Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

Selbstverleugnung? Eine Lösung?












Hallo Ellen,
Zitat:
Bei der Selbstverleugnug sieht es jedoch meist so aus , dass wir gegen besseres Wissen was fuer uns gut ist, uns zuruecknehmen und meistens spielt dabei die Angst mit, sei es vor Konfrontation,oder Verlust oder was auch immer.Und in diesem Fall ist nicht wirklich jemandem gedient damit, weder uns selbst ,noch den Beteiligten .

da gebe ich Dir völlig recht - und doch wird diese Selbstverleugnung in vielen religiösen Kreisen (primär fällt mir da natürlich das Christentum ein) als höchste Tugend und direkter Weg ins Himmelreich gepriesen [und ganz besonders natürlich für Frauen - denen kann mann so schön aufoktroyieren, wie sie sich zu verleugnen haben ] - und zusätzlich schleicht sich ja so gern das Negative in diese 'heilige' Haltung ein - sei es in der falschen Demut "Ich bin euer aller Diener [aber eigentlich bin ich ja besser als ihr, die ihr nicht so demütig seid!]", im Besserwissenwollen was den Anderen not tut, oder sonst in irgendeiner Form - da gibt's ja leider tausend Möglichkeiten...
LIEBER - der ding,

für mich ist selbstverleugnung auch zu schnell in den intellekt zu gehen.
das herz sprechen lassen. fordert viel mut. habe ich leider auch nicht immer.
liebe grüße
katharina
Zitat:
da gebe ich Dir völlig recht - und doch wird diese Selbstverleugnung in vielen religiösen Kreisen (primär fällt mir da natürlich das Christentum ein) als höchste Tugend und direkter Weg ins Himmelreich gepriesen [und ganz besonders natürlich für Frauen - denen kann mann so schön aufoktroyieren, wie sie sich zu verleugnen haben ] -


Stimmt , liebe Wu,aber auch hier geschieht dies weil man den Begriff falsch auffasst und auslegt , und sich daher nach den Vorstellungen anderer bewegt.Nun ich bin von Natur aus eine sehr rebellische Frau und Mensch .Und meine religioese Rebellion fing schon mit der Rippe Adams an .

Zitat:
und zusätzlich schleicht sich ja so gern das Negative in diese 'heilige' Haltung ein - sei es in der falschen Demut "Ich bin euer aller Diener [aber eigentlich bin ich ja besser als ihr, die ihr nicht so demütig seid!]", im Besserwissenwollen was den Anderen not tut, oder sonst in irgendeiner Form - da gibt's ja leider tausend Möglichkeiten...


Ja auch das ist allgemein zu beobachten, aber ich denke wenn der Mensch begreift, das Demut nicht gleichzusetzen ist mit Unterwuerfigkeit, sondern etwas sehr selbstbestimmtes, dann loest sich auch solch ein Verhalten auf.
Da ich die meiste Zeit meines Lebens meine Erfahrungen aus meiner Rolle als Ehefrau, Mutter und Hausfrau gezogen habe , fallen mir auch
die meisten Vergleiche auf diesem Gebiet ein sowohl religioes als auch politisch und Beziehungsmaessig.Man glaubt gar nicht wie breit das Spektrum der erfahrbaren Lektionen hierbei ist.Und auf wieviele Gebiete sich das erlernte anwenden laesst.
Jesus sagt in der Bibel , dass er der Diener aller sei, doch er war absolut
keinem Menschen unterwuerfig.
Wenn du deinem Kind die Windeln wechselst, dann bist du in diesem Moment sein Diener,du erweist ihm einen Dienst, weil du genau weisst , dass es sich nicht selbst helfen kann.Sicher magst du den Geruch der Windel nicht, aber das haelt dich nicht davon ab, diesen Liebesdienst zu erfuellen, weil du die Notwendigkeit erkennst.Das heisst du ergibst dich(Demut) in das Notwendige,jedoch selbstbestimmt(du kannst dich ja auch entscheiden es in seiner vollen Windel liegen zu lassen) und nicht unterwuerfig.Das Bild der Frau zu Hause ist gesellschaftmaessig immer noch ein beklagenswertes Bild und als ich juenger war kaempfte ich auch mit allen mir zu Verfuegung stehenden Mittel dagegen an , meistens mit dem Gefuehl begleitet von Wertlosigkeit.Das entstand aus der gaengigen Erziehung.Und weil wir das Wertesystem anderer als unser eigenes angenommen haben.
Heute allerdings feixe ich eher, wenn jemand mit Spruechen kommt wie die Frau gehoert ins Haus.Viele sehen die Frauen immer noch unterdrueckt an und sagen ich versteh nicht wieso du nicht arbeiten gehst,ich koennte nicht nur zu Hause sein.Aber jetzt mal ehrlich:
Ich habe als Hausfrau und Mutter genug Arbeit ,gut ich werd nicht mit Geld dafuer bezahlt, auf andere Weise werd ich schon entlohnt und ich kann mir die Zeit einteilen wie ich will. Kein Chef ueber mir,wenn ich heute keine Lust habe , kann es in den meisten Faellen bis Morgen warten.Ich bin also mein eigener Herr.
Forum -> Andere Themen

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6
Ähnliche Themen
Ich Christ liebe eine Muslima... Problem
Auf ein Wort - Eine Reise zum Gipfel der Philosophie
Eine frage zur Bahai!
Auch wenn es eine Nachricht ist - "Korankonferenz"
Eine Frage zum Verständnis
LOST - Eine Fernsehserie ohne Ausweg
Kistenweise Propaganda und eine scharfe Waffe
Bewiesen, dass jeder Mensch eine Seele hat?
Eine Frage zu Gott
Hättet ihr eine Frage...