Meditation


Ich weiß nicht was ein Thread ist! Habe seit 5 Monate das erste mal einen Computer. Bin 75 Jahre alt. Wie wird das gemacht? Danke. Einen herzlichen Gruß von Eddy aus berlin.
Lieber edgar,

ich habe Dir eine PN (private Nachricht) geschickt und alles erklärt.

Übrigens - ich freue mich sehr, dass Du hier bist!

Liebe Grüße von Minou
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Als erstes mußt du nach Geistigkeit dürsten;dann lebe das Leben!Lebe das Leben!Lebe das Leben!Um diesen Durst zu bekommen,denke über das Leben nach dem Tode nach.Studiere die heiligen Worte,lies deine Bibel,lies die heiligen Bücher und studiere besonders die heiligen Aussagen Baha`u`llah.Gebet und Meditation-nimm dir für beide viel Zeit.Dann wirst du diesen großen Durst spüren,und nur dann kanst du anfangen,das Leben zu leben! <Abdul Baha>
Hallo Edgar ,

ich liebe dieses Zitat von Abdu'l Baha !
Es beschreibt genau meinen Weg.

LG!
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»Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten
Hier habe ich mal eine Darstellung gefunden, die das ausdrückt, was ich meine, wenn ich von Meditation spreche:
Zitat:

Meditation


Meditieren bedeutet, mit Gott eins zu werden.

Es bedeutet, DAS DENKEN EINZUSTELLEN und so vom Körpergewahrsein frei zu werden.
Wir können unseres Körpers und anderer materieller Dinge nur gewahr werden, während und weil wir denken.

... Konzentrieren bedeutet, angestrengt zu denken und Ihre Gedanken auf einen Punkt zu fokussieren.
Meditieren ist genau das Gegenteil – es bedeutet, dass wir unsere Gedanken in den Raum erweitern, bis wir aufhören zu denken und in das ruhende Licht des WISSENS schreiten.

Denken ist sinnliche Wahrnehmung, und Sinneswahrnehmung ist Schwingungsbewegung.
Meditieren hingegen bedeutet, still zu werden, um mit Gott zu sprechen.

Wenn ich sage „mit Gott sprechen', meine ich, dass wir von Seinem Licht des Allwissens inspiriert werden.
Wir reden mit Gott in zeitlosem Licht. Inspiration kommt in Blitzen aus unsichtbarem Licht.

Wenn Sie irgendetwas Beliebiges wissen wollen, wünschen Sie einfach, es zu wissen, und hören Sie dann auf zu denken.
Versuchen Sie, in einen Zustand der universalen Ekstase oder inneren Freudigkeit zu gelangen, das ist ein Bewusstseinszustand, der dem Gottesbewusstsein ähnlich ist.
Entleeren Sie Ihren Geist von Gedanken, Gedankenformen und Ideen.

Werden Sie vollkommen leer, was Ideen und Formen betrifft.

In dieser Weise verwandeln Sie sich aus einer individuellen Menschheitseinheit in die Allseele – die Universale Seele.

Sie gelangen so in einen Zustand, in dem Sie nicht mehr manche Dinge materiell wahrnehmen, sondern alle Dinge kosmisch wissen.
Sie brauchen mit Sicherheit keine Anleitung dafür.
(Walter Russell, Die Botschaft der Göttlichen Iliade)

Es ist nicht notwendig, dass du aus dem Haus gehst.
Bleib bei deinem Tisch und horche.
Horche nicht einmal, warte nur.
Warte nicht einmal, sei völlig still und allein.
Anbieten wird sich dir die Welt zur Entlarvung, sie kann nicht anders, verzückt wird sie sich vor dir winden.

Franz Kafka
Was bewirkt Meditation und welche Art des Meditierens liegt dem Suchenden ?
Zitat:

6.Meditationsinhalt wird zum Wahrnehmungsorgan

6.1 Konzentration immer wieder konzentriert dem zuwenden, was als Meditationsinhalt erarbeitet wurde, unter vollständiger Zurückdrängung aller anderen Bewußtseinsinhalte, Sinneswahrnehmungen,Erinnerungen und Affekte.

6.2 Meditation Gedanken und Gefühle entzünden sich jedesmal neu in der eigenen Seele am innerlich Aufgebauten.Der Meditierende läßt sich von den Gedanken und Empfindungen über Wochen, Monate intensiv durchdringen, "durchstrahlen".dadurch wird der Meditationsinhalt zum Organ der Aufmerk-samkeit für spirituelle Vorgänge, zum Instrument eines neuen geistgerichteten Wachbewußtsein

7.Schweigen alle Gedanken, Gefühle die während der Meditation den Meditierenden erfüllt haben, sollen nun zum Schweigen gebracht werden dadurch stellt sich allmählich die Offenheit her, durch welche Intuitionen offenbar werden können.

http://revolution777.blogspot.com/

Es ist nicht einfach, in diese lauten Welt zu meditieren, wenn tausend Gedanken durch den Kopf schwirren.

Hilft tiefes Nachdenken auch, seine Gedanken zu sammeln ? Als eine andere alternative Methode ?
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Das, was sich im Menschen reinkarniert, ist das spirituelle Ego, die göttliche Individualität.
http://www.theosophie.de/index.php?.....en&Itemid=88&limitstart=2
Über Meditation gibt es allerlei verschiedene Vorstellungen:

Der Eine meint, es ist eine Leere in sich, die man erringen muss, Entspannung, damit sich dann irgendwann irgendwas Großes ergießen kann, vielleicht Erleuchtung oder was auch immer.

Der Andere denkt dabei über allerlei Vorstellungen und Hoffnungen,....

Andere wieder verrenken die Glieder und verdrehen die Augen, channten irgendwelche Formeln und warten, dass etwas Wundervolles passiert,....

Für mich ist Meditation eine aktive, tiefe, konzentrierte Analyse, die einen Gegenstand, ein Problem, einen Gedanken, eine Idee von möglichst vielen Seiten beleuchtet, betrachtet und so intensiv durchdenkt, dass man von dem Gefühl durchdrungen wird, mit dem Thema der Meditation voll vertraut zu sein, ja, beinahe zu verschmelzen.

So betrachtet ist Meditation nicht ein passives Dahintreiben oder ein halbwaches Dahindämmern, sondern im Gegenteil, ein intensives, aktives, geistiges Tätigsein, ein Eindringen und Verbinden mit dem jeweiligen Thema auf verschiedenen Ebenen,....

Schweigen alle Gedanken, Gefühle.... so einen Zustand bezeichne ich als Gedankenstille. Die ist auch wichtig zu üben, ist für mich aber etwas anderes als zu meditieren.
Meditation ist eigentlich konzentriertes Zuhören.

Wenn wir ein Musikstück hören, das unsere Gefühle anspricht, so ist da automatisch kein Denken in dem Moment.

Meditation ist Gott zuhören- da es eine Stille ist, erscheint sie lange leer- die Hürde in der Meditation.

Es fühlt sich erst so an, als wäre da nichts, bis die Nerven, die sonst starke Überbelastung gewohnt sind, besonders heute durch die permanente Lärmberieselung, lernen, die Stille als Leben wahrzunehmen.
Ich glaube, es gibt verschiedene Arten von Meditation. Kommt drauf an, was ich damit erreichen will.

Es kann auch ein Fühlen ohne Gefühle sein.