Was kommt nach dem Tod? Angst vor dem Nichts.


Ich habe es durchgeblättert.

Zitat:
Die Mitochondriale Eva (engl. Mitochondrial Eve) ist ein Begriff aus der Archäogenetik und bezeichnet die Frau, aus deren mitochondrialer DNA (mtDNA) die mitochondriale DNA aller heute lebenden Menschen hervorgegangen ist. Ihr Gegenstück ist der Adam des Y-Chromosoms.


Zitat:
Da die Fixierung einer Erblinie in einer expandierenden Population unwahrscheinlich ist, argumentierten die Autoren, muss die Mitochondriale Eva gelebt haben, bevor die Vorfahren aller heute lebenden Menschen Afrika verlassen hatten.

Zitat:

Die Methode, den Stammbaum zu generieren, lieferte nicht unbedingt den statistisch günstigsten Baum.


Die Entstehung des Menschen oder die Entstehung überhaupt eines Wesens ist für die Wissenschaft ein interessantes Forschungsprojekt - kann man doch bis heute keinen Menschen neu herstellen - es sei denn durch bereits vorhandenes Material. Clonen usw.

Zitat:
Die „Multiregionale Theorie“ wurde von den Autoren zurückgewiesen, da die Mitochondriale Eva hierfür sehr viel älter hätte sein müssen (Homo erectus hatte Afrika vor fast 2 Millionen Jahren verlassen).


Zitat:
Dass Wissenschaftler von der Annahme ausgehen, eine solche Vorfahrin habe jemals existiert, beruht auf der Gendrift, einem Phänomen in der Populationsgenetik: Im Verlauf der Evolution nimmt die Häufigkeit der unterschiedlichen Varianten eines DNA-Moleküls (Allele) in der Population durch Zufall zu oder ab.


Der Gedanke: "...der erste Mensch" wie in der Bibel beschrieben, entstand ohne Zeugung - muß man erst mal ins Hirn lassen.

Ich bin gespannt, wonach man in den nächsten Jahrhunderten noch forscht.
Hallo Laura,

angenommen, es gäbe nichts nach dem Tod, es wäre alles aus, nichts von uns (oder den Tieren) würde weiterexistieren: Welchen Sinn hätte dann die Welt? - Richtig, keinen.

Wir würden dann nur leben, um diese Zeit genießen zu können, mehr nicht. Einige leiden in dieser Zeit sogar (z. B. Kranke, Behinderte) - für sie käme nicht einmal dieser "Sinn" in betracht. Dann könnte man diese sinnlose Welt ja doch gleich zerstören, um dem unSinnigen Treiben ein schnelles Ende zu bereiten. Auch "Entwicklung" (Evolution) käme dann als Sinn nicht in Frage, denn eine Evolution zu betreiben, um ein an sich sinnloses System am funktionieren zu halten, wäre auch sinnlos.

Glaubst Du wirklich, daß all das Schöne in der Welt, der Natur, das das alles nur durch einen "Zufall" (Urknall, Evolution durch zufällige Mutationen) entstanden ist? Das müßte ja doch ein intelligenter Zufall gewesen sein, denn ein "dummer Zufall" könnte ja wohl kaum intelligente Wesen schaffen. Aber einen intelligenten Zufall gibt es nicht, auch einen dummen Zufall gibt es nicht - genaugenommen gibt es nicht einmal einen "Zufall".
Das will ich kurz verdeutlichen: Wenn man einen Würfel in der Hand hält, die "6" ist unten, und man bewegt die Hand mit einer Kraft X, dann dreht sich der Würfel vielleicht 3 Mal und die "1" liegt oben. Wir sagen: "Zufall". Doch würden wir den Würfel wieder genauso auf die Hand legen und genau die gleiche Kraft X anwenden, wird er auch genauso wieder fallen und die "1" erneut anzeigen. Was wir also landläufig "Zufall" nennen, ist in Wahrheit eine Kraft, die man anwendet und die ein Ergebnis, eine Wirkung, entfaltet.
Nun geben wir den Würfel in einen Würfelbecher, schütteln und würfeln. Das ist wohl praktisch nicht zu widerholen und jeder Wurf fällt anders. Aber rein theoretisch könnte man mit einem durchsichtigen Würfelbecher würfeln, mit einer Superzeitlupenkamera das Trudeln filmen und jede einzelne Bewegung des Würfels im Becher beim Trudeln könnte man mathematisch auf die wirkenden Kräfte (vektoriell darzustellen) zurückführen. Auch hier wird also lediglich eine bestimmte Kraft X (bzw. mehrere Kräfte) auf den Würfel ausgeübt, nur ist es so unübersichtlich und komplex, daß es nur theoretisch genau wiederholt werden kann. Was wir also "Zufall" nennen, das sind lediglich unbekannte oder unübersichtliche Kräfte, mehr nicht.

Wenn Du also sagst, die Welt sei durch Zufall entstanden, dann sind das in Wahrheit unbekannte oder unübersichtliche (nicht nachvollziehbare) Kräfte gewesen. Diese Kräfte können nicht unintelligent gewesen sein, denn Intelligenz kann nur von Intelligenz geschaffen werden. Und Intelligenz (intelligente Kräfte), die etwas schaffen, setzen eine Absicht, einen Willen voraus. Die Schöpfung muß also gewollt gewesen sein und von intelligenten Käften bewerkstelligt worden sein - das sind die Götter.

Und natürlich gibt es Menschen, die bereits bestimmte Zeit im Jenseits waren und zurückgeholt worden sind. Hierzu empfehle ich die Bücher der Sterbeforscher Dr. Elisabeth Kübler-Roß oder Dr. Raymond Moody. Auch schon in der Vergangenheit hat es solche Menschen gegeben, denen Jenseitsvisionen zuteil wurden - ein neues Buch dazu soll demnächst erscheinen (Gerald Kapfhammer, Friederike Wille "Grenzgänger":
Mittelalterliche Jenseitsreisen in Text und Bild).

Was Eva als erste Frau betrifft: Das ist ein Mythos, den man nicht wörtlich nehmen kann. Denn 1. war Eva bereits die 2. Frau nach Lilith, die sich ja von Adam getrennt hatte, 2. ist Eva (eigentlich: "Heva") ursprünglich eine Göttin und kein Mensch: Hera. Hera hütet als Erd- und Totengöttin im Jenseits einen Baum mit goldenen Äpfeln, den Sie unter den Schutz der Hesperiden gestellt hat. Es sind die Äpfel des Lebens - und auch dieser Mythos zeigt, daß man nach dem Tode weiterlebt, denn von diesen Äpfeln essen die Verstorbenen im Jenseits und leben so weiter.
Und Adam war ein Urriese, wie arabische und persische Sagen von Adam klar belegen. Er war so groß, daß er stehend an den Himmel stieß und liegend von Sonnenaufgang zu Sonnenuntergang reichte. Im Schlaf zerstückelte ihn Gott und gab ihm so die normale Größe - hier ist der indogermanische Mythos vom Urriesen (Ymir, Purusha) eingeflossen.
Also nicht alles wörtlich nehmen, was in der Bibel steht, sondern ein wenig nach den Wurzeln suchen, um so die Mythen zu verstehen.

Mit Lichtgruß,
Allsherjargode Geza von Nemenyi
@Geza
Zitat:
Welchen Sinn hätte dann die Welt? - Richtig, keinen.

Stimmt!

Zitat:
Wir würden dann nur leben, um diese Zeit genießen zu können, mehr nicht.

Hier ist ein Widerspruch:
Zitat:
Dann könnte man diese sinnlose Welt ja doch gleich zerstören, um dem unSinnigen Treiben ein schnelles Ende zu bereiten.

Wenn ich die Zeit geniessen moechte, werde ich die sinnlose Welt nicht zerstoeren wollen.

Zitat:
Auch "Entwicklung" (Evolution) käme dann als Sinn nicht in Frage, denn eine Evolution zu betreiben, um ein an sich sinnloses System am funktionieren zu halten, wäre auch sinnlos.

Evolution hat ebensoviel oder wenig Sinn wie Gravitation oder Elektro-Magnetismus.

Zitat:
Glaubst Du wirklich, daß all das Schöne in der Welt, der Natur, das das alles nur durch einen "Zufall" (Urknall, Evolution durch zufällige Mutationen) entstanden ist?

Sollte man besser, denn es handelt sich um Fakten. (Zur Evolution gehoert noch neben der Mutation die Selektion)
Die Urknalltheorie ist veraltet. Man geht heute von einem vollkommen natuerlichem, sich immer wiederholendem Prozess aus.
(Mehr unter wiki: M-Theorie)

Zitat:
Das müßte ja doch ein intelligenter Zufall gewesen sein, denn ein "dummer Zufall" könnte ja wohl kaum intelligente Wesen schaffen.

Lediglich eine Frage der Zeit. Mathematisch recht leicht fuehrbarer Beweis mit Binominalkoeffizienten.

Zitat:
Aber einen intelligenten Zufall gibt es nicht, auch einen dummen Zufall gibt es nicht - genaugenommen gibt es nicht einmal einen "Zufall".

Man spricht hier vom Laplasschen Daemon, an den ich auch irgendwie glaube, da die Gegenargumente m.E. relativ schwach sind.

Zitat:
Wenn Du also sagst, die Welt sei durch Zufall entstanden, dann sind das in Wahrheit unbekannte oder unübersichtliche (nicht nachvollziehbare) Kräfte gewesen.

Sie sind weder unbekannt noch unübersichtliche oder gar "nicht nachvollziehbar". Es handelt sich um die 4 Grundkraefte. Gravitation, elektromagnetische Kraft, starke und schwache Kernkraft. Das war's!

Zitat:
Diese Kräfte können nicht unintelligent gewesen sein, denn Intelligenz kann nur von Intelligenz geschaffen werden. Und Intelligenz (intelligente Kräfte), die etwas schaffen, setzen eine Absicht, einen Willen voraus. Die Schöpfung muß also gewollt gewesen sein und von intelligenten Käften bewerkstelligt worden sein - das sind die Götter.

Unsinn! Ist die Gravitation intelligent?

Zitat:
Und natürlich gibt es Menschen, die bereits bestimmte Zeit im Jenseits waren und zurückgeholt worden sind.

Glaube ich nicht. Kannst du Beweise nennen. Tod bedeutet Hirntod ueber einen bestimmten Zeitraum, nicht Herzstillstand o.ae.! Festgestellt kann der Tod nach dieser Definition erst seit Einfuehrung des EEGs werden, und das ist noch nicht so lange her.

lg
@solution_1

Was du schreibst, hört sich ziemlich niederschmetternd an....

Wenn alles so einfach ist (GRavitation, M-Theorie, usw.), warum denkst du, gibt es noch so viele Menschen, die an ihrer Religion festhalten? Warum gibt es dann selbst Wissenschaftler, die an Gott und ein Leben nach dem Tod glauben?
Hallo Laura ,

nur ganz kurz, weil ich gleich weg muss: Geza nimmt mir hier das Wort sozusagen aus dem Munde:
Zitat:
Wenn Du also sagst, die Welt sei durch Zufall entstanden, dann sind das in Wahrheit unbekannte oder unübersichtliche (nicht nachvollziehbare) Kräfte gewesen. Diese Kräfte können nicht unintelligent gewesen sein, denn Intelligenz kann nur von Intelligenz geschaffen werden. Und Intelligenz (intelligente Kräfte), die etwas schaffen, setzen eine Absicht, einen Willen voraus. Die Schöpfung muß also gewollt gewesen sein und von intelligenten Käften bewerkstelligt worden sein - das sind die Götter.

Und natürlich gibt es Menschen, die bereits bestimmte Zeit im Jenseits waren und zurückgeholt worden sind. Hierzu empfehle ich die Bücher der Sterbeforscher Dr. Elisabeth Kübler-Roß oder Dr. Raymond Moody. Auch schon in der Vergangenheit hat es solche Menschen gegeben, denen Jenseitsvisionen zuteil wurden


Näheres später.

Ciao
Ganz einfach!
Weil Religionen durch Emotionen gespeisst werden, Wissen jedoch durch Vernunft.
Treffen Vernunft und Emotionen aufeinander, werden immer Emotionen siegen.
Was die Wissenschaftler "sehen" und beschreiben, ist die materielle Welt. Die materielle Welt hat aber eine geistige (spirituelle) Ursache, die sehen die Wissenschaftler leider nicht. Sie sehen also nur die Auswirkungen in der Materie, nicht die Ursachen. Und nun versuchen sie, für diese Auswirkungen eine halbwegs plausible Erklärung zu finden.

Man stelle sich einmal vor, daß jemand große Hagelkörner findet, aber den zugehörigen Hagel (das Gewitter) nicht gesehen hat oder überhaupt kennt. Nun wird er die Körner nach allen Regeln der Wissenschaft analysieren und wird genau angeben können, woraus sie bestehen, aber nicht, woher sie kamen und warum. Er wird also andere Theorien der Herkunft finden, um das ihm Unerklärliche zu erklären. Z. B. daß sich Wasser- und Tautropfen eben so zusammenklumpen können.
Wissenschaftliche Theorien sind Theorien, nicht mehr. Zuweilen werden sie wieder verworfen - in der Erstauflage von "Brehms Tierleben" war noch das Einhorn drin.
Als die Sonde vom Pluto zurückkam, hieß es, es müßten 50 Prozent der astronomischen Lehren umgeändert werden.

Die 4 Grundkräfte, die derzeit gerade in der Theorie sind, nämlich Gravitation, elektromagnetische Kraft, starke und schwache Kernkraft, sind auch nur wiederum materielle Auswirkungen; nichts wird über die spirituellen Ursachen gesagt.
Wären es nur reine, unintelligente Kräfte, dann könnten diese niemals intelligente Wesen wie uns Menschen hervorbringen. Das geht nicht. Etwas Unintelligentes kann nichts Intelligentes schaffen. Laß einen Computer nach Zufallsgenerator farbige Punkte auf den Bildschirm setzen, es wird nie ein Rembrandt-Gemälde werden.

Solution, es wäre doch einmal an der Zeit, das wissenschaftliche Weltbild als das zu betrachten, was es wirklich ist: Eine Lehre von vielen. Was ist der Unterschied zur Religion? Du wirst vielleicht sagen: Alles ist beweisbar. Aber es ist eben nur mit den eigenen Regeln beweisbar. Die Mathematik funktioniert nach den mathematischen Regeln, auch andere Naturwissenschaften. Aber schon bei den Geisteswissenschaften kommen wir mit den Regeln der Naturwissenschaften nicht weiter - oder kannst Du mit dem Satz des Phytagoras einen Text der Germanistik "beweisen"?

Und bei den Religionen und spirituellen Dingen geht es logischerweise auch nicht mit den Regeln der Naturwissenschaften, auch nicht mit denen der Geisteswissenschaften. Hier braucht man wiederum eigene Regeln. Und wenn man die anwendet, ist sehr vieles beweisbar, nämlich durch Erfahrung. Jeder kann sich bei einem Schamanen in die Lehre begeben oder indischer Shivait werden, und wird dann entsprechende Erfahrungen machen, die ihm eindeutig beweisen, daß es eine spirituelle Welt gibt und daß diese auch ihre Regeln und Gesetze hat.

Ich setze deswegen die Wissenschaft mit den Religionen gleich. Ob die Menschen von den Göttern geschaffen wurden, oder sich aus den Primaten entwickelt haben, ist beides nicht beweisbar oder beides ist nur nach den Regeln der jeweiligen Fraktion beweisbar.

Ich gebe aber zu, daß auf Grund des derzeitigen Systems die Wissenschaft die besseren Karten hat, denn wir alle werden in diesem System erzogen und denken (ob wir es wollen, oder nicht) in diesen Kategorien. Es ist daher sehr schwer, vor solch einem Publikum das spirituelle Weltbild zu vertreten - genauso, wie es einst (Galilei) umgekehrt schwer war, das wissenschaftliche Weltbild zu vertreten, als die Religion herrschte.

Was die Sterbeforschung betrifft: Die einfachste Lösung ist die, daß man "Tod" als absoluten, nicht umkehrbaren Zustand definiert. Dann kann es nach dieser Definition keine Menschen geben, die zeitweilig tot waren, denn sie wurden ja wiederbelebt und damit waren sie nie tod (nach dieser Definition). Das ist aber nur ein verbaler Trick, keine echte Auseinandersetzung mit dem Thema. Es ändert nichts daran, daß diese Leute nach allen Regeln der Schulmedizin "tot" waren und es ändert auch nichts an den Erfahrungen, die sie gemacht hatten. Die beiden von mir genannten Autoren waren ganz normale Ärzte, keine Esoteriker oder religiöse Schwärmer. Ärzte, die auf ein Phänomen gestoßen sind und es für wert hielten, es genauer zu untersuchen.

Übrigens: Auch wenn man der von Dir angeführten Definition von "Tod" folgt und behauptet: Diese Leute waren gar nicht richtig tot, dann bliebe doch die Tatsache, daß diese Menschen in einem Extremzustand außerkörperliche und jenseitige Erfahrungen gemacht haben - und auch das beweist, daß es eine Art Jenseits geben muß.

Nachtrag:
Zitat:
Weil Religionen durch Emotionen gespeisst werden, Wissen jedoch durch Vernunft.

Das mit den Emotionen gilt für die "Mitläufer" einer Religion, nicht für die spirituellen Lehrer. Diese haben ihre Erfahrungen und folgen deswegen der Religion. Und das Wissen durch Vernunft gespeißt wird, gilt auch nur für die wenigen Wissenschaftler, der normale Durchschnittsmensch "glaubt" ihnen. Wer von uns hat schon je durch ein Rasterelektronenmikroskop geschaut, um das, was ihm beigebracht wurde, auch zu überprüfen? Wer von uns war schon auf dem Mond, um die Erkenntnisse der Wissenschaft, die sie der Raumfahrt verdankt, zu überprüfen? Wir alle folgen doch nur unserm Gefühl: Das wird schon stimmen, es sind ja Wissenschaftler. Daß mittlerweile viele Menschen überhaupt daran zweifeln, daß eine Mondlandung je stattgefunden hat, sei am Rande bemerkt.

Lichtgruß,
Geza
Zitat:
Wären es nur reine, unintelligente Kräfte, dann könnten diese niemals intelligente Wesen wie uns Menschen hervorbringen. Das geht nicht. Etwas Unintelligentes kann nichts Intelligentes schaffen. Laß einen Computer nach Zufallsgenerator farbige Punkte auf den Bildschirm setzen, es wird nie ein Rembrandt-Gemälde werden.


Wo kommen denn die intelligenten Kräfte her? Und es würde doch ein Rembrandt entstehen, hier was in der Art:

Das Infinite Monkey Theorem (v. engl. infinite „unendlich“; monkey „Affe“; theorem „Theorem, Lehrsatz“) besagt, dass ein Affe, der unendlich lange zufällig auf einer Tastatur herumtippt, fast sicher irgendwann alle Bücher in der französischen Bibliothèque nationale de France (Nationalbibliothek Frankreichs) schreiben wird. In englischsprachigen Ländern heißt es, dass so irgendwann die Werke William Shakespeares entstehen werden.
_________________
Ich habe eiserne Prinzipien, wenn die anderen nicht gefallen, dann habe ich noch andere.
Zitat:
Das Infinite Monkey Theorem (v. engl. infinite „unendlich“; monkey „Affe“; theorem „Theorem, Lehrsatz“) besagt, dass ein Affe, der unendlich lange zufällig auf einer Tastatur herumtippt, fast sicher irgendwann alle Bücher in der französischen Bibliothèque nationale de France (Nationalbibliothek Frankreichs) schreiben wird.


Es ist ein "Theorem", eine "Theorie", nicht mehr. Ich halte das für unmöglich. Es geht von einer liniaren Zeitentwicklung aus, schon dieser Gedanke ist fraglich.

Zitat:
Wo kommen denn die intelligenten Kräfte her?

Das ist eine Frage, die ein eigenes Thema benötigte. Hier, in diesem Thema reicht es, auf diese Kräfte zu verweisen, man muß nicht jede Einzelheit eines spirituellen Weltbildes gleich mitbehandeln.

Lichtgruß,
Geza
@Geza
Zitat:
Was die Wissenschaftler "sehen" und beschreiben, ist die materielle Welt.

Diese Welt ist die einzige, die Beweisbar ist. Die ueberall und immer zu gleichen Ergebnissen kommt, egal durch welches Verfahren.

Zitat:
Die materielle Welt hat aber eine geistige (spirituelle) Ursache,

Spirituelle Urachen. Beweise ihr Existenz! Oder ist dies nur wilde Spekulation!

Zitat:
Z. B. daß sich Wasser- und Tautropfen eben so zusammenklumpen können.

Vollkommen normal, denn beides ist Wasser.

Zitat:
Wissenschaftliche Theorien sind Theorien, nicht mehr. Zuweilen werden sie wieder verworfen

Das ist doch super! Soetwas nennt man Fortschritt! Im Gegensatz zu Religionen erheben Wissenschaften eben keinen Anspruch darauf, die absolute Wahrheit zu kennen. erst wenn es nichts mehr zu erforschen gaebe, waere alles bekannt (welche Trivialitaet)

Zitat:
Wären es nur reine, unintelligente Kräfte, dann könnten diese niemals intelligente Wesen wie uns Menschen hervorbringen. Das geht nicht.

Doch, natuerlich! Beschaeftige dich mal einwenig mit Chemie, speziell der Entstehung der Elemente.

Zitat:
Alles ist beweisbar. Aber es ist eben nur mit den eigenen Regeln beweisbar. Die Mathematik funktioniert nach den mathematischen Regeln, auch andere Naturwissenschaften.

Kennst du bessere Regeln?

Zitat:
Hier braucht man wiederum eigene Regeln. Und wenn man die anwendet, ist sehr vieles beweisbar, nämlich durch Erfahrung.

Individuelle Erfahrung hat keinerlei Beweiskraft.
Die Aussage "Etwas ist so..." aus der persoenlichen Erfahrung heraus argumentierend ist nicht legitim.

Zitat:
Jeder kann sich bei einem Schamanen in die Lehre begeben oder indischer Shivait werden, und wird dann entsprechende Erfahrungen machen, die ihm eindeutig beweisen, daß es eine spirituelle Welt gibt und daß diese auch ihre Regeln und Gesetze hat.

Quatsch. Ich war bei einer Therapie eines beruehmten indonesischen Schamanen vor 2 Wochen anwesend. Etwas Massage und Zuspruch fuer meine Schwiegermutter (waerend sie eine SMS auf dem Handy tippte) und schwups war sie geheilt. Nee.....war sie nicht!
Oh ja, und meiner Frau hat sie Diabetis angedichtet, ebenfalls nachweislich falsch, Bluttest ergab keinen Befund.
Mehr Beispiele auf Anfrage gerne!

Zitat:
Ich setze deswegen die Wissenschaft mit den Religionen gleich.

Definitiv ein Fehler, da sie nicht vergleichbar sind. Wissenschaft kennt keine Dogmen und keine absolute wahrheit. Religion kennt beides.

Zitat:
Ob die Menschen von den Göttern geschaffen wurden, oder sich aus den Primaten entwickelt haben, ist beides nicht beweisbar oder beides ist nur nach den Regeln der jeweiligen Fraktion beweisbar.

Dann beweise mir, das die Menschen von den Göttern geschaffen wurden. (Bitte vorher einmal nachlesen, was ein Beweis ist!)

Zitat:
Es ändert nichts daran, daß diese Leute nach allen Regeln der Schulmedizin "tot" waren und es ändert auch nichts an den Erfahrungen, die sie gemacht hatten.

Welche Faelle waren wann nach allen Regeln der Schulmedizin "tot" und kamen zurueck?
Bitte mit Link!

Zitat:
Während ihr Frühwerk (insbesondere die Beschreibung der 5 Sterbephasen) breite Anerkennung findet, wird am Spätwerk von Elisabeth Kübler-Ross vermehrt Kritik geäußert, insbesondere dass sie zunehmend esoterischer und unwissenschaftlicher geworden sei. Insbesondere ihr Engagement für das Phänomen der Nahtod-Erfahrung brachte ihr Kritik ein: So habe sie sogar behauptet, dass ein Leben nach dem Tode und Reinkarnation „wissenschaftlich bewiesen“ seien;
http://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_K%C3%BCbler-Ross

Also eine durchaus zweifelhafte Quelle.

Zitat:
Übrigens: Auch wenn man der von Dir angeführten Definition von "Tod" folgt und behauptet: Diese Leute waren gar nicht richtig tot, dann bliebe doch die Tatsache, daß diese Menschen in einem Extremzustand außerkörperliche und jenseitige Erfahrungen gemacht haben - und auch das beweist, daß es eine Art Jenseits geben muß.

Nein, es beweist lediglich, das das Gehirn der Sterbenden entsprechende sensitive Kapriolen schlaegt. Mehr nicht.

Zitat:
Das mit den Emotionen gilt für die "Mitläufer" einer Religion, nicht für die spirituellen Lehrer. Diese haben ihre Erfahrungen und folgen deswegen der Religion.

Deswegen sind so viele Pfarrer und Pastoren warscheinlich Alkoholiker.

Zitat:
Und das Wissen durch Vernunft gespeißt wird, gilt auch nur für die wenigen Wissenschaftler, der normale Durchschnittsmensch "glaubt" ihnen.

Hat aber jederzeit die Moeglichkeit der Ueberpruefung. Soetwas nennt sich dann Studium.