Inkarnationsvorgang nach R. Steiner - Anthroposophie


@Ghur

Zitat:
Ich gebe zu, dass Gott gewaltige Resourcen verbraucht, damit irgendwo im All eine Erde mit den Bedingungen für menschliches Leben entsteht.

Beweise es! Deine Aussage ist ohne nachweis eine pure Behauptung, sonst nix.

Zitat:
Aber man kann tausend Mal würfeln, es gibt nie eine acht. Um das zu erreichen, braucht es einen Würfel mit acht Flächen.

Welch interessante Erkenntnis.

Zitat:
Auch sogenannte Zufälle entstehen nur im Rahmen der möglichen äusseren Bedingungen. Der Mathematiker Carl Friedrich Gauss hat die Formeln für die Standartnormverteilung geschaffen. In der Gauss'schen Glockenkurve sind die statistische Abweichungen von zufälligen Ereignissen festgehalten.

Richtig.

Zitat:
Sind keine steuernden Einflüsse vorhanden, so ist diese Kurve eine horizontale Linie.

Eben nicht. Ohne steuernden Einflüsse ergibt zum Beispiel der Gesang von 1000 Menschen immer die richtige Tonhoehe.

Zitat:
Es ergeben sich keine Resultate.

DOCH! Das ist ja gerade die Aussage der Gausschen Normalverteilung.

Zitat:
Es lohnt sich auf der Webseite www.quantec.ch die Experimente über das weisse Rauschen nachzulesen.

Horrender Bloedsinn, was da steht!
Beispiel:
Zitat:
In dem Moment aber, wo dieses Rauschen mit Bewusstsein in Verbindung tritt, verändert es sich.

Eine Diode ist ein einfaches Geraet, das in einer (fast)Vakuumroehre Elektronen von einer erhitzten Kathode zu einer Anode transportiert und so elektrischen Strom leitet ohne eine feste Verbindung. Nicht mehr und nicht weniger.

Selbst die Beschreibung von weissem Rauschen stimmt nicht. Optische und akustische Beispiele fuer weisses Rauschen hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fes_Rauschen

Zitat:
Der Mensch oder das globale Bewusstsein beeinflussen das weisse Rauschen einer Diode. Das heisst, das gleichmässig vorhandene Frequenzspektrum wird durch unser Bewusstsein verändert.

Eine definierte elektromagnetische Frequenz wird durch einen Dipol generiert, nicht einer Diode.
Eine akustische Schwingung durch einen Resonator.
Ein Frequenzspektrum ist definiert durch seine Minimal- und seine Maximalenergie.

Zitat:
Wann kam Bewusstsein in die Welt?

Mit Zusahme an Komplexitaet von neuronalen Strukturen.

Zitat:
Damit sich aber aus chaotischen Zuständen Anfangsbedingungen heraus kristallisieren, müssen Regeln vorhanden sein. Diese Regeln nenne ich Ur-Information.

Nur waren die Anfangszustaende ueberhaupt nicht chaotisch sondern super-symetrisch.

*kopfschuettel*

lg
Hallo Helle

Anthroposophen, im Sinne von R.Steiner, stellen den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen. In allen wissenschaftlichen Richtungen gibt es eine als momentan richtig empfundene These. Diese wird auch allgemein gelehrt und bildet das Fundament für weitere Forschungen. Grundsätzlich hat alles Bewusstsein. Der Mensch glaubt, als einziger Bewusstsein zu haben, weil er reflektorisch darüber nachdenken kann. Ich habe Bewusstsein, weil ich mir meines Bewusstseins bewusst bin. Descartes sagte: Ich denke, also bin ich. Für diesen Vorgang muss das Bewusstsein bereits vorhanden sein. Die Evolution hat es vorher nur nicht bemerkt. Natürlich ist es statthaft, anzunehmen, dass eine Supersymmetrie unsere Welt erschaffen hat. Damit wäre dann Gott eine Supersymmetrie. Damit kann ich leben. Ich nenne es Ur-Information. Interessanterweise kann man sich Ausserirdische schlecht als nichtmenschliche Form vorstellen. Noch höhere Intelligenzen sind meist selbständig denkende Computer. Das entspricht unserem Denkschema. Wer Macht hat, ist gross und kommt am Besten zum Futter. Darum wird Buddha oft als Riesenstatue oder fettes Männchen dargestellt. Grundsätzlich steckt das Wissen in uns drin, wir können es nur nicht abrufen. Einige, die jenseitige Erfahrungen gemacht haben, erzählen von einem unheimlich grossen Wissen, das sie in der anderen Welt gehabt hätten. Zurück im menschlichen Körper sind sie nicht mehr fähig, dieses Wissen abzurufen. Der Mensch hat eine Stufe erreicht, wo er die evolutionäre Entwicklung verlässt. Der alttestamentarische Gott war ein evolutionärer Gott. Er hat sich gegen andere Götter durchgesetzt. Der neutestamentarische Gott ist lieb geworden. Er lässt zu, dass man sich Gedanken über ihn macht. Als die einst verfolgte Gemeinschaft der Christen als Staatsreligion anerkannt wurde, bekämpfte sie alle anderen Glaubensrichtungen. Das Gesetzt der Evolution schlug voll durch. Nur wer sich der Umgebung besser anpassen kann, überlebt. Die christliche Kirche ist in einem mächtigen Zwiespalt. Im Gegensatz zum eigenen machtvollen Auftreten predigt sie Liebe, Verzeihung und Abkehr vom Ellenbogenprinzip. Vergeistigen heisst nichts anderes, als sich vom ordnenden Prinzip der Evolution zu trennen. Das heisst, Unordnung, Unnützes, aber auch nicht Lebenswertes zuzulassen.


Ghur
@Ghur

Zitat:
Grundsätzlich hat alles Bewusstsein.

Nein, ist es nicht.
Bewustsein ist etwas graduelles, das nicht nur Menschen zu eigen ist.

Zitat:
Der Mensch glaubt, als einziger Bewusstsein zu haben, weil er reflektorisch darüber nachdenken kann.

Eine obsolete Annahme, die seit Langem ueberholt ist.

Zitat:
Ich habe Bewusstsein, weil ich mir meines Bewusstseins bewusst bin. Descartes sagte: Ich denke, also bin ich. Für diesen Vorgang muss das Bewusstsein bereits vorhanden sein.

Richtig.

Zitat:
Die Evolution hat es vorher nur nicht bemerkt.

Die Evolution ist kein Lebewesen, deshalb hat sie genausoviel Bewustsein wie der Satz des Phytagoras oder Newtons Gesetze der Dynamik f = m*a.

Zitat:
Natürlich ist es statthaft, anzunehmen, dass eine Supersymmetrie unsere Welt erschaffen hat. Damit wäre dann Gott eine Supersymmetrie.

Dann waeren jedoch alle Gott zugesprochenen Eigenschaften null und nichtig.

Zitat:
Interessanterweise kann man sich Ausserirdische schlecht als nichtmenschliche Form vorstellen.

Doch, jeder bessere Science Fiction beweist das Gegenteil.

Zitat:
Noch höhere Intelligenzen sind meist selbständig denkende Computer.

Unsinn!

Zitat:
Grundsätzlich steckt das Wissen in uns drin, wir können es nur nicht abrufen.

Dann ist Schule ueberfluessig?

Zitat:
Einige, die jenseitige Erfahrungen gemacht haben, erzählen von einem unheimlich grossen Wissen, das sie in der anderen Welt gehabt hätten. Zurück im menschlichen Körper sind sie nicht mehr fähig, dieses Wissen abzurufen.

Merkwuerdig, nicht war?

Zitat:
Der Mensch hat eine Stufe erreicht, wo er die evolutionäre Entwicklung verlässt.

Mutige Aussage, ich halte sie fuer falsch.

Zitat:
Der alttestamentarische Gott war ein evolutionärer Gott. Er hat sich gegen andere Götter durchgesetzt.

Nicht Gott, sonder die Glaeubigen haben sich durchgesetzt.

lg
Liebe(r) Solution_1

Ich verstehe Deine Kritik an meinen Ausführungen. Viel einfacher ist es zu zitieren, als eine eigene Meinung zu haben. Du meinst vielleicht, ich sei ein Heils-Guru, der seine abstrusen Ideen andern aufschwätzt. Ich habe Elektrotechnik studiert und selbst einen Rauschgenerator gebaut.Wir wollen uns deshalb über weisses Rauschen, Dioden (Halbleiter nicht Röhren) und Dipole (Antennen) nicht weiter streiten. Die Esoterik hat sich nur scheinbar von der Technik und Gott entfernt. Eine Verbindung zwischen beiden aufzuzeigen, stösst deshalb oft auf Unmut. Die Umwelt, unsere Erziehung und unsere Erfahrungen lassen ein Fundament entstehen, auf dem wir sicher stehen. Es lässt sogar zu, auf dieses Fundament zu schimpfen, ohne es zum Einsturz zu bringen. Nur wenn wir sehen, dass da und dort ein Schräubchen am Gerüst gelockert wird, sind wir verunsichert. Technik erfahren wir als fassbar, Esoterik als unfassbar. Wir sind Zuschauer in einem Theater. Das gezeigte Drama geht uns grundsätzlich nichts an, wir können aber stundenlang über den Regisseur und das Bühnenbild diskutieren, davon verstehen wir etwas. Alle Diskussionen über Gott und die Welt sind als solche aufzufassen. Je nach Hintergrundwissen, religiöser Beeinflussung und sozialer Einbindung versteht man unter Esoterik etwas anderes. Es gibt weder Gut noch Böse, weder richtig noch falsch. Manche glauben, sie führten einen gerechten Krieg. Falls man Andersdenkende umbringt, erhält man 16 Jungfrauen im Paradies. Der Begriff Gerechtigkeit kann nach Belieben gedehnt werden. Für viele Menschen ist es deshalb hilfreich zu wissen, dass vieles in einem späteren Leben (Reinkarnation) korrigiert werden kann. Das geht aber nur, wenn wir uns einen gerechten Gott vorstellen.

Grüsse Ghur