Intoleranz des europäischen ( gemäßigten ) Islam


Zitat:
@ Fiveminute:

Nein, es ist nicht bedenktlich, wenn du einen Artikel der deutschen Presse hier postest. (Na gut, wäre er von Bild, dann vielleicht schon ).
Es ist bedenklich, dass du dem Ganzen den Titel "Intoleranz des europäischen ( gemäßigten ) Islam " verpasst. Denn in dem Artikel scheint mir nirgends vom gemäßigten Islam die Rede zu sein...


Der Zentralrat der Moslems hat sich gestern nicht an der islamkonferenz beteiligt weil er die Abneigung der deutschen Bevölkerung gegen den islam nciht ausreichend gewürdigt sah ! Als wäre es Aufgabe der Bundesregierung daran was zu ändern , es ist doch einzig und vor allem Aufgabe des Islam selbst sich hier endlich mal so zu präsentieren das sich einem als Demokraten nicht die Sorgenfalten ins gesicht graben .

Nochmal , wollt ihr diese Studenten da in Stockholm als Extremisten hinstellen , oder als Terroristen ? Es gibt Statistiken darüber wie hoch der Anteil der Sysmpathisanten moslemischer Studenten gegenüber Terrorakten ist !
Die Frage ist doch die , wo ist der gemäßigte islam und wo und wie grenzt der sich lautstark und empört vo solchen Demokratiedeindlichen Aktionen ab ! Wenn ich mit einem Moslem über sowas diskutiere höre ich nur " Ja man muß auch verständnis dafür haben wenn Mohamed beleidigt wird" etc oder ähnlich Blödsinn !
Ich höre immer nur vom "wahren Islam " , wo ist dann der Unwahre ?
Der Punkt ist nämlich der das all diese zu Extremen neigenden Menschen
hochgradig fromm sind ! Sie beten täglich x mal und halten sich an so gut wie alle Vorschriften des islam .
WEnn es einen gemäßigten Islam gibt , wenn es einen sogenannten "wahren " Islam gibt , sollte er langsam mal seinen Führungsanspruch im Islam geltend machen . Denn es sind exakt diese Aktionen die das öffentliche Bild des Islam prägen ( und natürlich die über 15 Tausend terroranschläge in aller WElt bei denen Menschen starben , siet 2001 )
Wer will diese Studenten den nun einstufen ? Terroristen , Extremisten ? oder wahren es einfach nur moslemische Studenten ( so sieht es nämlich aus ! )

Mein Posting finde ich nicht bedenklich , was soll ich schreiben Moslemische Studenten versuchen Professor Krankenhausreif zu schlagen ? kein Problem , die Aussage bleibt nicht weniger beunruhigend .
Ich bin einfach empört darüber das diese Dinge nicht mal endlich aufhören ? Stattdessen beschwert sich der Zentralrat der Muslime üder die zunehmende Antiislamsiche Haltung der Bevölkerung , da kann ich echt nur noch mit dem Kopf schütteln ! Ich weiß wo die sich beschweren können , bei ihren Moslemischen brüdern und Schwestern , aber doch nicht bei der Islamkonferenz der Bunderegierung !
Ich muss dir da ja zu einem Gutteil recht geben...

Aber ehrlich gesagt hören sich manche deiner Reden so an, als hättest du vor etwa 70 Jahren gesagt, die Juden sollten mal schön langsam aufhören sich zu bilden und gute Geschäftspraktiken an den Tag zu legen, denn wären sie arm und dumm wären sie den Deutschen wahrscheinlich sympathischer... (Sorry, ist überspitzt, aber manchmal liest es sich wirklich so an).

Ich kenne unmengen wirklich wunderbarer Menschen, die halt zufällig auch Moslems sind. Und warum sie nicht lauthals in der Öffentlichkeit rumschreien?
Weil sie entweder einfach keine öffentlichkeitswirksame Stimme haben, oder weil sie einfach in Ruhe gelassen werden wollen und ihr Leben leben.
Wozu sollte eine arbeitende Mutter von 3 Kindern, deren Mann im Schichtdienst arbeitet und die schon genug um die Ohren hat, auch noch im Fernsehen auftreten und darüber herziehen, wie der Islam sich teilweise in der Öffentlichkeit präsentiert?
Warum sollte ein hart arbeitender Familienvater, der kaum noch Zeit für seine Frau und Kinder aufbringen kann, auch noch seinen Glauben politisieren und somit noch weniger Zeit haben?

Wird es nicht auch mal Zeit für die Deutschen sich etwas mehr zu bilden und auch mal hinter die Fassaden zu blicken?

Ja, mir macht der Islam auch manchmal Angst. Und ja, ich überlege mir manchmal auch genau, welchem Moslem ich sage, dass ich Bahá'í bin. (Es gibt manche Prediger, die einen Freibrief fürs Paradies vergeben, wenn ein Moslem einen Bahá'í tötet. Allerdings habe ich von so etwas noch nicht in D gehört, und die Geschichten, die sich darum ranken, die ich kenne, sind allesamt mindestens 50 Jahre alt).
Und ja, ich kann auch längst nicht gutheißen, was da teilweise so abläuft.

Aber ich stecke meine Energie lieber in Aufklärungsarbeite in positiver Richtung, ich lenke mein Augenmerk lieber auf die Blumen, die neben der Lawine zu wachsen beginnen, und hege und pflege sie. Anstatt noch mehr Schnee auf die Lawine drauf zu schaufeln...

Mal abgesehen davon gibt es noch so viele Dinge, über die man sich aufregen könnte.
Kindesmissbrauch (und zwar der, der nicht öffentlich gemacht wird - nämlich der, der tagtäglich in tausenden von (deutschen) Familien stattfindet).
Vergewaltigungen, die nicht zur Anzeige kommen, weil es der Ehemann war oder eine Respektsperson, ein Beamter, was weiß ich was.
Wenn ich lese, dass oft Jungs mehr Taschengeld bekommen als Mädchen, weil die Kinder gleich lernen müssen, wie es in der Welt aussieht.
Und was weiß ich was alles sonst noch.

Aber was bringt es mir, wenn ich eines Tages an Magengeschwüren und einem Darmdurchbruch sterbe (wozu nämlich dieses ständige sich Aufregen im Endeffekt mit großer Wahrscheinlichkeit führt), und ich die Welt so doch nicht geändert habe?
Was bringt es mir, wenn ich meine Energie für Dinge vergeude, die sich von mir nicht aufhalten lassen?

Nein, ich resigniere nicht, stecke meinen Kopf nicht in den Sand (was übrigens auch Strauße nicht machen), sondern ich bemühe mich, neben all dem Negativen, was auf der Welt so passiert, eine gute Welt aufzubauen. Eine, in der meine Kinder leben können. Oder zumindest meine Ur-ur-ur-enkel.
Eine, in der keine Hetze gegen einzelne Volksgruppen betrieben wird, nur weil sie gerade da sind / wirklich zu viele Dummheiten begehen / man sich ein Feindbild suchen muss um das Volk ruhig zu halten oder von anderen Problemen abzulenken / ...

Sorry, das mache ich nicht mit.

Mal abgesehen davon hat es schön langsam den Anschein, als würdest du täglich das Internet nach neuen negativ-Meldungen über den Islam / islamische Gruppierungen / Hauptsache, der Islam wird in einem negativen Zusammenhang dargestellt
durchforsten, um es dann hier zu posten und zur Diskussion freizustellen.

Oder sehe ich das falsch?

Alles Liebe,
Riki
@ Burkl

Was die Mehrheit der Muslime angeht. Vielleicht sollte ich dich mal an die Worte von Jesus erinnern.


"Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind's, die ihn finden!" ( Matthäus)

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Lieber für Alle, Hass für Keinen!
Zitat:
Mal abgesehen davon hat es schön langsam den Anschein, als würdest du täglich das Internet nach neuen negativ-Meldungen über den Islam / islamische Gruppierungen / Hauptsache, der Islam wird in einem negativen Zusammenhang dargestellt
durchforsten, um es dann hier zu posten und zur Diskussion freizustellen.

Oder sehe ich das falsch?


Da liegst du falsch ,denn wenn ich das tun würde , würde ich mindestens 20 Threads zu dem Thema mit den Haarsträubensten Geschichten füllen können !
Deine Haltung ist mir schleierhaft zumal deine Glaubensbrüder immer noch verfolgt gefoltert und getötet werden , und zwar von Muslimen . Du kannst das gerne verdrängen , ich tus nicht . Ich bin übrigens immer schon zutiefst überzeugter Antifaschist , von Jugend an , und dafür habe ich eine Menge Zoll gezahlt .
Es ist gerade die Unmenschlichkeit des islam , sein absoluter Wahrheitsanspruch und seine völlige praktische Intoleranz gegen andersedenkende Menschen , welche dieses system für mich unannehmbar macht .
Sicher gibt darunter auch bave Leute , das muß mir niemand erklären weil ich mit denen im Sandkasten gespielt habe. Aber die Mehrheit ist das leider nun mal nicht .

Im grunde sind es gerade die gemäßigten Moslems die sich über solche Sachen vielmehr aufregen müßten als ich , ich höre sie aber nicht und ich sehe sie auch nicht. Obwohl sich jede Deomkratie in Europa sicher zur Wehr setzen wird , ist dies doch eigentlich garnciht unser Kampf , es ist der Kampf den die Moslems längst selber führen müßten , aber das tun sie nicht und sie werden es nicht tun , ganz im Gegenteil , man regt sich lieber über die bösen Deutschen auf , lächerlich !

Nochwas , was könnte zymischer sein als ein Antisemitischer Moslem der sich mit den Juden der Nazizeit vergleicht ? Ganz davon abgesehen ist dieser Vergleich in jeglicher Hinsicht absurd , vor allem in einer ! Die Juden waren damals niemals Täter , in keiner Hinsicht , die Juden waren wirklich nur völlig unschuldige Opfer .Das Judentum selbst war in höchsten maße auf Integration bedacht und alles andere als Provokativ .

Hey nicht ich bin es der diese Dinge verursacht , die Moselms wollten diesen Professor lynchen und der deutsche Spiegel ( unter anderen ) hat darüber berichtet . Und wenn ich hier so tagtäglich lese wie Moselms schreiben das ihr glaube der einzige WEg ist , ffind ich es gut diesen WEg auch schon mal etwas anschaulicher zu beleuchten !

Ich weiß das ihr Bahais immer auf Toleranz bedacht seit , insofern verstehe ich deinen Protest .
Aber was passiert wenn eine , wie im Iran , eine Glaubensgeeinschaft toleranz und Frieden predigt während die andere das gegenteil Lebt ? Kannst du dir selbst beantworten !
@Riki

Zitat:

Tobias hatte genau darauf hingewiesen - eben dass das Christentum um keinen Deut besser war, teilweise ist, und das bis ins letzte Jahrhundert hinein.


Und ich habe geantwortet, dass diese Taten von Christen ohne Grundlage in der Bibel - aber vor allem im Liche der Lehre Jesu - waren. Wurden Jesusworte herangezogen, so ist dies als Rechtfertigung für Gewalt und Unrecht bestenfalls als an den Haaren herbeigezogen zu beurteilen.

Die von mir aufgezählten Diskriminierungen und Grausamkeiten können dagegen sehr sehr schlüssig mit dem Koran und den Hadithen begründet werden - da kommt man nicht in Verlegenheit Texte verdrehen zu müssen. Al Qaradawi - also kein Niemand - rechtfertigt Selbstmordattentate theologisch recht schlüssig. Die Al Azhar Universität - also kein Niemand - rechtfertigt bis heute die Tötung von Apostaten.

Ich glaube selbstverständlich, dass viele europäische Muslime fortschrittlich und liberal sind. Ich vermisse allerdings sehr stark ein konzertiertes zivilgesellschaftliches Engagement in deren Herkunftländern, wo die Menschenrechtslage für Nichtmuslime oft katastrophal ist, was du als Bahai sicherlich sehr gut weißt.
@ Burkl

Zitat:
Die von mir aufgezählten Diskriminierungen und Grausamkeiten können dagegen sehr sehr schlüssig mit dem Koran und den Hadithen begründet werden - da kommt man nicht in Verlegenheit Texte verdrehen zu müssen.


Nenn mir nur eine Stelle aus den Koran, die das legimitiert. NUR eine einzige! Du wirst mir keine einzige aufzeigen können.
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Zitat:
Nenn mir nur eine Stelle aus den Koran, die das legimitiert. NUR eine einzige! Du wirst mir keine einzige aufzeigen können.


Micht musst du nicht überzeugen.

Wende dich bitte an die Herren in der Al Azhar Universität und die Ayatollahs im Iran.
Dich will keiner überzeugen. Wenn du behauptest, dass diese Grausamkeiten durch den Koren begründet sind, sollte es doch kein Propblem sein diese Textstellen im Koran aufzuzeigen?
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@Wegweise

Du hast eine andere theologische Auffassung als die überwiegende Mehrheit der Muslime. Ich freue micht darüber! Ich will dir gar nichts beweisen, ich habe nur geschildert, wie es die großen Autoritäten im Islam derzeit sehen. Dass die Mehrheitsmeinung nicht die richtige sein muss - da gebe ich dir recht.

Im Übrigen würde ich es schön finden, wenn die europäischem Muslime sich mehr für die Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Heimatländern einsetzen würde. Diesbezüglich nennenswerte Initiativen kenne ich leider keine...
Burkl hat folgendes geschrieben:
Im Christentum können dir von dir genannten Dinge biblisch - vor allem im Lichte der Lehre Jesu - entweder gar nicht oder sehr an den Haaren herbeigezogen begründet werden.


Lieber Burkl,

wenn du nicht katholischer Christ wärest könnte ich deine Argumentation noch nachvollziehen, dass all die Schreckenstaten der Römisch Katholischen Kirche nur an den "Haaren herbeigezogen begründet" waren.

Fakt ist aber, dass nun mal die Katholische Kirche sich als unfehlbare Institution sieht und sehr wohl das Richtige aus der Bibel zu interpretieren glaubt.

Ausserdem haben wir da den Bezug der Lehre Christi zum Alten Testament, dessen Gesetze Er ja nicht aufhob sondern "erfüllte".

Die Kirche hätte durch "weglassen" des Alten Testaments wohl nicht einmal das Verbot der Inzest theologisch legitimieren können.

Die Jünger Jesu und auch später die Kirchen haben genau das gemacht, was Jesus von Ihnen erwartet hatte: eine Anpassung alttestamentarischer Gesetze auf die Zeit und Umstände.

LG
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"Live long and prosper!"