschaft wider Gott ist; denn sie ist dem Gesetz Gottes nicht untertan, sie kann es auch nicht. 8 Die aber im Fleische sind, vermögen Gott nicht zu gefallen. 9 Ihr aber seid nicht im Fleische, sondern im Geiste, wenn anders Gottes Geist in euch wohnt; wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 Wenn aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 Wenn aber der Geist dessen, der Jesus von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus von den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt. 12 So sind wir also, ihr Brüder, dem Fleische nicht schuldig, nach dem Fleische zu leben! 13 Denn wenn ihr nach dem Fleische lebet, so müßt ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Geschäfte des Leibes tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn alle, die sich vom Geiste Gottes leiten lassen, sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, daß ihr euch abermal fürchten müßtet, sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, in welchem wir rufen: Abba, Vater! 16 Dieser Geist gibt Zeugnis unsrem Geist, daß wir Gottes Kinder sind. 17 Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi; wenn anders wir mit ihm leiden, auf daß wir auch mit ihm verherrlicht werden.

18 Denn ich halte dafür, daß die Leiden der jetzigen Zeit nicht in Betracht kommen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns geoffenbart werden soll.

19 Denn die gespannte Erwartung der Kreatur sehnt die Offenbarung der Kinder Gottes herbei.

20 Die Kreatur ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen, nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin, 21 daß auch sie selbst, die Kreatur, befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt; 23 und nicht nur sie, sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unsres Leibes. 24 Denn auf Hoffnung hin sind wir errettet worden. Eine Hoffnung aber, die man sieht, ist keine Hoffnung; denn was einer sieht, das hofft er doch nicht mehr! 25 Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir es ab in Geduld. 26 Ebenso kommt aber auch der Geist unserer Schwachheit zu Hilfe. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; aber der Geist selbst tritt für uns ein mit unausgesprochenen Seufzern. 27 Der aber die Herzen erforscht, weiß, was des Geistes Sinn ist; denn er vertritt die Heiligen so, wie es Gott angemessen ist. 28 Wir wissen aber,

daß denen, die Gott lieben, alles zum Besten mitwirkt, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.

[quote]
Zitat:
Daniel 9:1 Im ersten Jahre des Darius, des Sohnes Ahasveros, von medischer Abstammung, welcher zum König über das Reich der Chaldäer gemacht worden war, 2 im ersten Jahre seiner Regierung, merkte ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, während welcher nach dem Worte des HERRN an den Propheten Jeremia Jerusalem in Trümmern liegen sollte,

nämlich siebzig Jahre.

3 Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sack und in der Asche. 4 Ich betete aber zu dem HERRN, meinem Gott, bekannte und sprach: Ach, Herr, du großer und schrecklicher Gott, der du den Bund und die Gnade denen bewahrst, die dich lieben und deine Gebote bewahren! 5 Wir haben gesündigt, unrecht getan, sind gottlos und widerspenstig gewesen und von deinen Geboten und Rechten abgewichen 6 und haben deinen Knechten, den Propheten, nicht gehorcht, die in deinem Namen zu unsren Königen, Fürsten und Vätern und zu allem Volk des Landes geredet haben. 7 Du, Herr, bist im Recht, uns aber treibt es heute die Schamröte ins Gesicht, allen Juden und Bürgern von Jerusalem und dem ganzen Israel, seien sie nah oder fern in allen Ländern, dahin du sie verstoßen hast, weil sie sich an dir vergangen haben. 8 Uns, HERR, treibt es die Schamröte ins Gesicht, unsren Königen, Fürsten und Vätern, daß wir gegen dich gesündigt haben! 9 Aber bei dem Herrn, unsrem Gott, ist Barmherzigkeit und Vergebung; denn gegen ihn haben wir uns aufgelehnt 10 und haben nicht gehorcht der Stimme des HERRN, unsres Gottes, daß wir in dem Gesetz gewandelt hätten, welches er uns durch seine Knechte, die Propheten, vorgelegt hat; 11 sondern ganz Israel hat dein Gesetz übertreten und ist also abgewichen, daß es auf deine Stimme gar nicht hören wollte. Darum hat uns auch der Fluch und Schwur getroffen, welcher im Gesetz Moses, des Knechtes Gottes, geschrieben steht, weil wir an ihm gesündigt haben. 12 Und so hat er seine Drohungen ausgeführt, die er gegen uns und unsere Herrscher, die über uns regierten, ausgesprochen hat, daß er großes Unglück über uns bringen wolle, wie es unter dem ganzen Himmel noch nirgends vorgekommen und wie es nun wirklich an Jerusalem geschehen ist. 13 Wie es im Gesetz Moses geschrieben steht, ist all dies Unglück über uns gekommen; wir aber suchten das Angesicht des HERRN nicht dadurch zu besänftigen, daß wir uns von unsern Sünden abgewandt und auf deine Wahrheit geachtet hätten. 14 Darum hat auch der HERR dafür gesorgt, daß das Unglück über uns kam; denn der HERR, unser Gott, ist gerecht in allen seinen Werken, die er getan hat, da wir seiner Stimme ungehorsam gewesen sind.15 Nun aber, Herr, unser Gott, der du dein Volk mit starker Hand aus Ägypten geführt und dir einen Namen gemacht hast, wie du ihn heute noch trägst: wir haben gesündigt und sind gottlos gewesen. 16 O Herr, laß doch um all deiner Gerechtigkeit willen deinen Zorn und Grimm sich abwenden von der Stadt Jerusalem, von deinem heiligen Berge! Denn um unserer Sünden und um unserer Väter Missetat willen wird Jerusalem und dein Volk von allen seinen Nachbarn beschimpft. 17 So höre nun, unser Gott, auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen und laß dein Antlitz leuchten über dein verwüstetes Heiligtum, um des Herrn willen! 18 Neige deine Ohren, mein Gott, und höre; tue deine Augen auf und siehe unsere Verwüstung und die Stadt, die nach deinem heiligen Namen genannt ist! Denn nicht auf Grund unserer eigenen Gerechtigkeit machen wir unsere Bitten vor dir geltend, sondern wegen deiner großen Barmherzigkeit!
19 Herr, höre! Herr, vergib! Herr, merke auf und handle und verziehe nicht, um deiner selbst willen, mein Gott!

Denn nach deinem Namen ist deine Stadt und dein Volk genannt.

20 Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg meines Gottes vor dem HERRN, meinem Gott, geltend machte, 21 ja, während ich noch mein Gebet sprach, flog eilends daher der Mann Gabriel, den ich anfangs im Gesichte gesehen hatte, und berührte mich um die Zeit des Abendopfers. 22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, dir den Verstand zu erleuchten! 23 Als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich bin gekommen, es dir anzuzeigen; denn du bist lieb und wert. So achte nun auf das Wort und merke auf das Gesicht!

24 Siebzig Wochen sind über dein Volk und über deine heilige Stadt verordnet,

um der Übertretung ein Ende und das Maß der Sünde voll zu machen, um die Missetat zu sühnen und die ewige Gerechtigkeit zu bringen, um Gesicht und Prophezeiung zu versiegeln und das Hochheilige zu salben.
25 So wisse und verstehe: Vom Erlaß des Befehls zum Wiederaufbau Jerusalems bis auf den Gesalbten, einen Fürsten, vergehen sieben Wochen; und innert zweiundsechzig Wochen werden die Straßen und Gräben wieder gebaut, und zwar in bedrängter Zeit. 26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, so daß keiner mehr sein wird; die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk eines zukünftigen Fürsten verderben, und sie geht unter in der Überschwemmung, und der Krieg, der bestimmt ist zu ihrer Zerstörung, dauert bis ans Ende. 27 Und man wird vielen den Bund schwer machen

eine Woche lang (sieben Jahre)*

und mitten in der Woche (also nach dreieinhalb Jahren)*

Schlacht und Speisopfer aufhören lassen, und auf der Zinne werden Greuel des Verwüsters aufgestellt, bis daß sich die bestimmte Vertilgung über die Verwüstung ergossen hat.

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