Intoleranz des europäischen ( gemäßigten ) Islam


@ Osman
Zitat:
Götzenanbetung, Alkohol, Schweinefleisch und Totes Tier, Glücksspiele, Zinsen, Üble Nachrede, Zina=Unzucht (treue), Stehlen, Lügen und verbreiten, Unrechtes Töten, Homosexualität /Transvestismus, Betrug beim Geschäft, Brutalität oder unterdrückung der Schwachen/Kinder, Schreien wie ein Esel.. werden dem Mensch nicht "Empfohlen" oder was man Haram nennt bedeutet in wirklichkeit auf etwas acht geben.

Wenn jemand behauptet diese sind dem Mensch und seiner Familie nicht Schädlich, dann wünsch ich ihm viel spaß bis zu seinem Tod.

Euzu BillaHI


Euza , das meiste davon interessiert außer euch keinen Menschen . Hier in Europa interessiert die Scharia niemanden und sie ist auch keine Rechtsgrundlage .
Kinder können so laut schreien wie sie lust haben , Schwule können sich vergnügen mit wem sie wollen ,Alkohol darf jeder trinken der alt genug ist , Lügen ist praktisch die basis des geschäftslebens in aller WElt ,Glücksspiele , Zinsen , Götzenanbetung und Schweinefleisch sind auch nichts woran sich Europäer weiter stören , oder je stören werden .
WEr nicht in einer solch liberalen Gesellschaft leben möchte kann jeden Tag gehen , kein Problem oder ?
Burkl hat folgendes geschrieben:
Im Islam können die von mir zitierten Dinge mit Koran und Hadithen sehr sehr gut und schlüssig begründet werden.

Schaff es die Todessstrafe für Apostasie aus dem Qur'án abzuleiten und du hast gewonnen
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...deshalb sagte ich ja auch "und Hadithen".
Zitat:
Schaff es die Todessstrafe für Apostasie aus dem Qur'án abzuleiten und du hast gewonnen
???
Das verstehe ich nicht , zumal es doch genügende Gelehrte im Islam gibt die exakt das in vielen Ländern so machen .
Warum bleibt der Zentralrat der Muslime der deutschen Islamkonferenz fern ? Sie sind der Ansicht das das Thema Islamfeindlichkeit nicht angemssen gewürdigt wird !
Ich bin mir sicher die haben da was nicht richtig verstanden , es ist der Islam der uns überzeugen muß das man als Europäer mit ihm leben kann !
Es ist nciht Aufgabe der deutsche Regierung ihre Bevölkerung davon zu überzeugen !



http://www.welt.de/politik/deutschland/article7596971/Zentralrat-der-Muslime-bleibt-Islamkonferenz-fern.html
Burkl hat folgendes geschrieben:
...deshalb sagte ich ja auch "und Hadithen".

Du weißt aber schon, dass der Qur'án als das Wort Gottes von den Muslimen anerkannt wird, und nicht die Ahadith. Ein Muslim zeichnet sich durch den Glauben an den Qur'án aus und nicht durch den Glauben an die Ahadith.

Fiveminute hat folgendes geschrieben:
Das verstehe ich nicht , zumal es doch genügende Gelehrte im Islam gibt die exakt das in vielen Ländern so machen .

Und jetzt? Wie kann ich dir jetzt weiterhelfen?
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Bitte Amar sei nicht unaufrichtig. Die Hadithen sind nach dem Koran die zweitwichtigste Quelle des Islam.

Und in der islamischen Welt müssen Apostaten nach wie vor um ihr Leben bangen. Die höchste Autorität des sunnitischen Islams (Al-Azhar) vertritt den Standpunkt, dass Apostaten zu töten sind. "Gottes"-Staaten wie Saudi-Arabien, Iran, aber auch z.B. Afghanistan haben die Todesstrafe für den Glaubensabfall vorgesehen. In weiten konservativen Kreisen wird auch die Meinung vertreten, dass Apostaten weltweit von jedem Muslim getötet werden dürfen.

Die Todesstrafe für dem Glaubensabfall ist nach wie vor die deutliche Mehrheitsmeinung im Islam. Auch viele europäische Muslime antworten auf diese "Gretchenfrage" ausweichend. Nichts sagen, sagt manchmal auch sehr viel...
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Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Joh 6,39)
Burkl hat folgendes geschrieben:
Bitte Amar sei nicht unaufrichtig. Die Hadithen sind nach dem Koran die zweitwichtigste Quelle des Islam.

Was soll diese primitive Unterstellung nicht aufrichtig zu sein? Oder unterstelle ich dir auch mit Absicht hier das Töten von Apostaten als islamisch zu rechtfertigen, nur weil es eine Mehrheitsmeinung ist? Ich würde es eher als Unwissenheit deinerseits ansehen, mit keiner bösen Absicht.

Du sagst es selbst. Zweitwichtigste Quelle. Ahadith sind nicht das Wort Gottes, wie der Qur'án es ist. Es gibt Gruppierungen im Islam, die die Ahadith gänzlich ablehnen. Das schließt sie nicht aus der Gemeinschaft des Islams aus.

Ahadith müssen auf ihre Authentizität hin überprüft werden. Der Qur'án jedoch nicht. Folgende Kriterien habe ich hier mehrfach schon posten dürfen. Hier auch noch einmal für dich:

Zitat:
Authentizität der Ahadith

Die Frage der Authentizität hat die islamische Welt oft gespalten. Manche Gruppen haben die Ahadith über den Heiligen Koran gestellt, andere haben Ahadith insgesamt abgelehnt. Grundsätzlich gilt aber, dass jedes Hadith als vom Heiligen Prophetensaw stammend angenommen werden muss, wenn es folgende Kriterien erfüllt:
1. Ein Hadith darf nicht im Widerspruch zu irgendeinem Vers aus dem Heiligen Koran stehen.
2. Ein Hadith darf nicht gegen die Sunna des Heiligen Prophetensaw oder gegen die anerkannten Gewohnheiten seiner Gefährten verstoßen.
3. Ein Hadith darf nicht historischen Tatsachen widersprechen.
4. Ein Hadith darf nicht vernunftwidrig sein oder gegen offenkundige Lehren des Islam verstoßen.
Die Ahadith sind im Allgemeinen heutzutage als Richtlinien für die Muslime anerkannt. Indes müssen sie mit Sorgfalt auf ihre Authentizität überprüft werden. Wenn jemand ein Hadith als Autorität in Glaubensfragen zitiert, so wird er im Allgemeinen die Quelle angeben, um so zu zeigen, dass es sich nicht um ein fabriziertes, zur Unterstützung von egoistischen oder politischen Interessen erfundenes Hadith handelt.

Quelle: http://www.ahmadiyya.de/islam/islam.....propheten-saw-hadith.html

Überzeug mich davon, dass Apostasie aus dem Qur'án abgeleitet werden kann und ich akzeptiere alle Ahadith, die das Thema betreffen als authentisch.

Burkl hat folgendes geschrieben:
Und in der islamischen Welt müssen Apostaten nach wie vor um ihr Leben bangen. Die höchste Autorität des sunnitischen Islams (Al-Azhar) vertritt den Standpunkt, dass Apostaten zu töten sind. "Gottes"-Staaten wie Saudi-Arabien, Iran, aber auch z.B. Afghanistan haben die Todesstrafe für den Glaubensabfall vorgesehen. In weiten konservativen Kreisen wird auch die Meinung vertreten, dass Apostaten weltweit von jedem Muslim getötet werden dürfen.

Habe ich je gesagt, dass sie richtig handeln?

Burkl hat folgendes geschrieben:
Die Todesstrafe für dem Glaubensabfall ist nach wie vor die deutliche Mehrheitsmeinung im Islam. Auch viele europäische Muslime antworten auf diese "Gretchenfrage" ausweichend. Nichts sagen, sagt manchmal auch sehr viel...


Was nicht heißt das die Mehrheitsmeinung auch richtig sein muss. Lagen Jesus (as) und andere Propheten vor und nach ihm (Gott behüte) mit ihren Lehren auch falsch, weil die Mehrheit zu ihren Lebzeiten diese ablehnten? Das Argument der Mehrheit zieht hier nicht.

Warum europäische Muslime auf diese Frage nicht antworten oder der Frage ausweichen, weiß ich nicht. Ich als europäischer Muslim gebe dir eine Antwort ohne dabei auszuweichen. Beweis mir das Gegenteil. It's up to you.
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Danke für deine umfassenden Ausführungen.

Das heißt die Universität Al-Azhar irrt sich.

Du solltest Ihnen deine Erkenntnisse mitteilen, vielleicht würde sich was ändern, wenn das außer dir auch noch die anderen Millionen Muslime, die hier in Europa ein sicheres Leben haben und sich nicht um den Zustand der Menschenrechte in ihren Heimatländern kümmern, auch machen würden...

Dass die Mehrheitsmeinung sehr oft die falsche ist - da gebe ich dir vollinhaltlich recht.

Und nichts für Ungut wegen meiner kleinen Provokation mit der Unaufrichtigkeit. Ich bin vielleicht etwas zu emotionell bei dem Thema, weil ich zuviel über das Schicksal von Christen und Konvertiten aus dem Islam in muslimisch geprägten Ländern weiß.
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Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Joh 6,39)
@ Burkl:

Ich halte es nicht gerade für fair, geschweige denn gerechtfertigt, wenn du einigen Angehörigen des Islam das unterstellst, was das Christentum über gut mehr als ein Jahrtausend fröhlich praktiziert hat - ebenso indem sie dies und das aus der Bibel abgeleitet haben, und dann noch meinst, das könne man ja aus dem Qur'an und den Ahadith ableiten, nicht aber aus der Bibel.

Aus dem Qur'an kann man das meiste, was an Unrecht geschieht in der 'islamischen Welt' eben nicht ableiten, oder nur mit sehr viel 'gutem' Willen.
Aus dem alten Testament kann man allerdings allerhand ableiten, aus dem neuen dann eben mit viel 'gutem' Willen auch einiges.

Tobias hatte genau darauf hingewiesen - eben dass das Christentum um keinen Deut besser war, teilweise ist, und das bis ins letzte Jahrhundert hinein.

Nicht nur, was sie in Europa zur Zeit der Inquisition gemacht haben. Sie haben in ganz Nord- und Südamerika den Eingeborenen ihre Kinder weggenommen, diese in Heime gesteckt und zu 'guten Christen' erzogen. Sie entwurzelt, sie mit für sie tödlichen Krankheiten angesteckt (wenn vllt. erst mal auch ungewollt), ihnen zu einem Gutteil ihren Lebenswillen genommen.

Es gibt auch heute in manchen Gebieten Afrikas noch Krankenhäuser oder Schulen, die Kinder erst behandeln bzw. unterrichten, wenn sie sich taufen haben lassen.
Ist das im Sinne der Lehre Jesu Christi? Wohl kaum...

Also wirf doch bitte dem Islam nichts vor, was im Christentum nicht anders gelaufen ist / läuft. (Ja, das sind Menschen, die man nicht als wahre Christen bezeichnen kann. Dann wirf doch aber bitte einem Moslem nicht das vor, was seine fehlgeleiteten Glaubensbrüder weltweit so anstellen).


@ Fiveminute:

Nein, es ist nicht bedenktlich, wenn du einen Artikel der deutschen Presse hier postest. (Na gut, wäre er von Bild, dann vielleicht schon ).
Es ist bedenklich, dass du dem Ganzen den Titel "Intoleranz des europäischen ( gemäßigten ) Islam " verpasst. Denn in dem Artikel scheint mir nirgends vom gemäßigten Islam die Rede zu sein...