7.3 Einfaches Leben


7.3 Einfaches Leben

'Abdu'l-Bahá sagt:

»Sparsamkeit ist die Grundlage menschlicher Wohlfahrt. Der Verschwender ist immer in Sorge. Verschwendung ist für jedermann eine unverzeihliche Sünde. Wir dürfen nie

auf Kosten andere leben wie eine Schmarotzerpflanze. Jedermann muß einen Beruf haben, mit Hand oder Feder, und muß ein sauberes, mannhaftes, ehrbares Leben leben,

ein Beispiel der Reinheit, das von anderen nachgeahmt werden sollte. Es ist königlicher, mit einer Kruste alten Brotes zufrieden zu sein, als sich an einem prunkhaften

Mahle mit vielen Gängen zu ergötzen, wofür das Geld aus den Taschen anderer fließt. Das Gemüt eines zufriedenen Menschen ist immer friedfertig und sein Herz ist

ruhig.«¹

Fleischnahrung ist nicht verboten, aber 'Abdu'l-Bahá sagt:

»Die zukünftige Nahrung wird aus Früchten und Getreide bestehen. Die Zeit wird kommen, da kein Fleisch mehr gegessen wird. Die ärztliche Wissenschaft befindet sich

erst in ihrer Kindheit. Dennoch hat sie bereits gezeigt, daß unsere natürliche Nahrung in dem besteht, was aus dem Boden hervorwächst.«²

¹ Bahá'í Scriptures, p.453
² nach Julia M. Grundy, Ten Days in the Light of Acca