islam ausleben


ich versuch mich doch schon si gut es geht zu aendern, und ein guter moslem zu werden. Es faellt mir nur schwer weil die meisten vor mir unreligiöse sachen machen.
was ist denn so schlimm daran weg von hier zu gehen !
Zitat:
Naja Tobias, ich kann mich noch gut erinnern daß ich mit 16 Jahren auch noch keine ausgereifte Religiosität drauf hatte.

Dazu braucht es außer Suchen und gutem Willen auch etwas Erfahrung.


Ich auch nicht. Nur dann kann ich doch nicht einfach sagen das ich ja eigentlich glaube und dann fange ich mit dem Handeln mal in zwei Jahren an, aber erst wenn ich in einem anderen Land bin.

Wenn ich an etwas glaube, dann tue ich es auch.
tobias ich glaube du verstehst mich nicht,
ich hab doch auf der seite davor geschrieben, das ich es schon tue, also beten lerne, suren lerne, die sunnah lese .. ich möchte aebr noch merh und das in einem islamischen land
Zitat:
ich versuch mich doch schon si gut es geht zu aendern, und ein guter moslem zu werden. Es faellt mir nur schwer weil die meisten vor mir unreligiöse sachen machen.
was ist denn so schlimm daran weg von hier zu gehen !


Ich will dich ja nicht fertig machen. Ich finde es nur komisch, dass du Dinge ja offenbar weißt und auch unbedingt machen willst und sie dann aber nicht machst obwohl du sie hier ohne Probleme machen könntest.

Und was haben die (angeblichen) Sünden von andren Leuten mit deiner Liebe zu Gott zu tun?

Nichts ist schlimm daran von hier weg zu gehen. Kannst du gern machen. Nur auf mich wirkt es so, als ob du vor dir selbst weg rennst und hoffst das du dann irgendwie besser wirst.

Mach was du willst. Du musst ja nicht auf mich hören. Aber wenn du hier fragst weißt du doch offenbar selbst das etwas komisch ist.

Zitat:
tobias ich glaube du verstehst mich nicht,
ich hab doch auf der seite davor geschrieben, das ich es schon tue, also beten lerne, suren lerne, die sunnah lese .. ich möchte aebr noch merh und das in einem islamischen land


Vielleicht habe ich das wirklich nicht verstanden. Was willst du denn jetzt konkret noch und was kannst du noch nicht? Und was hoffst du wird besser wenn du in die Türkei ziehst?

Von mir aus kannst du doch sonst wo hin ziehen.
liest du ueberhaupt das was ich schreibe ? hab ich nicht gesagt, das ich schon sachen mache, nur noch mehr will.
Und du kannst mir jetzt nicht wiedersprechen wenn ich sage, das es leichter ist ein guter moslem in saudi arabien zuu sein

die suenden von adenren haben nix mit meiner liebe zu gott zu tun, aber sie verlieten mich sie auch zu begehn.

ich renne nicht vor mir weg, ich moechte mich nur vor der hoelle retten
Liebe apfelino,

ich war mit meiner ganzen Familie da. Also meine Eltern, meine Geschwister, mein (atheistischer) Mann, allerdings leider ohne meine Schwägerin, die zu dem Zeitpunkt hochschwanger war. Das viele Treppensteigen hätte ihr nicht bekommen...

Die Details, wie das so abläuft, erspare ich dir jetzt
Aber es werden die heiligen Stätten der Bahá'í in Haifa, Bahji und Akka besucht (da wir leider diejenigen in Bagdad und im Iran nicht auch besuchen können, aber in (ferner) Zukunft werden diese in die Pilgerreisen integriert werden), es werden Geschichten aus dem Leben Bahá'u'lláhs, Seiner Familie, Seinen Anhängern und Seinen Nachkommen erzählt, es gibt immer 'Evening Talks', wo zu unterschiedlichen Themen Vorträge gehalten werden, und es gibt auch immer wieder mal Freizeit, in der man die Möglichkeit hat, die heiligen Stätten selbst zu besuchen, in den Schreinen zu beten, oder einfach mit den Mitpilgern spazieren zu gehen, sich Haifa anzusehen oder Freunde zu besuchen, die gerade an den heiligen Stätten arbeiten. (In unserem Fall waren wir an einem Nachmittag bei einer Freundin meiner Schwester zu besuch, die sie in in Afrika kennen gelernt hatte, und einmal waren wir Falafel essen mit einem Freund aus Österreich, der viele Jahre unser Nachbar gewesen war).

Kurz zusammengefasst: Es war einfach wunderschön, unvorstellbar friedvoll (in einem Land, in dem es so viele Konflikte gibt) und toll zu sehen, wie die Menschen in Haifa zusammenleben.
Dort leben nämlich Christen, Juden und Moslems (mehr oder weniger) friedvoll zusammen.

Leider waren allerdings relativ kurz bevor wir da waren Anschläge passiert, und es gab überall Taschenkontrollen und regelmäßig liefen einem bewaffnete Soldaten über den Weg.

Sherut zu fahren ist das reinste Abenteuer (das sind Sammeltaxis), Gurte sind da ein sinnloses Zeug das keiner kennt, die Taxifahrer hupen einen freundlich an (und damit meine ich wirklich freundlich, nicht aggressiv), wenn sie sehen, dass man ein bisschen verloren aussieht, quasi als Aufforderung: "Hey, kann ich dich irgendwo hinbringen?"

Hach, es war eben einfach toll. Es ist über 5 Jahre her, und an das Meiste kann ich mich erinnern, als wäre es gestern gewesen.

Wenn du sagst, du willst mit 18 weg von hier und dein Leben dem Islam widmen: Gibt es vielleicht im Islam auch die Möglichkeit mal sowas wie ein Austauschjahr zu machen?
Bei den Bahá'í gibt es zum Beispiel ein Jahr des Dienstes, wo man irgendwo auf der Welt (durchaus auch im Heimatland, aber man kann auch woanders hin) Bahá'í-Institutionen unterstützt und sein Leben ein Jahr lang dem Dienst an der Menschheit und der persönlichen Entwicklung widmet.
Meine kleine Schwester hat z.B. in einem von Bahá'ís geführten Mädcheninternat in Sambia gearbeitet, meine große Schwester war ein halbes Jahr in Tonga (Südpazifik) und hat dort an einer Grundschule gearbeitet, in einem Dance-Workshop getanzt, und noch vieles mehr.
Man kann auch in Haifa arbeiten, oder in Deutschland gibt es z.B. ein Theater-Pädagogik-Projekt (Peoples Theatre), oder was weiß ich was alles...

Gibt es nicht vielleicht in deiner Gemeinde oder so auch die Möglichkeit, mal für ein Jahr in ein Islamisch geprägtes Land zu fahren, und das eben mal kennenzulernen, bevor man sich so komplett darauf festlegt?
Das wäre doch vielleicht eine gute Idee.
Allerdings, wenn du ja sowieso die Möglichkeit hast zu deinem Vater zu ziehen, kannst du das ja quasi als Einstieg tatsächlich mal machen.

@ Tobias:
So war es ja gemeint, dass man eben NICHT das Gefühl hat denken zu müssen, was jetzt die Anderen von einem halten könnten, sondern dass man (oder zumindest ich, und auch andere, wie ich aus Gesprächen erfahren habe) viel leichter und schneller den Gedanken hat 'Na toll, was muss Gott jetzt von mir denken' oder ähnliches.
Man muss auch seinem Gegenüber dann nicht lang und breit erklären, warum man jetzt mitten im Satz abbricht, sondern man braucht dem Gegenüber nur einen vielsagenden Blick zuwerfen, und er weiß schon, warum man nicht weiter redet...

Naja, however, ich komme gerade drauf, dass ich mich seit einem Monat wieder zur Pilgerreise anmelden könnte, ich werde aber wohl noch ein wenig abwarten, bis meine Kinder ein bisschen größer sind und die Wahrscheinlichkeit groß genug ist, dass die Wartezeit so lange dauert, bis sie 9 sind und mitmachen können *g*
Zitat:
Ich denke Ellen dachte noch immer an Saudi-Arabien...


Ja Tobias
oh das hoert sich schoen an, wie hast du dich da angemeldet und wie lange hat die pilgerfahrt gedauert ?
kann man in arabien nicht studieren und dann in der moschee schlafen, ich wuerde gerne islam studieren
also in der tuerkei kann man zur schule gehn nd dann in der moschee schlafen
waere schoen wenn das auch in arabien geht

ich glaube ich werde mal fuer iene zeit lang zu mienem vater gehn und schaun wie es dort so ist
Ach ja, zur Hölle:

An die glaube ich nicht... Also an die materielle Hölle. Ich glaube, dass es ein höllisches Gefühl ist, wenn man stirbt und feststellen muss, dass man sich so weit von Gott entfernt hat, dass man Seine Liebe kaum noch wahrnehmen kann und ein hartes Stück Weg und Arbeit vor sich hat, um der Liebe Gottes wieder näher zu kommen - und somit ein himmlisches Gefühl zu erlangen.
Ich halte mich auch nicht an die Gesetze / Gebote Gottes aus Angst vor der Hölle, sondern aus Liebe zu Gott und dem Vertrauen, dass das, was Er sagt, gut und richtig für mich und die Menschheit ist.
Halte ich für die gesündere Methode
welcher religion gehörst du an?