Sex aus der Sicht der Katholischen Kirche!


Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
Das Zölibat wurde in der Urkirche auch nicht gelehrt und wird in Teilkirchen auch nicht angewandt.

Der Zölibat ist keine sittliche Lehre, sondern eine Ordnungsvorschrift des Kirchenrechts.

Zitat:
Außerdem kann man das ganze auch ganz gut selbst googlen.

Ich bezweifle, dass man sich fundierte Kenntnisse hinsichtlich der durchgängigen Kontinuität in der tradierten theologischen und Sittenlehre der Kirche durch Google aneignen kann. Du demonstrierst das recht eindrucksvoll.
Zitat:
Der Zölibat ist keine sittliche Lehre, sondern eine Ordnungsvorschrift des Kirchenrechts.


das ist richtig, ändert aber nichts daran, daß etliche Vorschriften des Kirchenrechts auch als unveränderlich angesehen werden.

Zitat:
Ich bezweifle, dass man sich fundierte Kenntnisse hinsichtlich der durchgängigen Kontinuität in der tradierten theologischen und Sittenlehre der Kirche durch Google aneignen kann. Du demonstrierst das recht eindrucksvoll.


gg, bis heute bist du bei deinen Geschichtsklitterungen und geäußerten Halbwahrheiten und Lügen noch jeden Beweis schuldig geblieben. Du bist noch nicht einmal in der Lage, einen Irrtum zuzugeben.
Aber ich lerne gerne. Du darfst mich an deinem "fundierten" Wissen um die kath. dogmatische Theologie gerne teilhaben lassen.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:
bis heute bist du bei deinen Geschichtsklitterungen und geäußerten Halbwahrheiten und Lügen noch jeden Beweis schuldig geblieben

Jetzt sind wir wieder dort wo wir schon einmal waren. Das juristische Delikt dafür jemandem Lügen zu unterstellen ohne dass konkret nachweisen zu können lautet "Üble Nachrede". Ich bin nicht daran interessiert weiter mit jemandem Gedanken auszutauschen, der mich strafrechtlich relevant diffamiert. Es zeigt einfach, dass du außer den Verweis "Google" und deinem Hass auf die Kirche nichts Wesentliches zu grundlegenden Themen der Religion einbringen kannst. Du tust mir leid. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
tja, soweit ich weiß, darf man einen Holocaust-Leugner ruhig als Lügner bezeichnen.
Und wenn ein Christ leugnet, daß die kath. Kirche mittels einiger Fürstbischöfe doch an Todesurteilen in Hexenprozessen beteiligt war, ist er dann kein Lügner?
Beweise hatte ich dir genannt, auf Gegenbeweise für deine Behauptung oder eine Korrektur warte ich bis heute.

Pjotr Kala
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Hüte dich vor Institutionen, die dir das Denken abnehmen wollen!
@ Pjotr Kala
Ich hatte es so verstanden: Es waren auch Katholiken an den Hexenprozessen beteiligt. Sowohl als Täter, als auch als Opfer.
Aber das der katholischen Kirche anzulasten, die überwiegend versucht hat den Wahn einzudämmen, finde ich, wenn ich fair bleiben möchte, auch nicht richtig.
Wenn ein Fürstbischof an Todesurteilen beteiligt war, hat er doch eher seine weltliche Macht missbraucht und nicht im Auftrag der Kirche gehandelt.
Hallo ziraki,

ich habe einmal geglaubt, daß die kath. Kirche die Hauptschuldige an den Hexenverfolgungen sei.
Dieses Urteil habe ich revidieren müssen.
Nach wie vor hat sie aber mit Schriften von Augustinus un Thomas von Aquin den Boden für die Hexenprosse vorbereitet.
Als die Hexenprozesse aus dem Ruder zu laufen begannen, hat sich kath. Kirche als Institution und mit ihr diemeisten Bischöfe gegen die Hexenprozesse gewandt.

Zitat:
Wenn ein Fürstbischof an Todesurteilen beteiligt war, hat er doch eher seine weltliche Macht missbraucht und nicht im Auftrag der Kirche gehandelt.

Soweit ich informiert bin, gab es in der Rechtssprechung wie auch in den allgemeinen Verwaltungsakten wohl keine großartige Trennung zwischen
rein kirchlichen und rein weltlichen Angelegenheiten und die Urteile wurden auch im Namen der kath. Kirche gefällt.
Außerdem hat sich die kath. Kirche seit jeher möglichst wenig die Hände selber schmutzig gemacht, sondern dies der weltlichen Macht überlassen.
Allerdings wußten die Kirchenfürsten genau, was dann mit den übergebenen Gefangenen geschah. Zu beachten ist auch, daß die Fürsten zu den damaligen Zeiten kaum gegen den Willen der kath. Kirche handeln konnten.

Pjotr Kala
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Pjotr Kala hat folgendes geschrieben:

Allerdings wußten die Kirchenfürsten genau, was dann mit den übergebenen Gefangenen geschah. Zu beachten ist auch, daß die Fürsten zu den damaligen Zeiten kaum gegen den Willen der kath. Kirche handeln konnten.


Ja, sie wussten es, das sagt aber nichts darüber aus, wovon ihre Entscheidung beeinflusst war. Ich denke, durch Machtwillen und Profitgier, nicht durch ihre religiöse Zugehörigkeit.
Ob sie gegen den Willen der Kirche handeln konnten? Ich denke schon. Wann haben denn Weisungsbefugte von entsprechenden Vorgängen erfahren? Und wie lange dauerte es um Kritik daran zu äußern und durchzusetzen?

Deine Kritik an etlichen theologischen Gedanken von Thomas von Aquin und Augustinus kann ich nachvollziehen und bin mit dir einig.
Hallo ziraki,

Sicher hat Machtwillen und Profitgier die Entscheidung mit beeinflußt. Und sicher haben die Fürstbischöfe auch ihre Vorteile aus der doch noch schlechten Nachrichtenübermittlung gezogen.
Andererseits waren die Fürstbischöfe ja wohl mit dem Wissen der kath. Kirche zum Bischof geweiht worden und demzufolge auch in dem damaligen Kirchenrecht und der gängigen Moral eingeweiht.
Das sind jetzt allerdings mehr oder weniger Vermutungen. Tatsache ist, es ist zu Todesurteilen in Hexenprozessen durch Fürstbischöfe gekommen und die Behauptung von Burkl, daß die kath. Kirche nie an Todesurteilen in Hexenprozessen beteiligt war, ist somit falsch.
Außerdem werden gerade in Deutschland die Hexenprozesse erst jetzt so richtig geschichtlich aufgearbeitet. Viele Städte haben bis heute sehr gerne dunkle Epochen in ihrer Geschichte nicht öffentlich gemacht.
Da unterscheiden sich Machtinhaber aller Zeiten nicht voneinander.
Warten wir also ab, was da eventuell noch ans Tageslicht kommt.

Pjotr Kala
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Schade: Ich dachte, aus dem Internet-Exil zurückgekehrt, hier laut Überschrift etwas über Sex in der Katholischen Kirche zu lesen. Stattdessen werden hier bedauerlicherweise die ollen Hexen-Kamellen zum x-sten Mal aufgewärmt. Wirklich schade. Ich hatte mich so auf den Sex gefreut. Und wohin nun mit all den Frühlingsgefühlen?
hallo Templer,

du weißt doch, in der kath. Kirche gibt es keinen Sex. Zumindest in den vergangenen Jahrhunderten. Da gabs offiziell nur sexuelle Pflichterfüllung zum Kinderkriegen, ansonsten nur "ora et labora". Und wer keine Kinder hatte, konnte ja immer noch sein Vermögen der Kirche vermachen.

Pjotr Kala
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