Was haltet ihr von Jungfräulickeit bis zu Ehe?


Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich glaube du verkomplizierst die Sache unnötig. Das Grundgesetz hat doch ein gutes Alter für solche Fragen gefunden.


Das Grundgesetz hat gar nichts gefunden, sondern das Jugendschutzgesetz. Im Grundgesetz gibt es eine Beschränkung für das Wahlrecht, sonst nichts. Und die lag ursprünglich noch bei 21 Jahren.

Unabhängig davon ist aber beides nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen geschrieben worden, die damit bestimmte Ziele verfolgen wollten. Das macht es nicht objektiver. Es geht bei der Frage ja nur um den Punkt, ob eine Altersgrenze für sexuelle Beziehungen ein objektives sich jedem Menschen auf der Welt instinktiv erschließendes Kriterium ist, oder eben gesellschaftlich geprägt und subjektiv.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ich bin da leider etwas pessimistischer als du. Bei offiziel 15 000 Kindern die jährlich in diesem Land vergewaltigt werden, fällt es schwer an die Grundfesten dieser Gesellschaft zu glauben.


Aber diejenigen landen in der geschlossenen Psychiatrie und viele in diesem Land würden diesen Menschen gerne das eine oder andere abschneiden. In Skandinavien werden Pädophile chemisch kastriert.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Unabhängig davon ist aber beides nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen geschrieben worden, die damit bestimmte Ziele verfolgen wollten. Das macht es nicht objektiver. Es geht bei der Frage ja nur um den Punkt, ob eine Altersgrenze für sexuelle Beziehungen ein objektives sich jedem Menschen auf der Welt instinktiv erschließendes Kriterium ist, oder eben gesellschaftlich geprägt und subjektiv.


Sex mit Kindern ist nicht subjektiv, sondern absolut objektiv falsch. Worüber diskutieren wir eigendlich? Findest du die gesetzliche Altersbgrenze falsch? Was würdest du denn vorschlagen?

Sören hat folgendes geschrieben:
Aber diejenigen landen in der geschlossenen Psychiatrie und viele in diesem Land würden diesen Menschen gerne das eine oder andere abschneiden. In Skandinavien werden Pädophile chemisch kastriert.


Ich wäre für noch drastischere Maßnahmen. Der Iran hat da ein gutes Modell.
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Sören hat folgendes geschrieben:
Der Witz ist, dass alles, was sich zu dem Thema sagen lässt, wie gut wir es auch begründen mögen, absolut subjektiv ist. Es gibt keine objektive Altersgrenze, ab der man sagen könnte, dass aus einem Kind, das nicht in der Lage ist, sich gegen Beeinflussung zu wehren, ein Erwachsener geworden ist, der es kann.



Es gibt nicht das eine Alter, nicht den einen Stichtag, denn jeder Mensch ist unterschiedlich. Aber man kann objektiv ein allgemeines Alter festsetzen, bei eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, dass jemand dazu in der Lage ist selbstständig über sein Sexualität zu entscheiden, bzw. eine traumatische Erfahrung machen. Das ist keine subjektive Grenze, sondern eine die sich an empirischen Fakten orientiert.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Pommes hat folgendes geschrieben:
Sex mit Kindern ist nicht subjektiv, sondern absolut objektiv falsch. Worüber diskutieren wir eigendlich? Findest du die gesetzliche Altersbgrenze falsch? Was würdest du denn vorschlagen?


Ich schlage gar nix vor. Ich glaube, wir reden hier aneinander vorbei. Was ich sagen wollte ist, dass Normierungen nichts sind, was einfach vom Himmel fällt oder was jeder sofort instinktiv als richtig erkennen würde. Ich wehre mich dagegen, unsere Ansicht zu dem Thema (und die teilen wir hier ausnahmslos alle!) mit irgendeiner höheren Autorität (und Objektivität ist ein absolutes und per definitionem unhinterfragbares Kriterium, genauso wie Gottesoffenbarung; man könnte auch Totschlagargument sagen) abgesehen vom gesellschaftlichen Konsens zu versehen. Der reicht völlig aus, um es zu rechtfertigen. Dazu muss es nichtmal objektiv sein. Wenn wir aber anfangen, eine bestimmte Norm als objektiv hinzunehmen, wer entscheidet dann bei der nächsten, ob eine Objektivität gegeben ist oder nicht? Dadurch kommt man schnell in Teufels Küche und ist irgendwann vielleicht selber von so einem angeblich objektiven und unhinterfragbaren Kriterium betroffen. Denn es gab auch Zeiten, da war es für viele ein "objektives" Kriterium, dass Homosexuelle geisteskrank sind und man behinderten das Leben nicht unnötig erschweren und sie lieber rechtzeitig "erlösen" sollte. Wie sähe die Welt aus, wenn man das nicht hinterfragt hätte?

Und noch einmal: Ich halte NICHTS daran für falsch, dass man den Sex mit Kindern verbietet und halte auch NICHTS daran für falsch, dass man im gesellschaftlichen Konsens Altersgrenzen einzieht. Ich habe nur etwas gegen Absolöutheitsansprüche und Totschlagargumente, denn damit macht man die Welt zu einfach -und vielleicht irgendwann einmal für die falschen Menschen. Jede Norm muss hinterfragbar bleiben, denn nur so ist man gezwungen, sich immer wieder damit zu beschäftigen und die Norm mit Argumenten zu verteidigen.

Ich wäre für noch drastischere Maßnahmen. Der Iran hat da ein gutes Modell.[/quote]

Nur über meine Leiche wird hier die Todesstrafe wieder eingeführt!
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Lieber Sören,

es gibt einen objektiv Maßstab: Wenn ein Mensch unwillentlich Verletzt wird. Unwillentlich meint entweder gegen den Willen einer Person oder wenn diese Person die Folgen nicht abschätzen kann.

Ein Alter dafür lässt sich deswegen ziemlich gut objektiv definieren, aufgrund empirischer Betrachtungen.


Der Gesellschaftliche Konsens ist nicht ausreichend, denn der ist aus dem Zeitgeist entstanden, empirische Betrachtungen jedoch nicht. Sie sind entgegen dem Zeitgeist immer richtig.
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Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Sören hat folgendes geschrieben:
Denn es gab auch Zeiten, da war es für viele ein "objektives" Kriterium, dass Homosexuelle geisteskrank sind und man behinderten das Leben nicht unnötig erschweren und sie lieber rechtzeitig "erlösen" sollte. Wie sähe die Welt aus, wenn man das nicht hinterfragt hätte?


Mit dem Unterschied das Behinderte und Homosexuelle niemanden einem Schaden zufügen und schon gar nicht gezielt kleinen Kindern. Das ist bei Phädosexuellen nicht gegeben.

Aber hinterfrage doch mal. Scheinst ja viel Energie an dieses Thema zu verschwenden. Das kommt ja nicht ohne Grund. Würde mich mal brennend interessieren was dich an der derzeitigen Rechtsprechung stört.

Sören hat folgendes geschrieben:
Nur über meine Leiche wird hier die Todesstrafe wieder eingeführt!


Oder über deine Konfessionszugehörigkeit. Wirf mal einen Blick in die Kitab-i-Aqdas
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Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Mit dem Unterschied das Behinderte und Homosexuelle niemanden einem Schaden zufügen und schon gar nicht gezielt kleinen Kindern. Das ist bei Phädosexuellen nicht gegeben.

Aber hinterfrage doch mal. Scheinst ja viel Energie an dieses Thema zu verschwenden. Das kommt ja nicht ohne Grund. Würde mich mal brennend interessieren was dich an der derzeitigen Rechtsprechung stört.


Dass ich vor Absolutheitsansprüchen warne heißt noch lange nicht, dass ich insgeheim Sex mit Kindern legalisieren will. Es gieht mir um das Argumentationsprinzip, das kritisiere ich.

Übrigens wurde der "Schaden", den Behinderte und Homosexuelle der Gesellschaft zufügen, auch mal anders bewertet. Deswegen ist diese Bewertung in meinen Augen trotzdem nicht weniger verwerflich.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Oder deine Konfessionszugehörigkeit. Wirf mal einen Blick in die Kitab-i-Aqdas


#62 "Wer ein Haus vorsätzlich durch Feuer zerstört, den sollt ihr auch verbrennen. Wer einem anderen vorsätzlich das Leben nimmt, den sollt ihr auch töten. Haltet euch an Gottes Gesetz mit eurer ganzen Kraft und Macht und verlasset die Wege der Unwissenden. So ihr sie zu lebenslangem Gefängnis verurteilt, ist dies nach den Vorschriften des Buches statthaft. Er hat wahrlich die Macht zu bestimmen, was immer Er wünscht."
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Dass ich vor Absolutheitsansprüchen warne heißt noch lange nicht, dass ich insgeheim Sex mit Kindern legalisieren will. Es gieht mir um das Argumentationsprinzip, das kritisiere ich.


Welcher Absolutheitsanspruch? Ich finde das Sex mit Kindern zu allen Zeiten verboten gehören sollte.

Sören hat folgendes geschrieben:
Übrigens wurde der "Schaden", den Behinderte und Homosexuelle der Gesellschaft zufügen, auch mal anders bewertet. Deswegen ist diese Bewertung in meinen Augen trotzdem nicht weniger verwerflich.


Ihnen wurde eine Schädigung am Erhalt ihrer Rasse vorgeworfen. Kinderschändern ist konkret vorzuwerfen das sie Kinder schänden. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ich verstehe jetzt auch nicht warum du Phädopile mit Behinderten und Homosexuellen gleichsetzt. Sind das für dich auch missverstandene, welche zuunrecht von der Bevölkerung abgelehnt werden? Müssen für Kinderschänder auch, ähnlich wie bei den Homosexuellen, Rechte erkämpft werden?


Sören hat folgendes geschrieben:
#62 "Wer ein Haus vorsätzlich durch Feuer zerstört, den sollt ihr auch verbrennen. Wer einem anderen vorsätzlich das Leben nimmt, den sollt ihr auch töten. Haltet euch an Gottes Gesetz mit eurer ganzen Kraft und Macht und verlasset die Wege der Unwissenden. So ihr sie zu lebenslangem Gefängnis verurteilt, ist dies nach den Vorschriften des Buches statthaft. Er hat wahrlich die Macht zu bestimmen, was immer Er wünscht."


Auch hier wird klar von einer Todesstrafe gesprochen. Zwar mit Ausweichmöglichkeit für das Gefängnis, aber die Todesstrafe muss als Alternative bestehen und somit auch wieder eingeführt werden.

lg
Pommes
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Pommes hat folgendes geschrieben:
Welcher Absolutheitsanspruch? Ich finde das Sex mit Kindern zu allen Zeiten verboten gehören sollte.


Du hörst mir nicht zu, ich habe inzwischen mehrfach geschrieben, wie ich es gemeint hatte.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Ihnen wurde eine Schädigung am Erhalt ihrer Rasse vorgeworfen. Kinderschändern ist konkret vorzuwerfen das sie Kinder schänden. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Ich verstehe jetzt auch nicht warum du Phädopile mit Behinderten und Homosexuellen gleichsetzt. Sind das für dich auch missverstandene, welche zuunrecht von der Bevölkerung abgelehnt werden? Müssen für Kinderschänder auch, ähnlich wie bei den Homosexuellen, Rechte erkämpft werden?


Ich finde es schade, dass du mir die Worte so im Munde umdrehst, dass ich am Ende als Befürworter von Vergewaltigungen und Kindesmisshandlung dastehe. Aber wenn du Spaß daran hast, dann werde ich da wohl auch relativ wenig gegen ausrichten können.

Das was du nicht verstehst, lieber Pommes, ist dass wir uns auf völlig verschiedenen Diskussionsebenen bewegen. Du diskutierst über die konkreten Inhalte, ich diskutiere darüber, wie man diese Inhalte begründet und argumentativ stützt. Wenn wir etwas als unhinterfragbar annehmen dann wird sich niemand mehr inhaltlich mit dem eigentlichen Thema auseinandersetzen und wenn es dann doch jemand -meist mit eher weniger noblen Motiven- tut, ist man nicht darauf vorbereitet. Insofern habe ich mein Ziel voll und ganz erreicht, sobald tatsächlich, wie von Busshari, Argumente kommen, die zeigen, dass man das Thema tatsächlich reflektiert und sich eine begründete eigene Meinung gebildet hat.

Sören hat folgendes geschrieben:
Auch hier wird klar von einer Todesstrafe gesprochen. Zwar mit Ausweichmöglichkeit für das Gefängnis, aber die Todesstrafe muss als Alternative bestehen und somit auch wieder eingeführt werden.


MUSS sie das? Es ist eine von zwei Möglichkeiten, die da genannt werden. Außerdem gehe ich nach wie vor davon aus, dass wir keine Baha'i-Weltdiktatur haben werden, sondern weiterhin eine weltliche Autorität, die solche Grundsatzentscheidungen zu treffen imstande ist.
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"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Hallo Pommes,
Zitat:
Ich bin da leider etwas pessimistischer als du. Bei offiziel 15 000 Kindern die jährlich in diesem Land vergewaltigt werden, fällt es schwer an die Grundfesten dieser Gesellschaft zu glauben.

Über Mißbrauch braucht man nicht zu diskutieren, allenfalls darüber, wo die Grenzen zu ziehen sind.
Aber, es ist unsinnig zu glauben, dass die Bandbreite im sexuellen Verhalten erst plötzlich im Erwachsenen-Alter auftaucht. Kiner sind keine sexuellen Neutren.
Das einzige Argument, was m.E. wirklich akzeptabel ist, ist, dass das kindliche Gehirn noch nicht ausgereift ist und daher leicht zu beeinflussen ist.
Deswegen ist die generelle Strafbarkeit der Pädophilie wahrscheinlich die einzige Möglichkeit, die Kinder zu schützen.
Trotzdem schätze ich, dass es auch in diesem Bereich einige (sehr wenige) Fälle gibt, bei dem es um einvernehmlichen Sex geht und die nie öffentlich gemacht werden.
Übrigens wird Sex mit Kindern sogar gerichtlich toleriert.

http://www.inhr.net/artikel/unrecht.....rfen-kinder-vergewaltigen

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!