12. 6 Gotteserkenntnis


12. 6 Gotteserkenntnis

Wenn auch das Wesen Gottes nicht erkennbar ist, so sind doch die Offenbarungen seiner Güte allüberall zu finden. Wenn die erste Ursache auch nicht begriffen werden kann, so werden doch Ihre Wirkungen allen unseren Sinnen klar. Gerade wie die Kenntnis des Gemäldes eines Malers dem Kenner einen wahren Begriff von dem Künstler gibt, so ist die Kenntnis des Weltalls von jedem Gesichtspunkte aus Erkenntnis über die Natur oder über die menschliche Natur, über sichtbare oder unsichtbare Dinge, Erkenntnis von Gottes Werk, und sie übermittelt dem Sucher nach göttlicher Wahrheit wirkliches Erkennen seiner Herrlichkeit.

»Die Himmel erzählen die Ehre Gottes;

und die Feste verkündigt seiner Hände Werk.

Ein Tag sagt's dem andern

und eine Nacht tut's kund der andern.«¹

¹ Psalm 19:1-2