Verfolgung der Baha'i in Iran


http://news.bahai.org/story/1167/

9 Jahre unschuldig im Gefängnis
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
http://www.auswaertiges-amt.de/DE/I.....MRHHB_Iran.html?nn=382590

Menschenrechtsbeauftragte zur Inhaftierung von Bahá’i in Iran
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Hallo, warum, haben das die iranischen Staatsführer irgendwie nötig?
Bahá’í dürften dort doch zu einer für den Staat und volkwirtschaftlich produktiven Minderheit einerseits gehören, andenrseits als eben kleine Minderheit nicht Machtbegieren haben und ernsthaft irgendwie Muslime aus der Politik oder von den Pfründen verdrängen.

Warum nicht staatlich die Linie: "macht euer Ding in euren Berufen als loyale Staatsbürger, mischt euch nicht in Machtkämpfe ein und betreff Religion bleibt ihr bitte weitgehend unsichtbar".

Wobei ich meine, auch in einr moslemischen Gesellschaft zerbricht nicht die Religionsmehrheit wenn mal eine Bahá’í-Gruppe einen Infostand geegentlich aufbaut.

Ich erinnere mich an einen im Jahr 1982-Sommer in Locarno.

Winterschule 1981/1982 in Mels, im Sommer danach Schule im Prättigau..., nähe Küblis

Gruß
Das Problem, lieber Weinberg, ist dass es sich nicht einfach um einen muslimischen Staat handelt, sondern er den Anspruch erhebt, ein "islamischer Staat" zu sein und die Macht in Stellvertretung für den Verborgenen Imam auszuüben. Wenn nun aber der Báb der Imam Mahdi und Bahá'u'lláh der wiedergekehrte Christus ist - folglich im islamischen Verständnis die Endzeit angebrochen ist - hat sich das Staatskonzept erledigt. Es ist also insofern eine politische Notwendigkeit, die Bahá'í zu verfolgen, weil man sonst eine Minderheit dulden würde, die die wesentliche Prämisse der Verfassung nicht teilen oder wenigstens unkommentiert stehen lassen kann.

Und natürlich machen sich die Mullahs auch Sorgen, dass ihnen die Schäfchen weglaufen könnten, wenn man den Bahá'í erlaubt, frei ihren Glauben zu leben und anderen ohne Angst vor Verfolgung davon zu erzählen.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523