Anfang der Welt


"…..es ist die Stimme in EUCH, die euch in diesem Moment sagt,
ob die Worte, die ihr lest und oder hört, Worte der liebe oder Worte der Angst sind.
Dies ist der Maßstab, anhand dessen ihr entscheiden könnt, ob sie zu befolgende
oder zu ignorierende Worte sind! ......"

Moses 1

1 Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde.

Was war vorher?


Fangen wir so an. Die Seele- Deine Seele- weiß zu jeder Zeit alles, was es zu wissen gibt. Ihr ist nichts verborgen, nichts unbekannt. Doch dieses Wissen reicht nicht aus. Die Seele strebt nach der ERFAHRUNG.
Du kannst wissen, dass du ein großzügiger Mensch bist, aber wenn Du nichts tust, was dieses Großzügigkeit zur Entfaltung bringt, dann hast Du nichts weiter als eine begriffliche Vorstellung. Du kannst wissen, dass Du ein gütiger Mensch bist, aber solange Du nicht für jemanden etwas Gutes tust, hast Du nichts weiter als eine Vorstellung von Dir selbst.
Deine Seele hat nur einen Wunsch: Sie möchte ihren großartigsten Begriff von sich selbst in ihre großartigste Erfahrung verwandeln. Solange dieser Begriff, diese Idee nicht zur Erfahrung wird, bleibt alles nur Spekulation.
Gott hat lange Zeit über sich spekuliert. Länger als das Alter dieses Universums mal das Alter des Universums.

Am Anfang war nur das, was IST, und nichts anderes. Doch Alles-Was-Ist konnte sich nicht selbst erkennen- weil Alles-Was-Ist alles war, was da war, und nichts sonst. Und daher war Alles-Was-Ist … nicht.
Denn in Abwesenheit von etwas anderem ist Alles-Was-Ist nicht.
Das ist das große Ist / Ist Nicht, auf das sich die Mystiker seit Anbeginn der Zeit bezogen haben.
Alles-Was-Ist wusste, das es alles war, was da war- aber das war nicht genug, weil es seine vollendete Großartigkeit nur begrifflich, nicht aber erfahrungsgemäß erkennen konnte.
Doch es sehnte sich nach erfahrungsgemäß erkennen, es wollte wissen, was es für ein Gefühl ist, so großartig zu sein. Das war jedoch unmöglich, weil schon der Begriff "großartig" relativ ist. Alles-Was-Ist konnte nicht wissen, was für ein Gefühl es ist, großartig zu sein, solange sich nicht das, was nicht ist, zeigte. In der Abwesenheit von dem, was nicht ist, ist das, was IST, nicht.
Alles-Was-Ist wusste eines, nämlich dass da nichts anderes war. Und so konnte und würde es sich niemals von einem Bezugspunkt außerhalb seiner selbst kennen lernen.
Ein solcher Punkt existiert nicht.
Es existiert nur ein Bezugspunkt, und das war der einzige Ort im Inneren. Das "Ist/Ist Nicht" Das "Bin/Bin nicht"
Doch das Alles von Allem entschied sich dazu, sich selbst erfahrungsgemäß kennen zu lernen.
Diese Energie- diese reine, unsichtbare, unhörbare, unwahrnehmbare und von daher einem- jeden- anderen- unbekannte Energie- entschied sich, sich selbst als diese vollendete Großartigkeit zu erfahren, die ES war. Und es erkannte, dass es sich dazu eines Bezugspunkts im inneren bedienen musste. Es folgerte ganz richtig, dass jeder Teil Seiner Selbst notwendigerweise weniger als das ganze sein musste, jeder Teil, der ja weniger war als das Ganze, auf den Rest Seiner Selbst blicken und Großartigkeit wahrnehmen konnte.
Und so teilte sich Alles-Was-Ist in sich selbst- wurde in einem gloriosen Augenblick das, was dies ist, und das, was das ist. Zum ersten Mal existierte dies und das gesondert voneinander. Und doch existiert all das, was keines von beidem war.
So Kamm es, dass plötzlich drei Elemente existierten: Das, was hier ist. Das, was dort ist. Und das was weder hier noch dort ist, aber existierten Muss, damit das Hier und das Dort existieren kann.
Es ist das Nichts, in dem alles enthalten ist. Es ist der Nicht-Raum, der den Raum enthält. Es ist das Alles, das die Teile enthält.
Dieses Nichts, in dem alles enthalten ist, ist das, was manche Menschen Gott nennen. Doch das ist auch nicht ganz präzise, denn dies heiße, dass es etwas gibt, das Gott nicht ist- nämlich alles, was nicht "nichts" ist.
Aber Gott ist Alle Dinge- sichtbar und unsichtbar. Deshalb ist die Beschreibung von Gott als Großem Unsichtbaren, das Kein-Ding oder Raum Dazwischen, eine im wesentlichen dem Osten entstammende mystische Definition von Gott, nicht präziser als die im Westen geläufige praktische Definition, demzufolge Gott alles ist, was sichtbar ist. Das Verständnis derer, die glauben, dass Gott Alles-Was-Ist und Alles-was-Nicht-Ist ist, ist korrekt.
Durch die Erschaffung dessen, was "hier" und dessen, was "dort" ist, versetzte Gott sich in die Lage, sich selbst zu erkennen. Im Moment dieser großen Explosion aus dem Inneren erschuf Gott die Relativität- das größte Geschenk, das Gott je sich selbst machte. Von daher ist die Beziehung das größte Geschenk an den Menschen, ein Punkt, über den wir später im Einzelnen sprechen werden.
Aus dem Kein-Ding ging also Alles hervor- ein spirituelles Ereignis, das völlig vereinbar, identisch ist mit dem was die Wissenschaftler die Theorie des Urknalls nennen.
Mit der rasend schnellen Ausbreitung der Elemente wurde die Zeit erschaffen, denn ein Ding das erst da und dann dort war brauchte eine Dauer, seiner Bewegung von hier nach dort war messbar.
Gott wusste, das die Liebe nur existieren- und sich selbst als reine Liebe erkennen- konnte, wenn ihr genaues Gegenteil ebenfalls existierte. So erschuf Gott vorsätzlich die große Polarität, das absolute Gegenteil von Liebe- alles, was Liebe nicht ist- was nun Angst genannt wird. In jenem Moment, in dem die Angst existierte, konnte Liebe als ein ding existieren, das zu erfahren nun möglich war.
Diese Erschaffung der Dualität zwischen Liebe und ihrem Gegenteil ist das was die Menschen in ihren verschiedenen Mythologien als die Geburt des Bösen, den Sündenfall Adams, die Rebellion Satans uns so weiter bezeichnen……
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Der Tod muss eine angenehme Sache sein, zumindest ist noch nie wer zurückgekommen und hat sich darüber beschwert!
Und ich dachte, es gab keinen Anfang ...
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Denkt selber nach!