Das Goettliche. Gerechtfertigtes Wissen oder Raetselraten ?


In seinem Aufsatz zu diesem Thema kommt der Autor von AN JULIA (lesenswerter Artikel ueber den Glauben)
http://myblog.de/en.passent/art/1672284 zu dem Schluss:

Das Goettliche ist und bleibt ein nicht einsichtiges Raetsel

Diesem Satz moechte ich hiermit widersprechen.
Aus folgenden Gruenden:

Das "Goettliche" ist eine zwar nicht sichtbare Wesendlichkeit, aber doch etwas real Seiendes - trotz seiner Verborgenheit.

Egal wie man sich nun diese Wesendlichkeit vorstellt -mit menschlichem Aussehen oder nicht- moechte ich verstaendnishalber einen leichter verstaendlichen aehnlich abstakten Begriff aufzeigen:
"Moebel".
Auch mit diesem Wort wird eine unendliche Vielzahl von einzelnen Gegenstaenden beschrieben , ohne dass man "DAS Moebel" mit Augen leibhaftig jemals sehen oder fotografieren koennte.

Gleichwohl laesst sich der Begriff mit dem Verstand einsehen und verstehen, beschreiben und lehren.
Ebenso werden unserereins "die Gerechtigkeit" zwar niemals auf einer Strasse antreffen koennen, um ihr die Hand zu schuetteln, aber doch als ein Ideal tagtaeglich herbeiwuenschen, als eine Aufgabe erforschen, studieren und rechtfertigen.

Ebensowenig wie "Gerechtigkeit" ist das "Goettliche" raetselhaft oder nicht einsichtig fuer den gerecht denkenden Menschen.

Konrad

Einen ausfuehrlichen Kommentar hier:
http://briefeankonrad.tripod.com/Me.....dex.blog?entry_id=1200275
Ist das "Göttliche" nicht ein Adjektiv? Also kann man es garnicht treffen , denn es ist doch eine Eigenschaft. Hmm ...
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Denkt selber nach!
nun ja, in der lingusistik ist es ein adjektiv, jedoch nicht in dem menschlichen sein, es ist etwas das erfahren werden sollte, jedoch nicht mit 100% warscheinlichkeit zu erfahren ist, es ist eine erfahrung die wir uns selber einbilden, weil wir es wollen, desshalb ist die göttlichkeit dermassen von subjektivität geprägt, wie kein anderes thema.

bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege....

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