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ich kann nur bestätigen, das es schlimm ist, immer wieder Träume zu träumen von Orten und Menschen die nicht erreichbar sind um 'vorsorglich' Hilfe leisten zu können. Seit meinem 11. Lebensjahr verfolgen mich derartige Träume und irgendwann zerreissen sie einen. Erst denkt man über die Glaubwürdigkeit solcher Träume nach; dann versucht man sie zu verdrängen - aufhören tuen sie erst, wenn sich der Traum bewahrheitet hat. Dann aber - nach 20 Jahren stellt man fest, das es keine Gabe ist, weil man nicht helfen kann und auch ausgelacht wird, wenn man die 'bald' betroffenen über ihr kommendes Schicksal versucht zu warnen. Irgendwann zerreissen sie dich und es wird zu einer Qual; zu einem Fluch.
Und wenn Du dich dann an professionelle Hilfe wendest wird dir eine Überweisung in eine geschlossene Therapie ausgestellt - <b>helfen</b>... helfen tut es dir aber nicht und den bald Betroffenen erst Recht nicht!
Die Träume verfolgen Dich. Du versuchst Dich wach zu halten (ja ähnl.ich wie im Film über Nightmare on Elmstreet) - schaufelst Dich mit Coffein Tabletten voll; dann wiederrum versuchst Du's mit medizinisch auf der roten Liste befindlichen Schlaf- u. Beruhigungsmitteln. Irgendwann überstehst du vielleicht die Nächte; aber dann kommen die Tagträume und die sind nicht anders als die die du versucht hast des Nachts zu unterdrücken. Eines Tages bist du so verzweifelt, weil du keine Macht darüber hast dein inneres zu beeinflussen, das du mit Gedanken spielst die es eigentlich auch nicht wert sind, denn wer weiss schon genau, ob sie dich nicht auchim Tode noch verfolgen...
tut mir leid, aber... ich habe keine Worte für diese Träume - sie machen einen krank, das ist alles.
Gruss
Girl
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Hallo girl,
hört sich nicht gut, vor allem die Medikamente, welche Du wohl auch genommen hast, um Deinen Träumen zu entfliehen....
Wenn Du doch gewarnt hast und die Leute es nicht hören wollten, oder Dich deswegen belächeln, trifft Dich doch keine Schuld....was mich nachdenklich macht, ist die Art und Weise, wie Du darüber schreibst und es würde mich auch einmal intressieren, was das für Träume sind oder waren...
Und welche Art der Therapie hast Du Dich unterzogen ? Das man nicht immer mit der Schulmedizin gut beraten ist, wird hier wohl zutreffen, oder warst du gar nicht in Behandlung ?....
Vielleicht zu viele Fragen auf einmal, wie lebst Du heute ?
LG
Luna
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hallo,
ja, etwas sehr viel Fragen.
Es ist heute nicht mehr, das mir diese Träume zu schaffen machen - eher die traurige Gewissheit danach ist es die einen fertig macht. Wenn du überall nur noch Tod siehst; ganz gleich wo du hinschaust - egal wann du schaust; dann ist es genau das was dich fertig macht. Mit den Träumen kann man sich auf Dauer abfinden. Man weiß ja das sie wieder aufhören, aber zu wissen, das Menschen in ihr Unglück laufen und man selbst Handlungsunfähig ist - das lässt dich täglich zittern; lässt dir Tränen in die Augen treiben - bis der nächste Traum kommt. Du fürchtest dich zu erwachen, weil du ganz genau weisst was dann passieren wird. Es ist ein Kreislauf mit dem Tod - mit der Gewissheit darüber; das schlimmste ist: Es hört Dir keiner zu und wenn doch.. 'ach du bist doch krank'. Ja, mag sein das ich krank bin - andere wirds aber schlimmer treffen. Manchmal wünscht man sich das schlimmere für einen selbst, weil man keine Lust mehr auf Tod hat. Aber meine Wünsche werden nicht erhört, wahrscheinlich ist's auch die Angst die einen davor bewahrt.. wer weiss.
Was die Schulmedizin angeht, war es schon seid jeher so, das alles was man nicht einwandtfrei erklären oder nachweisen kann als lapidare Spinnerei, als Wahnvorstellung eines geistig umnachteten hin gestellt wird. Wenn Du zu viel erzählst wirst du einfach isoliert und vollgepumpt. Auf gut deutsch: Ruhiggestellt. Hilfe ist das nicht wirklich. Was du dann in deinem Tran (nicht traum) wahrnimmst interessiert niemanden dort. Zur Not kommt nochmal ein kleiner Pickser hinterher, damit sie ganz und gar für ein paar Stunden Ruhe vor dir haben. Erst wenn Du ihnen erzählst was sie hören wollen hast du es geschafft die Tür nach draussen wieder zu erreichen - Deine Träume bleiben aber dennoch.
Ob ich Schuld oder nicht Schuld am Verhalten der Menschen, die nicht zuhören, bin... will ich mir nicht anmassen; es ist einfach nur das Ausmass an Tod welches schmerzt; die Handlungsunfähigkeit. Man wünscht sich irgendwo sogar ein bisschen Gott sein zu können um einzugreifen... aber da brauch ich jetzt nicht weiter ausholen; wir wissen das es wohl kaum möglich ist Gott zu spielen.
Im Bezug auf deine Neugier, was das für Träume sein könnten: Es fängt bei kleineren Begebenheiten an und endet in grösseren. Ich habe jetzt schon öfters erwähnt, das ich überall nur Tod sehe und das kratzt so schon genug am Gemüt. Verstehe mich bitte nicht falsch, aber meine Träume hier erzählen.. muss ich nicht wirklich haben.
Gruss
Girl
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Das mußt Du auch nicht, girl , sie erzählen, ist schon okay.
Das Sterben gehört zum Leben wie die Geburt, damit solltest Du Dich vielleicht einmal mehr befassen....Du hörst Dich so an, als hättest Du ganz viel Angst vor dem Tod, und weniger vor den Träumen....wobei ich nicht sagen möchte, dass es einen fröhlich stimmt, wenn man weiß, dass jemand sterben wird, schon gar nicht, wenn diese Person einem nahe steht...aber nichts desto trotz, ist es ein ganz natürlicher Prozeß.
Klingt vielleicht jetzt etwas hart aber...was die Toten hinter sich haben, haben wir noch vor uns.
Ich meinte auch nicht, dass Du Dich schuldig machen würdest, würdest Du es verschweigen, da habe ich mich vielleicht etwas mißverständlich geäußert. Es geht auch nicht um Gott spielen, das kann ohnehin niemand, selbst wenn es sich manche anmaßen. Soll auch nicht "unser" Problem sein...
Siehst Du, genau was Du da beschreibst, das ist Schulmedizin. Ohne sie schlecht reden zu wollen.
Du hast keinen Knall, bist auch nicht verrückt, Du hast etwas, was andere nicht haben, ich bin mir aber sicher, es gibt Menschen, die haben das gleiche wie Du...kürzlich erst las ich an einem anderen Forum so etwas ähnliches....manchmal hilft es ja schon, sich mit anderen auszutauschen, allerdings machte es sich diese Person nicht so schwer, wie Du..... oder anders ausgedrückt, sie sah es aus einem anderen Blickwinkel.
Menschen mit Nahtoderfahrungen sprechen auch kaum darüber, eben aus dem Grund, als verrückt abgestempelt zu werden, aber auch in dieser Hinsicht hat sich einiges verändert, und das ist gut so.
Sollte mich nicht wundern, wenn es zu Deiner Thematik auch schon Bücher gäbe.
Ich wünsche Dir das Beste !
LG
Luna
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Libe girl,
im kleinen machst Du das mit, was Gott wahrscheinlich im grossen mitmacht: Der Mensch hat seinen freien Willen und seine eigene Verantwortlichkeit. Die Träume, die Dir eingegeben werden, könnten für Deine Umgebung Hinweis und Warnsignal sein - die Leute wollen aber nicht `drauf hören..... Das ist nicht Dein Fehler, das ist der Fehler Deiner Umgebung.
Damit Dich die Ablehnung Deiner Umgebung nicht so `runter zieht: Die Aufgabe, die Dir von Gott, vielleicht im christlichen Sinne vom heiligen Geist, gegeben wurde, nämlich zu träumen und die Menschen soweit als möglich vor den Folgen ihres derzeitigen Handelns zu warnen, hast Du erfüllt. Alles Weitere liegt nicht mehr in Deiner Hand.
Weiter: Wenn ein Flugzeug abstürzt, ein Hochhaus verbrennt, ein Tsunami 100.000 Menschenleben fordert - das ist schrecklich. Die Angst, die Schmerzen... da ist es schon besser, man schläft hier ein und wacht "drüben" auf. Doch: Hast Du die Gewissheit, dass diejenigen, die heute auf Warnungen nicht hören wollen, morgen sterben - und in einem besseren Leben wieder aufwachen, so hast Du dem Tod den Stachel entrissen. Wenn der Tod keinen Stachel mehr hat, Du dies für Dich akzeptieren kannst - dann kannst Du auch träumen ohne Dich betäuben zu wollen.
Liebe Grüsse
-Thomas-
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