Taliban in Afghanistan hängen 7 Jährigen.


Zitat:
Die soetwas tun,sind ja wohl keine Menschen mehr!


Natürlich sind sie Menschen. Wie die Mehrheit der Menschen sich verhalten liegt wohl in keinem Verhältnis dazu, was vielleicht du und ich als ethisch korrekt etc. ansehen. "Menschlich" ist nicht irgendein wünschenswertes Verhalten, dass man gerne hätte sondern das, was Menschen so tun. Es gibt da keine Norm.
Unmenschen!
Ich finde es unerheblich wer Taliban zur Macht verholfen hat oder nicht.

Was mich interessiert ist der beklagenswerte Zustand der Muslime in allen Ländern in denen der Islam die Mehrheit stellt.

Überall nur Diktaturen, Korruption, Unterdrückung der Minderheiten, Frauen und Schwache.

Als Bahai meine ich dass die Muslime Gottes Voraussagen erfüllen.

Sie erniedrigen sich selbst wo immer sie können.
Machen aber immer andre verantwortlich dass es ihnen schlecht geht.

[/quote]
Ja ja , das sind nicht nur Menschen sondern tief gläubige und ultrafromme jeden Tag betende Moslems . Ich weiß was jetzt kommt !
Es hat hier niemand behauptet, dass es gute Menschen wären. Verdreh doch bitte nicht jedes Wort, Fiveminute.

Ein Mensch definiert sich für einen Bahá'í aus der Verbindung eines Körpers mit einer vernunftbegabten Seele (also einer Seele, die potentiell dazu in der Lage ist, Gott zu erkennen).
Diese Verbindung entsteht automatisch zum Zeitpunkt der Zeugung, sprich: Jeder Mensch, der auf dieser Erde wandelt, ist nun mal ein Mensch, ein Geschöpf Gottes.
WAS dieser Mensch dann allerdings aus seinem Leben macht, kann unterschiedlichste Ausmaße an 'Gut' und 'Böse' annehmen, um mal so schwarz-weiß zu malen wie es so mancher hier ab und zu mal gerne tut.

Irgendwo gibts doch diese Aussage "Gott liebt den Sünder aber nicht die Sünde."

Nur, weil man diesen Menschen das Menschsein nicht abspricht, muss man doch noch lange nicht gutheißen, was sie tun, meinst du nicht?
Es ging lediglich darum, dass gesagt wurde, dass diese Mörder keine Menschen mehr sind, und darauf erwidert wurde, dass sie es eben doch sind.

Alles Liebe,
Riki
@Riki:

ich kann die Emotionen von Menschen verstehen, die dann gegen "diese" Moslems hochkochen. Es ist eben auch ein stück weit nobel für die Mitmenschen zu leiden und auch Wut definiert leider unser Verhalten (auch wenn wir es minimieren sollten und nicht aus der Emotion handeln)...

oder siehst du das anders?

lg aus dem Land des kommenden Weltmeisters (falls ihr Ösis die WM überhaupt verfolgt^^)
@ Riki
Hallo Riki , das Problem mit dem fundamentalen Islam wird sich nciht dadurch lösen das man es nett umsschreibt und in Euphemismen schwelgt .
Genau so lief die Integrationspolitik der letzten 30 Jahre in Europa und die ist komplett gescheitert .

Der Islam ist defakto die agressivste Religion auf unserem Planeten das lässt sich mit Zahlen belegen .
Exakt aus diesem grund weden Leute wie Geerd Wilders politisch stark gemacht und deshalb geben demokratsiche tolerante menschen ihre Stimmen an einen ultrarechten Rattenfänger !

Die taliban sind eine Perversion des Islam , und leider gibt es von diesen pervertierten Auswüchsen eine ganze Menge auf der WElt .

Es wäre aufgabe eines humanen Islams diese Leute zu bekämpfen , aber was geschieht ? kein Moslem will Moslems bekämpfen ! Ihr erinnert auch noch an den amerikanschen Soldaten der Amok lief , genau aus diesem Grund !
Wie kann man sich im Glauben mit sochen Scheusalen solidarisieren , nur weil sie zu Allah beten ?
Klar kann ich diese Emotionen verstehen, ich kann und will auch nicht nachvollziehen, wie Gefühllos ein Mensch sein muss, um eine solche Tat zu vollbringen. Und dann noch zu behaupten, das alles käme von Gott!

Aber ich trauere auch um die Seele dieses Menschen, um das, was an ihm verbrochen worden sein muss, dass er so wurde, wie er ist...

Mal abgesehen davon ging es ja lediglich um die Definition 'Mensch'

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Nachdem ich in D lebe wird mir leider nichts anderes übrig bleiben, als die WM mitzuverfolgen. Und mir graut es schon vor den nächsten Abenden (oder um welche Uhrzeiten werden die Spiele denn übertragen?), an denen draußen laut gegrölt gehupt, geschrien, und was weiß ich was alles wird, während meine Kinder bei dem Lärm drin nicht ordentlich schlafen können, es sei denn, man schließt alle Fenster und Jalousien (aber auch dann nur vielleicht) und das bei der Affenhitze...

Die WM habe ich auch zu Zeiten, als Österreich noch ganz gut mit von der Partie war, nicht verfolgt. Was interessiert es mich, anderen dabei zuzusehen, wie sie einem Ball hinterherjagen und dafür Millionen kassieren? (Und währenddessen ihre Körper und Familien kaputt machen).

Da spiele ich lieber selbst Fußball, das bringt mehr Spaß (Oder Volleyball, oder Voltigieren, oder Skifahren, oder Snowboarden, ...).

Wenn ich überhaupt Sport gucke, dann alpinen Wintersport, damit kann ich mehr anfangen, und den kann ich hier im Flachland nicht ausüben (Außerdem sind die 'Ösis' gut darin, und zwar im Skisport besser, als die 'Piefkes' im Fußball ).
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"Nur Rosen der Liebe pflanze in den Garten deines Herzens." - Bahá'u'lláh -
@ Fiveminute:

Ich kann sowohl deine Argumentation als auch deine Emotionen durchaus voll und ganz nachvollziehen.
Ich finde das auch immer wieder tragisch, dass sich selten Moslems gegen Moslems stellen, die wirklich erschreckendes tun. Sie distanzieren sich lediglich von diesen.
Aber ehrlich gesagt: wenn einer aus einer vielleicht irgendwo mal abgespaltenen imaginären Bahá'í-Sekte Gräueltaten im Namen Gottes begehen würde, würde ich auch in erster Linie sagen: "Das hat nichts mit Bahá'í zu tun, ja, es ist schrecklich, aber was hat das jetzt mit mir zu tun?"

Findest du es nicht auch traurig, dass viele US-Amerikaner, wenn sie hören, dass man aus Deutschland kommt, das immer noch mit den Nazis gleichsetzen?
Bekämpfst du höchstpersönlich jeden Nazi, nur weil er den Ruf aller Deutschen versaut?
(Ja, ich weiß, immerhin sprichst du dich dagegen aus).

Aber irgendwo ist dann auch mal Schluss... Zumindest für viele, die einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen.

Ich kenne allerdings auch viele Moslems, die an einem Aufbau einer besseren Welt arbeiten. Die sich genauso von den Taliban und ähnlichen Gruppierungen distanzieren, und sagen, dass das nichts mit dem Islam zu tun hat, aber gleichzeitig darum bemüht sind, eine positive Sichtweise auf den Islam zu erreichen, eine bessere Welt zu errichten, ihre Kinder zu guten Menschen zu erziehen und was weiß ich was...

Ich kann verstehen, dass du Angst vor dem radikal-islamistischen Islam hast. Wer hat das nicht?
Ich kann verstehen, dass du die Resignation aller anderen Moslems verurteilst.

Aber überall auf der Welt geschieht Unrecht, verübt von unmengen Menschen aus unmengen Gruppierungen mit unmengen Überzeugungen, Herkünften, und was weiß ich was...
Was ist mit denen? Sind die keine Gefahr für eine friedliche Welt? Sind Neonazis keine Gefahr für das Abendland? Was ist mit deren Gräueltaten?

Mal abgesehen davon, dass ich meine Energie ungerne in negative Dinge stecke, sondern lieber in den Aufbau positiver, finde ich es halt bedenklich, wenn man immer so einseitig agiert.
Schlechtes gibt es überall, ja, man muss irgendwo mal anfangen oder ansetzen. Aber wie wäre es einfach mal, wenn man sich, seine Familie und seine Umwelt so erzieht, dass die Welt zu einem lebenswerten Ort wird? Das hat einen Schneeballeffekt. Das bringt tatsächlich was.
Wirf einen Stein ins Wasser. der macht Kreise. Die sind erst ganz klein. Und werden immer größer und größer.
Jeder Mensch kann etwas bewegen, und wenn man sich einbildet, dass es zu klein und gering ist, was man tut, dann irrt man schlichtweg.

(Sorry für das Chaos in meinem Beitrag, ich war einfach noch nie in der Lage strukturiert zu schreiben. Ich war in Deutsch immer super, wenn wir frei schreiben durften, aber wenns um Zeitungsartikel, Zusammenfassungen oder Ähnliches ging, war die Note immer schon mal mindestens einen Grad schlechter *g*).
Wie immer bis du sehr moderat und freundlich in deiner Antwort Ich werd später antworten .