Kennt die Wissenschaft auch Dogmen (Axiome)?


@Geza
Zitat:
Ich sehe da einen Widerspruch, einmal schreibt Solution etwas von "Selbstheilungskraft", dann klappt die aber offenbar bei seinem Sohn nicht.
Stimmt. Der Glauben das Medizin, besenders Homeopathie, wirkt, ist bei ihm noch nicht verankert.

Zitat:
Die homöopathischen Mittel helfen übrigens auch bei Tieren, die gar nicht wissen, daß man ihnen ein Mittel eingegeben hat, und auch bei Kleinkindern.

Der Nachweis, dass die Heilung durch das Mittel und nicht durch Autosuggestion eintrat, (also der nachweis der Wirksamkeit) ist bisher noch nie(!) gelungen!

Zitat:
Wenn heute mittlerweile sogar die Schulwissenschaft Akupunktur anwendet und die Krankenkassen bezahlen, dann ist das wohl kaum eine esoterische Geheimlehre.
Trotzdem hat es mir ueberhaupt nicht geholfen!

Zitat:
Und was nun die Frage der Beobachtung eines Phänomens betrifft: Wenn viele es gesehen und erlebt haben, dann ist es für mich bewiesen. Natürlich, die Menschen, die einen roten Punkt am Himmel sahen, können nur einen "roten Punkt" am Himmel bezeugen. Wenn sie sagen würden, das sei ein Raumschiff oder Allah, dann wäre das tatsächlich eine Interpretation, die nicht bewiesen wäre, also eine Art Massenwahn. Aber das meinte ich ja gar nicht.

Sondern?
solution_1 hat folgendes geschrieben:
Der Glauben das Medizin, besenders Homeopathie, wirkt, ist bei ihm noch nicht verankert.

Kein Wunder bei dem skeptischen Vater. Dann ist es wohl auch Deine Schuld, daß ihm nicht geholfen werden konnte.

Zitat:
Der Nachweis, daß die Heilung durch das Mittel und nicht durch Autosuggestion eintrat, (also der nachweis der Wirksamkeit) ist bisher noch nie(!) gelungen!

Du fragst immer wieder nach (wissenschaftlichen) Beweisen. Mach Dich doch davon einfach einmal frei und laß es wirken.

Unsere Katzen hatten schweren Harngrieß. Das ist eine Krankheit, die sie von zuviel Trockenfutter bekommen, wie man heute weiß. Die betroffene Katze kann nicht mehr Wasser lassen, die Blase ist völlig von mineralischen Kristallen ausgefüllt. Ärzte können da nur operieren, mit oft tödlichem Ausgang.
Ein homöopathisches Mittel, was wir ihnen schon seit langer Zeit heimlich ins Trinkwasser tun, hat bisher sehr gut geholfen, die Katzen sind beschwerdefrei.
Das ist kein wissenschaftlicher Beweis, sondern viel mehr: Ein Erfahrungsbericht aus eigener Erfahrung. Die Homöopathie wirkt, unabhängig von einer Autosuggestion.

Ein Freund von mir war immer gegen Bienengift (im Honig) allergisch. Er konnte keinen Met trinken. Er hat diese Allergie allein durch homöopathische Behandlung völlig wegbekommen. Wieder ein Erfahrungsbericht, wieder kein Beweis. Vielleicht in diesem Fall auch Selbstheilungskraft. Aber kein Arzt konnte diese Selbstheilungskraft aktivieren, und ich kenne keinen Arzt, der eine derartige Allergie so einfach und schmerzlos bekämpfen kann.

Zu den Ärzten selbst noch ein Bericht den ich selbst am eigenen Leib erlebt habe. Ich war auf einen rostigen Nagel getreten (übrigens an einem Tag, wo ein Unglücksaspekt des Saturn gradgenau stand - aber das muß natürlich "Zufall" gewesen sein, denn die Astrologie ist ja nicht bewiesen!). Im Krankenhaus reinigte und desinfizierte man die Wunde, doch ich bekam doch Anzeichen einer Sepsis. Also stationärer Aufenthalt und Antibiotika. Am Ende war das geheilt, aber im Krankenhaus hatte ich Clustriden bekommen, die dort sehr verbreitet sind (wahrscheinlich haben die Ärzte unsauber gearbeitet). Unangenehme Bakterien, die Durchfall verursachen und die mit erneuten Antibiotika bekämpft werden. Allerdings können nur die alten damit erwischt werden, so daß man noch Monate später Rückfälle bekommt. So war es auch bei mir, und nach dem 2. Krankenhausaufenthalt hatte ich genug und ging zur Naturheilkunde über: Jeden Tag 500 Gr. Möhren in 1 Ltr. Wasser eine Stunde gekocht, püriert und als Suppe gegessen - nach drei Tagen war die Krankheit völlig weg. Aber die Schulmediziner behandeln immer noch Clustriden mit den nebenwirkungsintensiven Antibiotika. Möhren haben eben keine Lobby, keine Pharmaindustrie, die hinter ihnen steht.
In diesem Fall hat die Schulmedizin ihre Unfähigkeit voll aufgezeigt, und ich wundere mich, daß man mich nicht noch zur Ader gelassen hat oder Schropfnäpfchen angesetzt hat - das gehört zur Quacksalberei doch gewöhnlich dazu. Den Fall kann ich übrigens bis in alle Einzelheiten beweisen, die Unterlagen habe ich noch.

Das ist auch "Wissenschaft".

Lichtgruß, Geza
Solution, weißt Du eigentlich selbst noch was Du schreibst?

Du Fragst, ob die Wissenschaft Dogmen kennt.

Ich sagte, dass ein Wissenschaftler, der Dogmen vertritt kein Wissenschaftler ist, sondern ein Mensch, der seinen oft religiös motivierten Vorstellungen einen wissenschaftlichen Anstrich gibt.

und dann diese Antwort:

Zitat:
Wer (oft unbewusst) Fehler in der Beweisfuehrung macht, wer mal bestimmte Parameter in der eigenen Beweisfuehrung vergisst, der ist deshalb nicht notwendiger Weise sofort kein Wissenschaftler mehr, und m. E. verliert er dadurch nicht den Anspruch automatisch.


Worum geht es Dir eigentlich?
Willst Du einfach nur notorisch Widersprechen auch wenn Du Dir selbst ständig widersprichst.
Was willst Du denn erreichen?
Hast Du denn ein Problem mit Dir selbst und musst Dich hier ausagieren, oder was?
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@Martin H.

Nicht jedes unwissenschaftliche Arbeiten ist automatisch dogmatisch.
Das dogmatisches arbeiten nicht wissenschaftlich ist, das jedoch ist evident.
Viele Taetigkeiten haben ueberhaupt nicht die Absicht wissenschaftlich zu sein, sind deshalb aber noch lange nicht dogmatisch.
Zitat:
Das ist auch "Wissenschaft".

Das ist die Anwendung wissenschftlicher Ergebnisse auf einem Gebiet, wo ihre Wirksamkeit nicht klinisch nachgewiesen wurde, aber nicht Wissenschft selbst.
Zitat:
Nicht jedes unwissenschaftliche Arbeiten ist automatisch dogmatisch.

Nein, umgekehrt!
Jedes Dogmatische herangehen an eine Sache ist unwissenschaftlich.
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@Martin H.
Genau das schrieb ich doch!
Wo hast du denn jetzt das Problem?
Wenn wir uns also einig sind, dann frage ich Dich, was Deiner Meinung nach die Folgerung daraus ist, dass die Wissenschaft keine Dogmen kennt?
eine mögliche Folgerung aus der Tatsache, dass Wissenschaft keine Dogmen kennt, wäre z.B. dass Wissenschaft genau deswegen eben glaub- und vertrauenswürdiger ist als Lehren, die Bekanntes mit Unbekanntem zu erklären versuchen... wie bspw. Religion.

@Martin H.
also bis jetzt habe ich in solution_1's Ausführungen noch keinen Widerspruch entdeckt, sehr wohl aber bei dir einige Indizien darauf, dass man deine eigene Frage

Martin H. hat folgendes geschrieben:

Willst Du einfach nur notorisch Widersprechen auch wenn Du Dir selbst ständig widersprichst.
Was willst Du denn erreichen?


eigentlich dir selbst stellen müsste
Wo siehst Du denn Widersprüche?
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