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Wie unterschiedlich Bibelworte interpretiert werden können:
siehe hier:
http://www.visionen.com/Rubriken/Sp.....as_Reich_Gottes_auf_Erden
Ausschnitt:
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| Hier muss einmal mehr betont werden, dass Jesu „Reich Gottes“ nichts mit der äußeren Welt zu tun hatte. Wenn er sagte, er sei nicht von dieser Welt, so hieß das nicht, die Menschheit habe den von ihm erwünschten Idealzustand des Zusammenlebens miteinander nur noch nicht erreicht, sondern es bedeutete, dass Gottes Reich im Innern, in der Welt des Geistes, zu finden sei. Dies galt zu seiner Zeit genauso wie zu jeder anderen, und so ist auch Jesu Botschaft vom Reich Gottes stets dieselbe geblieben. Zu seiner Zeit waren nur wenige Menschen dafür bereit, und dies wird sich im Wesentlichen niemals ändern. |
google: das reich gottes ist nicht von dieser welt
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Die Frage ist: ist die Spiritualität im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen ?
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| Und was das Jesaja-Wort betrifft, so bedeutet „dem Herrn die Wege zu ebnen“, sich mit der Auf merksamkeit nach innen zu wenden, sich nach den Worten der Bibel ins eigene „Kämmerlein“ (vgl. Matth. 6,6), zum „Einzelauge“ (vgl. Matth. 6,22), zur „Himmelstür“ (vgl. Off. 4,1) zurückzu ziehen – oder zum „Zehnten Tor“, wie es in den indischen Schriften heißt –, um dort Gottes Offen barung zu empfangen. Gott kann sich nur demjenigen offenbaren, der sich zunächst oberhalb der Sinne bis zu diesem Punkt zurückgezogen hat. Auch diese Aussage gilt universal für die Lehre aller spirituellen Meister. |
Kann in einer technisierten Welt Spiritualität überhaupt noch vorhanden sein ?
google: mein reich ist nicht von dieser welt + jesus + spiritualität
http://anthronrw.blogspot.com/2008/.....e-ber-jesus-christus.html
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| Die Frage ist: ist die Spiritualität im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen ? |
Ich denke ja, insofern, als uns das Wissen um unseren spirituellen Urgrund verloren gegangen ist - weil wir uns (bedingt durch die Evolution)viel zu sehr auf unseren Intellekt verlassen. Deshalb müssen wir uns heute mühsam auf den Wegen der verschiedenen Religionen darum bemühen, diesen Zugang wieder zu finden. Und sei es nun Gebet oder Meditation - immer geht es darum, das Gedankenkarussell zum Stillstand zu bringen, um uns wieder in den Zustand des reinen "Seins" zu versetzen.
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| Kann in einer technisierten Welt Spiritualität überhaupt noch vorhanden sein ? |
Das ganze Leben ist Spiritualität, ob wir uns nun dessen bewusst sind, oder nicht.
Gruß
traveller
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Ich glaube, man muss auch die Fragen analysieren.
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| Die Frage ist, ist die Spiritualität im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen? |
Man muss sehen, diese Formulierung birgt von vornherein zwei Fehler in sich: Einerseits spricht sie so, als wäre Spiritualität bei allen in gleicher Qualität präsent, andererseits nimmt sie die Antwort im Voraus so vorweg, als sei Spiritualität anfänglich sehr hoch gewesen und jetzt eben ganz gering. Nämlich ganz allgemein, bei jedem Menschen.
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| Kann in einer technisierten Welt Spiritualität überhaupt noch vorhanden sein? |
Das ist die logische Fortsetzung der ersten Frage, bzw. Feststellung. Und wieder völlig allgemein als Welterscheinung.
Das kann es doch nicht sein. Man berücksichtige nur einmal die vielen geistigen Erscheinungen, die es zu allen Zeiten gegeben hat. Zudem befindet sich jeder Mensch persönlich auf einer anderen spirituellen Stufe. Das war im alten Ägypten so, bei den Sumerern, bei den Griechen, den Römern, im ganzen Mittelalter. Immer und überall gab es in großer Zahl geistig „tote“ Menschen und wenige hoch spirituelle Menschen.
Das ist heute gleich und hat mMn mit der technisierten Welt wenig zu tun. Ursache für das Zurückgehen des persönlichen Glaubens, der persönlichen Religiosität, ist die persönliche Erfahrung. Die technisierte Welt ist so nicht die Ursache, sondern nur ein Reiz von vielen, sich dem Materiellen hinzugeben.
Aber viele Menschen werden deshalb trotzdem den Weg einschlagen, der in den Worten "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" vorgegeben ist.
LG
www.balanceamweg.de.ki
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Zitat:
Die Frage ist, ist die Spiritualität im Laufe der Jahrtausende verloren gegangen? |
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| Man muss sehen, diese Formulierung birgt von vornherein zwei Fehler in sich: Einerseits spricht sie so, als wäre Spiritualität bei allen in gleicher Qualität präsent, |
Wenn Du mit „präsent“ meinst, dass sie „bewusst“ sei, gebe ich Dir recht. Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass sie spirituelle Wesen sind.
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| andererseits nimmt sie die Antwort im Voraus so vorweg, als sei Spiritualität anfänglich sehr hoch gewesen und jetzt eben ganz gering. Nämlich ganz allgemein, bei jedem Menschen |
Hier muss ich Dir widersprechen. Das Bewusstsein um unsere Spiritualität war früher (d.h. vor Jahrtausenden) mit Sicherheit größer als heute.
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| Kann in einer technisierten Welt Spiritualität überhaupt noch vorhanden sein? |
| Zitat: |
Das ist die logische Fortsetzung der ersten Frage, bzw. Feststellung. Und wieder völlig allgemein als Welterscheinung.
Das kann es doch nicht sein. Man berücksichtige nur einmal die vielen geistigen Erscheinungen, die es zu allen Zeiten gegeben hat. Zudem befindet sich jeder Mensch persönlich auf einer anderen spirituellen Stufe. Das war im alten Ägypten so, bei den Sumerern, bei den Griechen, den Römern, im ganzen Mittelalter. Immer und überall gab es in großer Zahl geistig „tote“ Menschen und wenige hoch spirituelle Menschen. |
Du hebst auf Zeiten ab, als der Mensch durch die fortschreitende Zivilisation schon weitgehend von seinen Ursprüngen entfernt war. Du sprichst von ein paar Tausend von insgesamt mehreren Millionen Jahren. Mit Beginn der Intellektualisierung hat der Mensch immer mehr den Zugang zu seiner Quelle verloren. Der Verstand, die Fähigkeit zu Denken, steht dem Erleben der Einheit mit dem Göttlichen als Hindernis im Wege – nicht umsonst zielen die verschiedenen Riten in sämtlichen Religionen letztlich darauf ab, aus dem Denken in das Sein zu kommen. Und nur im Sein ist das Erleben der Spiritualität möglich. Und ja, es hat seit Beginn unserer Geschichtsschreibung immer einige wenige gegeben, die das Bewusstsein über die Quelle entweder nicht verloren oder wieder gefunden haben.
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| Das ist heute gleich und hat mMn mit der technisierten Welt wenig zu tun. Ursache für das Zurückgehen des persönlichen Glaubens, der persönlichen Religiosität, ist die persönliche Erfahrung. Die technisierte Welt ist so nicht die Ursache, sondern nur ein Reiz von vielen, sich dem Materiellen hinzugeben. |
Meiner Meinung nach hat es sehr viel mit der technisierten Welt zu tun, weil sie allein auf unsere intellektuellen Fähigkeiten bzw. unsere Körperlichkeit abzielt. Dabei darf nicht außer Acht gelassen werden, dass der Mensch ein „Herdentier“ ist und in der Regel dem nachfolgt, was der „Leithammel“ (die Politiker) vorgibt. Und das ist in unserer Gesellschaft nun einmal der reine Materialismus – für den unsere technisierte Welt dienen soll.
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| Aber viele Menschen werden deshalb trotzdem den Weg einschlagen, der in den Worten "Mein Reich ist nicht von dieser Welt" vorgegeben ist. |
„Viele“ ist eine relative Zahl… Ja, es gibt viele, die sich besinnen – aber es gibt noch viel, viel mehr, die dem Leithammel hinterher rennen. Leider.
Lieben Gruß
traveller
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