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2.12 Báb - Soziale und ethische Lehren












2.12 Báb - Soziale und ethische Lehren

In Seinen Schriften sagt der Báb zu Seinen Jüngern, daß sie sich auszeichnen sollten durch brüderliche Liebe und Höflichkeit. Nützliche Künste und Handwerke müßten

gepflegt werden. Elementare Erziehung müsse allgemein werden. Durch die neue und wundervolle Sendung, die jetzt beginne, sollten die Frauen größere Freiheit genießen.

Für die Armen sollte aus öffentlichen Mitteln gesorgt werden, das Betteln aber sei streng verboten, wie auch der Genuß berauschender Getränke.

Der Leitgedanke eines wahren Bábí muß reine Liebe sein, ohne Gedanken an Belohnung oder Furcht vor Bestrafung. So sagt Er im Bayán:

»Du sollst Gott so verehren, daß, wenn der Lohn für deine Anbetung das Feuer wäre, dies keinen Einfluß auf deine Anbetung haben würde. Wenn ihr Gott aus Furcht

anbetet, so ist dies der Schwelle der Heiligkeit Gottes unwürdig ... Desgleichen auch, wenn euer Blick auf das Paradies gerichtet ist und wenn ihr in der Hoffnung darauf

betet; denn dadurch stellt ihr Gott und Seine Schöpfung auf die gleiche Stufe.«¹

¹ E.G.Browne Bábís of Persia II. J.R.A.S. Bd. XXI, p.931 , s.a. BabSel +3:2 S.79 Pers.Bayan Váhid 7:19
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