War Goethe ein Muslim?


War Goethe ein Muslim?

Ich glaube ja.

Wofür ich Allah höchlich danke?
Dass er Leiden und Wissen getrennt.
Verzweifeln müsste jeder Kranke,
Das Übel kennend, wie der Arzt es kennt.

Närrisch, dass jeder in seinem Falle
Seine besondere Meinung preist!
Wenn Islam »Gott ergeben« heißt,
In Islam leben und sterben wir alle.

Das Werk kündet von Goethe Hochachtung gegenüber dem Islam und gegenüber dem Heiligen Qur'an, zum Beispiel in dem Gedicht Pfauenfeder:

Ich sah mit Staunen und Vergnügen
Eine Pfauenfeder im Koran liegen,
»Willkommen an dem heiligen Platz,
Der Erdgebilde höchster Schatz!
An dir, wie an des Himmels Sternen
Ist Gottes Größe im kleinen zu lernen
Dass er, der Welten überblickt,
Sein Auge hier hat aufgedrückt,
Und so den leichten Flaum geschmückt,
Dass Könige kaum unternahmen,
Die Pracht des Vogels nachzuahmen.
Bescheiden freue dich des Ruhms!
So bist du wert des Heiligtums.«

Goethes Liebe zum Orient und Islam wird erwidert, indem u.a. der persischsprachige, pakistanische Dichter Muhammad Iqbal im Jahre 1923 in seinem Gedichtband „Botschaft des Ostens“ Goethes an den Osten gerichteten Gruß beantwortet.


Subhanallah...

So etwas von Goethe zu lesen ist Gännsehaut pur...

Masha´Allah 3aleyhi...
Nein war er nicht, sondern offiziell Christ. Den Spruch den Muslime da immer zitieren reißen sie aus dem Kontext. Das sagt nur etwas über das Wort Islam aus, das gesamte Glaubenssystem kannte er nicht.

Goethe hatte übrigens selbst schon zu seiner Zeit erkannt das der Islam Frauenfeindlich ist.

"Als sein Lebensabend anbricht, begibt sich Goethe geistig ins Morgenland. Angeregt von den Werken des mittelalterlichen persischen Lyrikers Hafis, packt er seine Verehrung für den
orientalisch-islamischen Kulturkreis in den Gedichtzyklus «West-östlicher Diwan» - eine Verehrung, die keineswegs blind ist. Im «Diwan» setzt er sich kritisch-ironisch mit der Rolle der Frau und dem Verbot des Weins im Islam auseinander." (http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/WillkommeninD/Themen-PD/Goethe/Goethe.html)

Goethes Begeisterung war romantisch-literarischer Art.

Die islamistische Quelle wird in typischer Manier auch hier nicht angegeben. (http://www.eslam.de/begriffe/w/west-oestlicher_divan.htm)
Nein nein er war bestimmt Muslim. Es reicht schon dass er schreibt:

Wenn Islam »Gott ergeben« heißt,
In Islam leben und sterben wir alle

Er hat erkannt dass es kein anderes System ausser den Islam gibt. Er hat erkannt dass alles Allah ergeben ist.

Im Islam LEBEN und STERBEN WIR ALLE.

Bismikallahumma amutu wa a7ya.

Im NAmen Allahs sterben und leben wir.
Turki dein Zitat bestätigt nur was Chris66 sagt.
Sonst würde er das "Gott ergeben" nicht soo verdeutlichen. Man sollte sich immer nach den Sinn der Verdeutlichung sagen.

Zitat:

Er hat erkannt dass es kein anderes System ausser den Islam gibt.


Diese Interpretation steht aber in Widerspruch zu seiner Kritik der Rolle der Frau im Islam.
Der Beweis dass Goethe Muslim war/ist.

http://www.youtube.com/watch?v=_TD_AU4MpEQ

Subhanallah... schönes Video...
@Turki

Du leidest inzwischen auch unter Halluzinationen?
Ja das tun wir doch alle.
>Turki

Hast du Goethe überhaupt mal gelesen? Interessant ist auch das du gar nicht darauf eingehst das du deinen Text (gegen das Urheberrecht) einfach von einer islamistischen Seite kopier hast.

Gerade das Zitat was du hier (wieder ohne Quelle) brachtest zeigt das Goethe nicht den realen Islam, sondern eine romantische Verklärung davon meinte. Wenn es dann zu den realen Inhalten kommt ist er äußerst kritisch. Da auch er den Islam schon frauenfeindlich und doppelmoralisch fand. Interessant ist das das mit der Frauenfeindlichkeit schon jemand im 19. Jahrhundert aufgefallen ist.

Vielleicht sollte man mal die Goethe Gesellschaft informieren, ob sie gegen solche Verleumdungen nicht einmal rechtliche Schritte einleiten.
was für frauenfeindlichkeit.

ihr habt doch garkeinplan. Erst islam hat den Frauen soviel rechte gegeben. Les mal bitte die geschichte von den Arabern, wie sie waren und wie sie lebten undsooo.

Das waren barbaren. Sie haben sich soviel frauen gekauft wieviel geld sie hatten. Wenn der Mann stirbt dann erbt der Sohn die Frau von seinem Vater!

Mann hat der Frau gesagt dass sie kopftuch tragen soll, jeder Muslim hat respekt vor einer Frau mit Kopftuch.

Frauen durften keinen anteil haben von der erbschaft oder vom habgut. Erst der Islam hat dieses recht der frau gegeben.

Muhammed as sagt: Der beste Muslim ist der, der seine Frau am meisten liebt.

Er hat ausserdem gesagt: Mann darf beim sex nicht aufhören bevor die Frau es nicht sagt.

Er hat gesagt: Mann soll seine Frau fragen wenn man sich mit dem Rücken zu ihr drehen möchte im Bett.

Er fragte auch seine Frau, ob er beten könne, aus respekt.

Frauen hatten keinen Wert, durch den Islam haben sie einen Wert.

Wir sagen auch, das Paradies liegt unter den Füßen der Mütter.

Aber was dann die "Muslime" mit ihren Frauen machen ist was anderes.

Doch der Islam verbietet die Frau ungerecht zu behandeln.

Also was laberst du von wegen Frauenfeindlichkeit...

wie lustig...
Gegen solche Verleumdungen kann man rechtlich wohl nichts machen, weil Goethe seit über 175 Jahren tot ist, und er sich nicht mehr selbst wehren kann.

Aber lächerlich ist dieser Vereinnahmungsversuch dennoch.

Goethe hat vieles romantisch verklärt und beschrieben, z.B. auch den Suizid aus Liebeskummer (Werther). Hat er deshalb Suizid begangen?

Es ist schon absurd, wie manche hier versuchen, Leute für sich zu vereinnahmen, die im Grab rotieren würden, wenn sie es wüssten.

Goethe war einer DER freiheitlichsten und freigeistigsten Denker und Dichter seiner Zeit, mit konfessionell verstandenen Religionen hatte er nichts zu tun. Allein die Tatsache, dass Goethe sich immer wieder auf Spinoza berief, zeigt, wie fern er dem Islam und de facto auch dem Christentum war (de iure war und blieb er immer Christ).

Bevor man ihn also im plumpester Manier vereinnahmt, sollte man von ihm etwas mehr lesen als das, was man auf gewissen Websites im Internet über ihn finden kann. Er kann sich ja nicht mehr wehren...

PeBu