11.4 Der Bahá'í-Kalender


11.4 Der Bahá'í-Kalender

Bei den verschiedenen Völkern und zu verschiedenen Zeiten wurden verschiedene Systeme für die Zeitrechnung und für das Festlegen von Daten gewählt, und noch heute sind verschiedene voneinander abweichende Kalender in täglichem Gebrauch, wie der gregorianische in Westeuropa, der julianische in manchen Ländern Osteuropas, der jüdische bei den Juden und der muhammadanische bei den Gemeinschaften des Islam.

Der Báb kennzeichnete die Bedeutung des Zeitalters, als dessen Herold Er kam, durch die Einführung eines neuen Kalenders. In diesem ist, wie im gregorianischen Kalender, der Mondmonat fallen gelassen und das Sonnenjahr gewählt.

Das Bahá'í- Jahr besteht aus 19 Monaten zu je 19 Tagen (was 361 Tage ergibt), mit der Hinzunahme gewisser »Schalttage« (vier im gewöhnlichen und fünf im Schaltjahr) zwischen dem 18. und dem 19. Monat, um den Kalender dem Sonnenjahr anzupassen. Der Báb nannte die Monate nach den Eigenschaften Gottes. Das Babá'í-Neujahr ist, gleich dem alten persischen Neujahr, astronomisch festgelegt, beginnend bei der März-Tag-und Nachtgleiche (gewöhnlich am 21. März). Das Bahá'í-Zeitalter beginnt mit dem Jahre der Erklärung des Báb (1844 n.Chr., 1260 d.H.)

Hier folgen die Monate nach dem Bahá'í-Kalender:


Monat Arabischer Name Übersetzung Beginn

1. Bahá Glanz 21. März

2. Jalál Herrlichkeit Ruhm 9. April

3. Jamál Schönheit 28. April

4. 'Azamát Größe 17. Mai

5. Nur Licht 5. Juni

6. Rahmat Barmherzigkeit 24. Juni

7. Kalimát Worte 13. Juli

8. Kamál Vollkommenheit 1. August

9. Asmá' Namen 20. August

10. 'Izzat Macht Würde 8. September

11. Mashíyyat Wille 27. September

12. 'Ilm Erkenntnis Wissen 16. Oktober

13. Qudrat Kraft Macht 4. November

14. Qawl Sprache 23. November

15. Masa'il Fragen 12. Dezember

16. Sharaf Ehre 31. Dezember

17. Sultán Herrschaft 19. Januar

18. Mulk Oberherrschaft 7. Februar

--. Ayyam-i-Ha Eingeschobene Tage 26. Februar bis 2.März

19. 'Alá Erhabenheit 2. März


In nicht ferner Zeit wird es nötig werden, daß sich alle völker der Welt auf einen. gemeinsamen Kalender einigen.

Es erscheint daher durchaus angebracht, daß das neue Zeitalter der Einheit auch einen neuen Kalender bringt, frei von den Bedenken und Zusammenhängen, die jeden der älteren Kalender für große Teile der Weltbevölkerung unannehmbar machen, und es ist schwer abzusehen, welche andere Anordnung sich durch die gleiche Einfachheit und Bequemlichkeit auszeichnen könnte, wie die, welche der Báb vorschlug.
Hier noch einmal, was man in Wikipedia findet:
19- und 361-Jahre-Zyklen

Im Bahai-Kalender gibt es einen Zyklus von 19 Jahren mit dem Namen Vahid (arab. „Einheit“, die Einheit Gottes versinnbildlichend, wobei das Wort Vahid nach dem Abdschad-System den Zahlenwert 19 hat) und einen Superzyklus mit 361 (19×19) Jahren namens Kull-i-Shay (arab. „alle Dinge“, Zahlenwert 361 nach Abjad). Der neunte Vahid im ersten Kull-i-Shay begann 1996. Der zweite Kull-i-Shay beginnt im Jahr 2205. Die 19 Jahre entsprechen dem Metonischen Zyklus, nach dem 235 Mondmonate fast genau 19 Sonnenjahren entsprechen.

Und weil's grad so schön ist, die Einheit von Religion und Wissenschaft aufzuzeigen:

Meton-Zyklus

Meton-Zyklus (griechisch Μετωνος κύκλος) oder Meton-Periode (auch Enneakaidekaeteris,[1] Enneadekaeteris;[2] griechisch εννεαδεκαετηρίς: „neunzehnjährig“) bezeichnet[3]

eine Periode, die sowohl 19 Sonnenjahre als auch 235 Mondperioden lang ist (beide Bemessungen weichen nur etwa zwei Stunden voneinander ab),

ein vermutetes Kalendersystem, das die antiken griechischen Astronomen Euktemon und Meton im fünften Jahrhundert v. Chr. aufstellten, in dem 19 Jahre 6940 Tage enthielten.

Die annähernde Gleichheit der beiden astronomischen Bemessungen und ihre Länge von etwa 6940 Tagen war schon im Altertum bekannt und bei den Babyloniern die Grundlage ihres Mondkalenders.[4][5] Meton gehörte neben Euktemon zu den ersten griechischen Astronomen und vermutlich zu den ersten Griechen, die davon erfuhren. Warum spätere griechische Historiker ausschließlich seinen Namen damit in Verbindung brachten, ist nicht bekannt.[6][7] Ein neutraler Begriff ist Lunisolarzyklus.

Wie bekannt, fasten die Bahá'í ebenso wie die Moslems. Der feine Unterschied ist nur, daß die Moslems noch die Tradition des Mondkalenders haben. Es kann also passieren, wenn die Fastenzeit in den Sommer fällt, daß sie extrem lange - vielleicht 16 Std. pro Tag - fasten müssen. Und wenn ein fundamentalistischer Moslem im hohen Norden lebt, dürfte er ein paar Wochen weder essen noch trinken, denn man kann in dieser Zeit einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden.
_________________
...und die Menschen auf der Erde machen Wumtata!
hexler hat folgendes geschrieben:
Hier noch einmal, was man in Wikipedia findet:
19- und 361-Jahre-Zyklen

Im Bahai-Kalender gibt es einen Zyklus von 19 Jahren mit dem Namen Vahid (arab. „Einheit“, die Einheit Gottes versinnbildlichend, wobei das Wort Vahid nach dem Abdschad-System den Zahlenwert 19 hat) und einen Superzyklus mit 361 (19×19) Jahren namens Kull-i-Shay (arab. „alle Dinge“, Zahlenwert 361 nach Abjad). Der neunte Vahid im ersten Kull-i-Shay begann 1996. Der zweite Kull-i-Shay beginnt im Jahr 2205. Die 19 Jahre entsprechen dem Metonischen Zyklus, nach dem 235 Mondmonate fast genau 19 Sonnenjahren entsprechen.

Und weil's grad so schön ist, die Einheit von Religion und Wissenschaft aufzuzeigen:

Meton-Zyklus

Meton-Zyklus (griechisch Μετωνος κύκλος) oder Meton-Periode (auch Enneakaidekaeteris,[1] Enneadekaeteris;[2] griechisch εννεαδεκαετηρίς: „neunzehnjährig“) bezeichnet[3]

eine Periode, die sowohl 19 Sonnenjahre als auch 235 Mondperioden lang ist (beide Bemessungen weichen nur etwa zwei Stunden voneinander ab),

ein vermutetes Kalendersystem, das die antiken griechischen Astronomen Euktemon und Meton im fünften Jahrhundert v. Chr. aufstellten, in dem 19 Jahre 6940 Tage enthielten.

Die annähernde Gleichheit der beiden astronomischen Bemessungen und ihre Länge von etwa 6940 Tagen war schon im Altertum bekannt und bei den Babyloniern die Grundlage ihres Mondkalenders.[4][5] Meton gehörte neben Euktemon zu den ersten griechischen Astronomen und vermutlich zu den ersten Griechen, die davon erfuhren. Warum spätere griechische Historiker ausschließlich seinen Namen damit in Verbindung brachten, ist nicht bekannt.[6][7] Ein neutraler Begriff ist Lunisolarzyklus.

Wie bekannt, fasten die Bahá'í ebenso wie die Moslems. Der feine Unterschied ist nur, daß die Moslems noch die Tradition des Mondkalenders haben. Es kann also passieren, wenn die Fastenzeit in den Sommer fällt, daß sie extrem lange - vielleicht 16 Std. pro Tag - fasten müssen. Und wenn ein fundamentalistischer Moslem im hohen Norden lebt, dürfte er ein paar Wochen weder essen noch trinken, denn man kann in dieser Zeit einen weißen von einem schwarzen Faden unterscheiden.


Danke,

du hast jetzt eindrucksvoll bewiesen wie mittelalterlich der islamische Kalender ist.

Aber mal im Ernst. Im Islam gibt es auf sowas doch eine Antwort.

Der Islam ist auch für die Menschen am Nordpol.

Was soll "fundamentalistische Muslime"?

Nur weil man am Fasten festhält?

In solchen Fällen erlaubt es der Islam, dass man sich nach den Zeiten Mekkas richten darf, sowie die Juden das bei Jerusalem können.

Oder : Es ist auch erlaubt, dass man sich nach der Uhrzeit richten darf.



20.2. "Wir haben den Qur'an nicht auf dich herabgesandt, um dich unglücklich zu machen."


Sure 2:

(183) O Ihr, die ihr glaubt! Das Fasten wurde euch geboten, wie es denjenigen vor euch geboten wurde, damit ihr gottesfürchtig handelt .

(184) Es sind abgezählte Tage. Wer jedoch von euch krank oder auf Reisen war, so (holt er nach die) gleiche Anzahl an anderen Tagen. Und für diejenigen, denen es schwer fällt, ist dessen Ersatz die Speisung eines Bedürftigen. Und wer mehr Gutes freiwillig gibt, so ist dies besser für ihn. Und wenn ihr fastet, ist es besser für euch, würdet ihr es nur wissen.

(185) Es ist der Monat Ramadan, in dem der Quran hinabgesandt wurde als Recht­leitung für die Menschen und als deutliches Zeichen von der Rechtleitung und Al­furqan. Wer von euch diesen Monat erlebt, so soll er darin das Fasten vollziehen! Und wer krank oder auf Reisen war, (fastet) an anderen Tagen die gleiche Anzahl. ALLAH will für euch Erleichterung; doch ER will für euch keine Erschwernis.



Friede.
_________________
Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
Aber es gab doch keine Uhren zur Zeit Mohammeds! Und mal ehrlich: In der Religion Gottes ist doch so viel drin. Da gibt es praktische Sachen, etwas für die Gesundheit, wissenschaftliches und - letzten Endes mystisches. Vielleicht hast du gewußt, daß die Religion seit Beginn der Menschheit etwas alchemistisches ist. Es ist nämlich so: Eine Religion wird gestiftet, d.h. gewisse Menschen, die davon überzeugt sind versammeln sich. Nach einiger Zeit muß es in einer religiösen Gemeinde einen Reinigungsprozess geben. Dieser Reinigungsprozess besteht in der Stiftung einer neuen Religion. Und das gleiche Prinzip geht von vorne los. Am Ende steht eine Menschheit die - äquivalent zum alchemistischen Prozess - eine "goldene" Menschheit, will sagen, eine Menschheit steht in der Menschen mit verdorbenem Charakter die Ausnahme sind.

Wer weiß, dieses Religionsdrama währt vielleicht schon 500.000 Jahre. Die Bahá'í sehen ja in Adam auch einen Propheten. Der adamitische Zyklus dauerte möglicherweise 500.000 Jahre - wer will schon wissen wie lange genau, manche sagen Adam habe vor 6000 Jahren gelebt - er ging aber mit der Offenbarung des Bab zu Ende und der Bahá'í Zyklus begann. Dieser wird tatsächlich 500.000 Jahre dauern, die Bahá'í Religion selbst aber nur 1000 Jahre.
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...und die Menschen auf der Erde machen Wumtata!
hexler hat folgendes geschrieben:
Aber es gab doch keine Uhren zur Zeit Mohammeds! Und mal ehrlich: In der Religion Gottes ist doch so viel drin. Da gibt es praktische Sachen, etwas für die Gesundheit, wissenschaftliches und - letzten Endes mystisches. Vielleicht hast du gewußt, daß die Religion seit Beginn der Menschheit etwas alchemistisches ist. Es ist nämlich so: Eine Religion wird gestiftet, d.h. gewisse Menschen, die davon überzeugt sind versammeln sich. Nach einiger Zeit muß es in einer religiösen Gemeinde einen Reinigungsprozess geben. Dieser Reinigungsprozess besteht in der Stiftung einer neuen Religion. Und das gleiche Prinzip geht von vorne los. Am Ende steht eine Menschheit die - äquivalent zum alchemistischen Prozess - eine "goldene" Menschheit, will sagen, eine Menschheit steht in der Menschen mit verdorbenem Charakter die Ausnahme sind.

Wer weiß, dieses Religionsdrama währt vielleicht schon 500.000 Jahre. Die Bahá'í sehen ja in Adam auch einen Propheten. Der adamitische Zyklus dauerte möglicherweise 500.000 Jahre - wer will schon wissen wie lange genau, manche sagen Adam habe vor 6000 Jahren gelebt - er ging aber mit der Offenbarung des Bab zu Ende und der Bahá'í Zyklus begann. Dieser wird tatsächlich 500.000 Jahre dauern, die Bahá'í Religion selbst aber nur 1000 Jahre.


Vlt. weißt du ja, dass es im Islam wichtig war die Qibla auszumachen und den Mond zu berechnen.

Das mit ein Grund warum die muslimischen Astronomen so weit waren.

Wenn man dann keine Wahl hat , kann man schätzen. Gott erleichtert.


Zum Rest: Für mich / meine Meinung: Gott hat immer eine Religion offenbart und Gesandte geschickt mit einer wesentlichen Botschaft.

Ich glaube nicht daran , dass er verschiedene Religionen offenbarte.

Alle Gesandten kamen von dem selben Gott, mit der selben Religion.

Das ist meine Meinung.

Friede.
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ
@ Sulayman:
Zum Rest: Für mich / meine Meinung: Gott hat immer eine Religion offenbart und Gesandte geschickt mit einer wesentlichen Botschaft.

Ich glaube nicht daran , dass er verschiedene Religionen offenbarte.

Alle Gesandten kamen von dem selben Gott, mit der selben Religion.

Ich versteh den Unterschied nicht. Es gibt nicht verschiedene Religionen. Es gibt ja auch nur eine Schule, aber versch. Klassen. Hud war eine Klasse, Noah war eine Klasse, etc. etc.
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...und die Menschen auf der Erde machen Wumtata!
hexler hat folgendes geschrieben:
@ Sulayman:
Zum Rest: Für mich / meine Meinung: Gott hat immer eine Religion offenbart und Gesandte geschickt mit einer wesentlichen Botschaft.

Ich glaube nicht daran , dass er verschiedene Religionen offenbarte.

Alle Gesandten kamen von dem selben Gott, mit der selben Religion.

Ich versteh den Unterschied nicht. Es gibt nicht verschiedene Religionen. Es gibt ja auch nur eine Schule, aber versch. Klassen. Hud war eine Klasse, Noah war eine Klasse, etc. etc.


Was jetzt?

Religionen oder Religion?

Du redest von Religionen,oder?

Ach weißt du, lassen wirs einfach

Alles Gute

Friede.
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Aḷḷāh ﷻ Muḥammad ﷺ

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