Vergleich mit der Geburt in diese Welt


"Das Jenseits ist so verschieden vom Diesseits wie diese Welt von der des Kindes, das noch im Mutterleib ist." Abdu'l-Baha

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"Am Anfang seines Menschenlebens war der Mensch ein Embryo in der Welt des Mutterleibes. Dort empfing er die Fähigkeiten und Anlagen für die Wirklichkeit des menschlichen Daseins. Die Energien und Kräfte, die er für diese Welt nötig hat, wurden ihm in jenem beschränkten Zustand verliehen. In dieser Welt braucht er Augen; er empfing sie der Anlage nach in der anderen. Er braucht Ohren; er erhielt sie dort, für sein neues Dasein fertig vorbereitet. Die in dieser Welt erforderlichen Kräfte wurden dem Menschen in der Welt des Mutterleibes verliehen. Als er dieses Reich wirklichen Seins betrat, besaß er nicht nur alle notwendigen Funktionen und Kräfte, sondern fand auch Vorkehrungen für seinen stofflichen Unterhalt vor.

Demnach muß sich der Mensch in dieser Welt auf das jenseitige Leben vorbereiten. Was er in der Welt des Himmelreichs benötigt, muß er hier erwerben. Wie er sich im Mutterleib vorbereitete, indem er die für diesen Lebensraum erforderlichen Kräfte erwarb, so muß er die unerläßlichen Kräfte des göttlichen Daseins in dieser Welt der Möglichkeit nach erlangen.

Was benötigt der Mensch im Reich Gottes, das über das Leben und die Grenzen des sterblichen Erdballs hinausreicht? Die jenseitige Welt ist eine Welt strahlender Heiligkeit; deshalb tut es dem Menschen not, daß er in dieser Welt solche göttlichen Eigenschaften erwirbt. In jener Welt braucht man Geistigkeit, Glauben, Gewißheit, Erkenntnis Gottes, Liebe zu Gott. Das alles muß der Mensch in dieser Welt erlangen, damit er nach seinem Aufstieg aus dem irdischen in das himmlische Reich alles, was er für jenes ewige Leben benötigt, bereitet findet.

Jene göttliche Welt ist offenbar eine Welt des Lichtes; deshalb braucht der Mensch hier Erleuchtung. Dort ist eine Welt der Liebe; die Liebe zu Gott ist wesentlich. Es ist eine Welt der Vollkommenheit. Tugenden oder Vollkommenheiten müssen erworben werden. Belebt wird jene Welt durch den Odem des Heiligen Geistes; ihn müssen wir in dieser Welt suchen. Dort ist das Reich ewigen Lebens; wir müssen es während dieses vergänglichen Daseins erreichen."
Abdu'l-Baha
Kennst du die genaue Quelle dieses Zitates Deas?
Ach ich habe es schon selbst gefunden. Es gibt eine deutsche Übersetzung in "... und zu Ihm kehren wir zurück". Das Zitat stammt aus "The Promulgation of Universal Peace".
Das würde dann umgesetzt bedeuten: wenn das Kind zwei Jahre alt ist, einigermaßen auf den Beinen stehen, Papa und Mama sagen kann, schicken wir es mal gleich auf die Universität, den Rest kann es ja dort lernen.

So geht das nicht.

Aber wenn ein Mensch das halt so sehen möchte, dann kann er das. Das ist sein freier Wille.
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Das würde dann umgesetzt bedeuten: wenn das Kind zwei Jahre alt ist, einigermaßen auf den Beinen stehen, Papa und Mama sagen kann, schicken wir es mal gleich auf die Universität, den Rest kann es ja dort lernen.


Wo soll das da bitte stehen?
@Ikarus:

Zitat:
Das würde dann umgesetzt bedeuten: wenn das Kind zwei Jahre alt ist, einigermaßen auf den Beinen stehen, Papa und Mama sagen kann, schicken wir es mal gleich auf die Universität, den Rest kann es ja dort lernen.


Ein wenig Objektivität und Ausgewogenheit würde dir wirklich mal gut tun. Ich hab oft das Gefühl, dass du dich permanent persönlich angegriffen fühlst. Anders kann ich mir nicht erklären, warum du in letzter Zeit Sachen in den Zitaten Bahá'u'lláhs hinein interpretierst, die eigentlich mit dem Thema nichts zu tun haben. Was ist dein Problem? Kann man da irgendwo helfen?
Nein, lieber Hitman, bleibt Ihr bei Eurem Glauben, ich bleibe bei meinem.

Damit ist es auch damit genug - wir werden niemals gemeinsame Wege gehen.

Und das ist gut so, weil diese große Vielfalt bestehen bleibt - in allen Religionen.

Alles Gute für Dich. Kann ich Dir irgendwie helfen. Ich tu`s gern. Bin ja ein ganz gemütlicher Mensch

Bleib schön gesund.

mit freundlichem Gruß
ikarus
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Nein, lieber Hitman, bleibt Ihr bei Eurem Glauben, ich bleibe bei meinem.

Damit ist es auch damit genug - wir werden niemals gemeinsame Wege gehen.


Wieso kommst du dann in fast jeden Thread über die Bahai-Religion und stellst dort irgendwelche irrwitzigen Behauptungen auf?
Zitat:
...; wir müssen es während dieses vergänglichen Daseins erreichen." Abdu'l-Baha



Ja das stimmt.

Seelen die jedoch kurz nach der Geburt den irdischen Körper verlassen müssen, weil der Körper stirbt, erhalten deshalb in einer weiteren Inkarnation die Möglichkeit des Erreichens/Reifens.
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"Die Wahrheit richtet nicht nach meinem Glauben, ich muss mich nach der Wahrheit richten"!
"Was immer wir auch tun, tun wir es aus Liebe"
"Was ich schreibe kann potentiell falsch, aber auch richtig sein."
Tobias hat folgendes geschrieben:
Ikarus hat folgendes geschrieben:
Nein, lieber Hitman, bleibt Ihr bei Eurem Glauben, ich bleibe bei meinem.

Damit ist es auch damit genug - wir werden niemals gemeinsame Wege gehen.


Wieso kommst du dann in fast jeden Thread über die Bahai-Religion und stellst dort irgendwelche irrwitzigen Behauptungen auf?


Liegt es vielleicht daran, das die Lehre in sich nicht stimmig und schlüssig ist?
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