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Hallo!
Wer von euch hat Antworten auf Gebete bekommen wenn er darum gebetet hat, welcher Kirche er sich anschließen soll oder welchen weg des glaubens er einschlagen soll etc...?bin seit 20 Jahren mitglied einer Kirche, sehr aktiv und dacht, Gott hat mir den Weg dorthin gezeigt, aber nun erfahre ich so viele Sachen über diesen Glauben, die ich immer verdrängt hatte oder eben nicht gewusst habe und nun bin ich so am zweifeln, stelle alles in Frage und frage mich ob ich mir das nur eingebildet habe, daß das alles so von Gott gewollt ist bzw. war. Ich bitte um viele Zuschriften für meine Frage am Anfang. Danke!
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Hallo katlo,
bei mir war es persönlich schon seit meiner Kindheit an so, dass ich ganz im Gegenteil nicht immer das eine oder andere ubedingt als wahr angenommen habe, vor allem fragte mich mein Herz immer, warum Gott ausgerechnet ein Exclusivrecht für eine bestimmte Richtung einräumen sollte, da für mich in allem etwas von Gott ist, nur die Hüllen haben sich unterschieden..
Was genau lässt dich denn jetzt urplötzlich zweifeln? Zweifelst du an dir selber, an den Menschen, die deiner Glaubenrichtung angehören bzw. was in Namen dieser Glaubensrichtung geschehen ist, oder gar an Gott selber?
Mir steht es auch nicht zu, hier für Gott zu sprechen..letztendlich weiss nur dein Herz und Gott allein warum du diesen Weg gegangen bist oder gehen musstest? Vielleicht war es in diesem Moment, für diesen Lebensabschnitt eben das Richtige für dich, damit sich deine Seele weiterentwickeln und lernen konnte.. Uns fällt es in solchen Situationen meist immer schwer, einen anderen Blickwinkel zu erlangen, aber betrachtet von einem anderem ist es vielleicht gar nicht so dramatisch wie zu denken glaubst?
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Katlo, das Problem darin liegt, dass selbst wenn Gott einem Menschen gesagt haben sollte, er solle seinen Glauben wechseln (was ich bezweifle, egal welche Religion jemand hat) dann hat Gott doch dies zu diesem Menschen gesagt.
Der Kontakt zu Gott kann nicht mittelbar erfolgen, denn dann würde jemand anders Kontakt zu Gott für Dich aufnehmen.
Sicherlich läuft in der Kirche Manches schief.
Aber glaubst Du, es gäbe eine Religion, wo das anders wäre?
Wenn Christen bessere Christen würden, Moslems bessere Moslems würden, etc., dann wäre genug getan!
Du könntest so ein Leben lang von Glaubensrichtung zu Glaubensrichtung irren.
Oder Du löst Deinen Glauben ein wenig ab von einem Glaubenssystem, denn Glauben kann ohnehin nicht an ein System gebunden werden.
Ein gebundener Glauben ist ein glauben müssen und kein glauben wollen.
Aber die Kirche braucht auch aktive Kritiker.
Solange die Kritik konstruktiv gemeint ist: "Mein ihr nicht, Jesus würde es so machen..."
Für so etwas sind die Menschen dort z.T. auch empfänglich.
Dann kannst Du einen kleinen Beitrag leisten, die Dinge, die dich stören im kleinen Rahmen zu verbessern, und das ist lohnenswert. _________________ www.fleischkonsum.eu.ki
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ich nehme jetzt einfach mal an, daß du Christ bist.
Ich kann mich da Martin nur anschließen.
Manchmal "schäft" man jahrelang, fühlt sich geborgen und alles ist ok. Und dann: Du wachst auf..
Dein Glaube an Gott muss deswegen nicht ins Wanken geraten.
Siehe es mal anders herum: Nicht nur du brauchst die Kirche, deine Kirche braucht dich, und mit ein bißchen mehr Selbstbewusstsein könntest du sogar sowas behaupten, daß du "geweckt" wurdest, um gerade das, was bei euch falsch läuft zu sehen und zu ändern.
Vielleicht geht es ja auch anderen in deiner Gemeinde so, und sie wagen nur nicht darüber zu sprechen.
Wie dem auch sei: manche Wege sind steinig, und nicht immer ist der einfache Weg auch der Richtige.
Jesus hätte es jedenfalls nicht so gesehen.
Zweifeln tut weh, Unsicherheit macht Angst.
Aber ohne den Glauben an sich selbst ist auch der Glaube an einen Gott wertlos, denn er hat dich schließlich so geschafften: Als denkenden und kritischen Menschen und nicht als Schaf.
Du bist wichtig, deine Gedanken sind wichtig - wenndas deiner Glaubensgemeinschaft nicht passt, wenn sie versucht, einzuschüchtern (auch auf subtile Art), dann versuch Rückrad zu haben und messe sie an ihren eigenen Anspruch.
Christ zu sein bedeutet in erster Linie, an die Botschaft Christi zu glauben, an das Liebesgebot zu glauben. DAS ist der Ursprung.
Kein Buch, keine Kirche, kein Prister, keine Offenbarung, nichts sollte darüberstehen. das ist Anmaßung.
LG Astrella
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Danke erstmal, das ist schön, daß ihr geschrieben habt!
Ja, ich bin Christ, aber nicht in den beiden großkirchen.
Mein Heilpraktiker(Homöopathe) sagt, die Kirche bzw. mein Glauben unterdrücke alles. Alle Menschen, die er aus meiner Kirche bzw. aus anderen Kirchen, die aktiv seien, denen kann er kaum helfen, sie unterdrücken alles (z.b. kein sex haben vor der Ehe obwohl man eigentlich will, die Homosexualität nicht ausleben, obwohl man es ist...) wir seien selber schuld, denn wir sind nicht frei, wir unterdrücken nur alles in uns, weil die Kirche es sagt....es stimmt schon, meine Kirche ist schon "streng", z.b. wenn man das und das nicht tut, oder dieses Gebot nicht hält, dann kann man nicht zu gott zurück...(klar, durch Umkehr schon, aber Ihr wisst wie ich es meine.) was ist, wenn ich nun nicht errettet werde, weil ich mich von der Kirche abwende? Und was ist mit den anderen Mitglieder, die inmir ein Beispiel sehen und schon immer zu mir aufgeschaut haben, die ganzen Jugendlichen....bin ich schuld, wenn ich nicht mehr komme, und die bekommen dann auch diese Krise?
einerseits bin ich so glücklich, diese Kirche gefunden zu haben, andererseits wäre ich freier, wenn ich sie nie gefunden hätte! Ihr seht, ich drehe mich nur im Kreis. Ich hoffe auf weitere weise Beiträge und natürlich Hilfe vom Vater im Himmel!
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