Was würdet Ihr tun wenn ...


Gott zu Euch käme und sagen würde er macht eine Woche Urlaub und überträgt seine Kräfte mit allem was dazugehört für diese Zeit Euch?

Wir hätten dann die Macht Gottes für 1 Woche! Könnten mit bloßem Fingerschnipseln alles tun und haben was wir möchten.

Was würdet Ihr dann in dieser Zeit alles tun oder haben wollen?
Ohwei...
Das erinnert mich gerade an einen Film und ich weiss nicht welchen...

Urlaubsvertretung? hmm...
als erstes würde ich mir Ohropax besorgen - soviele Stimmen die mich rufen und mit mir sprechen wollen könnt ich nicht ertragen, glaub ich - nein, weiss ich.
Tja, was würde ich dann tun...
Erneut einen Boten schicken.. - na Magellan; übernimmst den Auftrag?

Nein, mal im ernst.. - ich würde den Job nicht wollen!


lieben Gruss
Gaby
Hallo Gaby,

du meinst bestimmt "Bruce Allmächtig" mit u. a. Jim Carrey in den Hauptrollen!?

Und wenn Du nicht drum herum kommen kannst und Gott Dir sagt Du musst es unbedingt tun? Was dann?

Ich wäre gerne ein Vertretung aber ob ich die Geschäfte Gottes gut erledigen könnte ist fraglich. Einiges wäre aber dann anders, ich würde beispielsweise alle Kriegswaffen, den Soldatentum, alle Terroristen, Hunger, .... verschwinden und für die Menschheit mehr Hirn herabregnen lassen.
usw..
Magellan hat folgendes geschrieben:
Hallo Gaby,

du meinst bestimmt "Bruce Allmächtig" mit u. a. Jim Carrey in den Hauptrollen!?

Und wenn Du nicht drum herum kommen kannst und Gott Dir sagt Du musst es unbedingt tun? Was dann?


Lieber Magellan,
ja, Bruce Allmächtig war es, stimmt

Nun, wenn ich nicht drum herum käme...
würde ich den Weg, ähnlich den von Gott im alten Testament aufgezeigte, wählen. Ähnlich im Sinne von: Allen Schmerz, alle Grausamkeiten, alles Tod... ich würde alles vor dem inneren Auge, eines jeden Menschens, noch einmal Revue passieren lassen - 1 Woche lang; Tag und Nacht!

Es mag vielleicht quälend und boshaft klingen, aber ich denke.. das so viele viele Menschen evtl. noch mal ihr jetztiges Leben rumreissen würden.. - in eine - vielleicht - bessere, menschlichere Richtung.
Je mehr Trauer und Schmerz, je mehr regt es zum nachdenken an!

lieben Gruss
Gaby
Liebe Gaby,

du vergisst die Dicke des menschlichen Hauts!! Bei Deine Version würden doch alle die Woche auch im Kopfstand durchziehen und dann wäre alles wie vorher, nicht?
Ach Magellan...
ich bin mir da nicht so sicher. Stell Dir vor; alles Leid der Weltgeschichte - bis zum heutigen Tage - komprimiert auf eine Woche und Du kannst nicht wegrennen, nicht wegsehen.. Du öffnest die Augen und siehst es, Du schliesst sie und Du siehst es.
1 Woche lang - immer gegenwärtig.. Schmerz, Leid, Kriege, Tod...
Die eine Woche, jede einzelne Minute - sie wäre die Hölle!



lieben Gruss
Gaby
Liebe Gaby,

habe bereits weitgehend geöffnet, aber die anderen Menschen auf der Welt auch?
Lieber Magellan!

Mir ginge es da ähnlich wie Gaby. Ich könnte die Urlaubsvertretung net annehmen. Ich würde mich zerwutzeln für alle, die nach Hilfe rufen - und wahrscheinlich auf mich selber vergessen.

So weit bin ich noch nicht, Gottes Werk zu tun ... *lach

Aber super Gedankenanstoß.
Seh ich doch glatt wo ich stehe. *grins

Liebe Grüsse Daniela
Hallo Danielle,

wie macht es wohl Gott selber? Teilt er sich in so viele Teile wie es Menschen auf der Welt leben und ist dann bei jeden von uns mit dabei? Oder schickt er Engel die dann unsichtbar neben uns stets dabei sind?
Hallo Magellan,

ich denke dass sich das so gar nicht beantworten lässt - die ganze Frage baut ja
auf der Vorstellung auf, dass Gott eine Person ist, die mit einer anderen -
menschlichen - Person austauschbar wäre - also im Kern, dass Gott so etwas ist
wie ein allmächtiger und allwissender Mensch...
Es gibt da eine recht lustige mittelalterliche Legende, wo Petrus Jesus anredet,
er möchte auch mal Gott sein, und der darauf eingeht. Petrus sonnt sich nun in
seiner Macht und seinem Wissen; da hört er, wie eine alte Frau Gott bittet, auf
ihre Ziege aufzupassen, weil sie selbst schon zu gebrechlich ist, sie zu hüten.
Dann wird lang und breit beschrieben, wie der 'Stellvertreter Gottes' nun der
Ziege durch Gebüsch und Dornenhecken nachlaufen muss, um sie vor Schaden
zu bewahren... Am Ende des Tages ist er völlig erschöpft und zerkratzt und
bittet Jesus, ihn von diesem anstrengenden Job wieder zu erlösen...

Mag sein, dass der Autor dieser Geschichte auch Papstkritik im Hinterkopf hatte...

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