Wichtigste Frage der Welt


genauuuuuu
Zitat:
Was wir nicht denken können, hat für unser Alltagsleben auch keine wirkliche Bedeutung.

Lol was ist das denn für eine tolle Erklärung ? wir konnten vor 10 000 wahrscheinlich noch nicht mal 5 % von dem denken und ERklären was wir heute erklären können . Insofern könnte man eher sagen das sich unser Alltag und unsere Kulturen durch das ändern was wir imstande sind zu denken und zu Erklären , bzw zu denken und nicht zu ERklären !
Zitat:
Zitat:
Ein Jenseits zB existiert schon deshalb weil wir mittlerweile davon ausgehen das es jenseits unserer Dimensionen noch weitere gibt ( Lisa Randall ) Darüberhinaus ist auch die viele WEltentheorie eine Idee die davon asugeht das es jenseits unseres Universum unzählig viele andere gibt in denen auch wir wieder in anderer Form existieren

Was aber mitnichten zum zwingenden Schluss führt, es existiere ein "Jenseits" dergestalt, dass wir dort, in welcher Form auch immer, weiter existieren.
Man kann sich vieles ausmalen und in phantastische Theorien zwängen. Und man mag daran glauben oder eben nicht. Ich gehöre zur letzteren Fraktion.


Nein zwingend ist es nicht , aber irgendwie auch nicht so absurd wie es von manchen Materialisten immer hingestellt wird , zumal der materialismus selbst ein Stadium erreicht hat in dem er praktisch ständig in Erklärungsnot gerät . Wie ich schon sagte , einen Gottesbeweis gibt es nicht .
Zitat:
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Insofern dürfen wir beruhigt davon ausgehen das es sich um eine Fähigkeit handelt die uns erlaibt unsere Umwelt besser zu bewältigen !

Ich halte das eher für den Ausfluss des Phänomens, dass der Mensch gerne dazu neigt, seine eigene Bedeutung maßlos zu überschätzen und sich als etwas besonderes zu empfinden.


Sicher , der Mensch überschätzt sich in der Tat aber hier handelt es sich ja um ein biologisches Phänomen . Unser Gehirn empfängt / produziert / interagiert mit Spiritualität , und zwar schon seit Jahrtausenden , wäre dies sinnlos , hätte es die Evolution bereits selektiert , hat sie aber nicht , also können wir davon ausgehen das uns die Fähigkeit zur Spiritualität einen Selektionsvorteil verschafft .
Dafür braucht man gar nicht weit zu suchen:

Viktor Frankl ("Trotzdem ja zum Leben sagen") http://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Frankl

Psychologie der Spiritualität (Auszug) http://www.beltz.de/fileadmin/beltz/leseproben/9783621276153.pdf

Auch die neue Quasireligion "Jung bleiben - Anti-Ageing" sagt das in ihren diversen Büchern.

Es verschafft ein längeres, gesünderes, depressionsfreieres Leben, wenn man spirituell ist. Dabei ist es egal, welche Spiritualität man lebt, es kommt darauf an, dass man einen Sinn im Leben sieht und einen höheren Sinn bejaht (Atheisten: Bitte von Steinigung absehen, es kann auch ein irdischer Sinn sein, scheint aber nunmal nicht ganz so gut zu klappen).
Zitat:
Sicher , der Mensch überschätzt sich in der Tat aber hier handelt es sich ja um ein biologisches Phänomen . Unser Gehirn empfängt / produziert / interagiert mit Spiritualität , und zwar schon seit Jahrtausenden , wäre dies sinnlos , hätte es die Evolution bereits selektiert , hat sie aber nicht , also können wir davon ausgehen das uns die Fähigkeit zur Spiritualität einen Selektionsvorteil verschafft .


Das muss nicht sein. Sie könnte auch ein Nebenprodukt sein oder eine natürliche Variation einer anderen Fähigkeit. So gewaltig scheint der vermeidliche Selektionsvorteil ja nicht zu sein, sonst wäre nekilotte wohl nicht hier. Oder es besteht einfach kein Selektionsdruck in Richtung Spiritualität.
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Den Wahn erkennt natürlich niemals, wer ihn selbst noch teilt.
Sigmund Freud
Zitat:
Oder es besteht einfach kein Selektionsdruck in Richtung Spiritualität.


das, und wir wünschen uns alle keine Situation, in der (wieder) ein entsprechender Selektionsdruck besteht
Zitat:
wir konnten vor 10 000 wahrscheinlich noch nicht mal 5 % von dem denken und ERklären was wir heute erklären können

Du solltest lernen zu unterscheiden. Etwas nicht erklären können, ist etwas anderes, als es nicht denken zu können.
Etwas nicht denken können bedeutet, dass es schon der Betrachtung grundsätzlich entzogen ist.
Zitat:
wir konnten vor 10 000 wahrscheinlich noch nicht mal 5 % von dem denken und ERklären was wir heute erklären können

Du solltest lernen zu unterscheiden. Etwas nicht erklären können, ist etwas anderes, als es nicht denken zu können.
Etwas nicht denken können bedeutet, dass es schon der Betrachtung grundsätzlich entzogen ist.


? wir konnten damals nicht denken das die Erde eine Kugel ist , wir konnten nicht denken das es Atome gibt geschweige denn Subatomare Partikel . Wir konnten uns auch nciht vorstellen wie der raum zwischen den Sternen beschaffen denn ein Vakuum und diese extreme Kälte kannte niemand , und eine Galaxie wie die Milchstraße konnten wir auch nicht denken. Biologische Zusammenhänge oder Radioaktivität konnten wir auch nicht denken ! Selbst Einstein hatte 1925 noch keine Ahnung davon wie das Universum außerhalb der mit Teleskopen sichtbaren Milchstraße aussehen würde , ja er wußte nicht einmal das es so existiert , das konnte man erst mit dem ersten Hubbleteleskop sehen .
Nichtmal Einstein konnte diese unzählbaren Galaxien denken .Einstein ging auch nicht von einem sich ausdehnenden Universum aus , sondern von einem Statischen Universum das so immer schon existiert hat , so kam seine Torheit mit der kosmischen Konstante zustande die durch die beobachtungen des Hubbleteleskopes zunichte gemacht wurde , denn man konnte ein sich ausdehnendes Universum beobachten , das alles sprengte was Einstein vorher vermutete !
Dafür konnte Einstein zum erstenmal Dinge denken die vor ihm kaum jemand gedacht und spekuliert hatte .

Du hast mich offensichtlich nciht verstanden , ich rede hier nicht von Dingen die wir zwar wahrgenommen haben aber nicht erklären konnten , wie etwas Donner , Blitz und Regen , ich rede von Dingen die wir nicht denken konnten weil sie sich komplett unserer Vorstellungskraft entzogen haben ! Und es ist ganz klar das es heute auch massig solcher Dinge gibt !

Dinge die wir nciht erklären können haben wir auch heute , wie etwas die Quantenphysik , oder ganz banal die Gravitation !
Die Physik hält sich nciht lange mit erklärungen auf , es reicht wenn man ein Phänomen in allgemeine Gesetze packen kann um dann weiter damit arbeiten zu können .
@chys
Zitat:
Die Wissenschaft kann viel erklären, vieles aber auch nicht. Und "unumstössliche" Grundsätze werden ständig umgestoßen.

So funktioniert die Wissenschaft.
Das ist der Sinn der Wissenschaft. Kein "es steht aber geschrieben".
Man versucht zu erklären und sucht weiter, auch wenn man schon eine "liebgewonnene" Erklärung hat.

Zitat:
Meines Erachtens ist der reine Zufall aber angesichts der Komplexität und der schnellen Entwicklung von Lebensformen mit Ich-Bewußtsein auch rein naturwissenschaftlich eher eine unwahrscheinliche Hypothese.

Meinst du mit "Zufall" die Evolution? Evolution ist nur sehr begrenzt zufällig.
Zitat:

Wenn das nicht so wäre, und das ich-Bewußtsein endgültig ausgelöscht wird, dann gäbe alles gar keinen Sinn mehr, jedes Leid wäre halt ein "Pech gehabt", wir wären zufällig privilegiert, selbst alle Liebe die ich geben kann ist in ein paar hundert Jahren vergessen und irrelevant. Kann sein, dass das so ist, aber das wäre wirklich....schrecklich.

Nur weil man ein Weltbild attraktiv findet, ist es deswegen mehr "wahr"?
Ich halte Reinkarnation auch für "gerechter", aber trotzdem glaube ich nicht daran. "Gerechtigkeit" ist ein Konstukt der Menschen.
Zitat:
Atheisten werden jetzt sagen: "Ja deshalb habt ihr Euch ja Gott ausgedacht, um das nicht aushalten zu müssen."

So ist es.
Zitat:
Man kann auch sagen: "Vielleicht ist die Hypothese, dass alles Zufall ist und es keine Entwicklung mehr für uns nach dem Tod gibt auch einfach falsch?"

Kann schon sein, aber nichts Ernstzunehmendes deutet auf etwas anderes hin.

Zitat:
Nach der Theorie, dass im riesigen Quantencomputer Universum alles gespeichert ist, könnte sogar das Thema "Auferstehung" tatsächlich hinkommen (jaja, ich weiß dass das im Augenblick bloße Theorie ist und fraglich, wie und was genau gespeichert wird, aber wir sind ja auch erst am Anfang mit der Quantenphysik).

Das ist noch nicht einmal eine Theorie.
Kein ernstzunehmender Wissenschaftler wird Gott oder ein Leben nach dem Tod mit der Quantenverschränkung erklären wollen.
Ein Hirnforscher nahmens Eccles hat irgendwann mal Psychonen oder so was in der Art aus dem Hut gezaubert.
Und unterr http://www.geistigenahrung.org/ftopic50240.html und http://www.geistigenahrung.org/ftopic60610-5.html hatten wir auch was im Forum.
Nicht jede Hypothese von irgendwelchen Akademikern ist gleich eine ernstzunehmende Theorie, es setzt sich halt durch, was bewiesen werden kann oder am plausibelsten ist.
Die Zeit wird es zeigen.
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Moment! Ich muss mich erstmal kurz reinsteigern!
Zitat:
Du hast mich offensichtlich nciht verstanden , ich rede hier nicht von Dingen die wir zwar wahrgenommen haben aber nicht erklären konnten , wie etwas Donner , Blitz und Regen , ich rede von Dingen die wir nicht denken konnten weil sie sich komplett unserer Vorstellungskraft entzogen haben ! Und es ist ganz klar das es heute auch massig solcher Dinge gibt !

Du hast mich nicht verstanden. Dinge die komplett unserer Vorstellungskraft entzogen sind, haben auch keine Bedeutung für unseren Alltag, weil wir darüber nicht nachdenken können.
Es geht selbstredend nicht um Dinge, die man schlicht nicht erklären kann.
Zitat:
Nichtmal Einstein konnte diese unzählbaren Galaxien denken

Unterstellt, dem sei so gewesen, so ergibt sich daraus, dass diese Tatsache seinerzeit vollkommen ohne Bedeutung war.
Du versuchst, kompliziert zu umschreiben, was ich schon längst formuliert habe.
Ich meinte diese Hypothese: http://de.wikipedia.org/wiki/Omegapunkt

Ich möchte aber nicht darauf reduziert werden, dass ich diese These überhaupt erwähnt habe. Sie ist denkbar und nicht vollkommen abwegig (wenn auch ziemlich), sehr spekulativ ohne Frage, aber immerhin irgendwie denkbar. John Eccles und Hans-Peter Dürr, die beide von einer Art Quantencomputer des Universums ausgehen, waren keine blöden Leute. Ich würde mich nicht erdreisten, sie einfach zu belachen, weil sie es wagen, überhaupt irgendwas "gläubiges" zu äußern.

Manchmal habe ich den Eindruck, es geht den Gläubigen inzwischen so wie weiland den Ungläubigen - man wird vorsichtshalber mal gesteinigt, revidieren kann man in ein paar hundert Jahren immer noch.

Damit meine ich nicht, dass die Atheisten nicht vollkommen recht haben könnten! Als redliche Naturwissenschaftlerin muss ich die unerfreuliche Beweislage für diesen Augenblick anerkennen. Aber nicht in jedem Punkt und auch nicht als unumstößliches Gesetz.