Genußmittel


sorry die obige Antwort ist natürlich für Bonk bestimmt Soschi
Hallo domo,

tja, also ich fahr voll auf Zigaretten ab und Kaffee, aber Schokolade? Bäh!
Die liegt hier wochenlang...

Warum isst Du nicht so viel davon, wie Du möchtest und versuchst, Dir solange überhaupt keine Sorgen über irgendetwas zu machen?

Dann wird Schokolade mit einem positiven Gefühl manipuliert und schon- muss Du nicht dagegen kämpfen.
Liebe/r Soschi,

manche Dinge kann man schlecht in Maßen genießen.
Es soll daran liegen, dass die angenehme Wirkung, bei regelmäßigem Gebrauch nur noch durch Steigerung der Dosis eintritt.

Beim Kaffee habe ich das so erlebt und dann mal eine Weile ganz aufgehört.
Im Augenblick trinke ich einen doppelten Espresso bzw. Capuccino nach dem Essen und der wirkt bei mir abführend.

Mit der Schokolade geht es mir wie Dir.
Und die schmeckt nicht nur, da soll auch noch ein Glückshormon namens Endorphin drin sein.
Na jedenfalls, zur Zeit habe ich mehr gegessen, als mir gut getan hat. Da wirkt auch kein abführender Kaffee mehr.

So habe ich jetzt beschlossen, mein Glück mehr im Spirituellen zu suchen und mal ganz auf Schokokolade zu verzichten.

Danke für den Anstoß zur Bewusstwerdung!
Oh ja, das mit den Maßen...

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass mein Körper mir oft einfach nur vorgaukelt, dass er jetzt UNBEDINGT etwas Süßes braucht...

Ich habe dann mal bewusst eine Woche komplett auf alles Süße verzichtet, also Kuchen, Kekse, Schokolade, ... (außer meinen Tee, den hab ich mir weiterhin gesüßt. Auf alles wollte ich dann auch nicht verzichten, und da ich nun mal mindestens eine Tasse Tee pro Tag trinke, hätte ich die ohne Zucker nicht ertragen...).

Die Woche war wirklich schlimm, mir jeden Abend sagen 'Nein, du verzichtest, ...'.
Aber nach der Woche ist etwas faszinierendes passiert: Ich wollte und brauchte absolut nichts Süßes mehr.
Aus einer ganzen Packung Schokokekse pro Abend wurde ein Keks einfach nur, weil er gut zum Tee passt. Oft habe ich tagelang überhaupt nichts genascht, gar nicht mehr aus irgendeiner Selbstdisziplin heraus, sondern einfach nur, weil ich keinen Appetit hatte...

Faszinierend, was so ein kleiner 'Entzug' alles bewirken kann.
Jetzt nach Weihnachten sollte ich das vielleicht mal wieder wiederholen.

Ach ja, und es kann auch helfen, wenn man die Süßigkeiten ersetzt, damit man halt trotzdem was im Mund hat.
Gemüsesticks, Bananen (die stopfen auch, also hat man dann auch die Nebenwirkungen *g*, und süß sind sie außerdem), allgemein Obst, oder eben eine leckere Tasse Tee mit ein wenig Zucker oder Honig gesüßt.
Auf KEINEN Fall Süßstoffe, die vermehren nur das Hungergefühl.
Der Körper sagt: 'Ich will Zucker!', bekommt aber nur irgendeinen Süßstoff zugesteckt. Das stellt ihn nicht gerade zufrieden und er verlangt nach noch mehr, aufgrund dieser 'dreisten Lüge'.

Also viel Spaß bei der Selbstgeißelung in Bezug auf Süßes...
Das Genießen in Maßen funktioniert leider ausschließlich über Selbstdisziplin, ich habe bislang noch kein anderes Mittel entdeckt...

Herzlichst,
Riki
Naja bei Genussmittel kommen mir schon ein paar konkrete Dinge in den Sinn, die ich jedoch nicht allzuoft zu mir nehmen will.

Da ist zB meine libanesische Nargileh (Situation muss passen, ca 1-2 Mal pro Monat)
oder ein guter selbergemixter Cocktail (bin gerade am herumexperimentieren)
oder vielleicht auch mal einen schönen Abend ausspannen mit Kollegen, entspannender Jazzmusik, schwarzer Schokolade und einer guten alten Cigarre
Es wäre für mich kein Genussmittel mehr, wenn es zu etwas alltäglichem würde.
Daher versuche ich so lange auf etwas zu verzichten wie es geht, der Effekt ist nachher viel schöner
Ich genieße am meisten frisches Obst und Gemüse. Mindestens jeden zweiten Tag einen frisch zubereiteten Salat. Nach dessen Genuss fühle ich mich oft selbst viel frischer und fit, um die zweite Hälfte des Tages oder auch den bevorstehenden Abend in vollen Zügen genießen zu können...

Ein wenig Schokolade zwischendurch ist natürlich auch nicht schlecht

*stimme dir also vollkommen zu: Genuss, nicht im Übermaß, versüsst einem das Leben und macht es umso lebenswerter