Auferstehung Jesu


Templer hat folgendes geschrieben:
Ich kenne keine Religion, die nicht zwischen Dummheit und Gemeingefährlichkeit oszilliert.

Dann hast Du keine Ahnung von Religion, sondern nur von „Kirchenglauben“!
Denn wer die Religionen verfälscht und falsch ausgelegt hat und immer noch auslegt, das sind die Kirchen und die jeweiligen Institutionen.
Was die Auslegungen betrifft, hast Du Recht. Was aber die unverfälschten Texte der Religionen betrifft, hast Du Unrecht.
Also, die Texte SELBST lesen und SELBST denken.
Hier: http://www.demetrius-degen.de/religionen/religion.htm
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Sehr geehrter Herr Degen,
dass ich von Religionen keine Ahnung habe, versteht sich zwar von selbst, haben Sie dennoch ganz herzlichen Dank für diesen wertvollen Hinweis!
Nach Durchsicht der in Ihrem Internetauftritt veröffentlichten Texte bin ich allerdings zu der Einsicht gekommen, dass Ihre gedankliche Parterreakrobatik zwar von bedenklichen Ahnungen geprägt zu sein scheint, allerdings wäre ein vom Papst verlesener Kommentar zum Wetterbericht möglicherweise gehaltvoller.
Mit besten Grüßen
ein Templer
Es freut mich, dass jemand wie Dimetrius Degen meiner Ansicht nach wirklich mit Ernst wertvolle Ansätze zur Erkenntnisphilosophie hier verbreitet!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Es freut mich, dass jemand wie Dimetrius Degen meiner Ansicht nach wirklich mit Ernst wertvolle Ansätze zur Erkenntnisphilosophie hier verbreitet!


Mich ebenfalls!

Und auch wenn ich seine Grundprämissen über weite Strecken nicht teile und seinen Schlussfolgerungen nicht zustimme, ich das kein Grund, beleidigend zu werden.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Ich bin davon überzeugt, dass es im Glauben grundsätzlich nicht wichtig ist, irgendeine subjektive Meinung unreflektiert zu teilen. Es geht vielmehr darum, in Wertschätzungshaltung/Liebe bereit sein zu leben und selbsterklärende logische Zusammenhänge nicht aus Eigennutz zu verleugnen.
Christus ist auferstanden und es ist ganz klar, dass er nicht wie ein Gespenst auferstanden ist. Im Abschnitt aus dem Lukasevangelium über die Auferstehung sagt der Herr: ‚Fasst mich an!’. Ein Gespenst hat kein Fleisch, es hat keine Knochen. ‚Fasst mich an! Gebt mir zu essen!’. Die Logik des Übermorgens ist die Logik, in die das Fleisch eintritt“.

Oft fragten wir uns: „Wie wird der Himmel sein?“ und „Werden wir alle dort sein?“. Doch mit diesen Fragen erreichten wir nicht das, was Paulus verstehen lassen wolle, diese „Logik des Übermorgen“. An diesem Punkt verrate uns ein gewisser Gnostizismus, wenn wir dächten, dass alles nur geistlich sein werde und wir Angst vor dem Fleisch hätten.

Wir vergäßen, dass dies die erste Irrlehre sei, die der Apostel Johannes verurteile: „Wer sagt, dass das Wort nicht Fleisch geworden ist, ist der Antichrist“:

„Wir haben Angst davor, das Fleisch Christi zu akzeptieren und zu seinen letzten Konsequenzen zu führen. Eine spiritualistische Frömmigkeit, eine Frömmigkeit der Nuancen ist leichter. Doch in die Logik des Fleisches Christi einzutreten – das ist schwer. Und das ist die Logik des Übermorgen. Wir werden auferstehen, wie Christus auferstanden ist, mit unserem Fleisch“.

Franziskus rief in Erinnerung, dass die ersten Christen sich nach dem Wie der Auferstehung Christi gefragt hätten, und merkte an, dass die Werke der Barmherzigkeit im Glauben an die Auferstehung des Fleisches die tiefste Wurzel hätten. Denn es bestehe eine beständige Verbindung. Andererseits betone der Apostel Paulus, dass wir alle verwandelt werden würden, „unser Leib und unser Fleisch werden verwandelt werden“.

Abschließend unterstrich der Papst erneut, dass „sich der Herr sehen und berühren ließ und mit den Jüngern nach der Auferstehung aß“. Darin bestehe die Logik des Übermorgen, „jene Logik, mit deren Verständnis wir Schwierigkeiten haben, in die einzutreten uns schwer fällt“.

http://kath.net/news/56731
Entstehungsprinzip.
Ausfall und Rückkehr.

Der Geist ist NICHTS ohne seine Seele, und die Seele ist NICHTS ohne den Geist. Denn der Geist ist das Leben, und die Seele ist das Prinzip.
Was nützt das Leben ohne ein Prinzip, und was nützt ein Prinzip ohne das Leben? Nur ZUSAMMEN sind BEIDE ein (DAS) lebendige/s Prinzip, das LEBENSPRINZIP.
Das ist GOTT - die EINHEIT im Himmel!

Der Geist ist das Männliche, und die Zeugungskraft ist seine Vorstellung (Bewusstsein).
Die Seele ist das Weibliche, und gebärt die Vorstellung des Geistes.
Das geht aber nur auf Erden (Mutter Erde), denn im Himmel existiert nur die EINHEIT!

So ist dann diese Aussage in der Bibel zu verstehen:

An Anfang gab es eine Geistige VORSTELLUNG vom Prinzip!
Die Vorstellung war in Gott, und in Gott war die Vorstellung,
und die Vorstellung ist Materie (Fleisch) geworden.


Darum gibt es auf Erden die Dritte Komponente, den materiellen KÖRPER. Der Körper ist Fleisch gewordenes PRINZIP, welches im "Himmel" vom Geist (Vorstellung vom Prinzip) gezeugt wurde, und dann auf Erden vom Geist BELEBT wird.

Somit haben wir diese sogenannte Dreieinigkeit von Geist, Seele und Körper, welche der Mensch im Leben (Geiste) erreichen sollte.
Wenn aber der Geist auf Erden einen Körper belebt, dann identifiziert er sICH (sein ICH - Ichvorstellung) mit dem Körper. Dadurch geht die Verbindung mit der göttlichen Seele (Prinzip) verloren. Der Geist wird UNBEWUSST - weil ihm sein wahres Selbst (Seele) nicht mehr bewusst ist.

Somit haben wir den zu Fleisch gewordenen Sohn (Jesus - (Ichvorstellung vom Körper)), dann den belebenden Geist (Christus - (hl. Geist)), und den Vater im Himmel (die Seele) - das göttliche Lebensprinzip).

Darum muß auch der Jesus "sterben" (die FALSCHE geistige Vorstellung vom ICH als Person und Körper), damit die wahre und richtige geistige Vorstellung vom ICH als Geist entstehen kann. (Denn im Geist kann immer nur EINE Vorstellung vom ICH existieren - entweder als Person oder als Geist).

Das wird in der Bibel als die Auferstehung - des NEUEN MENSCHEN (Christus) gezeigt. Wenn sich dann dieser NEU auferstandene Geist, wieder mit dem Vater (Seele - Prinzip) VEREINT, wird das in der Bibel als "Himmelfahrt" bezeichnet.

Mit freundlichen Grüßen
©Demetrius Degen
http://www.demetrius-degen.de/gedanken/gedanken.htm

Ach ja, und es sollte ersichtlich sein, daß diese Entwicklung ein REIN GEISTIGER Vorgang (Tod und Auferstehung) und KEIN Körperlicher Vorgang ist.
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Das Vergängliche, der Körper Jesu, wurde so dem Tod preisgegeben. Sein Persönlichkeitskern allerdings, der unabhängig vom aktuellen anatomisch zusammengesetzten irdischen Körper besteht, hat diesen Zustand des Todes überwunden und hat darüber hinaus Bestand.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Das Vergängliche, der Körper Jesu, wurde so dem Tod preisgegeben. Sein Persönlichkeitskern allerdings, der unabhängig vom aktuellen anatomisch zusammengesetzten irdischen Körper besteht, hat diesen Zustand des Todes überwunden und hat darüber hinaus Bestand.

Eine Aussage von Goethe (Faust“?): „Lang habe ich mich gesträubt, endlich gab ich nach- wenn der ALTE Mensch zerstäubt, wird der NEUE wach“!
Oder auch: „Wer das nicht hat, das Stirb und Werde, ist nur ein trüber Geist auf dieser Erde“!

Der Körper stirbt eigentlich nicht. Sondern „nur“ die falsche geistige Vorstellung vom ICH als Person und Körper.
Diese falsche Vorstellung muß „gelöscht“ werden (NICHT ICH). Was eben einen geistigen Tod bedeutet – aber keinen Körperlichen Tod. Das ist ein „Tod“, weil es eben in der geistigen Vorstellung dieses Menschen KEIN ICH mehr gibt.
Wenn dann der Geist vollkommen leer ist, kann die NEUE Vorstellung von ICH BIN LEBENDIGER GEIST zum Entstehen kommen.
Der ist dann im Geiste nicht mehr an den Körper gebunden, sondern FREI. Der Körper dient nur noch als „Werkzeug“, um im Materiellen Handeln zu können. Doch im Geist ist dieser Mensch absolut FREI.

Buddhismus:
„Da beherrscht, Kevaddha, ein Mönch in mannigfacher Weise die höheren Kräfte eine um die andere - aus einem einfachen wird er vielfach, und aus einem vielfachen wird er einfach; erscheinend und verschwindend geht er durch Mauer, Wall und Felsgestein unbehindert hindurch gleichwie in der freien Luft; in der Erde taucht er auf und unter wie im Wasser; auf dem Wasser geht er ohne einzubringen wie auf der Erde, und in der Luft fliegt er kreuzbeinig dahin wie der beschwingte Vogel, und diese Sonne und Mond, die so gewaltigen, so mächtigen, die berührt er, befaßt er mit der Hand; ja, bis zur Brahma-Welt reicht körperlich seine Gewalt“.
http://www.demetrius-degen.de/religionen/buddhismus/buddha28.htm

Wie das eben bei dem (Jesus) Christus auch beschrieben wird.

Dem Körper passiert bei dieser „Wandlung“ eigentlich nicht viel – was die Materie betrifft.
Doch der Geist ist ENERGIE, und bei dieser Bewusstseinsentwicklung erzeugt der Geist im Körper eine immer höhere Energie.
Sinnbildlich beim Unbewussten wie ein Glühwürmchen, bis zum voll Bewussten gleich eines Halogenscheinwerfers.
Angeblich soll diese Wandlung chemisch nachweisbar sein – ich habe das aber auch nur gelesen.

Ich hoffe, jetzt sind alle Klarheiten beseitigt. ))
Ansonsten weiterfragen.
Grüße,
© Demetrius
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Zitat:
Doch der Geist ist ENERGIE, und bei dieser Bewusstseinsentwicklung erzeugt der Geist im Körper eine immer höhere Energie.
Sinnbildlich beim Unbewussten wie ein Glühwürmchen, bis zum voll Bewussten gleich eines Halogenscheinwerfers.
Angeblich soll diese Wandlung chemisch nachweisbar sein – ich habe das aber auch nur gelesen.


Das wäre eine wissenschaftliche Revolution! Es kommt mir aber so vor wie die esoterische Behauptung, daß man sich nur von Licht ernähren kann.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!