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Manche/r von euch wird dieses Gedankenexperiment womöglich schon kennen: was wäre wenn man durch den Erdball einen Tunnel komplett durchgraben würde (angenommen der flüssige Erdkern würde keine Probleme bereiten).
Was wird passieren wenn man einen Gegenstand in dieses Loch wirft? Ich habe bereits in diversen Foren Threads zu diesem Thema gefunden, doch sind sie sich nirgends wirklich einig geworden. Meine Überlegung wäre gewesen, dass der Gegenstand entweder ewig zwischen den beiden Enden herumpendelt, bzw. durch den Luftwiderstand irgendwann in der Mitte stehen bleibt weil dort ja keinerlei Kräfte wirken dürften.
Was ist eure Theorie? _________________ Es gibt mancherlei geeigneten Schutz gegen Versuchungen, aber der sicherste ist die Feigheit.
-- Mark Twain
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Er kommt nur genau zwei Meter weit, weil da befinden sich die kleinen, hellgrünen Steinfresserchen.
Nein, Spass beiseite.
Ich glaube, der Stein fällt in das Loch, wird immer langsamer und in der Mitte bleibt er stehen (sofern die Anziehung von allen Seiten gleich)
Wie komme ich darauf?
Der Stein kann mit einer bestimmten Höchstgeschwindigkeit (durch den Luftwiderstand die Höhe und die Gravitation gegeben) auf den Boden fallen.
Im Loch ist der Luftwiderstand gleich. (nehm ich mal an)
Die Höhe ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen.
Wenn er nun in das Loch fällt sinkt die Anziehungskraft die von der unteren Seite auf ihn wirkt und gleichzeitig steigt die Anziehungskraft die von der oberen Seite auf ihn wirkt.
Der Stein wird also langsamer!
in der Mitte ist die Gravitation von allen Seiten gleich also bleibt er da stehen.
Gruss, Sky
edit: hoppla, du hast von einem Gegenstand gesprochen. Ich hab irgendwie einfach angenommen es sei ein Stein.
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| Hm, der Ansatz klingt auch nicht schlecht. Nur das mit Oben und Unten ist eben so eine Sache - es kommt immer auf den Standpunkt des Betrachters an. Deswegen frage ich mich ob die Restliche Materie der Erde einen Einfluss auf den Fall hat ...
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Ich gehe einfach mal davon aus, dass oben da ist, wo der Stein fallen gelassen wird.
Unten ist die andere Seite.
Die Materie hat doch immer einen Einfluss, da sie die Gravitation "erzeugt".
Alles was ich hier sage ist reine Spekulation von meinem Standpunkt aus
Die Theorie des Einschwingens in den Mittelpunkt beruht wahrscheinlich auf dem Pendelprinzip oder dergleichen. Das Problem dabei ist, dass bei jehnem Prinzip die Schwerkraft nicht verändert wird und hier schon.
Meines Glaubens wird der Fall des Gegenstandes nur durch die Schwerkraft gesteuert, da alles andere konstant bleibt.
Oh man, schreib ich hier ein Durcheinander, kann meine Gedanken irgendwie grad nicht ordnen und nach einem roten Faden wiedergeben.
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| Oder könnte es denn sein dass man gar nicht fallen kann? Dass sich die Schwerkraft in so einem Tunnel einfach aufhebt? Bzw. fast aufhebt, Luft ist immerhin noch da.
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