Ist Gott auffindbar oder ist Gott das Universum?


Erfahrungen mit Gott ?
Zitat:

Norbert Scholl: Das Glaubensbekenntnis
„Ausgangspunkt für jede Erfahrung, auch für die Gotteserfahrung ist diese unsere Welt, die wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. ... Erfahrung beruht auf sinnlicher Wahrnehmung. ... Erfahrung führt zu einer bleibenden Erweiterung des Bewusstseins. ... Erfahrung sieht aber auch tiefer. Sie denkt über das vordergründig Wahrgenommene hinaus. Sie überschreitet, transzendiert das materiell Greif- und Fassbare.“ (Scholl, S. 32 f.)
Das prinzipielle Hindernis bei der Gotteserfahrung ist die Transzendenz Gottes. Er
gehört nicht zu dieser Welt. Er übersteigt diese Welt. Gott und die Welt stehen auf
unterschiedlichen Erfahrungsebenen. (vgl. Scholl, S. 33)
„Trotzdem ist den Menschen kein anderes ‚Anschauungsmaterial‘ für die Gotteserfahrung gegeben als die materielle Welt. Wer Gott erfahren will, muss seine Sinne öffnen, um die Spuren Gottes in dieser Welt zu erkennen. ... Nicht wer aus der Welt hinausgeht, gelangt zu Gott, sondern wer tief und gründlich (den Grund suchend!) in die Welt.“ (Scholl, S. 33)

ftp://cosmosterrae.com/sozspir.pdf

Muß Gott immer in der materiellen Welt erfahren werden ?
Zitat:

„Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch die Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammenhält. Da es aber im gesamten Weltall weder eine intelligente noch eine ewige Kraft gibt, so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare und vergängliche Materie ist das Reale, Wirkliche, Wahre - denn die Materie bestünde, wie wir gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht -, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist an sich allein auch nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrhunderte genannt haben: GOTT.“ (Dahlke, S. 51 f.)


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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
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