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Falsche oder schlechte Übersetzungen des NT






Ich kenne eine andere bzw. bessere Übersetzung des NT, und zwar aus dem Albanischen. Dort heißt es nicht: Und gib uns unser tägliches Brot...
sondern:
Das Brot, das du uns immer gegeben hast, gib uns auch heute.
Zu finden im Albanischen Lesebuch Verl. Harassowitz, 1948

Es ist ja auch ein alter Hut, daß es nicht Tröster/Paraklet heißen soll, sondern Ahmad/Mohammad/Gepriesener/Perikleitos.
Zu finden im Reclam Koran, s. 538
Lg. helmut
Zitat:
Es ist ja auch ein alter Hut, daß es nicht Tröster/Paraklet heißen soll, sondern Ahmad/Mohammad/Gepriesener/Perikleitos.


Wieso sollten arabische Wörter in einem griechischen Text stehen Vielmehr handelt es sich doch um eine Beschreibung.

Hängt Mohammeds Sendung davon ab, dass er namentlich im Neuen Testament vorkommt? Jesus kommt auch nicht namentlich im Alten Testament vor...

Es ist sehr Zweifelhaft ob da (Koran 61:6) wo viele Muslime heute fast immer "Ahmad" hineinlesen wirklich ein Name steht. Dort steht ismuhu ahmadu, was wohl vielmehr "dessen Name löblicher ist" bedeutet und kein Eigenname ist. Der Name Ahmad taucht (z.B. im Gegensatz zu Mohammed) in der frühen muslimischen Geschichte nicht auf.

Im griechischen Text steht im Neuen Testament steht paraklētos. Es ist wohl kaum haltbar da einfach Mohammed, Ahmad oder Gepriesener einzufügen! Mögliche Übersetzungen für diesen Begriff sind Herbeigerufener, Sachwalter, Fürsprecher, Vermittler, Beistand, Anwalt und Tröster. Jemand der Mohammed als Prophet und Gesandten Gottes annimmt, sieht doch all das in ihm, auch ohne Wortverdrehungen- und Spielereien. Bei allem Glauben sollte man nicht anfangen Sachverhalten zu verdrehen.

Einzig überzeugend ist wohl das Argument von David B. Keldani, der argumentiert das zwar das Griechische und Arabische Wort nicht identisch sind, aber entfernt ähnliche Bedeutung haben. Er spekuliert letztlich darauf das Jesus selbst an der Stelle wo später in Griechisch paraklētos geschrieben wurde ein Wort aus dem auch im Aramäischen vorkommenden Wortstamm Hamda verwendet hätte, was dann eine sehr große Nähe zum "ahmadu" im Koran wäre.

Von welcher deutschen Bibelübersetzung gehst du denn eigentlich aus? Am nächsten am Urtext sind wohl die Elberfelder (alte, wie neue) und die Zürcher Bibel (die neue von 2006/7).
_________________

Ich unterstütze den Aufruf für die Einrichtung eines Parlaments bei der UN.
Nein namentlich, wird Jesus nie wirklich genannt.
Aber hier ist zB. von Jesaja und Sacharja im AT eine Prophezeihung wo genau passen tut.
Zitat:

Jesaja 53,12 Darum will ich ihm die Vielen zur Beute geben, und er soll die Starken zum Raube haben, dafür daß er sein Leben in den Tod gegeben hat und den Übeltätern gleichgerechnet ist und er die Sünde der Vielen getragen hat und für die Übeltäter gebeten.

Zitat:
Sacharja 12,11 Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben, und sie werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um den Erstgeborenen



liebe Grüsse
Lieber Helmut!

hexler hat folgendes geschrieben:
Und gib uns unser tägliches Brot...
sondern:
Das Brot, das du uns immer gegeben hast, gib uns auch heute.
Zu finden im Albanischen Lesebuch Verl. Harassowitz, 1948


Ich habe dieser Tage noch eine interessantere Deutung gelesen. Jesus benutzt "Brot", "Leib" usw. oft als Symbole für Seine Lehre, für das göttliche Wort, die den Menschen genauso geistig nähren wie physisches Brot den Körper nährt.
Das "Brot", das im Vaterunser also erbeten wird, ist das göttliche Wort. In diesem Sinne ist auch die Speisung der 4000 nicht wörtlich zu verstehen, sondern als Parabel für die Verkündigung vor vielen Menschen. Immerhin war ja Jesu "Speisung" dieser Menschen mit dem göttlichem Wort, dem Logos, geistig unglaublich nahrhaft.

Wenn Ihr wollt, kann ich die Stelle nochmal heraussuchen. John Hatcher hat darüber in The Ocean of His Words geschrieben.
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Darum sollte ein aufgeklärter, weiser Mensch vornehmlich in Worten reden, die sanft wie Milch sind, damit seine Worte die Menschenkinder nähren und erbauen... (Bahá'ulláh)
Wer will kann sich ja von einem Schriften Forscher wie Dr. Heide erzählen lassen, in wie fern das NT in original Verfassung existiert.

Link: http://ul.to/d4jaji (von einem Christlichem Stream aufgezeichnet)

viel Spass
Forum -> Judentum und Christentum


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