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| Ich habe keine Ahnung. Aber wenn ich hierher gefunden habe, muss ich vorher schon mal irgendwo gewesen sein, oder?
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| sib hat folgendes geschrieben: |
| Ich habe keine Ahnung. Aber wenn ich hierher gefunden habe, muss ich vorher schon mal irgendwo gewesen sein, oder? |
Das "ich", was nach Aussage der Weisen nur ein Gedanke ist, versperrt die Sicht darauf. Ein kleiner angelernter (konditionierter) Fehler im Gehirn sozusagen, sich mit diesem Körper zu identifizieren, der beim Kleinkind noch nicht vorhanden ist. Dieser Ich-Gedanke wird hier und dort auch "Ego" genannt. Das größte Problem bei der Überwindung dieses Ego-Gedanken ist wohl die Angst davor, sterben zu müssen, wenn der Gedanke wieder verloren geht. Beim Sterben des Körpers geht es auf jeden Fall verloren, wobei im Geist noch Spuren davon verbleiben, was dann eine "Neuinkarnation" bewirken könnte.
Was nach der "Bereinigung" dieses "Ego-Denkfehlers" übrig bleibt, nennen die Buddhisten die Buddhanatur, die Christen "den Christus in uns". In beiden Religionen geht es darum, dass DAS bereits in uns ist, wogegen einige andere Religionen DAS als von uns getrennt betrachten, was eigentlich auch nur ein Denkfehler ist, wenn auch mit dramatischen Folgen.
Geht dieser "Ego-Denkfehler" noch vor dem Vergehen des Körpers verloren, nennt man das "Erwachen", "Erleuchtung", "Satori" oder wie auch immer.
Gruß
Sieben
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| Und was passiert, wenn das 'Ego' immernoch vorhanden ist, wenn man stirbt? Laut Todeserfahrungen, ist dies der Fall ...
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| Sieben hat folgendes geschrieben: |
| Das "ich", was nach Aussage der Weisen nur ein Gedanke ist, versperrt die Sicht darauf. Ein kleiner angelernter (konditionierter) Fehler im Gehirn sozusagen, sich mit diesem Körper zu identifizieren, der beim Kleinkind noch nicht vorhanden ist. |
Dieser 'Fehler im Gehirn' ist nach Ansicht mancher moderner Psychologen (die ebenfalls Zweifel daran haben) ein 'Trick der Evolution' - was ein Ego hat, wird mit Zähnen und Fingernägeln um's Überleben kämpfen und so eher für das Weiterleben der Art sorgen - Weise, Mönche, Heilige und Erleuchtete sind 'Fleißaufgaben', sie waren im Fahrplan der Evolution nicht vorgesehen - bis zu einem gewissen Punkt. Dort geht die Entwicklung dann in die Gegenrichtung - bei einer gewissen Komplexität und 'Vormachtstellung' beginnt das Ego des Einzelnen den Weiterbestand des Ganzen zu gefährden, und dann werden Erleuchtete wichtig...
Dio hat hier mal eine schöne Parabel gepostet
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| Sieben hat folgendes geschrieben: |
Viele Denken nach über das Leben nach dem Tod, aber kaum einer über das Leben vor der Geburt. [/b]
Gruß
Sieben |
Ich hoffe es passt hier her - denn DAZU kann ich was beisteuern ...
ZWILLINGE IN DER GEBÄRMUTTER UNTERHALTEN SICH :
"Glaubst Du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?"
"Ja, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir stark genug sind für das was uns dann erwartet".
"Blödsinn, das gibt es doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen, ein Leben nach der Geburt?"
"Das weiß ich auch nicht genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?"
"So ein Unsinn! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das Herumlaufen gar nicht, die Nabelschnur ist dafür viel zu kurz.
"Doch es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders sein."
"Es ist noch nie einer zurück gekommen von *nach der Geburt*. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine Quälerei und dunkel ...."
"Auch wenn ich nicht so genau weiß, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedefalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen."
"Mutter ??? Du glaubst an eine M U T T E R ? Wo ist die denn bitte schön ??"
"Na, hier überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht SEIN !"
"Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht."
"Doch, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst Du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt ..."
(nach Henry Nouwen)
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