Ahmadiyya: Anschlag auf Krankenhaus


@ alle Bahais und den anderen im Forum:

Danke für euer Mitgefühl.

Möge Allah allen Menschen den Frieden gewähren. Ameen.
@true-lies
Zitat:
http://www.youtube.com/watch?v=Zl9L1XFCOVM


Dieser Beitrag von Dir beweist, dass Du Jesus nicht kennst oder, was noch viel schlimmer ist, dass Du seine Botschaft nicht befolgst. Denn dieser Beitrag hat nichts mit Anteilnahme zu tun, im Gegenteil!

Die Frommen, die sich bemühten "Gottes Wort" möglichst in allem genau zu befolgen, kamen einmal zu Jesus und fragten ihn, was sie tun müssten, um am Ende zu den "Geretteten" zu gehören. In diesem Zusammenhang erzählt Jesus folgende Geschichte:

Zitat:
Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.
Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber.
Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber.
Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.
Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn du mehr ausgibst, will ich dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme.
Wer von diesen dreien, meinst du, ist der Nächste gewesen dem, der unter die Räuber gefallen war?
Er sprach: Der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen! Lk.10, 30-36


Derjenige, der wusste, was Gott will und vorbildlich gehandelt hat war ein Samariter, keiner von den beiden "Frommen Männern".
Ausgerechnet einen, der für die Fragenden zu den fehlgeleiteten Abtrünnigen gehörte, zu denen die ihren Tempel nicht betreten durften... ausgerechnet solch einen verpönten Samaritaner wählte Jesus als Vorbild.

Und damit sind wir bei dem, was bei Gott zählt, nämlich die Taten....
die Taten der Barmherzigkeit.


True-lies, nach Deinem Auftritt hier, bist Du eindeutig beim Endgericht durchgefallen.... Aber zum Glück ist noch Zeit, um sich zu ändern!
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Pressemitteilung
80 Tote bei Terrorattacken auf Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Pakistan
Frankfurt/M. 28.05.2010: Heute Nachmittag wurde auf die zwei zentralen Moscheen der
Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore ein Terrorangriff verübt. Es handelt sich um Bait-ul-
Nuur Moschee in Model Town und Dar-ul-Zikr Moschee in Garhi-Shahu.
Zwar kann die genaue Zahl der Opfer noch nicht beziffert werden. Es wird aber von über 80
Toten Ahmadis berichtet; die Zahl der Verletzten liegt weit höher. Ahmadis, die
Augenzeugen des Geschehens waren, berichten von einem Blutbad in den Moscheen.
Diese Attacken bilden den Höhepunkt der seit Jahren sich verschärfenden Verfolgung der
AMJ, die eine religiöse Minderheit in Pakistan ist. Im Jahre 1974 wurden die Ahmadis in
Pakistan durch eine Verfassungsänderung zu Nicht-Muslimen erklärt. 1984 wurden weitere
Gesetze verabschiedet, durch die die Religionspraxis der Gemeinde unter Strafe gestellt
wurde. Es kommt regelmäßig zu Übergriffen und Attacken auf die Mitglieder der Gemeinde.
Die heutige ist jedoch die blutigste und grausamste Attacke.
Die AMJ ist weltweit in 195 Ländern vertreten, ist als eine friedfertige und tolerante
Gemeinschaft des Islam bekannt und seit ihrer Gründung 1889 den Angriffen der religiösen
Extremisten ausgesetzt.
Während seiner Freitagsansprache um 14.00 Uhr MEZ verurteilte das Oberhaupt der
weltweiten AMJ die Terrorangriffe scharf. Seine Heiligkeit Hadhrat Mirza Masroor Ahmad
sagte:
„Heute wurden unsere zwei Moscheen von den Extremisten angegriffen. Derzeit haben
wir keine genauen Details über die Vorfälle. Es ist eindeutig, dass viele unserer Ahmadis
getötet und viele weitere verletzt worden sind. Diese waren lediglich in die Moschee
gekommen, um am Freitagsgebet teilzunehmen, und sie sind Opfer dieser mörderischen
Attacke geworden. Möge Gott den Trauernden Geduld schenken und den Märtyrern
hohe Stellung im Paradies gewähren.“
Die AMJ in Deutschland ist ebenfalls ganz besonders von diesem Terrorangriff betroffen. Wir
sind bestürzt und voller Trauer, weil viele der hier lebenden Ahmadis direkte Verwandte
verloren haben. Eines unserer Mitglieder sprach mit seinem Cousin am Telefon, der wenige
Minuten später ums Leben kam. Auch andere Mitglieder berichteten, dass ihre Verwandten
bei Explosionen und im Kugelhagel ihr Leben verloren. Ein Vater berichtete, dass er von
seinem Sohn Anrufe aus einer betroffenen Moscheen erhielt, er konnte, Gott sei dank, befreit
werden. Von Augenzeugen wurde von regelrechten Hinrichtungen in einer der Moscheen
berichtet.
Mittlerweile ist auch bekannt geworden, dass die Tehrik Taliban Pakistan (TTP) sich zu
diesen Anschlägen bekannt hat. Sie forderte in ihrem Bekennerschreiben die in Pakistan
lebenden vier Millionen Ahmadis auf, das Land zu verlassen. Dies sei die letzte Warnung an
die Ahmadis.

Die AMJ verurteilt aufs schärfste diese feigen Angriffe auf ihre wehrlosen und unschuldigen
Mitglieder. Wir bitten die demokratischen Kräfte unseres Landes, alles dafür einzusetzen,
dass Leib und Leben von Ahmadis in Pakistan, insbesondere in Lahore, geschützt werden.
Auch müssen die menschenverachtenden Gesetze gegen Ahmadis abgeschafft werden, die
eine Grundlage für deren Verfolgung bilden.
Aktualisierung zum Massaker an betenden Ahmadis in Lahore

Lahore, Rabwah; 30. Mai 2010: Die Zahl der Todesopfer der Terroranschläge vom 28. Mai
auf die beiden Moscheen der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore beläuft sich auf 95. Die
Zahl der Verletzten ist jedoch noch viel höher als ursprünglich bemessen; diese überschreitet
125. Unter den Opfern in der Bait-un-Noor Moschee im Stadtteil Model-Town sind 27 Tote
und 34 Verletzte, die übrigen Opfer sind im zweiten zur gleichen Zeit angerichteten Blutbad,
in der Bait-ul-Zikr Moschee im Stadtteil Garhi-Shahu zu verzeichnen.
Unter den Toten sind Richter a.D. Munir Ahmad Sheikh, der Amir (Vorsitzender) der
Ahmadiyya Muslim Jamaat in Lahore, Generalmajor a.D. Nasir Ahmad, Präsident des
Stadtteils Model Town, Herr Mahmud Shad, Imam der Bait-un-Noor Moschee, Herr Ejaz
Nasrullah, Neffe des verstorbenen Sir Muhammad Zafrullah Khan, dem ehemaligen
Präsidenten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag, Herr Muhammad Aslam
Bharwana, ranghoher Bahnbeamter und eine Reihe von Amtsträgern der Ahmadiyya Muslim
Gemeinde.
Die meisten der Toten hatten sich noch zu Lebzeiten dafür entschieden, in Rabwah im
Verwaltungszentrum der AMJ Pakistan begraben zu werden. Folglich wurden nach dem
Angriff über 90 Gräber im Stadtfriedhof ausgehoben. Die Toten wurden nach den
Totengebeten zu Grabe getragen. Bisher haben mehr als 50 Bestattungen stattgefunden. Auf
eine große gemeinsame feierliche Beisetzung wurde aufgrund von Sicherheitsbedenken
verzichtet.
Die Stadt Rabwah ist derweil von Betrübnis geprägt. Märkte, Einkaufszentren und Geschäfte
blieben geschlossen, als die Leichen aus Lahore fortwährend ankamen. In einer Atmosphäre
der tiefsten Trauer werden die Begräbniszeremonien fortgesetzt.
Die Gemeinde ging jedoch weder in Pakistan noch in anderen Ländern auf die Straße, noch
veranstaltete sie jegliche Art der Demonstrationen, da dies nicht die Praxis der Jamaat ist.
Stattdessen kehren sich die Mitglieder der Jamaat Gott zu und beten. Sie wurden durch
folgende Anweisung ihres Oberhaupts, Hazrat Khalifa-tul-Masih V., geleitet: „Die Ahmadiyya
Muslim Jamaat ist eine friedliebende wahrheitsgetreue muslimische Gemeinde.
Dementsprechend wird es keine falsche Reaktion durch einen Ahmadi geben. Unser Heil liegt
in unserem Flehen zu Gott, dem Allmächtigen, und wir sind fest davon überzeugt, dass er uns
zur Seite stehen wird, wie er uns schon immer zur Seite gestanden hat.“ Der Leiter der
pakistanischen Gemeinde, Mirza Khurshid Ahmad, gab dieselbe Ansicht in einer
Pressekonferenz am 29. Mai wieder.

Was die Terroristen anbelangt, so hat sich die „Tehrik-e-Taliban Punjab“ zu diesem Anschlag
bekannt. Die Überlebenden des Massakers in Garhi-Shahu bestätigten, dass den Terroristen
während ihrer Attacke keinerlei Widerstand seitens der Polizei geleistet wurde und sie somit
genügend Zeit hatten, selbst die Niedergeschossenen in der Haupthalle zu untersuchen, um
diejenigen zu töten, die noch am Leben waren. Sie riefen laut die Parole Khatme Nabuwwat
zinda bad (Lang lebe das Ende des Prophetentums) aus. Laut Augenzeugen gelang es vier
von ihnen nach dem Blutvergießen zu entkommen.
Der Angriff begann um 13:40 Uhr und die Polizei betrat die Moschee erst um 16:10 Uhr
Ortszeit. Somit hatten die Terroristen zweieinhalb Stunden Zeit, diesen barbarischen Akt
durchzuführen.
Die Bundesregierung Pakistans und die Menschenrechtsorganisationen haben bestätigt, dass
die Regierung der Provinz Punjab von einer terroristischen Bedrohung der Ahmadiyya-
Gemeinde informiert war. Die Zentrale der Ahmadiyya Muslim Jamaat hatte die Provinzund
Bundesregierung regelmäßig über solche Aktivitäten und über offene Drohungen durch
Anti-Ahmadiyya-Mullahs informiert und hatte diese vor einer derartigen Tragödie, wie sie
schließlich in Lahore zutage kam, gewarnt.
Der Vorfall rief eine ausdrückliche Verurteilung aus durchweg allen Bereichen der
pakistanischen Gesellschaft hervor, darunter Nawaz Sharif, Shahbaz Sharif und die Führer
der politisch-religiösen Parteien. Auch die internationale Gemeinschaft reagierte auf diese
Terrorattacken mit Bestürzung. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, die
Europäische Union und viele Länder der Welt darunter Großbritannien, USA, Kanada, Indien,
Türkei, Sri Lanka verurteilten die Anschläge aufs Schärfste.
Der Grund für diese Gräueltaten ist darin zu finden, dass die Ahmadi-Muslime vom
pakistanischen Staat und der Gesetzgebung zur nichtmuslimischen Minderheit erklärt
wurden und somit in den Augen der Extremisten als Abtrünnige gelten. Schon seit Längerem
finden in verschiedenen Städten Pakistans, Anti-Ahmadiyya-Konferenzen statt, in denen
öffentlich zum Mord an Ahmadis aufgerufen wird. Zudem werden Plakate und Spruchbänder
mit radikalem Anti-Ahmadiyya-Inhalt aufgehängt, die dazu dienen, dass in der Öffentlichkeit
noch mehr Hass und Gewaltbereitschaft gegen die Ahmadis geschürt wird.
Mehr dann je zuvor sind die internationale Gemeinschaft, die Medien und die
Menschenrechtsorganisationen dringend aufgeordert, ihren Einfluss geltend zu machen, so
dass Leib und Leben sowie Menschenrechte der Ahmadis in Pakistan geschützt werden. Der
pakistanische Staat muss seine immer wieder versprochene Verpflichtung zum Schutz seiner
Bürger erfüllen und der Unterstützung von ahmadiyya-feindlichen Aktivitäten durch seine
Vertreter Einhalt gebieten und den Ahmadis uneingeschränkte Religionsfreiheit gewähren.

Ahmadiyya-Muslim-Jamaat Deutschland
Tel.: +49 (0) 171-5117770
+49 (0) 177-796 633 7
Fax: +49 (0) 69 50 688 666
eMail:pr@ahmadiyya.de
Web:http//ahmadiyya.de
http://www.radio-utopie.de/2010/06/.....le-in-karachi/#more-21042
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Alles, was du siehst, gehört Ihm