Was haltet ihr von Jungfräulickeit bis zu Ehe?


Busshari , wo du Recht hast hast Du Recht.

Interessiert es irgendjemanden ob der Mann jungfräulich ist ?

eben net.
Busshari hat folgendes geschrieben:
Bei der Jungfräulichkeit vor der Ehe denke ich, das ist ein typisches Indiz dafür, dass Religion oft aus der Feder von Männern stammt.


Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe gilt auch für Männer. Die besondere Betonung der Enthaltsamkeit der Frau ist und die Laxheit bei den Männern in dieser Beziehung ist das chauvinistische Element was du meinst.
Fiducia hat folgendes geschrieben:
Busshari , wo du Recht hast hast Du Recht.

Interessiert es irgendjemanden ob der Mann jungfräulich ist ?

eben net.


Also mir Fallen durchaus viele Leute ein die es interessiert ob (bestimmte) Männer außerehelichen Geschlechtsverkehr haben.

Den Begriff "Jungfräulichkeit" finde ich hier halt etwas ungeschickt gewählt, weil er als Begriff eigentlich nur Frauen meint.

Auf was du anspielst ist der patriarchale Chauvinismus den es gibt. Der ist aber eben nicht identisch mit den Religionen schlechthin.
Pommes hat folgendes geschrieben:
Kein Kind, selbst wenn es sich zu einer solchen Tat scheinbar freiwillig bereit erklären sollte, wäre ohne die psyschiche Bearbeitung einer erwachsenen Person zu einer solchen Tat wirklich bereit.


Da würde ich dir durchaus zustimmen, zumindest bis zu einem bestimmten Alter. Deshalb geht man in vielen heutigen Rechtssystemen von der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern aus.

Auf der anderen Seite ist "sexueller Kontakt wegen psychischer Bearbeitung" ein etwas vager Tatbestand. Zumindest solange keine Drohung oder Erpressung enthalten ist. Wie viele Männer wohl Frauen "psychisch bearbeiten" um so zu sexuellem Kontakt zu kommen?

Entsprechend wird wohl nur die rechtlich erklärte Schutzbedürftigkeit bestimmter Personengruppen einen in der Gesellschaft tragbaren Konsens bekommen.

Pommes hat folgendes geschrieben:
Das Verurteilen der Phädophelie wurzelt in dem tiefen Verständnis von Recht und Unrecht eines jeden Menschen und erlebt deshalb aus reiner Selbstverständlichkeit die gleiche menschliche Verurteilung wie bei Mord.


Auch Tötungsdelikte wurden und werden in verschiedenen Gesellschaften zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Kontexten teilweise sehr verschieden bestraft oder eben nicht.
Hi Tobias, Du als Religionsexperte ,

vor der Vermählung sollte

die Frau Jungfrau und der Mann ( ebenfalls über keine paargeschlechtliche Erfahrung verfügen )

Gibt es das so ? Oder ist es nur weiblicherseits peinlichst zu beachten ?
Fiducia hat folgendes geschrieben:
Hi Tobias, Du als Religionsexperte ,

vor der Vermählung sollte

die Frau Jungfrau und der Mann ( ebenfalls über keine paargeschlechtliche Erfahrung verfügen )

Gibt es das so ? Oder ist es nur weiblicherseits peinlichst zu beachten ?


Im Grundsatz gilt dieses Gebot in gleicher Strenge sowohl im Judentum als auch im Christentum, im Islam und bei den Baha'i. Man muss allerdings dabei beachten, dass die Führungspersönlichkeiten doch in der Vergangenheit in aller Regel Männer waren und viele Männer natürlich ausgehend von einer ohnehin gesellschaftlich legitimierten Machtposition bestimmte Dinge in ihren eigenen Reihen nicht so eng gesehen haben.
_________________
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Tobias hat folgendes geschrieben:
Enthaltsamkeit außerhalb der Ehe gilt auch für Männer. Die besondere Betonung der Enthaltsamkeit der Frau ist und die Laxheit bei den Männern in dieser Beziehung ist das chauvinistische Element was du meinst.


So wird es heute eher praktiziert und ich denke der Wunsch eine jungfräuliche Braut zu haben, war der Vater dieses Gebots. Ich denke die Angst der Männer von Homosexualität war gleichermaßen die Ursache eben jene auch zu verbieten.
_________________
Man kann Gläubige nicht überzeugen, da ihr Glauben nicht auf Beweisen beruht, sondern auf dem tiefen Bedürfnis zu glauben. - Carl Sagan.

Die Wahrheit siegt nie, ihre Gegner sterben nur aus.
Tobias hat folgendes geschrieben:
Da würde ich dir durchaus zustimmen, zumindest bis zu einem bestimmten Alter.


Das da wäre?

Tobias hat folgendes geschrieben:
Deshalb geht man in vielen heutigen Rechtssystemen von der besonderen Schutzbedürftigkeit von Kindern aus.

Auf der anderen Seite ist "sexueller Kontakt wegen psychischer Bearbeitung" ein etwas vager Tatbestand. Zumindest solange keine Drohung oder Erpressung enthalten ist. Wie viele Männer wohl Frauen "psychisch bearbeiten" um so zu sexuellem Kontakt zu kommen?


Du machst hier den gleichen Gedankenfehler wie jene Phädopile die ihre Neigungen verteidigen wollen. Du setzt Kinder geistig auf ein Level mit Erwachsen. Das ein Kind den Worten eines Erwachsenen vollkommen unterlegen ist sollte eigendlich klar sein. Ein Kind hat nicht die geistige Kapazität wie ein Erwachsener und ist dadurch auch leichter zu beeinflussen. Ein Phädopiler mit Tatendrang wird sich sowas natürlich zu nutze machen.
_________________
Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!
Pommes hat folgendes geschrieben:
Du machst hier den gleichen Gedankenfehler wie jene Phädopile die ihre Neigungen verteidigen wollen. Du setzt Kinder geistig auf ein Level mit Erwachsen. Das ein Kind den Worten eines Erwachsenen vollkommen unterlegen ist sollte eigendlich klar sein. Ein Kind hat nicht die geistige Kapazität wie ein Erwachsener und ist dadurch auch leichter zu beeinflussen. Ein Phädopiler mit Tatendrang wird sich sowas natürlich zu nutze machen.


Der Witz ist, dass alles, was sich zu dem Thema sagen lässt, wie gut wir es auch begründen mögen, absolut subjektiv ist. Es gibt keine objektive Altersgrenze, ab der man sagen könnte, dass aus einem Kind, das nicht in der Lage ist, sich gegen Beeinflussung zu wehren, ein Erwachsener geworden ist, der es kann. Die Übergänge sind fließend und jede Altersgrenze, die wir einziehen, ist und bleibt ein Hilfskonstrukt, dass uns das Denken erleichtern soll.

Dass ich Pädophilie trotzdem für das verwerflichste Verbrechen halte, das auf dieser Welt möglich ist, ist davon unabhängig meine Meinung und -zum Glück- auch immer noch der Grundkonsens der Gesellschaft, in der wir leben.
_________________
"Nicht mitzuhassen, mitzulieben bin ich da." Sophokles: Antigone, Vers 523
Sören hat folgendes geschrieben:
Der Witz ist, dass alles, was sich zu dem Thema sagen lässt, wie gut wir es auch begründen mögen, absolut subjektiv ist. Es gibt keine objektive Altersgrenze, ab der man sagen könnte, dass aus einem Kind, das nicht in der Lage ist, sich gegen Beeinflussung zu wehren, ein Erwachsener geworden ist, der es kann. Die Übergänge sind fließend und jede Altersgrenze, die wir einziehen, ist und bleibt ein Hilfskonstrukt, dass uns das Denken erleichtern soll.


Ich glaube du verkomplizierst die Sache unnötig. Das Grundgesetz hat doch ein gutes Alter für solche Fragen gefunden.

Sören hat folgendes geschrieben:
Dass ich Pädophilie trotzdem für das verwerflichste Verbrechen halte, das auf dieser Welt möglich ist, ist davon unabhängig meine Meinung und -zum Glück- auch immer noch der Grundkonsens der Gesellschaft, in der wir leben.


Ich bin da leider etwas pessimistischer als du. Bei offiziel 15 000 Kindern die jährlich in diesem Land vergewaltigt werden, fällt es schwer an die Grundfesten dieser Gesellschaft zu glauben.
_________________
Realität ist etwas für Leute, die Angst vor Einhörnern haben!