8.2 Die Botschaft von Bahá'u'lláh


8.2 Die Botschaft von Bahá'u'lláh

Zu der Zeit, da der Streit und die Verwirrung ihren Höhepunkt erreicht hatten, ließ Bahá'u'lláh Seinen lauten Posaunenruf an die Menschheit erschallen (zu Prof. E. Browne):

» ... Auf daß alle Völker im Glauben eins und alle Menschen wie Brüder werden, daß die Bande der Zuneigung und der Einigkeit zwischen den Menschenkindern gestärkt

werden, daß Verschiedenheit der Religion aufhöre und Rassenstreit verschwinde ... Diese Kämpfe, dieses Blutvergießen und diese Uneinigkeit müssen aufhören und alle

Menschen müssen sein, als ob sie einem Geschlecht und einer Familie angehören würden.«

Dies ist eine herrliche Botschaft, aber wie können diese Vorschläge verwirklicht werden? Propheten predigten, Dichter sangen und Heilige beteten darum schon vor

Tausenden von Jahren, aber die Religionsverschiedenheiten haben weder aufgehört noch wurden Streit, Blutvergießen und Mißklang beseitigt. Welchen Beweis haben wir

dafür, daß nun dies Wunder vollbracht werden soll? Haben sich irgendwelche neue Kräfte in diesen Zuständen gezeigt? Ist nicht die menschliche Natur heute noch dieselbe,

wie sie es immer war? Wird sie nicht stets dieselbe bleiben, solange die Welt bestehen wird? Wenn zwei Menschen oder zwei Völker dasselbe haben wollen, werden sie

alsdann in Zukunft nicht mehr darum kämpfen, wie sie dies in der Vergangenheit taten? Wenn es Moses, Buddha, Christus und Muhammad nicht gelang, die Welteinheit

zustande zu bringen, wird dies nun Bahá'u'lláh gelingen? Wenn alle vorhergegangenen Glaubensbekenntnisse zersetzt und in Sekten zerspalten wurden, wird da dem

Bahá'í-Glauben nicht das gleiche Verhängnis beschieden sein? Laßt uns sehen, welche Antwort die Bahá'í-Lehre auf diese und ähnliche Fragen gibt.

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