Was kommt nach dem Tod? Angst vor dem Nichts.


Hallo!

Ich setze mich sehr oft mit der Frage auseinander, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ob es nach dem Tod in irgendeiner Form für uns weitergeht, wir uns also selbst weiterhin bewusst sind.

Das schlimme daran ist die Ungewissheit. Ich habe panische Angst vor dem Tod, Angst davor, dass einfach nur noch NICHTS ist.

Ich wünsche mir, dass ich glauben kann. Glauben an einen Gott, an ein Leben nach dem Tod. Es fällt mir immer wieder schwer. Immer wieder zweifele ich daran...Auch wenn ich eigentlich gar nicht zweifeln will.

Es wäre schön, wenn mir jemand helfen kann.
Liebe Laura,

zuerst mal herzlich willkommen hier im Forum .

Zum Thema 'Leben nach dem Tod' gibt es hier schon viele Beiträge.
Ich persönlich kann Dir nur sagen, dass uns Jesus, Mohammed, Bab, Baha'u'llah und alle anderen Offenbarer Gottes ein Leben nach dem Tod versprachen. Und Gott ist die Liebe und die Wahrheit.
Ich sende Dir hier einen Link mit einer Zusammenstellung von Deas über das Leben nach dem Tod aus Baha'i-Sicht, die ich super finde:

http://www.geistigenahrung.org/ftopic1267.html

Liebe Grüße
@Laura1986
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt, kann dir niemand sagen.
Der Koerper verrottet, Bewusstsein ist deshalb nicht mehr vorhanden, keine Gehirnfunktionen, deshalb gibt's nicht einmal mehr Traeume.

Seele? Der Nachweis der Existenz ist niemals geglueckt. Also handelt es sich bis dato um reine Spekulation.
Ob es noch andere "Traeger" von Leben gaebe, bleibt fraglich.

lg
@ Solution_1

Hi!
Dass der Körper nach dem Tod verrottet, ist mir schon klar. Dass die Gehirnfunktionen dann auch Geschichte geschrieben haben, ist mir ebenfalls klar.

Aber was ist mit dem, was den Menschen wirklich ausmacht?
Nennen wir es Seele. Wie sollte man diese auch schon nachweisen? Sie ist ja nicht fassbar. Aber glaubst du nicht trotzdem, dass es sie gibt?

Und wenn du nicht daran glaubst, teilst du nicht meine Angst?
@minou

Hallo minou!

Danke für den Link! Ich bin allerdings bereits auf diesen gestoßen, bevor ich meinen Beitrag verfasst habe.
Ich kann auch alles nachvollziehen, es klingt plausibel, in sich schlüssig.

Aber mein Problem mit solchen Schriften oder "Meinungen" ist ímmer, dass sie von einem MEnschen verfasst wurden, der ja noch nicht tot ist, also gar nicht wissen kann, ob das alles 100 prozentig stimmt, was er da schreibt.

Ich bin mir schon darüber im ´Klaren, dass mir niemand eine eindeutige Antwort auf meine Antowrt geben kann, aber genau das ist so furchtbar.
Ich liebe mein Leben und kriege es einfach nicht in meinen Kopf, dass es möglich ist, dass der Tod einfach nur ein "AUS" Schalter bedeuten "kann".

Manch einer mag dann denken: "Warum ist das so schlimm, wenn nach dem LEben nur ein Nichts kommt? Man merkt ja dann nichts mehr."

Das ist doch schrecklich! Was ist mit den Menschen, die ich liebe, gern habe. Was ist mit meinen Tieren (ich glaube, dass Tiere, wenn es eine Seele gibt, genauso eine Seele haben, wie der MEnsch auch). Soll ich die alle später einfach nicht mehr wieder treffen, in was einer Form auch immer?

Wenn ich mit jemandem über dieses Thema spreche, bekomme ich immer die selbe Antwort:" Das kann dir keiner sagen. Irgendwann weißt du es ja." Das beruhigt mich aber auf gar keinen Fall, sondern macht alles nur schlimmer. Und was das Thema "Glauben" betrifft, sind viele MEnschen, mit denen ich gesprochen habe, folgender Ansicht: "Naja, wenn man erstmal an Gott glaubt, dann kann einem ja nichts mehr passieren, falls es einen Himmel gibt."
So eine Einstellung kann aber doch auch nicht Sinn der Sache sein.
@Laura1986
Zitat:
Und wenn du nicht daran glaubst, teilst du nicht meine Angst?

Nein, die teile ich nicht wirklich.
Vor dem Sterben vielleicht (je nachdem ob mit Leid verbunden oder nicht) vor dem Tod jedoch nicht, denn ich weiss nicht, was auf mich zukommt.

Warum also Angst haben vor Unbekanntem? Gaebe es einen sicheren Weg zurueck, wuerde wohl bei mir die Neugier siegen und ich wuerde gerne mal "Tod sein" ausprobieren.
Das wollte ich schon als Kind. Unser Vater baute uns (meinem Bruder und mir) sogar eigenhaendig einen Spieltiersarg, der sich bei uns grosser Beliebtheit erfreute. Ein drogenabhaengiger Teddy wurde so regelmaessig beerdigt.

lg
Das mit dem Ausprobieren mal "eben" tot zu sein, wenn man eine Garantie dafür bekommen könnte, wieder ins Leben zurückzukehren, hat mich auch schon interessiert. Da gab's auch glaube mal einen Film zu. "Flatliners" oder so ähnlich.

Ich glaube aber, dass man, vorausgesetzt man sieht dann etwas, sei es ein Licht oder sonstiges Schönes, vielleicht gar nicht mehr ins Leben zurück möchte. Oder noch viel schlimmer: Man muss unendliche LEiden und Schmerzen durchstehen. Wird dann die Angst vielleicht sogar noch größer?
Tatsache ist, das man nichts weiss!
Alles Weitere ist nichts weiter als wilde Spekulation.
Ich habe gestern ein Internet-Unterhaltung über das erste Paar auf Erden verfolgt und damit einher kam auch dieser Link.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mitochondriale_Eva

Nun frage ich die Wissenschaftler unter uns, was sie vom Inhalt halten.

Ist die ganze Menschheit aus einem Menschen hervor gegangen ?

Auf die Antwort wäre ich neugierig.

Danke.

Anbei zum Thema:

Tod und Jenseits bleiben immer Bestandteil unseres Denkens. Ich erlebe zur Zeit um mich herum, wie Menschen darunter leiden, wenn Angehörige davor stehen, zu gehen. Dann kommt die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Und die Angst.

Woher nehmen Menschen die Kraft, sich bewußt zu werden, daß ihr Ich, ihr Ego eines Tages von dieser Welt geht. Die Welt ohne mich. Für vor allem jungen Menschen keine besonders angenehme Vorstellung. Ist der Mensch alt - so an die 88 - 90 - dann ist es ihm eine Wohltat.

Aber über Tod und Jenseits kann man immer spekulieren.

Es ist dann immer der persönliche Glaube, der dir etwas ins Ohr flüstert.

Und vielleicht wird dann mancher ziemlich überrascht werden, was dann kommt.
Zitat:
Ist die ganze Menschheit aus einem Menschen hervor gegangen ?

Auf die Antwort wäre ich neugierig.


Dann lies doch einfach mal, was du so verlinkst

Wiki hat folgendes geschrieben:
Die Mitochondriale Eva stellt weder die erste Frau noch die einzige Frau zu einem bestimmten Zeitpunkt der Vergangenheit dar. Eva hatte viele Zeitgenossinnen; die mitochondrialen Erblinien der anderen Frauen starben aber aus, während die von Eva überlebte. Lebenszeit und -ort dieser Vorfahrin lassen sich mit Hilfe der Analyse der mitochondrialen DNA einer repräsentativen Anzahl heute lebender Individuen recht genau eingrenzen.

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Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.