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| Hummelmann hat folgendes geschrieben: |
Ich habe nie gehört, dass der 'Teufel' (obs ihn gibt oder nicht) jemanden dazu gebracht hat, zu kämpfen! Vielleicht liegt darin der Unterschied  |
Ich wollte gar nicht unterscheiden, das war lediglich Ironie.
Diabolos (griech.) heißt Verleumder, Durcheinanderwerfer, Verwirrer.
Krieg entsteht immer aus Verleumdung und Verwirrung. Insofern könnte man den Teufel schon als "treibende Kraft" von feindlichen Auseinandersetzung definieren.
Dann wäre der Teufel nicht das Sinnbild für das Böse, sondern die Kraft, die stets das Gute will und dabei das Böse schafft. Diese Kraft äußert sich in spirituellen Ansichten genauso wie in wissenschaftlich, materialistischen Ansichten. Darum kann ich gut nachvollziehen, dass man Krishna-verliebte spirituelle Sucher skeptisch beäugt oder ... ihnen als Satanist den Spiegel vorhält. Hinter all diesen Erscheinungen stehen aber erklärbare, hintergründlich ablaufende Prozesse, die man nicht erkennen kann, wenn man Teil dieses Prozesses ist.
Sobald jemand polarisiert, begiebt er sich in eine Gedankenwelt der miteinander in Konflikt stehenden Gegensätze, die sich dann auch prompt in der Erfahrungswelt manifestiert. Dabei ist es egal, welchen Pol er bevorzugt. Die Einheit liegt immer HINTER den Gegensätzen. Wer nicht glaubt, dass es ein DAHINTER gibt, sollte es einfach mal ausprobieren.
Bei "der_ding" war ganz klar erkennbar, dass er Ablehnung gegenüber dem Gottesbild Krishna äußerte, während er für den Satanismus Verständnis aufbrachte. Damit säht er Wind in seiner Gedankenwelt und erntet Sturm in seiner Erfahrungswelt. Das gleiche gilt aber auch im umgekehrten Fall. Sturm entsteht durch krasse Temperaturunterschiede in der Troposphäre. Keine Unterschiede - kein Sturm.
Aber ich weiß ... man will ja nur seine Meinung sagen. Ist ja auch ok, ich sage auch nur meine Meinung: In die Tonne mit den Meinungen, das Leben ruft.
Gruß
Sieben
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| Sieben hat folgendes geschrieben: |
Bei "der_ding" war ganz klar erkennbar, dass er Ablehnung gegenüber dem Gottesbild Krishna äußerte, während er für den Satanismus Verständnis aufbrachte. Damit säht er Wind in seiner Gedankenwelt und erntet Sturm in seiner Erfahrungswelt. Das gleiche gilt aber auch im umgekehrten Fall. Sturm entsteht durch krasse Temperaturunterschiede in der Troposphäre. Keine Unterschiede - kein Sturm.
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Das mit dem Sturm und den Unterschieden verwirrt mich etwas, ich weiß auch nicht ob du mir damit etwas verdeutlichen wolltest oder nicht.(falls ja - es klappt nicht)
Aber egal.
Ich kenne die Geschichte von Krishna auch nicht wirklich, aber "der_ding" scheint sich damit ja befasst zu haben und wenn Krishna nun etwas getan hat(was auch immer das sein möge), was "der_ding" nicht gefallen hat oder er es für ungerecht erklärt(ob es das sein möge oder nicht) und "der Teufel" eben nichts, in seinen Augen, Falsches getan hat, wo ist da das Problem?
Dann erscheint "der Teufel" ihm natürlich sympatischer und ihm "untergeben zu sein" erscheint ihm dann verständlicher als Anhänger des Gottesbildes Krishna zu sein.
Möglicherweise weisst du etwas über "Satan" was er nicht weiss, falls das der Fall sein solte, teile ihm dies doch einfach mit.
Ich muss sagen, dass dein Beitrag zwar nicht direkt beleidigend war, aber trotzdem in einer gewissen Art vorwurfsvoll klang.
Ich möchte mich nicht in eure Angelegenheiten einmischen, nur dies loswerden.
Weiter so
mfG
Hummelmann
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| Hummelmann hat folgendes geschrieben: |
| Ich muss sagen, dass dein Beitrag zwar nicht direkt beleidigend war, aber trotzdem in einer gewissen Art vorwurfsvoll klang. |
Darum habe ich doch "Ironie" drübergeschrieben, es sollte ein Joke sein. Aber danke für den Hinweis, werde mich in Zukunft mit solchen Scherzen etwas zurückhalten.
Gruß
Sieben
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| Ok. Hier gibt es ein ganz grundliegends Problem. Satanismus und Gothic sind absolut nicht das Gleiche. Dabei handelt es sich um zwei verschiedene Dinge. Wenn jemand ein Gothic ist, hat das noch lange nix mit Teufelsanbetung zu tun. Satanisten zerstören ja auch Friedhöfe, ein Gothic steht aber mehr auf dem Standpunkt :"Warum sein eigenes zu Hause zerstören?"
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Ich kenne viele Gothics. Hier in Leipzig sitze ich ja sozusagen an der Quelle
Die, die ich kenne, sind äußerst nette, höfliche, nachdenkliche Zeitgenossen. Satanisten sind das nicht. Wohl eher Romantiker. Sie tragen vielleicht etwas mehr von dem nach außen, was die meisten Menschen lieber verstecken oder ausblenden wollen. In Gesprächen über dieses Thema kam immer wieder zum Ausdruck, dass ihnen in der Gesellschaft oft die Akzeptanz der Endlichkeit des Lebens fehlt. Meine Freundin hat mir in diesem zusammenhang gesagt, dass sie sich früher häufig mit dem Tod beschäftigt hat und er ihr immer Angst gemacht hat, bis sie angefangen hat ihn nicht mehr als Feind sondern als Freund wahrzunehmen und sie ihre dunklen Gedanken als wichtigen Teil irer Persönlichkeit akzeptiert hat. Ob man sich dafür gleich schwarz gewanden muss ist natürlich fraglich. Dabei spielt dann natürlich auch ein Gefühl der zugehörigkeit zu einer gruppe änlich denkender menschen und ein ähnlicher Geschmack, ein anderer begriff von Ästhetik, und bei manchen auch Interesse für Mittelalter, heidentum, Esoterik eine rolle. Aber unter den Gohics gibt es ja auch solche und solche, ich will da nichts verallgemeinern, nur weil ich eine handvoll kenne. Sie scheinen mir trotz einheitlich schwarzem / dunklen Erscheinungsbild, ein recht bunter Haufen zu sein
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