Ein kleines Gebet und ein kleiner Gedanke


Hallo, ich bin seit einem Monatvon zu Hause weg (bin urspruenglich aus Oesterreich) und arbeite jetzt als Kindermaedchen in den USA. An sich ist es eine sehr schoene Arbeit und ich liebe es mit Kindern zusammen zu arbeiten, aber es ist hier sehr schwierig und ich komme mir sehr einsam vor, da ich in eine Region gekommen bin, wo es nicht viele andere Jugendliche gibt und ich sehr unpraktische Arbeitszeiten habe.

Ich werde jetzt sehr stark vom Heimweh geplagt und komme mir hier wie ein Gestrandeter auf einer kleinen Insel mitten im Ozean vor - ohne jemanden, mit dem ich wirklich reden kann. Trotzdem moechte ich die Monate, die ich hier bin, durchstehen und deswegen wuerde ich euch sehr gerne darum bitten, dass ihr fuer mich betet, ich bin mir sicher, dass das hilft.

Ein liebes Dankeschoen im Vorhinein, mfg, Sabine
_________________
Die wohl selbstzerstoererrische Eigenheit des Menschen ist es, die ihm gegebene Zeit so lange stur zu ignorieren, bis er mit ploetzlichem Entsetzen feststellen muss, dass sie ihn bei der letzten Kreuzung verlassen hat.
Liebe Sabine!

Meine Tochter war nach der Matura auch ein Jahr als au pair in England - sie hatte
anfangs ähnliche Probleme, hat sich aber dann schnell angewöhnt und den Aufenthalt
zumeist als recht angenehm empfunden (Manches ist immer unangenehm ) -
immerhin so sehr, dass sie anschließend noch ein halbes Jahr nach Georgien ging...
Geholfen hat ihr dabei sicher auch der intensive mail- und Briefkontakt mit Familie
und Freunden zuhause
Wegen der unpraktischen Arbeitszeit - ist es nicht möglich, mit der Familie dort
darüber zu reden
liebe sabine,
ich bete für dich. gib die hoffnung nicht auf. vielleicht begegnest du einem liebevollen menschen, oder sogar mehreren.
die liebe hebt die unterschiede auf.
sei lieb angelächelt und umarmt, wenn du magst
katharina
Dankeschoen fuer eure lieben Worte, es hilft schon, wenn man weiss dass jemand an einem denkt und auch verstehen kann.

Ich habe mit meiner Familie und meiner Betreuerin von der Au pair-Organisation darueber gerdet und es steht fest, dass ich jetzt wechseln werde und bei einer anderen Familie von neuem beginne, was groesstenteils auch damit zusammen haengt, dass der Junge, den ich betraeuen muss, immer schwieriger wird - er hat eine mentale Stoerung - und die Eltern wollen deshalb lieber eine professionelle Kraft anstatt ein Au pair.

Nochmals danke fuer die troestlichen Worte und eure Anteilnahme, Sabine
LIEBE SABINE,

alles gute für den wechsel. ich wünsche dir eine ganz liebe familie und vor allem LIEBE KINDER.

kennst du das buch : " DAS LOLAPRINZIP von rene egli. das könnte dir bei heimweh helfen. und auch beim zurechtkommen mit den neuen umständen.

muskel dehnen kann, muss nicht wehtun. ist es beim horizont erweitern
nicht manchmal auch so?

Geh gut mit dir um und du lässt dich nicht unterkriegen:
Liebe grüße
katharina
Liebe Sabine!

Ich schließe Dich sehr gerne in mein Abendgebet mit ein.
Du schaffst das. Und.... Wer weiß - vielleicht sagst Du sogar hinter her, dass es eine wirklich klasse Zeit war - in den USA. Nicht jeder hat den Mut sich solche Erlebnisse zu gönnen wie Du - kannst stolz sein auf Dich.

Alles Liebe, Daniela