Sei wie du bist


Sei wie du bist, mehr braucht es nicht
Sei wie du bist, ein helles Licht
Sei wie du bist, und alles ist gut
Dazu bedarf es nur ein klein wenig Mut.

Steh zu dem was du für richtig hälst,
und auch zu dem was dich innerlich quält.
Lege alle erworbenen Masken beiseite,
lass dich nur von deinem Herzen leiten.

Kein einziger Weg, ist er auch noch so schwer,
ist unmöglich zu gehen, das glaube mir.
Mit Vertrauen und Liebe als Begleiter,
setz deinen Weg fort, geduldig und heiter.

Setze immer einen Fuss vor den andern,
eben so wie beim gemütlichen Wandern.
Teile dir immer gut deine Kräfte ein,
und halb so beschwerlich wird dein Weg dann sein.

Du brauchst dich dabei nicht zu beeilen,
kannst schon einmal an einer Stelle verweilen,
die dir im Moment Frieden und Freude verspricht,
denn eins ist sicher sie behindern dich nicht.

Sie lassen dich zielstrebig vorwärts gehen,
auf deinem Weg wirst ihre Samen säen,
die jeder leicht ernten und einsammeln kann,
sie sind Nahrung für's Herz, für Kind, Frau und Mann.

In friedvoller Freude allesamt vereint,
der Weg zum Ziel um so viel leichter erscheint.
Dergestalt schreitet frohen Mutes voran,
ihr kommt alle ganz sicher am Ziele an.

(Ellen)
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Gott ist mein Licht
Gefunden

Ich ging im Walde
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümlein stehn,
Wie Sterne blinkend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Mit allen Wurzeln
Hob ich es aus,
Und trugs zum Garten
Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder
Am kühlen Ort;
Nun zweigt und blüht es
Mir immer fort.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Die Ros ist ohn Warum:
sie blühet, weil sie blühet,
sie acht nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.

(Angelus Silesius)
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OM LOKAH SAMASTHA SUKHINO BHAVANTHU
Mögen alle Wesen in allen Welten glücklich sein.
Was glaubst du
zu sein
das wäre fein
so zu sein
wie du glaubst
alles rein
und untadelig
billiger Schein
so zu sein
wie du es gern hättest
doch du bist
wie du bist...

Christa Motamedi
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Liebe Ellen, hast du dieses Gedicht geschrieben? Das ist ja so genial, mir fehlen da die richtigen Worte.
Minu, das Deine hat mich auch sehr bewegt.
Danke auch an Mara und Morgenland. Auch sehr schön diese Beiträge.

Alles Liebe Linde
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hallo Linde
Ja das Gedicht ist aus/von mir.
Das freut mich sehr, dass es es dir gefällt.

Alles Liebe
Ellen
Guten Morgen liebe Ellen,

also ich muss Dir nun grade einfach sagen, dass auch ich dein Gedicht einfach nur wunderschön finde.
Als ich es gestern las hatte ich Tränen in den Augen, da es mich so berührt hat

Ich danke Dir von ganzem Herzen dafür

Alles Liebe,

Claudi
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Ich habe für jedes Problem eine Lösung, doch leider passen die Lösungen nie zu meinen Problemen.
-unbekannt-
Danke Claudi, das ist schön zu lesen.

Dir auch alles Liebe.
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Sich irren dürfen
verwirren dürfen
unlogisch handeln
sich lernend verwandeln
der Sehnsucht vertrauen
Seltenes schauen
unbequem werden
Feind sein der Herden
Träume auch machen
wach sein und lachen
phantasiereich leben
Freiheit auch geben

(Andre Heller)
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"Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen".

*Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi*
Finde ich sehr ansprechend dieses Gedicht, Rosenrot.
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