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Deutsche Literatur über Baha'i-Prinzipien






Hallo zusammen

Ich habe im nächsten Sommer meine mündliche Maturitätsprüfung im Fach Deutsch und muss deshalb eine Literaturliste aufstellen. Nun bin ich aber auf der Suche nach deutscher Literatur, deren Inhalt mit Baha'i-Prinzipien in Verbindung gebracht werden könnten.

Das Werk "Nathan der Weise" von Gotthold Ephraim Lessing könnte z.B mit dem Prinzip der frotschreitenden Gottesoffenbarung und mit der Einheit der göttlichen Offenbarer verknüpft werden.
Die Erzählung "Siddhartha" von Hermann Hesse würde sich auch noch eignen.

Die Bedingungen für die Literaturliste findet ihr unter diesem Link:

http://www.fileuploadx.de/936213

Herzlicher Gruss

Edwin
Für die PDF-Datei benötigt man ein Passwort, das ich nicht kenne.
Ups, ich habe die Datei neu auf fileuploadx.de geladen. Ihr könnt sie nun kostenlos herunterladen.

http://www.fileuploadx.de/936213
Was deutsche Literatur einfällt, ist mir spontan nichts eingefallen, aber der Roman Gora von Rabindranath Tagore ist ein tolles Werk über interreligiöse Verständigung, das Ablegen von Fanatismus und die Offenheit gegenüber Andersdenkenden. 1911 in Indien verfasst.

Gruss, Mutakallim
Ist zwar, wie ich glaube, auch nicht direkt deutsche Literatur, aber vielleicht kannst Du was damit anfangen?
Zitat:
Tschingis Aitmatow, der Autor von »Dschamilja«, »der schönsten Liebesgeschichte der Welt« (Louis Aragon), setzte in seinem Buch »Liebeserklärung an den blauen Planeten« seine Auseinandersetzung mit den großen religiösen Traditionen fort. Aus dem Zusammenbruch des Sozialismus und anderer ideologischer Weltkonzepte zog er Konsequenzen: »Vieles von jenem Leben, welches ich und meine Generation gelebt haben - das alles wurde plötzlich glatt weggeworfen, wie Abfall, wie Gerümpel... Ich beginne zu verstehen, daß es irgendwelche ewigen Gesetzmäßigkeiten gibt, Wahrheiten, Werte. Daß alles andere vergänglich ist - Politik eingeschlossen, wie mächtig sie auch sein mag...«

Auf dieser Suche wandte er sich zunächst dem Buddhismus zu und publizierte einige seiner Gespräche mit dem buddhistischen Philosophen und Schriftsteller Daisaku Ikeda. Aitmatow schrieb über diese Begegnung: »Er hat seine eigene Philosophie und seine Anschauungen, aber jedesmal begeistert es mich, wie er in globalem Maßstab denkt und die Welt als Ganzes sieht.«
Einige Zeit später lernte Aitmatow einige Bahá'í näher kennen - Anhänger einer Religion, die erst vor relativ kurzer Zeit, vor 150 Jahren, entstanden ist, aber nach dem Urteil der Vergleichenden Religionswissenschaft »den anderen Universalreligionen, dem Hinduismus, Buddhismus, Judentum, Islam, Sikhismus und Christentum ebenbürtig zur Seite steht« (Friedrich Heiler). Sein wichtigster Gesprächspartner zum Thema Bahá'í und ein enger Freund wurde Feizollah Namdar, der in Moskau studierte und heute in der Schweiz lebt.

LG!
Forum -> Baha'i-Religion


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