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Hallo,
ich möchte fragen, wie es möglich ist, ein Ereignis wie die Auferstehung
Jesu, die so dezidiert in der Ereignisabfolge in der Bibel geschildert wird,
insgesamt als symbolisch zu betrachten? Die Jünger haben doch die Festigkeit im Glauben bei der Herabkunft des Heiligen Geistes erhalten.
Oder mache ich einen Denkfehler?
Herzlichst, Minou
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Liebe / lieber Minou!
Aufstieg wirklich zu begreifen fällt mir zumindest schwer. Doch sehe ich die Schilderung in der Bibel keines Falls symbolisch.
Wenn ich es mir aus einer anderen Sich betrachte, kann ich dem leichter folgen.
Jesus hat den Tod überwunden und hat daher die innere Freiheit erlangt, zu SEIN was auch immer sein möchte. So konnte er auch neuerlich erscheinen - sich sichtbar machen. Er kann nun alle Ebenen betreten, die erbetreten möchte.
Keine Ahnung ob ich damit letztlich richtig liege. Nach meinem derzeitigen Verständnis, sehe ich es so.
Herzlichst, Daniela
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Liebe Danielle!
Ich danke Dir! Aus dieser Sicht habe ich es noch
nicht gesehen, dass Jesus erschienen ist. Aber
eine Frage bleibt trotzdem offen: die Sache mit
dem ungläubigen Thomas, der ja seine Hände in
die Wundmale Jesu gelegt hat als Beweis, dass Er
tatsächlich auferstanden ist! Hast Du da vielleicht
auch eine Sichtweise, die mir helfen könnte?
Übrigens: bin weiblich
Ich grüße Dich herzlichst, Minou
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Liebe Minou!
Ich sehe diese Geschichte mit dem üngläubigen Thomas FÜR MICH so, dass es völlig erlaubt ist, nach Beweisen zu "verlangen". In meiner Sichtweise ist es sogar eine AUFFORDERUNG alles zu hinterfragen und ganz offen und klar zu seinen eigenen Grenzen zu stehen - wenn man an diese stößt.
Wie komme ich da drauf?
Thomas hat sich Jesus hingewand und nach einem Beweis gebeten. Er hat seine eigene Ungläubigkeit völlig natürlich und ehrlich gezeigt - mit reinem Herzen sozusagen.
So wurde ihm gegeben wonach er suchte - und noch mehr!
Es wurde ihm ein tiefer Eiblick gewährt und grenzenlose Nähe gestattet.
Alles Liebe, Daniela
| minou hat folgendes geschrieben: |
ungläubigen Thomas, der ja seine Hände in
die Wundmale Jesu gelegt hat als Beweis,
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Ohne die Erlaubnis von Jesus hätte er das wohl nicht tun können ...
Thomas durfte "es" selbst erfahren ...
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Liebe Danielle!
Ja, das weiß ich schon, dass das etwas Besonderes war! Aber das
beweißt doch, dass die Auferstehung doch eine körperliche und keine
rein geistige oder symbolisch gemeinte war!
Die Baha´i Religion sagt ja, dass es eine rein geistig gemeinte Auf-
erstehung war und dass Jesus nicht Gottes Sohn, sondern nur ein
Prophet unter vielen war.
Liebe Grüße, Minou
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