10.2 Der größte Friede


10.2 Der größte Friede

In jedem Zeitalter weissagten die Offenbarer Gottes das Kommen einer Zeit des »Friedens auf Erden unter den Menschen, die guten Willens sind.« Wie wir bereits gesehen haben, bestätigt Bahá'u'lláh diese Prophezeiungen in den glühendsten und zuversichtlichsten Worten und erklärt, daß ihre Erfüllung nunmehr bevorstehe. 'Abdu'l-Bahá sagt :

»In diesem wunderbaren Zyklus aber wird die Erde verwandelt und die Welt der Menschheit mit Frieden und Schönheit geschmückt. Feindseligkeit, Streit und gegenseitiges Töten werden zu Harmonie, Wahrhaftigkeit und Eintracht; zwischen den Nationen, Völkern, Rassen und Ländern werden gutes Einvernehmen und Liebe herrschen. Zusammenarbeit und Verbundenheit werden sich festigen, und schließlich wird der Krieg ganz unmöglich sein ... Ein universaler Friede wird inmitten dieser Welt errichtet, und der gesegnete Baum des Lebens wird so hoch wachsen und gedeihen, daß sein Schatten über den Osten und den Westen fällt. Die starken und schwachen, die Reichen und die Armen, die streitenden Sekten und die gegnerischen Nationen, die dem Wolf und dem Lamm, dem Leoparden und dem Zicklein, dem Löwen und dem Kalb gleichen, werden in größter Liebe, Freundschaft, Gerechtigkeit und Unparteilichkeit zusammenwirken. Die Welt wird von Wissenschaft, vom Wissen um die Geheimnisse des Seins und der Erkenntnis des Herrn erfüllt sein.«¹

¹ Abdu'l-Bahá, BF S.71f